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Mädchenpokal in Langhessen 13.03.2016

17. März 2016 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am Sonntag den 13.03.2016 ging für uns nach Langhessen zum Mädchenpokal.

Mit dabei waren Megan Hirschfeld, Karla Eckert, Anna Hickmann, Clara Meyhöfer, Lea Fischer, Emma Wenk, Hanna Kleint und Maria Weidner, sowie die beiden Jungs Max Sieger als Kari und Martin Weiher als Betreuer des Hühnerhaufens.

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Tuzla Cup Frauen/Männer am 10.06.12 in Berlin

12. Juni 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Heute nun Tag zwei in Berlin. Mit dabei waren Tasmin, Maria und Vivien.

Diesmal ging es gleich frühmorgens um 7 Uhr los und die Hoffnung war groß, diesmal eher wieder die heimatlichen Gefilde zu sehen. Und die Wettkämpfe begannen auch zügig und ohne lästige Listenfehler wie am Vortag.

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Deutsche Pokalmeisterschaften der Männer und Frauen am 15./16. Oktober in Frankfurt/Oder

16. Oktober 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am Samstag früh um 5 Uhr war es endlich so weit – wir machten uns auf den Weg nach Frankfurt/Oder zu den Deutschen Pokalmeisterschaften, für die sich Marc und Vivien mit ihren tollen Leistungen bei der Landesmeisterschaft (Vivien 1. Platz, Marc 2. Platz) 3 Wochen zuvor qualifiziert hatten. Mit dabei waren Moni, Moritz und Antje (Marcs Mum) sowie Maks und Antje (ich) als Betreuer – der Sharan war also voll. Marcs Gewichtsklasse war am Samstag am Start, Vivien erst am Sonntag. Nachdem wir die halbe Woche vorher gezittert hatten, ob Marcs Rückenaufnäher noch rechtzeitig eintreffen – was sie zu unserer Erleichterung taten – konnte es nun also losgehen. Die Autobahn war frei und wir trafen pünktlich 15 min vor Wiegebeginn in der Halle ein.

Marc konnte Vorwiegen – alles war im Lot und so ging auch das offizielle Wiegen ohne Probleme über die Bühne. Und nun war erstmal Warten angesagt, denn die Gewichtsklasse -66kg stand erst 14:30 Uhr auf dem Plan. Marc war dafür, dass es seine ersten Deutschen waren recht entspannt (im Gegensatz zu seiner Mum), obwohl es ihn auch beeindruckte, dass zur Eröffnung die Nationalhymne gespielt wurde. Wir schauten uns die schweren Gewichtsklassen (-78, +78, -100, +100) an und fieberten mit den sächsischen und auch anderen uns bekannten Startern mit. Die Liste von Marc lag uns schon vor: 35 Starter und ein uns zumindest nicht allzu bekannter Gegner. Das klang ja erstmal nicht schlecht…

Gegen halb 2 gings dann endlich los, die Matten waren für die Erwärmung der leichten Gewichtsklassen frei gegeben und Marc machte sich gemeinsam mit Maks warm.

Eine Stunde später starteten die Wettkämpfe und zwar auf allen 4 Matten mit der Gewichtsklasse -66kg und so hatte Marc auch schon den 3. Kampf auf Matte 4:

Gegen den Berliner Florian Liepe (braun, KSC Obi) fand Marc gut in den Kampf, machte im Griffkampf gut mit und war immer in Bewegung. Hellwach entkam er gleich zu Beginn problemlos einer Würge. Einen Seoi-nage Angriff seines Gegners konterte er ebenfalls mit einem tiefen Seoi-Nage, doch dies blieb für beide ohne Wertung. Außerdem zeigte Marc noch einen starken Sumi-gaeshi-Angriff. Ein Angriff mit Ko-soto-gake in den er viel reinlegte wurde von seinem Gegner leider mit Yoko-Sumi-gaeshi gekontert. Der Gegner erhielt Waza-Ari und konnte Marc in die Festhalte nehmen, aus der es leider kein Entrinnen gab. Somit feierte Marc mit einem immerhin 3min langen Einsatz ein durchaus zufriedenstellendes Debüt bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften. Und nun begann das Warten. Sein Gegner musste noch 2 Kämpfe gewinnen, damit Marc in der Trostrunde weiterkämpfen könnte. Das passierte leider nicht, denn das Teilnehmerfeld war wirklich sehr stark. Klar waren wir ein bißchen traurig, aber Grund zum Trübsal blasen gab es nicht. Marc hatte einen guten Kampf gezeigt und schon das Erreichen der Deutschen Pokalmeisterschaften war ja wirklich eine Glanzleistung!

Wir machten noch die obligatorsichen Fotos und guckten uns noch die weiteren Kämpfe an. Ich musste den Tross jetzt leider verlassen. Die restlichen 6 verbrachten hoffentlich noch einen schönen Abend, um am nächsten Tag mit frischen Kräften zu Viviens Kämpfen anzutreten…


– Erzählerwechsel –

Nachdem Antje mit dem Bautzner Tross die Halle verlassen hatte, blieben uns noch die Kämpfe um Platz 3 und die Finalkämpfe, wo wirklich klasse Judo gezeigt wurde.

Der Judoverband Sachsen stand am Ende des ersten Tages auch ziemlich gut da:

Zwei 3. und zwei 2. Plätze standen zu Buche, zumindestens hatte es in jeder Gewichtsklasse außer dem Superleichtgewicht ein Sachse/Sächsin weit nach vorn geschafft.

Hervorzuheben war für uns Weixdorfer sicher der 3. Platz der Hellerauerin Franziska Grüger. Glückwunsch Franziska!

Danach machten auch wir uns vorerst aus dem Staub!

Gemeinsam mit dem PSV Kamenz hatten wir in „Sonderierungsgesprächen“ schon festgelegt gemeinsam in eine Pizzeria zu gehen. Ortsjundige Judoka überzeugten uns dann die Pizzeria am Kaufland zu wählen, es wäre „die einzig vernünftige Pizzeria in ganz Frankfurt/Oder“.

Und so wurde es dann auch.

Christin Dietze und Vivien mussten zwar noch ein wenig auf ihr Gewicht aufpassen, aber die Waage in der Halle hatte Ihnen jegliche Zweifel für den Sonntag bereits genommen.

Nach dem Mahl suchten wir dann unsere Pension „Zum goldenen Hahn“ auf, was trotz Navi einige Schwierigkeiten bereitete. Dort angekommen bezogen wir nur kurz Zimmer, bevor Vivien ins Bett musste, Marc, Moni und ich aber noch schnell nach Polen fuhren. Nicht zum Tanken, zum Geo-Cachen natürlich.

Der Cache „dihydroxymonoxid“ wurde schnell gefunden, der nano-Cache 300 Meter weiter schien verschwunden. Danach fielen auch wir ins Bett.

Der Sonntag begann dann früh und ziemlich kalt.

Die Pension hatte uns Kaffee mitgegeben – der Morgen war schon mal gerettet – wir fanden die Halle trotz polnischen Navi, Viviens Gewicht stimmte, bisher lief es.

Vivien ging sich mit Christin warmmachen und wir warteten auf die Listen.

