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Deutsche Einzelmeisterschaften 2017 in Duisburg

26. Januar 2017 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Wie Maks schon geschrieben hat, fand an diesem Wochenende die DEM in Duisburg statt. Der vollständige Titel lautet „Deutsche Einzelmeisterschaften
der Frauen und Männer 2017“ und so trafen sich auch die Besten der Besten um an zwei Tagen um den Titel „Deutscher Meister“ zu kämpfen.
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Tuzla Cup Frauen/Männer am 10.06.12 in Berlin

12. Juni 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Heute nun Tag zwei in Berlin. Mit dabei waren Tasmin, Maria und Vivien.

Diesmal ging es gleich frühmorgens um 7 Uhr los und die Hoffnung war groß, diesmal eher wieder die heimatlichen Gefilde zu sehen. Und die Wettkämpfe begannen auch zügig und ohne lästige Listenfehler wie am Vortag.

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2. Schüler-Masters Ortrand U10/U12

19. Mai 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Den Altersklassen U10 und U12 gelang es heute im brandenburgischen Ortrand eine Menge Medaillen zu erringen und in der Mannschaftswertung den dritten Platz zu belegen!

Damit ging wieder ein großer Pokal nach Weixdorf!

Glückwunsch euch allen!

Viele unserer jungen Judoka nutzten das U10/U12-Turnier um ihren zweiten oder dritten Wettkampf zu bestreiten, Medaillen für die Platzierten und Pokale für die besten Mannschaften waren Anreiz genug nach Ortrand zu fahren.

Obwohl Ortrand schon in Brandenburg liegt, war die Fahrzeit von gerademal 30 Minuten schnell um.



Die Wettkampfhalle.

Mit dabei waren:
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Großer Preis von Jablonec / CZ am 24.03.2012 U17/U20

25. März 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Früh am Morgen gegen 6 Uhr machte sich ein bis unter das Dach vollgestopfter VW-Sharan mit 6 Kämpfern auf nach Jablonec n.N. in Tschechien. Bei diesem international ausgeschriebenen Turnier nahmen in der U17 Lea Krause, Daniela Thalheim und Viola Haupt und in der U20 Adrian Orzyszek, Maximilian Lutoschka und Vivien Haupt teil.

Nach guten zwei Stunden kamen wir gerade rechtzeitig zum Wiegen an. Doch vorher war Startkartenkauf angesagt. Die Verständigung auf Englisch klappte auf Anhieb, nur hatte irgendetwas mit der Meldung nicht geklappt und keiner wusste was. So wurde der Chef der Veranstaltung zu Rate gezogen und der nickte alles wohlwollend ab. So wohlwollend, dass uns sogar das Startgeld erlassen wurde! Das freute uns natürlich sehr. Die Freude war sicher auch auf der anderen Seite, da wir neben ein oder zwei Polen an diesem Tag die wahrscheinlich einzige internationale Beteiligung waren.

Das Wiegen ging schnell über die Bühne, denn 600g Toleranzgewicht brachte auch so schnell niemanden in Verlegenheit.

Eröffnet wurde recht pünktlich kurz nach 10 Uhr. Die rein tschechischsprachigen Ansprachen und Ansagen waren allerdings etwas stressig. Daniela wurde gleich am Anfang aufgerufen. Laut Liste (gottseidank gab es Kopien für alle 😉 ) war es erst Vorbereitung.

Also alle ausgeschwärmt, um in Erfahrung zu bringen, was erlaubt ist und was nicht. Und tatsächlich: U17 kämpfte zwar mit Würge aber ohne Hebel, U20 war unbeschränkt.

Aber die Verwirrung hielt an: Der Erstgenannte kämpfte ohne Zusatzgürtel und der Zweitgenannte mit rot. D.h. internationale Regeln, was die Farben anging, aber ein weißer Gürtel durfte nicht getragen werden.

Letzte und entscheidende Frage war: Welche Matte…. z.B. “dadamie düi“ oder so war die zweite Matte, auf der Daniela und Viola starteten.

Daniela und Viola waren weit voneinander in der Liste eingeteilt, sodass vorerst keine Gefahr des Aufeinandertreffens gegeben war. Sie starteten in der GK -52kg, die mit 12 TN die am stärksten besetzte Gewichtsklasse bei den weiblichen U17 war.



Daniela

Ihre erste Gegnerin Lucie Procházková (orange) hatte Daniela gut im Griff. Zuerst punktete sie mit einer Hüfttechnik auf Yuko und machte den Sack mit einer satten Würge zu.

Tereza Nipauerovà (grün) war ein ganz anderes Kaliber. Dani konnte sich zwar gut halten, musste sich dann aber einer Festhalte beugen.

In der Trostrunde gab es dann wieder Verwirrung. Dani stand auf der Matte und kämpfte gegen Pavlina Koutecká (blau), als vom Richtertisch ein „matte“ angeordnet und der Kampf abgebrochen wurde. Freudestrahlend und beide Daumen nach oben hüpfte Danielas Gegnerin von der Matte und in unseren Gesichtern standen Fragezeichen über Fragezeichen. Eine schnelle Nachfrage am Richtertisch ergab, dass ein Kampf übersehen worden war und Daniela erst gegen die Siegerin aus diesem Kampf antreten musste. Erleichterung bei uns – und langes Gesicht bei Koutecká, die es nicht zur Begegnung mit Dani schaffte.

Alena Chwastarzová (blau) verlor im Laufe des Wettkampfes nur gegen die spätere Siegerin und nahm in dieser Begegnung Daniela in eine hammerharte Festhalte, aus der sie sich nicht mehr herausdrehen konnte.

Dani belegte damit den 7. Platz.

Viola

Ihre erste Gegnerin hieß Zuzana Reháková (grün) und war sehr energisch und zielgerichtet. Viola konnte zwar einige Male einen tiefen Seoi-Nage ansetzen, aber keine Wertung erzielen. Dann kam es zu einem seltsamen Yuko und dann noch einen Waza-Ari gegen Viola. Sie ließ sich aber nicht abschrecken und legte mit einem Konter ebenfalls einen Waza-Ari nach. Leider kam in Form eines weiteren Waza-Ari aufgrund Koshi-Guruma das Ende des Kampfes für Viola. Ippon für die Gegnerin.

Dabei fielen beide so ungünstig, dass Violas Knöchel mächtig gestaucht wurde.

Trotzdem startete sie im zweiten Kampf gegen Veronika Drabinová (orange) und holte sich im Eiltempo mit tiefen Seoi-Nage einen einwandfreien Ippon.

Als drittes musste sie Lenka Jirkù (blau) gegenübertreten. Diese hatte einen sehr aggressiven Kampfstil und wollte weiter ins kleine Finale. Viola aber auch. Zuerst brachte sie eine Hüfttechnik durch – Waza-Ari und dann hielt sie ihre Gegnerin noch 20 sec in einer Festhalte – Ippon.

Nun ging es um den dritten Platz. Die Kontrahentin hieß Tereza Nipauerová und trug grün. Leider fing sich Viola einen schmerzhaften Stoß in die Bauchgegend ein. Nach einem Wurf mit Waza-Ari gegen Viola landete sie in einer Festhalte, die sie wegen Schmerzen und Luftmangel abschlagen musste. Ihre Gegnerin wurde damit Dritte und hatte auch nur gegen die spätere Siegerin verloren.

Damit 5. Platz für Viola.