Pünktlich 9:30 wurde eröffnet, wieder gab es einen Einmarsch der Schilderträger ohne dass sich die Athleten dahinter postierten. Schade!

An diesem Kampftag waren DJB-Präsident Peter Fresse (der sogar leidenschaftlich einen Athleten seines Landesverbandes coachte!) und Olympionikin Yvonne Böhnisch anwesend.

Vivien startete als eine von drei Sächsinnen in der -57 kg, insgesamt waren 30 Judoka am Start.

Die Landesfinalgegnerin Isabell Gräbner (SV Auerbach 05) kam nicht über den ersten Kampf hinaus, Setzlistenstarterin Maria Zimmermann (JCL) konnte zwei Kämpfe gewinnen, schied danach aber ebenfalls aus.

Vivien war im B-Pool als erste platziert und durfte somit ziemlich lange des blauen Judogi anbehalten.

Den Auftaktkampf gegen Svenja von Seelen (HB/TV Eiche Horn) bestimmte sie deutlich. Ihre Gegnerin kassierte zwei Shidos für Inaktivität und dann kam Vivien noch mit einer Festhalte zum Waza-Ari, welcher ihr nach Ablauf der Kampfzeit den Sieg einbrachte.

Als nächste Gegnerin rechneten wir uns Esther Drotler aus, welche überraschenderweise aber durch einen direkten Hansoku-Make für eine unerlaubte Beingreiftechnik gegen Sarah Radzikowski (JC 90 FFO) verlor.

Damit stand die Starterin mit Heimvorteil als nächste Gegnerin fest.

Vivien erwärmte sich routiniert mit kurzen Uchi-Komis und ging ans Werk.

Obwohl ihre Gegnerin größer war und längere Arme hatte, kam sie mit Viviens konzentriertem Griffkampf nicht klar. Vivien legte hohes Tempo vor und nutzte die kurze Unachtsamkeit ihrer Gegnerin konsequent aus und warf tiefen Seoi-Nage auf Waza-Ari.

Nach einer weiteren Standaktion ohne Wertung bekam sie ihre Gegnerin am Boden zu fassen und beendete den Kampf nach 20 Sekunden mit Tate-Shio-Gatame. Wir tobten.

Damit stand Vivien im Poolfinale.

Dieses ging gegen Kathrin Loskamp (JC 71 Düsseldorf). Die Braungurtin war ebenfalls nicht gegen Viviens konsequente Attacken gefeit und fiel auf Waza-Ari. Da Vivien die komplette Kampfzeit aktiv war und sich nichts zu Schaden kommen ließ, zog sie mit diesem Sieg ins Halbfinale ein! Unglaublich!

Dem Ende zu wurde natürlich auch die Konkurrenz immer härter.

Denkbar ungünstig ging das Halbfinale schon los. Nachdem Vivien noch mal schnell weg musste, gingen die drei Kämpfe vor ihr Schlag für Schlag mit Ippon respektive Hansoku-Make aus und Vivien musste ohne kurze gedankliche Verschnaufpause auf die Matte.

Swantje Kaier vom JC Bushido Köln-Süd ließ nicht mit sich spaßen. Sie war deutlich ruppiger als die Gegnerinnen zuvor und bekam Vivien im Boden mehrfach in die Würge. Zweimal entging Vivien der Niederlage, die dritte Würge saß und Vivien musste aufgeben.

Als Halbfinalistin rutschte Vivien damit direkt in den Bronze-Kampf, welcher erst nach der Hauptrunde durchgeführt wurde. Nach abschließender Erwärmung mit Marc und Taktikbesprechung mit Moritz ging sie ans Werk, musste sich aber viel zu schnell einer weiteren Würge beugen. Dabei sah es von außen so aus, als ob beide Kämpferinnen die Kampffläche im Bodenkampf verlassen hätten! Die KaRis waren anderer Meinung.

Da half kein Toben, wir mussten es hinnehmen.

Natürlich waren wir kurzzeitig alle geknickt – so knapp am Podest vorbei.

Aber während der Finalkämpfe lichtete sich doch die Stimmung.

5. Platz bei einer deutschen Meisterschaft!

Ein Ergebnis das sich sehen lassen konnte!

So machten wir uns am Ende doch zufrieden auf den Heimweg, kehrten noch auf ein Eis ein und kamen geschafft im Dunkeln wieder in Weixdorf an, ein ereignisreiches und schönes Wochenende hinter uns.

Nochmals Glückwunsch an Marc und Vivien zu ihrer Teilnahme an den Pokalmeisterschaften! Klasse gemacht!

Und der 5. Platz war wirklich eine Leistung!

Hier die Wettkampflisten:

– 57 kg weiblich

– 66 kg männlich

oder german-judo

Zusammenfassung:

Name / Gewichtsklasse / TN / Kämpfe (ges-gew-verl) / Platz

Marc Merbitz / – 66 kg / 35 / 1-0-1 / –

Vivien Haupt / – 57 kg / 30 / 5-3-2 / 5.

Moritz startet mit Wildcard? (Auflösung: Nein, Marcel)

25.9.2011: Landeseinzelmeisterschaften Männer/Frauen in Adorf

25. September 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Mit einer Rekordstarterzahl von 6 Männern und 5 Frauen konnte sich die SG Weixdorf bei den heutigen LEM in Adorf (Vogtland) in Szene setzen.

Der Titelgewinn durch Vivien Haupt, der Vizetitel durch Marc Merbitz, sowie dritte Plätze durch Julia Nossol und Tasmin Hirschfeld waren dabei die „edelmetallenen Momente“ des Tages!

Los ging es bereits um 6:30, da der Weg bis ins Vogtland sich doch ganz schön zog.

Mit waren Adrian Orzyszek, Mark Merbitz, Maks Sieger, Moritz Haupt, Robin Herold, Jörg Thalheim, Martin Weiher, Vivien Haupt, Julia Nossol, Maria Weidner, Luisa Schneider, Tasmin Hirschfeld und Coach Robert Junghans.

Nach einigen Problemen beim Wiegen konnten dann auch fast alle Starter in ihrer Gewichtsklasse antreten.

Adrian leider nicht, er hatte seinen Judopass vergessen. Eine Lehre fürs Leben! Somit konnten wir bei den Männer die unterste und oberste Gewichtsklasse nicht besetzen, hatten aber sonst überall Starter im Feld. Die Mädchen machten sich ebenfalls in drei Gewichtsklassen breit.

Nach der Eröffnung des Wettkampfes durch den Adorfer Bürgermeister, der mit vielen Worten die Größe und Schönheit der neuen Halle umriss, konnte es endlich losgehen.

Bei den Frauen starteten Vivien und Luisa beide -57 kg.

Beide in der unteren Listenhälfte gesetzt (warum eigentlich?), startete Vivien im blauen Anzug gegen Anika Kracht vom JC RBS Leipzig. Schon oft mit dieser Gegnerin konfrontiert ließ sich Vivien routiniert nicht die Butter vom Brot nehmen und siegte mit Ippon, was uns den Einzug ins Finale als Begegnung Haupt-Schneider bescherte.

Wiederum konnte sich Vivien gegen Luisa mit Ippon durchsetzen und löste damit schon mal die Fahrkarte zu den deutschen Meisterschaften, denn laut neuem Wettkampfsystem sind nach einem Länderschlüssel die Finalisten jeder Gewichtsklasse bei den DEMdLV (Deutsche Einzelmeisterschaften der Landesverbände) startberechtigt.

Für Luisa war nach der Niederlage gegen Vivien also noch der dritte Platz greifbar, den sie aber leider an Manja Herbert vom JV Dresden abgeben musste.

Vivien konnte jetzt lange Pause machen, da die Finalkämpfe zum Schluss durchgeführt wurden.

Bis 63 kg starteten Maria und Julia gemeinsam und waren zumindestens auseinandergepoolt.

Bei 8 Teilnehmerinnen gab es keine Freilose, Julia startete im zweiten Gewichtsklassenkampf gegen Jessica Sorgatz vom VfL Riesa und konnte mit ihrer Spezialtechnik Harai-Goshi punkten!

Im Einzug ins Finale ging es gegen die Dauerrivalin Christin Dietze. Hatte Julia vor einer Woche beim IT Bautzen noch die Oberhand gehabt, gewann diesmal Christin und wurde später auch Sachsenmeisterin.

Maria musste eine Auftaktniederlage gegen Claudia Müller vom JSV Eilenburg hinnehmen, konnte aber in der Trostrunde gegen Jana Hochmuth (PSV Glauchau) mit Ko-Soto-Gake punkten.

Der Nachteil: Julia aus dem Halbfinale kommende wechselte nun natürlich in Marias Trostrundenast und man traf sich im Kampf um Platz 3…

Das Duell beendete Julia nach hartem Kampf mit Harai-Goshi für sich und sicherte sich damit Bronze und eventuell einen Nachrückerplatz zu den DEM (diese Info wird noch aktualisiert).

Tasmin hatte bis 70 kg einiges an hartem Brot zu kauen. Im Pool mit drei weiteren Frauen fand sie sich in illustrer Gesellschaft von Bundesliga-Starterin Anja Puschmann (CPSV) und Nationalkaderathletin Melanie Gerber (JCL).

Diesen beiden Konkurrentinnen war sie letztendlich unterlegen, zeigte aber in beiden Kämpfen weder Schwäche noch Angst und kam selbst auch zum Angriff! Dies allein stellt schon eine Leistung dar!

Die vierte im Bunde, Sabrina Rebscher (SV Auerbach 05) verletzte sich in einem Kampf mit einer der beiden „Brocken“ und konnte nicht mehr antreten.

Damit belegte Tasmin ebenfalls einen dritten Podestplatz!

Bei den Männern waren die Podestplätze ebenfalls hart umkämpft!

Strahlender Held des Tages war ohne Zweifel Marc!

Bis 66 kg startend hatte er den einzigen Vorrundenkampf gegen Philipp Skarupski vom BSC Motor Rochlitz gezogen und setzte sich hier siegreich durch.

Bei seinem tiefen Morote-Seoi-Nage gegen Tobias Kolleßer (SRZ Leipzig) gingen uns Augen und Herzen auf, als er anschließend das Halbfinale gegen Alexander Geschner (CPSC) gewann, brüllten wir am Rand.

Sein Gegner haute mit seinem De-Ashi-Barai an Marc Beinen vorbei, rief im selben Moment noch laut „NEIN“ und Marc hatte selbst schon mit De-Ashi-Barai seinerseits zum Konter angesetzt. Auf den Punkt motiviert, hellwach und mit vollem Biss war er heute dabei!

Marc freute sich riesig über den Sieg, wir noch mehr! Als er dann geschnallt hatte, dass er mit der Finalteilnahme zu den Deutschen durfte – seinen ersten (bis jetzt…) – und das es gar keine Mitteldeutschen Meisterschaften mehr gibt – kam er den Rest des Tages aus dem Strahlen nicht mehr raus.

Nichts desto trotz blieb das Finale noch aus, auf das er fixiert und konzentriert blieb – ein echter Kämpfer!

Maks hatte -73 kg (11 Teilnehmer) wenig zu lachen. Eine Niederlage gegen Tom Uhlig (CPSV) schickte ihn in die Trostrunde. Das sein Gegner ins Halbfinale einzog, brachte ihm zwar noch einen weiteren Kampf, den er gegen Lucas Kluge (JCL) aber auch schnell abgeben musste.

Moritz ging bis 81 kg (12 TN) an den Start und unterlag hier dem Crimmitschauer Pabst im ersten Kampf. Dieser siegte im folgenden Kampf gegen Hofmann von JV Grimma, was Moritz den Start in der Trostrunde ermöglichte und zwar exakt gegen jenen Hofmann. Hier konnte Moritz mit tiefem Seoi-Nage blitzschnell Waza-Ari erringen und der Gegner fiel auch immer wieder. Einen Yuko und noch einen Waza-Ari später hatte Moritz gewonnen.

Das allgemeine Favoritensterben hatte in der 81kg-Klasse auch den Kaderathleten Robert Conrad (JCL) ereilt, welcher nun auf Moritz traf. Moritz lieferte einen starken Kampf, musste sich aber einer Tate-Shio-Gatame beugen. Damit schied er als 7. Platz aus.

Die Gewichtsklasse -90 kg wurde am längsten aufgehoben.

Sowohl Robin als auch Jörg starteten im sieben Sportler starken Feld.

Robin musste sich als erstes dem späteren Drittplatzierten Markus Heye (ESV Lok Zwickau) beugen, Jörg Christopher Denkmann (JSV 61 Zwickau).

Robin traf in der Trostrunde auf Daniel Haefner (BSC Freiberg) und musste hier verletzt aufgeben, Jörg rutschte automatisch in der Trostrunde in den Kampf um Platz 3 weiter und unterlag hier Robins erstem Gegner Heyde auf dessen tiefen Seoi-Nage. Damit belegte er den 5. Platz.

Martin startete -100 kg und hatte hier den ersten Gewichtsklassenkampf gegen Felix Schultz (CPSV Budo) zu bestreiten, den er mit zwei Waza-Aris abgeben musste. Da sein Gegner den nächsten Kampf verlor und nicht ins Halbfinale einzog, schied Martin nach dem ersten Kampf leider schon aus. (Blödes System bei nur 10 Sportlern!)

Damit war die Vorrunde inklusiver der kleinen Finals beendet und es setzte eine 10minütige Pause ein.

Marc machte sich mit Martin, Vivien noch mal mit Maria warm und dann gings los!

Vivien bestritt ihr Finale gegen Isabell Gräbner vom SV Auerbach 05. Erst stärker, dann leicht abbauend im Stand war sie ihrer Gegnerin zumindestens im Boden über und wäre fast mit Sankaku zum Erfolg gekommen, verlor aber leider einen kurzen Moment den Mattenkontakt. Nach langem Kampf konte sie aber mit einer Vor-Zurück-Kombination aus großer Eindrehtechnik und Fussfasser mit vollem Punkt gewinnen und wir hatten unsere Goldmedaille!

Marc startete im darauffolgenden Kampf auf der anderen Matte gegen Karl Hache aus Bautzen.

Schon oft auf Fusstechniken des Bautzners gefallen, gelang es Marc diesmal allen Attacken auszuweichen und selbst anzusetzen. Eine Uchi-Mata-Attacke wurde jedoch gnadenlos gekontert und Marc belegte den zweiten Platz.