Lea U17 -44kg 2 TN

Leas einzige Gegnerin hieß Lucie Wiesnerová. Lea versuchte verschiedene Techniken anzusetzen, aber ihr Gegenüber stemmte hartnäckig und hielt sich so Lea erfolgreich vom Leib. Dann brachte sie einen Koshi-Guruma durch und es gab Waza-Ari gegen Lea.

Kurz danach gab es für einen Konter nochmals Waza-Ari und dadurch Ippon für Wiesnerová.

Das war der 2. Platz für Lea

Später gab es überraschender Weise nochmals einen Kampf gegen Wiesnerová. Wir verstanden nur Lea Krause, Weixdorf und irgendwas mit „dadamie“ ;). Wahrscheinlich war nochmals ein Freundschaftskampf organisiert worden, damit beide wenigstens zwei Kämpfe hatte. Dafür ein Lob und ein Danke an die Veranstalter.

Nahtlos ging es in die Kämpfe für die U20 über. Adrian, Maximilian und Vivien kämpften sich zeitgleich durch ihre Gewichtsklassen, sodass ständiges konzentriertes Horchen mit gespitzten Ohren und hin- und hersausen angesagt waren.

Adrian U20 -60kg 6 TN

Obwohl zu sechst gab es ein Poolsystem für Adrian. Das hieß ihm standen fünf Kämpfe bevor. Eine stattliche Anzahl.

Im ersten Kampf gegen Vladimir Kysela (blau) kassierte er nach einigem Hin- und Her einen Ippon mit Soto-Maki-Komi.

Gegen Jan Mazan (blau) ging es leider recht schnell und Adrian musste nach Seoi-Otoshi den Kampf mit vollem Punkt abgeben.

Sein dritter Gegner war Daniel Strop (blau). Er war um einiges kleiner als Adrian, aber sehr kompakt gebaut und schien einen sehr tiefen Schwerpunkt zu haben. Den spielte er dann auch gnadenlos aus und brachte einen tiefen Seoi-Nage auf Ippon durch.

Der nächste Kampf gegen Jiri Petrásek wirkte ausgeglichener. Allerdings kam Adrian nicht richtig zum Zuge und fiel schließlich auf einen kraftvoll geführten Tai-Otoshi.

Für die letzte Begegnung hatte sich Adrian fest vorgenommen einen Sieg einzufahren. Leider platzte dieses Vorhaben, als Danträger Miroslav Lorenc souverän und routiniert agierte und mit viel Kraft ebenfalls eine Art Tai-Otoshi auf Ippon werfen konnte.

Adrian ärgerte sich mächtig über den Verlauf des Wettkampfes, konnte später aber trotzdem die vielen Kämpfe als großen Erfahrungszuwachs akzeptieren. Seine tschechischen Gegner wirkten alle sehr erfahren und hatten einen gewöhnungsbedürftigen Kampfstil.

Maximilian U20 -73kg 19 TN

Er hatte erstmal ein Freilos und durfte aussetzen.

Seinen ersten Kampf gegen Adam Buriánek (grün) musste er leider abgeben und wanderte deshalb in die Trostrunde.

Dort setzte er Jaroslav Fiegel (blau) recht zu und erarbeitete sich einen Yuko. Allerdings ging kurz darauf sein Gegner mit Waza-Ari durch Konter in Führung. Kurz vor Schluss zog Max furios mit einer Art Hiza-Guruma durch – Ippon! Super, aber nix für die Nerven der Zuschauer ;).

Als nächstes ging es gegen Jan Parma (grün). Anscheinend war Max nun akklimatisiert und fackelte nicht lange: Mit einer „Spezialtechnik“, sagen wir mal „Harai-Guruma“ ;), schickte er seinen Gegner auf die Matte – wieder Ippon!

Den Braungurt Josef Hrusa beförderte Max ebenfalls aus dem Turnier. Bei einem Gerangel um eine Festhalte änderte Max seine Taktik und ehe es sich Hrusa versah, war sein Arm in einem Ude-Garami gefangen. Wieder Ippon für Max.

Nun stand Max im kleinen Finale. Der Kampf um Platz Drei ging gegen Jakub Jeèmínek (schwarz). Der Kampf ging über die volle Zeit, ohne dass einer der beiden eine Wertung erzielen konnte. Der Golden Score kam immer näher, doch dann passierte es. Mit der letzten Sekunde gelang Jeèmínek ein Ausheber, der ihm einen Yuko bescherte. Unsere Nerven waren gänzlich dahin….

Max belegte damit den 5. Platz!



















Vivien U20 -57kg 6 TN

Wie Adrian kämpfte Vivien im Pool.

Der Einstiegskampf ging gegen Monika Galabová (orange). Vivien sammelte gegen die etwas sperrige (bzw. sperrende) Gegnerin insgesamt drei Yukos, bevor sie mit einer Festhalte den Kampf für sich entscheiden konnte.

Als Zweites stand ihr Markéta Teuscherova (grün) gegenüber. Nach mehrmaligen Uchi-Mata Ansätzen brachte Vivien zweimal einen jeweils auf Waza-Ari durch und gewann auch diesen Kampf.

Eliska Prynychová (grün) ging mit Ko-soto-gake auf die Matte, für den Vivien einen Waza-Ari erhielt. Die anschließende Festhalte über geschätzte 30 sec. bescherte ihr den Ippon. 30 sec? Wie das?: Der Kampfrichter gab Osae-komi. Der Richtertisch schlief. Der Kampfrichter gab nochmal und lauter Osae-komi. Der Richtertisch schlief. Der Kampfrichter klatschte laut in die Hände und gab Osaikomi. Der Richtertisch schlief. Der Kampfrichter als auch ich plärrten um die Wette „Osae-komi“ und : Der Richtertisch war wieder mit uns und drückte die Uhr. Ordnung muss sein und so war nach weiteren 20 sec. Ippon erreicht.

Als Vorletztes stand Vivien gegen Eva Klapková (blau) auf der Matte. Hier setzte Vivi einen schönen Sumi-gaeshi an – Waza-Ari. Im weiteren Verlauf geriet Eva in eine Festhalte. Ippon für Vivien.

Den Schlusskampf bestritt Vivien gegen Lucie Trestíková (orange). Vivien kam hier schnell mit Uchi-Mata zum Zuge und erzielte damit Ippon.

Hier musste nicht viel gerechnet werden ;). Vivien belegte somit Platz 1!




Die Siegerehrung der U17 wurde während des weiteren Wettkampfes der U20 im Entrée des Sportgebäudes gemacht, die der U20 nach den Wettkämpfen ebenfalls.

Wieder verstanden wir recht wenig (das ist schon übertrieben). Stichwort für die Platzierten war jeweils der Name.

Trotz der schwierigen Verständigungslage waren die Gastgeber aber stets hilfsbereit und sehr freundlich. Auch alle anderen, die von uns befragt und belästigt wurden, waren sehr bemüht uns zu den benötigten Infos zu verhelfen.

Den Nachhauseweg schafften wir natürlich nicht, ohne bei McD zu „tanken“ . Gegen Ende der Fahrt waren wir geschafft und um 19:30 Uhr froh zurück zu sein.

Zusammenfassung:

Name / Altersklasse / Gewichtsklasse / Teilnehmer / Kämpfe (ges-gew-verl) / Platz

Lea Krause     U17     44     2     2     0     2     2.

Daniela Thalheim     U17     52     12     3     1     2     7.

Viola Haupt     U17     52     12     4     2     2     5.

Vivien Haupt     U20     57     6     6     6     0     1.