Über sein Feuerzeug und die einzigartige Urkunde, sowie das Ticket zu den Deutschen konnte er sich dennoch riesig freuen!

Vivien und Marc haben sich damit direkt für die deutschen Pokalmeisterschaften am 15./16.10.2011 in Frankfurt (Oder) qualifiziert!

Wir wünschen euch eine gute verletzungsfreie Vorbereitung und maximale Erfolge!

Marc wird am 15.10. kämpfen, Vivien am 16.10.

Einige Wettkampfimpressionen:

Weil Dominic zur Familie gehört!

Come on Baby, light my fire!

Zusammenfassung:

Name / AK / GK / TN / Kämpfe (ges.-gew.-verl.) / Platz

Marc Merbitz     Mä     66     9     4     3     1     2.     Qualifikation DEM d. LV

Max Sieger     Mä     73     11     2     0     2

Moritz Haupt     Mä     81     12     3     1     2     7.

Robin Herold     Mä     90     7     2     0     2

Jörg Thalheim     Mä     90     7     2     0     2     5.

Martin Weiher     Mä     100     10     1     0     1

Vivien Haupt     Fr     57     7     3     3     0     1.     Qualifikation DEM d. LV

Luisa Schneider     Fr     57     7     2     0     2     5.

Julia Nossol     Fr     63     8     3     2     1     3.

Maria Weidner     Fr     63     8     3     1     2     5.

11.9.2011: BEM Männer/Frauen in Dresden

11. September 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am heutigen Samstag trafen sich 12 Weixdorfer Judoka, um bei den Bezirksmeisterschaften um die Tickets zu den Landesmeisterschaften zu kämpfen. Mit dabei waren: Adrian Orzyszek, Marc Merbitz, Mario Conzendorf, Maximilian Lutoschka, Maks Sieger, Jörg Schreiber, Moritz Haupt, Robin Herold, Martin Weiher, Vivien Haupt, Julia Nossol und Maria Weidner. Jörg Thalheim stieß dann in der Halle zu uns. Nachdem wir schon im Auto voller Schreck festgestellt haben, dass wir wahrscheinlich blaue Anzüge brauchen, fuhr André gleich nach Ankunft zurück und holte sie. Zum Glück war der Wettkampf „nur“ in Mickten… In Bautzen hätten wir ein bei 13 Startern ein echtes Problem gehabt…

Zum Glück haben sich unsere 13 Starter gut auf die Gewichtsklassen verteilt und so konnten wir bis auf 2 Gewichtsklassen alles besetzen…

Adrian startete -60kg (4 Teilnehmer) und hatte es mit einer erlesenen Auswahl zu tun. Im ersten Kampf musste er gegen den Zittauer Schäfer (braun) auf die Matte. Im Griffkampf war er leider nicht konsequent genug und verlor so nach 2 Kontertechniken. Gegen den Favoriten Schostek (Riesa, braun) machte er seine Sache im Griffkampf bedeutend besser, verlor aber dann doch nach Ko-uchi-maki-komi. Zum Schluss ging es gegen Dominik Albrecht von Sachsenwerk, der ihn mit Koshi-guruma überraschte. Somit belegte er einen 3. Platz und qualifizierte sich für die LEM in 2 Wochen und konnte zudem gegen die erfahrenen Männer jede Menge Erfahrung sammeln.

Marc trat im 1. Kampf -66kg (8 Teilnehmer) gegen Nguyen Ngoc (Fair Sport, braun) an und verlor nach Ko-uchi-maki-komi. Seinen Trostrundenkampf musste er nicht bestreiten, da sein Gegner sich streichen lies. Im Kampf um Platz 3 lies Marc nichts anbrennen und besiegte Kaumann (orange-grün)mit einem tollen tiefen Seoi-Nage. Somit also der 3. Platz und ebenfalls das Ticket für die LEM.

Mario, Maximilian und Maks gingen in der mit 14-Teilnehmern stark besetzten Gewichtsklasse -73kg an den Start. Mario startete in der oberen Hälfte der Liste gegen den Grüngurt Schaal (Pulsnitz) mit einer tollen Eindrehtechnik, bei der er leider zu schnell nachlies und gekontert wurde. Im Trostrundenkampf gegen Schimmang (Hagenwerder, schwarz) setzte er wieder super an und wurde von dem körperlichen überlegenen Gegner im hohen Bogen zum Te-guruma ausgehoben. Schade! Maximilian startete gegen Meinung (Großenhain, grün) mit einem Ko-soto-gake und musste dann gegen den Riesaer Sorgatz (braun) auf die Matte, den er glücklich auf O-uchi-gari werfen konnte, während dieser zur Opfertechnik ansetzte. Im Halbfinale traf er nun zur Freude aller auf Maks und verlor in einer Würge. Im Kampf um Platz 3 gings gegen Schäffler (braun). Maximilian machte ordentlich Betrieb und setzte zum O-uchi-gari an, wechselte zum Uchi-mata und wir sahen den gegner schon fallen und brüllten alle „Zieh“. Doch der Gegner hatte mehr Kraft und konterte. So blieb Maximilian trotz starker Kämpfe leider der undankbare 5. Platz. Maks startete gegen den Hellerauer Meißner (braun) und konnte ihn in der Würge fast zur Aufgabe zwingen. Mit Yuko und Waza-Ari für O-uchi-gari machte er den Sack dann dennoch zu. Im nächsten Kampf gings gegen den Bautzner Hache (braun), den er mit Gegendrehtechnik besiegte. Im besagten Kampf gegen Max gewann er mit Würge und im Finale gegen den Riesaer Eick (schwarz) machte er einen Superkampf und war wachsam im Griff. Zum Schluss erwischte ihn der Bundesligakämpfer dann doch. Somit ein Klasse 2. Platz und die Quali für die LEM.

Jörg und Moritz starteten -81 kg (ebenfalls 14 Teilnehmer). Jörg startete gegen Bieh-Speraczek (Coswig, braun) und verlor leider mit einer Kontertechnik. In der Trostrunde machte er gegen Pönitz (braun) eine richtig gute Figur, fiel aber einen Moment unaufmerksam auf einen tiefen Seoi-Nage und schied aus. Moritz hatte heute ein echtes Mamutprogramm vor sich. Gegen Reiter (Bautzen, braun) verlor er mit Uchi-mata. Danach besiegte er Höfgen (Mickten, orange) mit Ippon und Bieh-Speraczek (Coswig, braun) nach voller Kampfzeit. Auch Sowdniok (Görlitz, braun) zermürbte er über die volle Zeit und gewann mit Yuko für 2 Shidos seines Gegners. Im Kampf um Platz 3 ging es nun gegen den starken Bautzner Jung (braun), gegen den er leider im tiefen Seoi-Nage verlor. Somit ein 5. Platz für Moritz, der trotzdem als Nachrücker zur LEM fahren darf.