Adrian Orzyszek     U20     60     6     5     0     5     5.

Maximilian Lutoschka     U20     73     19     5     3     2     5.

Jubiläumsturnier 25 Jahre Judo Weixdorf am 8.10.11

7. Oktober 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Liebe Judoka und liebe Helfer!

unser Turnier ging heute großartig über die Bühne, dank all der vielen Helfer, beim Auf- und Abbau, am Imbiss, an der Anzeige, als Zeitnehmer, Betreuer, Siegerehrungsmädchen, Urkundenschreiber, Techniker, hinter den Kulissen, Übersetzer, undundund …!!

Vielen Dank euch allen!

Kurze Wettkampfauswertung:

1. Platz Mannschaftswertung: KSV Grimmen

2. Platz Mannschaftswertung: Koroncoi Tutti Judoklub

3. Platz Mannschaftswertung: PSV Freital

Unsere Starter Georg Seeger (U15, -37 kg, 2.), Oskar Feldmann (U15, -50kg, 5.), Martin Weih (U15, -60kg, 3.), Lea Krause, Viola Haupt (U15, -48 kg, 1.), Katharina Weiser (U15, -52kg, 3.), Adrian Oszyszek (U18, -60 kg, 3.), Mario Conzendorf (U18, -73 kg, 3.), Jonas Haupt (U18, -81kg, 5.), Julia Nossol, Daniela Thalheim und Tasmin Hirschfeld (U18, -70 kg, 3.) konnten einige Plätze erringen, für einen Treppchenplatz in der Mannschaftswertung reichte es allerdings nicht. Nachdem alles aufgebaut war, die Musik lief und der Imbiss Kaffee kochte und alle gewogen waren, hieß es erwärmen und los!

In der U15 startete Lea in der -44kg-Klasse. Als erstes startete sie gegen Klein aus Freital gegen die leider kein Kraut gewachsen war. Danach hatte sie einen starken Kampf gegen Caspary aus Hellerau, doch leider fiel sie auch hier zweimal auf Waza-ari. Im letzten Kampf stand sie Richter aus Bautzen gegenüber doch auch hier war nichts zu holen.

Viola startete bei den -48kg Mädchen und lies nix anbrennen. Souverän gewann sie alle Vorrundenkämpfe und auch das Halb- bzw. das Finale waren schnell gegessen. Somit holte Viola sich den 1.Platz.

Katharina kämpfte in der -52kg-Klasse und konnte da auch gut mit mischen. Die ersten beiden Kämpfe gewann sie mit einem Hebel und einer Art von Ko-soto-gake, doch leider hielt die Strähne nicht länger an und sie verlor die nächsten beiden Kämpfe und wurde somit Dritter.

Georg kämpfte in der -37kg-Klasse mit, da er beim Wiegen 500g drüber war und man merkte das sein Gegner etwas schwerer war. Seinen Kampf gegen Giller von Schwarza verlor er leider. Doch in den beiden Freundschaftskämpfen konnte er nochmal zeigen was er kann. Georg kämpfte stark mit aber für einen Sieg hatte es leider nicht gereicht. Somit belegte Georg den 2.Platz.

Oskar mischte bei den -50kg Jungs mit und hatte ein schweres Los. Als erstes draf er auf einen unserer ungarischen Gäste, der ihn sanft mit De-ashi-barai auf die Matte gleiten ließ. Gegen seinen Gegner aus Eilenburg ging Oskar schnell ans Werk und gewann. In seinen letzten Kampf geriet er in eine Festhalte aus der er nicht mehr entkam und somit war Oskar ausgeschieden.

Als Letzter unserer U15 kämpfte noch Martin in der -60kg-Klasse. Martin kämpfte gut mit konnte aber leider nur einen von vier Kämpfen für sich entscheiden und belegte damit den 3.Platz.

Bei der U18 startete Daniela in der -57kg-Klasse. Gleich ihr erster Kampf gegen Albrecht aus Chemnitz ging ins Golden Score, wo sie leider dann ihrer Gegnerin unterlag. Noch deutlich geschwächt von ihren ersten Kampf ging Daniela in ihren zweiten Kampf gegen Freitag aus Grimmen, in dem sie stark Kämpfte aber leider doch verlor. Damit war Daniela aus dem Rennen.

Jule machte bei den -63kg-Frauen mit und hatte ein schweres Los. Im ersten Kampf gegen Krause aus Grimmen war alles offen. Jule warf Waza-ari doch ihre Gegnerin rutschte sofort in eine Würge und würgte Jule ab. Im zweiten Kampf gewann Jule souverän, doch im letzten Kampf gegen Schauseil aus Schwarza war nix zu hohlen. Damit war Jule raus.

Tasmin kämpfte bei den -70kg-Damen als erstes gegen Ehrlich aus Chemnitz und gewann eindeutig. In ihren nächsten beiden Kämpfe kämpfte Tasmin stark aber konnte leider nicht gewinnen und belegte damit den 3.Platz.

Adrian kämpfte bei den -60kg-Männern mit. Im ersten Kampf verlor Adrian durch eine Würge bzw. weil sein Gegner ihn die Nase auf gehauen hat. In seinem nächsten Kampf zeigte er was in ihm steckt und gewann durch Festhalte. Somit hatten alle drei aus dem Pool einen Kampf gewonnen und einen verloren und alle hatten Punktegleichstand, also hieß es AUSWIEGEN (`bei mir wäre es eine Katastrophe`), doch Adrian musste keine Angst haben die anderen beiden waren 1kg schwerer und somit ging Adrian als Pool-Sieger aus der Vorrunde. Das Halbfinal verlor er leider und belegte somit den 3.Platz.

Mario kämpfte in der -73kg-Klasse und hatte dort einige starke Gegner vor sich. Im ersten Kampf stand er einen unserer ungarischen Freunde gegenüber und verlor. Im zweiten Kampf ging Mario aus seinen Wurf wieder raus und wurde prompt gekontert. Gegen Foede vom JC Leipzig war auch keine Wertung zu holen. Im letzten Kampf konnte Mario aber trotzdem nochmal zeigen, dass er kein Mattenfutter ist und gewann. Damit belegte Mario den 3.Platz.

Jonas wollte den -81kg-Männern das Leben schwer machen. Im ersten Kampf stand er Schwarzer aus Lauchhammer gegenüber. Der Gegner war stark doch Jonas konnte mithalten und in der letzten Minute war sein Gegner unachtsam und griff Jonas ans Bein und alle Kampfrichter haben es gesehen. Somit hatte Jonas gewonnen. Der zweite Kampf war ähnlich aufreibend. Jonas sein Gegner setzte Ura-nage an und Jonas hatte sein Bein an dem seines Gegners und nun fragten sich die Kampfrichter wer gewonnen hat.

Variante A:      sein Gegner hatte Ura-nage geworfen

Variante B:     Jonas hatte O-uchi-gari geworfen

Nach einer Besprechung mit dem Hauptkampfrichter war die Entscheidung leider auf A gefallen. So gebeutelt von diesem Kampf verlor Jonas seinen letzten Kampf auch noch und war damit raus.

Kämpferfoto
Mannschaftswertung: KSV Grimmen; Koroncoi Tutti Judoklub; PSV Freital
Siegerehrung U15 bis 48 kg
Siegerehrung U15 bis 52 kg
Siegerehrung U15 bis 60 kg
Siegerehrung U18 bis 60 kg
Siegerehrung U18 bis 70 kg
Siegerehrung U18 bis 73 kg
Stadtführung in Dresden: Karmam der Schwache (August der Starke hats verbogen)
Lustig: Auf dem Bild sind ausschließlich Ungarn!!

25.9.2011: Landeseinzelmeisterschaften Männer/Frauen in Adorf

25. September 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Mit einer Rekordstarterzahl von 6 Männern und 5 Frauen konnte sich die SG Weixdorf bei den heutigen LEM in Adorf (Vogtland) in Szene setzen.

Der Titelgewinn durch Vivien Haupt, der Vizetitel durch Marc Merbitz, sowie dritte Plätze durch Julia Nossol und Tasmin Hirschfeld waren dabei die „edelmetallenen Momente“ des Tages!

Los ging es bereits um 6:30, da der Weg bis ins Vogtland sich doch ganz schön zog.

Mit waren Adrian Orzyszek, Mark Merbitz, Maks Sieger, Moritz Haupt, Robin Herold, Jörg Thalheim, Martin Weiher, Vivien Haupt, Julia Nossol, Maria Weidner, Luisa Schneider, Tasmin Hirschfeld und Coach Robert Junghans.

Nach einigen Problemen beim Wiegen konnten dann auch fast alle Starter in ihrer Gewichtsklasse antreten.

Adrian leider nicht, er hatte seinen Judopass vergessen. Eine Lehre fürs Leben! Somit konnten wir bei den Männer die unterste und oberste Gewichtsklasse nicht besetzen, hatten aber sonst überall Starter im Feld. Die Mädchen machten sich ebenfalls in drei Gewichtsklassen breit.

Nach der Eröffnung des Wettkampfes durch den Adorfer Bürgermeister, der mit vielen Worten die Größe und Schönheit der neuen Halle umriss, konnte es endlich losgehen.

Bei den Frauen starteten Vivien und Luisa beide -57 kg.

Beide in der unteren Listenhälfte gesetzt (warum eigentlich?), startete Vivien im blauen Anzug gegen Anika Kracht vom JC RBS Leipzig. Schon oft mit dieser Gegnerin konfrontiert ließ sich Vivien routiniert nicht die Butter vom Brot nehmen und siegte mit Ippon, was uns den Einzug ins Finale als Begegnung Haupt-Schneider bescherte.

Wiederum konnte sich Vivien gegen Luisa mit Ippon durchsetzen und löste damit schon mal die Fahrkarte zu den deutschen Meisterschaften, denn laut neuem Wettkampfsystem sind nach einem Länderschlüssel die Finalisten jeder Gewichtsklasse bei den DEMdLV (Deutsche Einzelmeisterschaften der Landesverbände) startberechtigt.

Für Luisa war nach der Niederlage gegen Vivien also noch der dritte Platz greifbar, den sie aber leider an Manja Herbert vom JV Dresden abgeben musste.

Vivien konnte jetzt lange Pause machen, da die Finalkämpfe zum Schluss durchgeführt wurden.

Bis 63 kg starteten Maria und Julia gemeinsam und waren zumindestens auseinandergepoolt.

Bei 8 Teilnehmerinnen gab es keine Freilose, Julia startete im zweiten Gewichtsklassenkampf gegen Jessica Sorgatz vom VfL Riesa und konnte mit ihrer Spezialtechnik Harai-Goshi punkten!

Im Einzug ins Finale ging es gegen die Dauerrivalin Christin Dietze. Hatte Julia vor einer Woche beim IT Bautzen noch die Oberhand gehabt, gewann diesmal Christin und wurde später auch Sachsenmeisterin.

Maria musste eine Auftaktniederlage gegen Claudia Müller vom JSV Eilenburg hinnehmen, konnte aber in der Trostrunde gegen Jana Hochmuth (PSV Glauchau) mit Ko-Soto-Gake punkten.

Der Nachteil: Julia aus dem Halbfinale kommende wechselte nun natürlich in Marias Trostrundenast und man traf sich im Kampf um Platz 3…

Das Duell beendete Julia nach hartem Kampf mit Harai-Goshi für sich und sicherte sich damit Bronze und eventuell einen Nachrückerplatz zu den DEM (diese Info wird noch aktualisiert).

Tasmin hatte bis 70 kg einiges an hartem Brot zu kauen. Im Pool mit drei weiteren Frauen fand sie sich in illustrer Gesellschaft von Bundesliga-Starterin Anja Puschmann (CPSV) und Nationalkaderathletin Melanie Gerber (JCL).

Diesen beiden Konkurrentinnen war sie letztendlich unterlegen, zeigte aber in beiden Kämpfen weder Schwäche noch Angst und kam selbst auch zum Angriff! Dies allein stellt schon eine Leistung dar!

Die vierte im Bunde, Sabrina Rebscher (SV Auerbach 05) verletzte sich in einem Kampf mit einer der beiden „Brocken“ und konnte nicht mehr antreten.

Damit belegte Tasmin ebenfalls einen dritten Podestplatz!

Bei den Männern waren die Podestplätze ebenfalls hart umkämpft!

Strahlender Held des Tages war ohne Zweifel Marc!

Bis 66 kg startend hatte er den einzigen Vorrundenkampf gegen Philipp Skarupski vom BSC Motor Rochlitz gezogen und setzte sich hier siegreich durch.

Bei seinem tiefen Morote-Seoi-Nage gegen Tobias Kolleßer (SRZ Leipzig) gingen uns Augen und Herzen auf, als er anschließend das Halbfinale gegen Alexander Geschner (CPSC) gewann, brüllten wir am Rand.

Sein Gegner haute mit seinem De-Ashi-Barai an Marc Beinen vorbei, rief im selben Moment noch laut „NEIN“ und Marc hatte selbst schon mit De-Ashi-Barai seinerseits zum Konter angesetzt. Auf den Punkt motiviert, hellwach und mit vollem Biss war er heute dabei!

Marc freute sich riesig über den Sieg, wir noch mehr! Als er dann geschnallt hatte, dass er mit der Finalteilnahme zu den Deutschen durfte – seinen ersten (bis jetzt…) – und das es gar keine Mitteldeutschen Meisterschaften mehr gibt – kam er den Rest des Tages aus dem Strahlen nicht mehr raus.

Nichts desto trotz blieb das Finale noch aus, auf das er fixiert und konzentriert blieb – ein echter Kämpfer!

Maks hatte -73 kg (11 Teilnehmer) wenig zu lachen. Eine Niederlage gegen Tom Uhlig (CPSV) schickte ihn in die Trostrunde. Das sein Gegner ins Halbfinale einzog, brachte ihm zwar noch einen weiteren Kampf, den er gegen Lucas Kluge (JCL) aber auch schnell abgeben musste.

Moritz ging bis 81 kg (12 TN) an den Start und unterlag hier dem Crimmitschauer Pabst im ersten Kampf. Dieser siegte im folgenden Kampf gegen Hofmann von JV Grimma, was Moritz den Start in der Trostrunde ermöglichte und zwar exakt gegen jenen Hofmann. Hier konnte Moritz mit tiefem Seoi-Nage blitzschnell Waza-Ari erringen und der Gegner fiel auch immer wieder. Einen Yuko und noch einen Waza-Ari später hatte Moritz gewonnen.

Das allgemeine Favoritensterben hatte in der 81kg-Klasse auch den Kaderathleten Robert Conrad (JCL) ereilt, welcher nun auf Moritz traf. Moritz lieferte einen starken Kampf, musste sich aber einer Tate-Shio-Gatame beugen. Damit schied er als 7. Platz aus.