Bis 90kg gingen für Weixdorf Robin und Jörg auf die Matte (8 Teilnehmer). Jörg gewann seinen 1. Kampf gegen Verberg (Görlitz, grün) mit einem schönen Tani-otoshi. Gegen den Schwarzgurt Völker hatte er im Griff einfach zu wenig gegenzusetzen und verlor somit das Halbfinale. Im Kampf um Platz 3 gegen den Kamenzer Käppler (braun) nutzte er seine Chance im Boden zur Würge und sicherte sich so nicht nur den 3. Platz sonder auch das Ticket für die LEM. Robin startete gegen Ambrus (grün, Freital) und gewann im Golden Score in der Festhalte. Gegen Starke (Riesa, schwarz) verlor er auf Tai-otoshi bevor er im Kampf um Platz 3 ebenfalls gegen einen Riesaer (Ruiz) ran musste und leider ebenfalls verlor. Somit ein 5. Platz, aber auch Robin darf als Nachrücker mit zur LEM.

Martin ging –100kg auf die Matte (4 Teilnehmer). Gegen den Bundesligakämpfer Prill (JV Dresden, schwarz) machte er einen tollen Kampf verlor aber letztlich nach 2 Yuko und Ippon. Seine 2 restlichen Gegner Klemmt (Großenhain, schwarz) und Tandor (Hellerau, braun) besiegte er souverän im Boden und belegte so einen tollen 2. Platz und sicherte sich natürlich auch das Ticket für die LEM.

Die Mädchen brauchten sich zwar nicht zu qualifizieren, traten aber dennoch an:

Vivien war -57kg leider alleine und somit automatisch Erste. Ihre beiden Freundschaftskämpfe gegen Walter (Freital, braun, -63kg) und Gerber (Motor Mickten, gelb-orange, -70kg) gewann sie souverän mit Festhalte bzw. Yoko-sumi-gaeshi.

Julia ging -63kg (5 Teilnehmer) auf die Matte. In einer Reihe besiegte sie Walter (Freital, braun) mit einem Sankagu-Hebel, Stiller (Görlitz, orange) mit einer O-uchi-gari / O-soto-gari Kombination und Langer (Coswig, gelb) mit O-uchi-gari und Festhalte. Sprenger vom JV Dresden gab Verletzungsbedingt auf. Somit der 1. Platz für Julia.

Maria machte heute die -70kg (2 Teilnehmer) und besiegte Gerber (Mickten, gelb-orange) mit einer schönen Hüfttechnik-O-uchi-gari-Kombination. So wurde alsu auch die 3. Weixdorferin Bezirksmeisterin. Ihren Freundschaftskampf gegen Walter (Freital, braun) musste sie nach einen nur knapp gescheiterten Hebel in der Würge aufgeben.

Damit fahren 5 Frauen (Tasmin udn Luisa stoßen bei der LEM noch dazu) und 7 Männer für Weixdorf zur Landesmeisterschaft. Ein tolles Ergebnis! Herzlichen Glückwunsch!

Zusammenfassung:

Name / GK / TN / Kämpfe (ges.-gew.-verl.) / Platz


Adrian Orzyszek / -60kg / 4 / (3-0-3) / 3.Platz

Marc Merbitz / -66kg / 8 / (2-1-1) / 3.Platz

Mario Conzendorf / -73kg / 14 / (2-0-2) / –

Maximilian Lutoschka / -73kg / 14 / (4-2-2) / 5.Platz

Maks Sieger / -73kg / 14 / (4-3-1) / 2.Platz

Jörg Schreiber / -81kg / 14 / (2-0-2) / –

Moritz Haupt / -81kg / 14 / (5-3-2) / 5.Platz

Jörg Thalheim / -90kg / 8 / (3-2-1) / 3.Platz

Robin Herold / -90kg / 8 / (3-1-2) / 5.Platz

Martin Weiher / -100kg / 4 / (3-2-1) / 2.Platz

Vivien Haupt / -57kg / 1 / (0(+2)-0(+2)-0) / 1.Platz

Julia Nossol / -63kg / 5 / (4-4-0) / 1.Platz

Maria Weidner / -70kg / 2 / (1(+1)-1-0(+1))/ 1.Platz



nur 56 männliche und 10 weibliche Teilnehmer



Siegerehrung bis 57 kg



Siegerehrung bis 63 kg



Siegerehrung bis 70 kg



Siegerehrung bis 60 kg



Siegerehrung bis 66 kg



Siegerehrung bis 73 kg



Siegerehrung bis 90 kg



Siegerehrung bis 100 kg



Gruppenfoto



Jubelfoto



Marc rollt nach Hause

Zusammenfassung:

Name/ GK / Platz / Bemerkung

Vivien Haupt     – 57     1.     ohne Quali

Julia Nossol     – 63     1.     ohne Quali

Maria Weidner     – 70     1.     ohne Quali

Adrian „Grutschow“ Orzyszek     – 60     3.     qualifiziert

Marc Merbitz     – 66     3.     qualifiziert

Mario Conzendorf     – 73     –     

Maximilian Lutoschka     – 73     5.     

Max Sieger     – 73     2.     qualifiziert

Moritz „Maik“ Haupt     – 81     5.     als Nachrücker qualifiziert

Jörg Schreiber     – 81     –     

Robin Herold     – 90     5.     als Nachrücker qualifiziert

Jörg Thalheim     – 90     3.     qualifiziert

Martin Weiher     – 100     2.     qualifiziert

Verbandsliga Frauen – 1. Kampftag

11. April 2010 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am vergangenen Samstag standen Antje und Maria im Aufgebot des PSV Kamenz, um in der sächsischen Frauenliga in der Hinrunde gegen die Mannschaften aus Chemnitz und Leipzig zu kämpfen. Seit Jahren als Verstärkung der Lessingstädter genutzt, konnten Antje und Maria mal wieder als Lückenfüller -57 kg glänzen und holten in insgesamt 6 Kämpfen 2 Siege.

Die sächsischen Frauenmannschaften kämpfen an 2 Kampftagen jeweils „Jeder gegen Jeden“ und ermitteln so den Landesmeister.

Es treten 2010 (wie in jedem Jahr) an:

– Chemnitzer PSV

– Leipziger Löwen

– PSV Leipzig

– Delitzscher Sportfüchse

– Judoclub Leipzig

– PSV Kamenz

Der Judoclub Leipzig ging stark geschwächt durch ein Trainingslager mit nur 5 Sportlerinnen an den Start und konnte manches Duell nur knapp gewinnen.

Der PSV Kamenz liegt nach der Hinrunde auf Platz 4, die Verteilung lässt aber noch ordentliche Sprünge zu.

Antje kämpfte 3 mal -57 kg und konnte hier zwei Siege erringen und versuchte sich einmal +78 kg, musste sich hier aber nach kurzem, aber verbissenem Kampf mit viel Mut geschlagen geben.

Maria musste ihre beiden Duelle – 57 kg leider abgeben, hatte sich mit Juliane Minkwitz und Maria Zimmerman aber auch die schlimmsten Gegner rausgepickt und darf auf ihren Kampfgeist stolz sein.

Hier die Ligatabelle. (Stand 10.4.2010)

Und hier die Einzelkampfauflistungen.