Die Gewichtsklasse -90 kg wurde am längsten aufgehoben.

Sowohl Robin als auch Jörg starteten im sieben Sportler starken Feld.

Robin musste sich als erstes dem späteren Drittplatzierten Markus Heye (ESV Lok Zwickau) beugen, Jörg Christopher Denkmann (JSV 61 Zwickau).

Robin traf in der Trostrunde auf Daniel Haefner (BSC Freiberg) und musste hier verletzt aufgeben, Jörg rutschte automatisch in der Trostrunde in den Kampf um Platz 3 weiter und unterlag hier Robins erstem Gegner Heyde auf dessen tiefen Seoi-Nage. Damit belegte er den 5. Platz.

Martin startete -100 kg und hatte hier den ersten Gewichtsklassenkampf gegen Felix Schultz (CPSV Budo) zu bestreiten, den er mit zwei Waza-Aris abgeben musste. Da sein Gegner den nächsten Kampf verlor und nicht ins Halbfinale einzog, schied Martin nach dem ersten Kampf leider schon aus. (Blödes System bei nur 10 Sportlern!)

Damit war die Vorrunde inklusiver der kleinen Finals beendet und es setzte eine 10minütige Pause ein.

Marc machte sich mit Martin, Vivien noch mal mit Maria warm und dann gings los!

Vivien bestritt ihr Finale gegen Isabell Gräbner vom SV Auerbach 05. Erst stärker, dann leicht abbauend im Stand war sie ihrer Gegnerin zumindestens im Boden über und wäre fast mit Sankaku zum Erfolg gekommen, verlor aber leider einen kurzen Moment den Mattenkontakt. Nach langem Kampf konte sie aber mit einer Vor-Zurück-Kombination aus großer Eindrehtechnik und Fussfasser mit vollem Punkt gewinnen und wir hatten unsere Goldmedaille!

Marc startete im darauffolgenden Kampf auf der anderen Matte gegen Karl Hache aus Bautzen.

Schon oft auf Fusstechniken des Bautzners gefallen, gelang es Marc diesmal allen Attacken auszuweichen und selbst anzusetzen. Eine Uchi-Mata-Attacke wurde jedoch gnadenlos gekontert und Marc belegte den zweiten Platz.

Über sein Feuerzeug und die einzigartige Urkunde, sowie das Ticket zu den Deutschen konnte er sich dennoch riesig freuen!

Vivien und Marc haben sich damit direkt für die deutschen Pokalmeisterschaften am 15./16.10.2011 in Frankfurt (Oder) qualifiziert!

Wir wünschen euch eine gute verletzungsfreie Vorbereitung und maximale Erfolge!

Marc wird am 15.10. kämpfen, Vivien am 16.10.

Einige Wettkampfimpressionen:

Weil Dominic zur Familie gehört!

Come on Baby, light my fire!

Zusammenfassung:

Name / AK / GK / TN / Kämpfe (ges.-gew.-verl.) / Platz

Marc Merbitz     Mä     66     9     4     3     1     2.     Qualifikation DEM d. LV

Max Sieger     Mä     73     11     2     0     2

Moritz Haupt     Mä     81     12     3     1     2     7.

Robin Herold     Mä     90     7     2     0     2

Jörg Thalheim     Mä     90     7     2     0     2     5.

Martin Weiher     Mä     100     10     1     0     1

Vivien Haupt     Fr     57     7     3     3     0     1.     Qualifikation DEM d. LV

Luisa Schneider     Fr     57     7     2     0     2     5.

Julia Nossol     Fr     63     8     3     2     1     3.

Maria Weidner     Fr     63     8     3     1     2     5.

BEM U10/U12 in Mickten

28. November 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte
So, mit etwas Verspätung möchte ich jetzt natürlich allen noch von den Bezirksmeisterschaften der Altersklassen U10 und U12 berichten.

Am Samstag, dem 21.11.2009, trafen wir uns nach einigem Chaos bei der Organisation des

Transports an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 7 und fuhren mit den dann vorhandenen

Autos nach Mickten. An dieser Stelle möchte ich noch einmal alle Eltern und Kämpfer an folgende Tatsache erinnern: Laut Beschluss der Abteilungsleitung (siehe Infobrief Nr. 3 diesen Jahres) fallen Wettkämpfe, für die sich nicht genügend Fahrer eingetragen haben, aus. Es war also wirklich eine absolute Ausnahme, dass wir gefahren sind. Bitte tragt euch deshalb in Zukunft bitte rechtzeitig ein. Und an alle Kämpfer: Fragt bitte eure Eltern auch, ob sie fahren können. Wenn sie nichts vom Wettkampf wissen, wie sollen sie euch dann zum Wettkampf fahren?

Auf jeden Fall kamen wir mehr oder weniger vereinzelt in der Sporthalle des SV Motor Mickten an. Es wurden Wiegekarten ausgefüllt und es ging auf die Waage. Und bevor ich es vergesse: Mit dabei waren: Marlene Trepte, Larissa Seidel, Konrad Thomas, Johannes Höhne, Jonas Hopke, Vincent Beuchel, Konstantin von Jagow, Georg Seeger, Oskar Feldmann und Louis Zschieschang.

Der SV Sachsenwerk, der den Wettkampf organisierte, hatte einige Wochen zuvor bei uns angefragt, ob wir einige Helfer für die Tischbesetzung stellen könnten. Dafür schickten wir Julia Nossol, Luisa Schneider und Adrian Orzyszek nach Mickten. Und es sollte gleich eine Überraschung geben: Julia und Luisa wurden an den Sprechertisch „verdammt“. So mussten die beiden die Listen für die Matten 3 und 4 führen und die Kämpfer aufrufen. Damit wurden sie ins eiskalte Wasser geschmissen: Sie hatten so etwas noch nie gemacht. Aber mit der tatkräftigen Unterstützung von Robert Junghans, der kurzfristig mit in die Organisation einstieg, und unserer beiden Kampfrichter Max Sieger und Martin Weiher meisterten die beiden ihre Aufgabe mit Erfolg.

Zu Beginn des Wettkampfes gab es gleich noch einmal Chaos: Ich wurde auf einmal gefragt, ob ich eine Tischbesetzung übernehmen könnte, weil Sachsenwerk nicht mehr genug Leute hatte. Da Robert aber, wie schon gesagt, in die Organisation des Wettkampfes eingestiegen war und ich damit alleiniger Betreuer unserer Mannschaft war, war das leider nicht möglich. Aber irgendwie hat man dann wohl doch noch jemanden gefunden. Als es dann darum ging den Wettkampf zu eröffnen, gab es gleich noch einmal Chaos: Die Mikrofone funktionierten nicht. Man verstand absolut nichts von dem, was die Sprecher sagten. So spielte Robert einfach mal den Herold und brüllte die Namen der Kämpfer quer durch die Halle. Zum Glück musste dieses System nicht allzu lange betrieben werden, da man die Mikrofone dann zum Glück irgendwann alle repariert hatte. Und so ging es dann an die Kämpfe. Als Anmerkung sollte man hier noch hinzufügen, dass die Bezirksmeisterschaften regelrecht überrannt wurden: Statt der 100 gemeldeten Sportler kamen sage und schreibe 280 Teilnehmer (was man besonders an der langen Schlange zur Waage feststellte).

Als erste mussten Marlene und Larissa in der Gewichtsklasse -37kg (5 Teilnehmer) ran, in der sie auch gleich gegeneinander kämpfen durften. Dieser Kampf ging über die volle Zeit, beide Kämpferinnen waren relativ gleichwertig. Marlene gewann am Ende nur durch eine hauchdünne Yuko-Führung. Im nächsten Kampf musste Marlene gegen die Micktener Weiß-Gelb-Gurtin ran, die sie mit zwei blitzsauberen O-soto-garis warf, für die es jeweils einen Waza-ari gab, womit Marlene diesen Kampf für sich entschied. Larissa musste in ihrem als zweites gegen Weiß-Gelb-Gurtin Krüger kämpfen. Der Kampf ging ziemlich lange, letztenendes legte Larissa ihre Gegnerin mit dem Lieblingswurf unserer Mädels, dem altbekannten O-soto-gari, Ippon-würdig auf die Matte. Dann war wieder Marlene an der Reihe, die jetzt gegen Larissas letzte Gegnerin antreten musste. Wieder erwies sich der O-soto-gari als Fast-Allheil-Mittel und Marlene konnte den Kampf wieder für sich entscheiden. Im nächsten und Kampf musste Marlene gegen Broscheit vom SV Fair Sport ran. Dieser Kampf war für alle Außenstehenden äußert aufreibend: Statt sich auf den Kampf zu konzentrieren, machte sich Marlene immer wieder die Haare (und das während dem Kampf und unter Lösung des Griffes!!!). Dadurch ging der Kampf über die volle Zeit und die Kampfrichter mussten per Hantei-Entscheid den Sieger festlegen, weil keine Wertungen erzielt worden. Hauchdünn gewann Marlene diesen Kampf und belegte mit viel Glück den 1. Platz. Nun musste Larissa gegen Swamboda kämpfen. In einem sehr ausgeglichenen Kampf konnte Larissa mit O-soto-gari einen Yuko holen und gewann so über die Zeit. Im letzten Kampf hätte Larissa dann eigentlich gegen Marlenes letzte Gegnerin kämpfen sollen, diese trat aber nicht an. Nach Auskunft des Kampfrichters vom SV Fair Sport ist sie wohl schon nach Hause gefahren. Damit gewann Larissa kampflos und holte so den 2. Platz.

Georg kämpfte in der Gewichtsklasse -31kg mit 10 Kämpfern. Er hatte es heute sehr schwer. Im ersten Kampf musste er gleich gegen den Orange-Gurt Witt aus Freital ran, gegen den er schon mehrmals verloren hatte. Der Gedanke, wieder zu verlieren, spielte dann beim Kampf

wahrscheinlich eine zu große Rolle: Binnen 20 Sekunden wurde Georg von seinem Gegner in eine unrauskommbare (ja, wirklich!) Tate-shio-gatame genommen. Damit musste Georg diesen Kampf leider abgeben. Im zweiten Kampf ging Georg mit deutlich mehr Mut an die Sache, wurde allerdings in einer unglücklichen Situation von seinem Gegner geworfen und musste damit auch seinen zweiten Kampf abgeben. Damit war Georg leider ausgeschieden.

Louis kämpfte in der Gewichtsklasse -38kg (15 Teilnehmer). Im ersten Kampf musste er gegen den Orange-Gelb-Gurt Kroschwald aus Schmölln antreten. Wie so oft an diesem Tag, war auch dieser ein äußerst ausgeglichener Kampf, kein Kämpfer konnte eine Wertung erzielen. Damit ging es an die Hantei-Entscheidung, die Louis glücklicherweise 3:0 gewann. Der zweite Kampf war aber nicht mehr so ausgeglichen: Sein Gegner legte ihn mit einem Bilderbuch-Seoi-otoshi auf die Matte, wofür er verdientermaßen einen Ippon kassierte. In der Trostrunde musste Louis gegen einen Gelbgurt von Riesa ran. Dieser konnte gegen Louis einen Waza-ari per O-soto-otoshi erzielen, den er über die Zeit rettete. Damit war Louis leider ausgeschieden.

Oskar hatte mit der Gewichtsklasse -38kg wieder einmal mit 24 Teilnehmern die vollste erwischt. So musste er im ersten Kampf gegen den Freitaler Weinhold ran. Leider wurde sein Ko-soto-gari-Ansatz gekontert, wodurch Oskar diesen Kampf verlor. Im zweiten Kampf lief es dann besser: Oskar konnte gegen seinen Micktener Gegner Kamer eine Festhalte ausarbeiten, die er über die 25 Sekunden halten konnte und damit einen Ippon erhielt. Im dritten Kampf gegen den Dippoldiswalder Kämpfer Weseley wurde sein Ko-soto-gari-Ansatz wieder gekontert und wieder fiel Oskar auf Ippon. Damit war auch Oskar leider ausgeschieden.

Konrad kämpfte in der Gewichtsklasse +43kg in einem 3er-Pool. Im ersten Kampf konnte Konrad gut mithalten und sogar den ein oder anderen guten Ansatz präsentieren. Letztendes konnte aber keiner der Kämpfer eine Wertung erzielen und die anschließende Hantei-Entscheidung fiel leider zu Gunsten seines Gegners aus. Im zweiten Kampf konnte Konrad anfangs auch wieder gut mitarbeiten, wurde aber leider unglücklich auf Waza-ari geworfen. Diesen Rückstand konnte Konrad über die Zeit leider nicht mehr ausgleichen. Damit erreichte Konrad aber trotzdem noch einen guten 3. Platz.

Vincent kämpfte in der Gewichtsklasse -28kg (8 Teilnehmer). Im ersten Kampf musste er gegen den sehr starken Sachsenwerker Zenker ran. Dieser konnte sich gegen Vincent zweimal mit Tai-otoshi auf Waza-ari durchsetzen. In der Trostrunde musste Vincent nun gegen einen Hagenwerder Weiß-Gelb-Gurt ran. Durch die ziemliche Ungeduld des Kampfrichters erhielt sein Gegner gleich dreimal Shido wegen Stemmens über die Kampfzeit. Damit konnte Vincent diesen Kampf für sich entscheiden. Im nächsten Kampf konnte Vincent mit ein paar sehr guten Festhalten-Befreiungen punkten, leider hatte sein Gegner aber irgendwann den Bogen raus und Vincent konnte sich nicht mehr befreien. Damit schied Vincent leider aus.

Johannes kämpfte in der Gewichtklasse bis 27kg. Im ersten Kampf fiel er leider unglücklich auf einen O-goshi seines Gegners, womit er diesen Kampf abgeben musste. Im zweiten Kampf gegen den Pulsnitzer Pester konnte er erst punkten, wurde dann allerdings zweimal mit O-soto-gari auf die Matte gelegt, wofür sein Gegner jeweils einen Waza-ari erhielt. Damit schied Johannes leider aus.

Jonas kämpfte in der Gewichtsklasse bis 29kg (9 Teilnehmer). Jonas kämpfte sehr konzentriert und konnte einige gute Ansätze machen. In seinen beiden Kämpfen konnte allerdings immer keiner der Kämpfer punkten und die Hantei-Entscheidungen fielen immer gegen ihn aus. Damit schied auch Jonas leider aus.