Mannschaftsfoto der Frauen-Ligamannschaft des PSV Kamenz 2010:

v.l.n.r.

hinten: Julia Walther (PSV Freital), Maria Weidner, Darinka Schäfer (JV Görlitz), Christin Dietze (PSV Kamenz), Franziska Grüger (VfB Hellerau), Tina Hohlefeld (PSV Kamenz), Trainer Hardy Hohlefeld

vorne: Team-Chefin Anne Dörner (PSV Kamenz), Claudia Uhlmann (PSV Freital), Antje Keil, Julia Köhler (PSV Kamenz), Julia Richter (PSC Bautzen)

Deutsche Meisterschaften der Landesverbände am 18.10.09 in Wuppertal

19. Oktober 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am vergangenen Wochenende stand wieder ein Judo-Großereignis an.

Nach der Umstrukturierung des Meisterschaftssystems fanden die „kleinen Deutschen Meisterschaften“ – offiziell „Deutsche Meisterschaften der Landesverbände“ – in Wuppertal statt.

Und Antje hatte sich bei den Landesmeisterschaften für den Freistaat qualifiziert.

Wer sich nach der Quali also bei den DEMLV aufs Treppchen stellen darf, kann sich damit für die „Großen Deutschen“ im darauffolgenden Jahr qualifizieren, zu denen dann alle Kader, EM-, WM- und Olympiastarter kommen und wo die Luft noch um einiges dünner wird.

Direkt nach der Dan-Prüfung stiegen wir also wieder ins Auto um uns auf die 5-Stunden-Tour nach Wuppertal zu machen.

Auf dem Weg lernten wir noch einige Dinge über Wuppertal, das früher Barmen-Elberfeld hiess, jetzt die „Großstadt im Grünen“ genannt wird und eine einzigartige Schwebebahn besitzt.

Die Nacht verbrachten wir in einer Jugendherberge um am nächsten Morgen fit zu sein.

Pünktlich trafen wir in der Uni-Halle ein, nachdem wir einen echten Logenparkplatz ergattert hatten.

Antje ging über die Waage, hatte keinerlei Probleme und durfte sich mit 35 anderen Starterinnen in der –57 kg-Liste einreihen.

Nach dem neuen System qualifizieren sich die Männer und Frauen über die Landesmeisterschaften nach einem Verteilungsschlüssel.

Große Bundesländer = viele Startplätze

Dadurch entfallen die Mitteldeutschen Meisterschaften in der Altersklasse Mä/Fr.

Sachsen hatte pro Gewichtsklasse zwei Plätze, es konnten sich im Land also die Finalteilnehmer jeder GK qualifizieren. Das hatte Antje vor knapp einem Monat in Leipzig getan. Hier war sie gegen Tina Kiesewetter (PSV Leipzig) ins Finale eingezogen, wo sie Maria Zimmermann (JCL) unterlegen gewesen war.

Der JVS hatte die erstgenannte aber über einen von drei weiteren Setzplätzen, die jedem Landesverband zur Verfügung stehen, nachnominiert und somit waren drei Sächsinnen bis 57 kg vertreten.

Nach dem Gang über die Waage setzten wir uns zu den zunächst noch wenigen anderen Qualifizierten aus Sachsen, wo sich später die Ränge füllten.



Erwärmung

Antje startete im C-Pool bei einem KO-System mit doppelter Trostrunde (nur Gegnerinnen der Halbfinalisten kommen überhaupt in die Trostrunde).

Da am 2. Tag der DEMLV je drei Gewichtsklassen männlich und weiblich kämpften waren die Matten gut gefüllt und wir mussten erstmal einen Durchgang –81 kg abwarten, ehe die Vorrunde der –57 kg durchgeführt wurde, an der Antje nicht teilnehmen musste. Nach einer weiteren Runde –81 kg bekam Antje ihren ersten Kampf.

Ihre Gegnerin sollte Miriam Garmatter aus Niedersachsen von Judo Crocodiles Osnabrück. Eine der wenigen bekannten Namen in der Liste und leider nicht dafür bekannt, oft zu verlieren.

Trotzdem mit frischen Mut ging Antje auf Matte 3 und stellte sich der Gegnerin in Weiß:

Die langen Arme ihrer Kontrahentin machten ihr das Leben schwer und ständig kam die Gegnerin zu ihrem einseitigen Griff mit dem sie Antje auf Waza-Ari warf.

Nun versuchte Antje alles um sich gegen diesen Griff zu verteidigen was nur leidlich gelang.

Nach dem Matte kam ihre Gegnerin mit ihrem Griff auch nicht weiter und bekam einen Shido für ihre einseitige Fassart. Immer wieder konnte sie ihre Rechtsauslage durchbringen und Antje stand gefährlich. Sie versuchte von hinten ans Bein zu gelangen, schaffte es, konnte ihre Gegnerin aber nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Nach der nächsten Unterbrechung kam Garmatter wieder mit ihrem Griff durch und konnte nach 2 Minuten den zweiten Waza-Ari erzielen.

Jetzt hieß es warten und hoffen.

Garmatter konnte gegen von Heyden gewinnen, musste aber gegen Hannah Brück (Favoritin und spätere Erste) den Poolsieg abgeben. Das hatten wir auch schon geahnt und somit war Antje raus.

Jetzt blieb uns nur noch übrig die schönen Kämpfe zu beobachten und mit den anderen Sachsen mitzufiebern.

Antjes Gegnerin konnte sich letztendlich durch die komplette Trostrunde auf den 3. Platz kämpfen und keine Gegnerin konnte ihr im Wettkampf so lange widerstehen wie Antje es getan hatte. Also eigentlich eine doch gute Leistung!

Der Landesverband Sachsen konnte sich am Ende des Tages leider nur mit zwei Bronzemedaillen durchsetzen (Danni Tempel und Rene Kirsten, beide – 90 kg, beide JCL).

Aber auf jeden Fall hatten wir wieder eine Menge Spaß, wieder eine Teilnehmerin an Deutschen Meisterschaften und `ne Menge an Judo zu sehen.

Na dann hoffen wir im nächsten Jahr wieder auf eine Teilnahme oder vielleicht auch mal mehr!

Weitere Infos wie Wettkampflisten gibt’s bei German Judo und jede Menge (eigentlich eine riesige Menge) an Bildern gibt’s auf der Homepage des NWJV.

maks

DEUTSCHE MEISTERSCHAFT schalalala!

20. September 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

20.09.09: Landeseinzelmeisterschaften der Männer und Frauen in Leipzig

Am heutigen Sonntag machten sich die Qualifizierten der Bezirksmeisterschaften des Bezirks Dresden auf in die Nordanlage des Judoclub Leipzig, um sich mit den anderen Qualifizierten der Bezirke Chemnitz und Leipzig um die begehrten Tickets für die Deutschen Meisterschaften zu schlagen.

Am Start waren Antje Keil, Maria Weidner, Max Sieger, Benjamin Schulz und Martin Weiher.

Nach dem neuen Wettkampfmodus im DJB qualifizieren sich nach einem Länderschlüssel die jeweils ersten beiden Platzierten jeder Gewichtsklasse der sächsischen LEM für die Deutschen Pokalmeisterschaften der Landesverbände.

Außerdem dürfen noch 3 Sportler gesetzt werden.

Alle Treppchen-Judoka dieser „Deutschen“ dürfen im Folgejahr an den im Januar stattfindenden „echten“ Deutschen Meisterschaften teilnehmen, an denen Bundeskader, EM- und WM- sowie Olympia-Starter teilnehmen. Klingt komisch, ist aber so…

(Für die Junioren gibt es weiterhin Mitteldeutsche Meisterschaften zwischen den Länder- und dem Bundesfinale.)