Konstantin musste an diesem Tag als letzter unserer Mannschaft ran. Trotz der langen Wartezeit war Konstantin hellwach und konnte in seiner Gewichtsklasse -43kg (5 Teilnehmer) gut punkten. Als Konstantins Meisterstücke erwiesen sich der Übergang-Stand-Boden und die nachfolgende Kesa-gatame. Mit dieser Technik gewann Konstantin seine ersten drei Kämpfe gegen Hofmann (Riesa), Mucha (Spree-Neiße) und Wierich (JV Dresden). Im vierten und letzten Kampf trat Konstantin gegen den Rammenauer Feller an. Dieser wusste sich sehr gut gegen Konstantins Ansätze zu wehren und konnte selber mit einem Yuko punkten, den er über die Zeit rettete. Damit musste Konstantin diesen Kampf leider abgeben. Den 1. Platz erreichte er aber trotzdem, weil sein letzter Gegner zuvor bereits zweimal verloren hatte und er damit doch noch die höchste Punktzahl im Pool hielt.

Damit ging ein sehr langer Wettkampf so langsam aber sicher dem Ende zu. Ein riesiges Lob an alle Kämpfer, dass ihr so lange durchgehalten habt. Und noch ein riesiges Lob für euren enormen Kampfeinsatz. Auch wenn ihr keine Medaille geholt habt, habt ihr wirklich richtig super gekämpft!!!

Ein Gruppenfoto gibt es diesmal leider nicht, weil einige unserer Kämpfer leider schon vorzeitig

wieder abreisen mussten.

André

MITTELDEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN schalalala!!!

3. Oktober 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Einen Tag vor der großen Gürtelprüfung ging es für Viola Haupt, Annika Weber und Christin Wendisch nach Rodewisch zu den Landesmeisterschaften der Altersklasse U14. Viola kämpfte in der Gewichtsklasse -40kg, die mit 11 Kämpferinnen sehr stark besetzt war. Ihre erste Gegnerin, Naemi Gläß aus Rodewisch, konnte sie binnen 30s durch Tani-otoshi mit anschließender Festhalte bezwingen. Im nächsten Kampf musste sie dann gegen Anna-Sophia Müller von den Leipziger Löwen ran. In diesem Kampf geriet sie erst unglücklich durch einen gekonterten Tani-otoshi mit Waza-ari in Rückstand, welchen sie dann aber mit zwei Waza-ari für einen Tani-otoshi und einen Ko-uchi-maki-komi wieder wettmachen konnte. Damit stand Viola im Halbfinale, in dem sie gegen ihre Angstgegnerin Laura Ackermann ran musste. Hier konnte sich Viola über die Zeit behaupten, sodass es am Ende der normalen Kampfzeit keine Wertungen für beide Kämpferinnen gab. Gegen Ende der normalen Kampfzeit gab es eine etwas unglückliche Situation für Viola: Ihre Gegnerin zog einen Hebel, Viola konnte über den Mattenrand fliehen, allerdings hatte ihre Gegnerin anscheinend das Matte des Kampfrichters überhört und den Hebel durchgezogen, wodurch Viola dann für den restlichen Wettkampf etwas gehandicapt war. Im Kampf gegen Laura Ackermann zog sie das Golden Score aber durch und am Ende hatten beide Kämpferinnen wieder keine Wertungen. Da ihre Gegnerin aber mehr Wurfansätze vorweisen konnte und damit Hantei bekam, musste Viola den Kampf doch abgeben. Damit stand Viola im kleinen Finale, wieder gegen ihre erste Gegnerin Naemi Gläß aus Rodewisch. Diesmal musste sie über die volle Kampfzeit gehen, zeigte aber schöne Wurfansätze und konnte den Kampf durch einen Waza-ari durch Tani-otoshi für sich entscheiden.

Damit errung Viola den 3. Platz und qualifizierte sich damit zu den Mitteldeutschen Meisterschaften. Herzlichen Glückwunsch!

Annika kämpfte in der sehr dünn besetzten Gewichtklasse -52kg, in der gerade mal 5 Kämpferinnen waren, wodurch dies die einzige Gewichtsklasse war, die nach Poolsystem gekämpft wurde. Im ersten Kampf musste sie gegen die spätere Erste Michelle Jonas aus Markleeberg ran. Hier konnte sie leider kaum mitarbeiten und geriet in eine Festhalte ihrer Gegnerin, aus der sie sich nicht mehr befreien konnte. Damit musste sie diesen Kampf leider abgeben. Im zweiten Kampf gegen Isabell Büchele konnte Annika sehr gut mitarbeiten, beide Kämpferinnen waren in etwa gleich stark, aber am Ende entschied ein Yuko gegen Annika den Kampf am Ende der Zeit. Die Kamenzerin Julia Druschke konnte sie dann im dritten Kampf sehr schnell zu Boden zwingen, wo sie durch eine Festhalte den Kampf für sich entscheiden konnte. Im folgenden Kampf gegen Sarah Mäder aus Eilenburg sollte sich diese Taktik wieder als gewinnbringend zeigen: Wieder zwang Annika ihre Gegnerin in den Boden und wieder nahm Annika ihre Gegnerin in eine Festhalte, durch die sie den Kampf gewann.

Damit errung Annika den 3. Platz und qualifizierte sich damit für die Mitteldeutschen Meisterschaften. Herzlichen Glückwunsch!

Christin musste in der +63kg-Gewichtsklasse mit 6 Teilnehmerinnen fragwürdigerweise in einem Doppel-KO-System kämpfen. Im ersten Kampf musste sie gegen die spätere Erste Marianne Posrzeba aus Leipzig-Stahmeln ran. In diesem Kampf konnte sie gut mitarbeiten und machte es ihrer Gegnerin richtig schwer. Leider geriet sie dann in eine Festhalte und musste den Kampf abgeben. Im zweiten Kampf (Kampf um Platz 3!) musste sie gegen Melanie Schönfeld aus Rodewisch ran. Die Orange-Grün-Gurtin machte mit Christin kurzen Prozess und wurf sie nach 3 Sekunden per Koshi-guruma auf Ippon.

Damit erreichte Christin den 5. Platz und konnte so viele Erfahrungen für die nächsten Wettkämpfe sammeln. Herzlichen Glückwunsch!

Damit fahren wir in 3 Wochen mit Annika und Viola nach Thüringen zu den Mitteldeutschen Meisterschaften. Wir wünschen euch ganz, ganz viel Glück!

Name GK TN Kämpfe Siege Niederlagen Platz
Viola Haupt -40kg 11 4 3 1 3.
Annika Weber -52kg 5 4 2 2 3.
Christin Wendisch +63kg 6 2 0 2 5.
André

DEUTSCHE MEISTERSCHAFT schalalala!

20. September 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

20.09.09: Landeseinzelmeisterschaften der Männer und Frauen in Leipzig

Am heutigen Sonntag machten sich die Qualifizierten der Bezirksmeisterschaften des Bezirks Dresden auf in die Nordanlage des Judoclub Leipzig, um sich mit den anderen Qualifizierten der Bezirke Chemnitz und Leipzig um die begehrten Tickets für die Deutschen Meisterschaften zu schlagen.

Am Start waren Antje Keil, Maria Weidner, Max Sieger, Benjamin Schulz und Martin Weiher.

Nach dem neuen Wettkampfmodus im DJB qualifizieren sich nach einem Länderschlüssel die jeweils ersten beiden Platzierten jeder Gewichtsklasse der sächsischen LEM für die Deutschen Pokalmeisterschaften der Landesverbände.

Außerdem dürfen noch 3 Sportler gesetzt werden.

Alle Treppchen-Judoka dieser „Deutschen“ dürfen im Folgejahr an den im Januar stattfindenden „echten“ Deutschen Meisterschaften teilnehmen, an denen Bundeskader, EM- und WM- sowie Olympia-Starter teilnehmen. Klingt komisch, ist aber so…

(Für die Junioren gibt es weiterhin Mitteldeutsche Meisterschaften zwischen den Länder- und dem Bundesfinale.)