Vor zwei Wochen hatten sich Maks, Beni und Martin als Nachrücker qualifiziert. Für Antje und Maria war die Meisterschaft qualifikationsfrei.

Durchgeführt wurden die Wettkämpfe vom JCL, die die Veranstaltung anfangs gut, später ganz schön in die Länge gezogen durchführten.

Antje und Maria starteten beide bis 57 kg.

Maria war erstaunlich früh mit ihren Kämpfen dran.

Nachdem sie von der Braungurtin Kracht (RBS Leipzig) ausgekontert worden war, wurde ihre Trostrunde noch vor Antjes Kämpfen angefangen. Hier musste sie sich leider einer Koshi-Jime (Würge) der Rochlitzerin Skarupski beugen. Damit schied sie aus.

Antje stand nach einem Freilos direkt im Halbfinale gegen die PSV Leipzig-Starterin Tina Kiesewetter. Die starke Blaugurtin versuchte Tomoe-Nage zu werfen, Antje konnte ausweichen und im nachfolgenden Bodenkampf eine Tate-Shio-Gatame erarbeiten, womit ihre Gegnerin nicht gerechnet hatte. Erst verblüfft, reichte dieser die Zeit nicht, sich zu befreien und Antje gewann. Für die ambitionierte Sportlerin war der DM-Traum damit schon geplatzt.

Und Antje war schon qualifiziert.

Im Finalkampf, der erst Stunden später durchgeführt wurde, konnte Antje leider nur schlecht mitmischen. Ihre Gegnerin Maria Zimmermann vom JCL setzte sie mit ihrem unbrechbaren Griff zu sehr unter Druck und Antje konnte sich einfach nicht wehren. Logischerweise folgten zwei Shidos wegen Inaktivität und ein weiterer für ein Abwehren des Gegnergriffs durch Halten des Reverse. Außerdem konnte die Gegnerin noch einen Yuko werfen. Aber Antje war ungemütlich genug um sich keinen Ippon abnehmen zu lassen.

Somit konnte sie sich nach 5 Minuten über den 2. Platz und ein Ticket für die Deutschen Meisterschaften am 17./18.10.09 in Wuppertal freuen!!!

Glückwunsch!!!

Die Jungs konnten sich nicht so ins Rampenlicht setzen:

Maks traf bis 73 kg auf den zweiten des Bezirkes Dresden Schöneich und fiel nach einem taktisch gut geführten Kampf auf Ippon. Die Wurfansätze des Görlitzers waren einfach zu perfekt.

Bei 10 Startern stand sein Gegner damit im Halbfinale und Maks durfte sich noch in der Trostrunde versuchen. Hier konnte er den ersten Gegner seines Kontrahenten, Alexander Voitel, mit einem tollen O-soto-gari auf Ippon werfen.

Im nachfolgenden Trostrundenkampf gegen Jankowicz vom JCL konnten beide Kämpfer in der regulären Kampfzeit einen Yuko erringen und Maks konnte den Griffkampf über weite Teile bestimmen und seinen Gegner immer wieder unter Druck setzen. Nun gings ins Golden Score und Maks konnte mit hohem Tempo den Kampf weiterbestimmen und wir hofften dass er seine Chance finden würde. Leider konnte der Gegner einen Seoi-Nage ansetzen, dem Maks zwar auswich, aber dennoch auf Yuko geschleudert wurde. Undd so schied Maks leider ein bißchen unverdient aus.

Beni musste –81 kg als erstes gegen den späteren Zweitplatzierten Fabian Fell ran. Der machte mit einem Fussfasser kurzen Prozess. Glücklicherweise kam sein Gegner in seinem Pool weit und Beni durfte ebenfalls in die Trostrunde.

Hier traf er auf den Bautzner Reiter, gegen den er mit Yuko in Führung gehen konnte.

Im weiteren Kampf wurde er bei einer Eindrehtechnik so gegengedreht, dass er sich voll auf den Kopf stellte und sich auch stark am Nacken verletzte. Die Kampfrichter holten den Sani, der aber nichts feststellte, und die Kampfrichter sahen aus unerfindlichen Gründen die Kriterien für Diving („Tauchen in die Matte“, eine Disqualifikationswürdige Handlung im Judo) nicht gegeben und ließen weiterkämpfen.

In der nächsten unübersichtlichen Situation griff Benis Gegner mit Te-Guruma an, was Beni mit Uchi-Mata kontern wollte, wobei er wiederum selbst gekontert wurde. Sein Gegner bekam dafür einen Ippon zugesprochen, aber auch der Bautzner Betreuer war sich nicht sicher dass Beni mit dem Rücken die Matte berührt hatte.

Sei es wie es wolle, Beni bilanzierte selbst dass er mit seiner Verletzung auch nach einem Sieg nicht weiter am Turnier hätte teilnehmen können und verbrachte den Rest des Tages mit einem sehr steifen und stark schmerzendem Nacken. Gute Besserung!

Martin startete –90 kg und trat als erstes gegen einen Freiberger an, bei dem wir nicht herausfinden konnten, ob sein Gürtel orange oder braun war. Er ging über die volle Kampfzeit von 5 Minuten, musste am Ende aber eine Niederlage einstecken.

Leider zog Martin in der Trostrunde, die auch er glücklicherweise besuchen durfte – keine Selbstverständlichkeit beim KO-System mit doppelter Trostrunde, wo nur die Gegner der Halbfinalisten überhaupt zweimal starten – einen weiteren starken Gegner: Paul Starke aus Riesa (entschuldigt den Wortwitz).

Gegen den Schwarzgurt konnte er im Griffkampf mitmachen, den langen Armen und Beinen seines Gegners musste er sich dennoch auf Ippon geschlagen geben. Damit schied auch Martin aus.

Nachdem die Siegermannschaften der Landesklasse, Landesliga und Verbandsliga in diesem Rahmen geehrt worden waren und die Kämpfe um Platz 3 und die Finals abwechselnd mit Siegerehrungen abgehalten waren, fand die Veranstaltung gegen 16:00 ihr Ende.

Damit Antjes zweitem Platz dürfen wir uns wieder über eine Starterin bei den Nationalen Titelkämpfen freuen!

Wünschen wir viel Glück und ein gutes Los am 18.10.!

Auf geht’s Weixdorf auf geht’s !

Zusammenfassung:



Kämpfer/In / Gewichtsklasse / Starter / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platzierung

Antje Keil     – 57 kg     7     2     1     1     2.

Maria Weidner     – 57 kg     7     2     –     2     –

Max Sieger     – 73 kg     10     3     1     2     –

Benjamin Schulz     – 81 kg     ?     2     –     2     –

Martin Weiher     – 90 kg     ?     2     –     2     –

maks (&antje)

Ein bisschen mehr Glück als Verstand – BEM Mä/Fr in Zittau, 6.9.09

6. September 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Bezirkseinzelmeisterschaften der Männer und Frauen in Zittau am 6.9.09

Am heutigen Sonntag fuhren Maria Weidner, Max Sieger, Benjamin Schulz, Andre Nossol, Martin Weiher und Robin Herold, sowie Robert Junghans als Kampfrichter nach Zittau um die begehrten Tickets zu den Sachsenmeisterschaften zu lösen.

Nach der langen Fahrt bis an die tschechische Grenze konnten wir mit passendem Gewicht nach der Erwärmung auf zwei Matten starten.

Maria war als weibliche Teilnehmerin eigentlich Quali-frei und hätte nicht teilnehmen müssen, um zu den LEM am 20.9. in Leipzig zu fahren, aber ein Vorbereitungswettkampf steht einem ja meistens besser zu Gesicht.

In der Gewichtsklasse –57 kg war sie eine von drei Starterinnen. Ihre Gegnerinnen Jäger (Zittau) und Langer (Coswig) konnte sie auskontern beziehungsweise festhalten – in der ersten Bodenaktion wurde just in dem Moment abgebrochen als ihre Gegnerin sich gerade einem Hebel ergeben wollte – und erhielt in beiden Fällen Ippon.

Damit wurde sie verdiente Bezirksmeisterin.

Da störte auch die Niederlage in einem weiteren Freundschaftskampf nicht.

Maks startete bis 73 kg und hatte hier mit nur 10 Startern ein überschaubares Kontrahentenfeld.

Im Auftaktkampf konnte er mit Uchi-Mata punkten, musste aber im nächsten Kampf durch zwei Waza-Aris gegen sich die Hauptrunde verlassen. In der Hoffnungsrunde konnte er Lindner (Riesa) mit De-Ashi-Barai und Birkner (Hagenwerder) mit Festhalte besiegen und damit den dritten Platz und ein Ticket für die LEM erringen.

Beni und Andre hatten –81 kg das stärkste Starterfeld mit 16 Teilnehmern.

Andre musste nach einer Auftaktniederlage gegen Buschmann (GW90 Dresden) leider die Segel streichen, obwohl er stark gekämpft hatte. Im KO-System mit doppelter Trostrunde kommen nur die Gegner der Poolsieger weiter; Andres Gegner verlor den nachfolgenden Kampf aber leider selbst.

Beni hatte heute ganze 5 Kämpfe zu bestreiten. Und das in einer neuen Gewichtsklasse.

Den Radeberger Oswald konnte er mit einem tiefen Seoi-Nage voll auf Ippon werfen – danach war er selber über sein Können erstaunt.

Leider musste auch Beni im zweiten Kampf die Hauptrunde verlassen, als er gegen den Bautzner Jung einen Waza-Ari-Rückstand nicht wieder aufholen konnte. Er entging zwar allen Hüfttechniken seines Gegners, indem er akrobatische Hochleistungen in der Luft vollführte, kam aber selbst nicht zum Zug.

In der Hoffnungsrunde setzte er sich dagegen mit einem O-Uchi-Gari als Konter gegen den Neustädter Hartig und anschließend mit zwei Waza-Aris gegen den Bautzner Reiter durch.

Damit stand er im Kampf um Platz 3: Hier verlor er gegen den Bautzner Martin Schmidt, welcher aber eventuell nicht bei den LEM antreten wird, wodurch Beni als 5. Platz nachrücken darf.

Martin und Robin hatten insgesamt 7 Starter in der Gewichtsklasse –90 kg.

Robin musste im ersten Kampf gegen den späteren Zweitplatzierten Paul Göpner vom BC Radeberg ran und wurde hier mit Soto-Maki-Komi und Ausheber geworfen, wobei er sich auch noch am Ellenbogen verletzte. Damit schied er verletzt aus dem Turnier aus.

Martin traf es noch schlimmer: Er musste als erstes gegen den späteren Sieger Paul Starke aus Riesa kämpfen. Er lief dem Schwarzgurt auf Seoi-otoshi und musste den Punkt abgeben.

Aufgrund der relativ wenigen Teilnehmer stand er direkt im Kampf um Platz 3, wo er nach langem Kampf (4:43 Minuten) immer mehr in Rückstand geriet und nach Yuko auch Ippon für Uchi-Mata gegen sich hinnehmen musste.

Als 5. Platz durfte er sich aber auch freuen, da sein Gegner direkt nach dem Wettkampf die Teilnahme an den LEM absagte.

Damit Qualifizierten sich Maria und Maks für die LEM und dürfen höchstwahrscheinlich noch Martin und Beni, sowie Antje am 20.9. mit nach Leipzig nehmen.

Viel Erfolg!

Zusammenfassung:

Kämpfer/in / Gewichtsklasse / Starter / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platzierung

Maria Weidner     – 57 kg     3     2(+1)     2     (1)     1.

Max Sieger     – 73 kg     10     4     3     1     3.

Andre Nossol     – 81 kg     16     1     –     1     –

Benjamin Schulz     – 81 kg     16     5     3     2     5.

Martin Weiher     – 90 kg     7     2     –     2     5.

Robin Herold     – 90 kg     7     1     –     1     –



Siegerehrung bis 57 kg



Siegerehrung bis 73 kg



Gruppenfoto

maks

VL Frauen 2. Kampftag

18. Mai 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am heutigen Sonntag fand der zweite Kampftag der Verbandsliga der Frauen statt.

Unsere Frauen Antje und Maria starteten in dieser Saison für die Mannschaft des PSV Kamenz. Nachdem Maria heute fehlte, war Antje unsere würdige Vertretung in der höchsten sächsischen Ligaklasse.

In der Verbandsliga Frauen kämpfen 6 Mannschaften (Delitzscher Sportfüchse, PSV Leipzig, JCL, Chemnitzer PSV, Leipziger Löwen und PSV Kamenz) an zwei Kampftagen in Hin- und Rückrunde Jeder-Gegen-Jeden.

Nachdem Antje und Maria schon am letzten Kampftag in verschiedensten Gewichtsklassen Punkte geholt hatte, machte Antje ihren Gastverein auch heute wieder glücklich.

In vier von fünf Mannschaftskämpfen wurde sie eingesetzt, zwei davon konnte sie gewinnen.

Ihre beiden Siege (GK -57 kg) konnte sie mit Festhalte und über die Zeit einfahren, einen Kampf (-63 kg) musste sie sehr zweifekhaft durch einen Sumi-Gaeshi-Ansatz der als Fussfasser der Gegnerin gewertet wurde abgeben. (Eine lange Beratung der Kampfrichter änderte leider nichts am Ergebnis).

Im Duell gegen den JCL trat sie in einer höheren Gewichtsklasse (-78 kg) an und wehrte sich hier tapfer, musste sich aber letztendlich der Kraft (=Masse * Beschleunigung) der Gegnerin beugen.

Der PSV Kamenz wurde letztendlich Opfer eines sehr fragwürdigen Ippons, der ein 3:2 in ein 2:3 verwandelte und letztendlich den 3. Rang kostete.

Ominöserweise wurde aber auch der 2. dritte Platz geehrt und Antje und Maria dürfen sich mit dem PSV Kamenz über einen Treppchenplatz und eine Medaille freuen!

Gewonnen hat am Ende übrigens wie erwartet der JCL, wennauch nur denkbar knapp vor dem PSV Leipzig.

Hier gibts die kompletten Ergebnisse.



Gruppenfoto vom 1. Kampftag



Gruppenfoto vom 2. Kampftag – stolze Dritte

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