Vor zwei Wochen hatten sich Maks, Beni und Martin als Nachrücker qualifiziert. Für Antje und Maria war die Meisterschaft qualifikationsfrei.

Durchgeführt wurden die Wettkämpfe vom JCL, die die Veranstaltung anfangs gut, später ganz schön in die Länge gezogen durchführten.

Antje und Maria starteten beide bis 57 kg.

Maria war erstaunlich früh mit ihren Kämpfen dran.

Nachdem sie von der Braungurtin Kracht (RBS Leipzig) ausgekontert worden war, wurde ihre Trostrunde noch vor Antjes Kämpfen angefangen. Hier musste sie sich leider einer Koshi-Jime (Würge) der Rochlitzerin Skarupski beugen. Damit schied sie aus.

Antje stand nach einem Freilos direkt im Halbfinale gegen die PSV Leipzig-Starterin Tina Kiesewetter. Die starke Blaugurtin versuchte Tomoe-Nage zu werfen, Antje konnte ausweichen und im nachfolgenden Bodenkampf eine Tate-Shio-Gatame erarbeiten, womit ihre Gegnerin nicht gerechnet hatte. Erst verblüfft, reichte dieser die Zeit nicht, sich zu befreien und Antje gewann. Für die ambitionierte Sportlerin war der DM-Traum damit schon geplatzt.

Und Antje war schon qualifiziert.

Im Finalkampf, der erst Stunden später durchgeführt wurde, konnte Antje leider nur schlecht mitmischen. Ihre Gegnerin Maria Zimmermann vom JCL setzte sie mit ihrem unbrechbaren Griff zu sehr unter Druck und Antje konnte sich einfach nicht wehren. Logischerweise folgten zwei Shidos wegen Inaktivität und ein weiterer für ein Abwehren des Gegnergriffs durch Halten des Reverse. Außerdem konnte die Gegnerin noch einen Yuko werfen. Aber Antje war ungemütlich genug um sich keinen Ippon abnehmen zu lassen.

Somit konnte sie sich nach 5 Minuten über den 2. Platz und ein Ticket für die Deutschen Meisterschaften am 17./18.10.09 in Wuppertal freuen!!!

Glückwunsch!!!

Die Jungs konnten sich nicht so ins Rampenlicht setzen:

Maks traf bis 73 kg auf den zweiten des Bezirkes Dresden Schöneich und fiel nach einem taktisch gut geführten Kampf auf Ippon. Die Wurfansätze des Görlitzers waren einfach zu perfekt.

Bei 10 Startern stand sein Gegner damit im Halbfinale und Maks durfte sich noch in der Trostrunde versuchen. Hier konnte er den ersten Gegner seines Kontrahenten, Alexander Voitel, mit einem tollen O-soto-gari auf Ippon werfen.

Im nachfolgenden Trostrundenkampf gegen Jankowicz vom JCL konnten beide Kämpfer in der regulären Kampfzeit einen Yuko erringen und Maks konnte den Griffkampf über weite Teile bestimmen und seinen Gegner immer wieder unter Druck setzen. Nun gings ins Golden Score und Maks konnte mit hohem Tempo den Kampf weiterbestimmen und wir hofften dass er seine Chance finden würde. Leider konnte der Gegner einen Seoi-Nage ansetzen, dem Maks zwar auswich, aber dennoch auf Yuko geschleudert wurde. Undd so schied Maks leider ein bißchen unverdient aus.

Beni musste –81 kg als erstes gegen den späteren Zweitplatzierten Fabian Fell ran. Der machte mit einem Fussfasser kurzen Prozess. Glücklicherweise kam sein Gegner in seinem Pool weit und Beni durfte ebenfalls in die Trostrunde.

Hier traf er auf den Bautzner Reiter, gegen den er mit Yuko in Führung gehen konnte.

Im weiteren Kampf wurde er bei einer Eindrehtechnik so gegengedreht, dass er sich voll auf den Kopf stellte und sich auch stark am Nacken verletzte. Die Kampfrichter holten den Sani, der aber nichts feststellte, und die Kampfrichter sahen aus unerfindlichen Gründen die Kriterien für Diving („Tauchen in die Matte“, eine Disqualifikationswürdige Handlung im Judo) nicht gegeben und ließen weiterkämpfen.

In der nächsten unübersichtlichen Situation griff Benis Gegner mit Te-Guruma an, was Beni mit Uchi-Mata kontern wollte, wobei er wiederum selbst gekontert wurde. Sein Gegner bekam dafür einen Ippon zugesprochen, aber auch der Bautzner Betreuer war sich nicht sicher dass Beni mit dem Rücken die Matte berührt hatte.

Sei es wie es wolle, Beni bilanzierte selbst dass er mit seiner Verletzung auch nach einem Sieg nicht weiter am Turnier hätte teilnehmen können und verbrachte den Rest des Tages mit einem sehr steifen und stark schmerzendem Nacken. Gute Besserung!

Martin startete –90 kg und trat als erstes gegen einen Freiberger an, bei dem wir nicht herausfinden konnten, ob sein Gürtel orange oder braun war. Er ging über die volle Kampfzeit von 5 Minuten, musste am Ende aber eine Niederlage einstecken.

Leider zog Martin in der Trostrunde, die auch er glücklicherweise besuchen durfte – keine Selbstverständlichkeit beim KO-System mit doppelter Trostrunde, wo nur die Gegner der Halbfinalisten überhaupt zweimal starten – einen weiteren starken Gegner: Paul Starke aus Riesa (entschuldigt den Wortwitz).

Gegen den Schwarzgurt konnte er im Griffkampf mitmachen, den langen Armen und Beinen seines Gegners musste er sich dennoch auf Ippon geschlagen geben. Damit schied auch Martin aus.

Nachdem die Siegermannschaften der Landesklasse, Landesliga und Verbandsliga in diesem Rahmen geehrt worden waren und die Kämpfe um Platz 3 und die Finals abwechselnd mit Siegerehrungen abgehalten waren, fand die Veranstaltung gegen 16:00 ihr Ende.

Damit Antjes zweitem Platz dürfen wir uns wieder über eine Starterin bei den Nationalen Titelkämpfen freuen!

Wünschen wir viel Glück und ein gutes Los am 18.10.!

Auf geht’s Weixdorf auf geht’s !

Zusammenfassung:



Kämpfer/In / Gewichtsklasse / Starter / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platzierung

Antje Keil     – 57 kg     7     2     1     1     2.

Maria Weidner     – 57 kg     7     2     –     2     –

Max Sieger     – 73 kg     10     3     1     2     –

Benjamin Schulz     – 81 kg     ?     2     –     2     –

Martin Weiher     – 90 kg     ?     2     –     2     –

maks (&antje)

Bezirkseinzelmeisterschaften der U14 in Riesa am 19.9.09

19. September 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am heutigen Samstag machten sich die U14-Judoka der SG Weixdorf auf, um in Riesa die Besten des Sportbezirks Dresden zu küren.

(Außerdem stand das Angebot „freier Eintritt zur 2. Bundesliga für alle Starter“)

Mit dabei waren Viola Haupt, Dorothea Trepte, Ann-Kathrin und Tamina Popp, Katharina Weiser, Vanessa Schreiber, Annika Weber, Christin Wendisch Martin Weih, Lukas Antoniou und Dominik Hallmann. Außerdem Robert Junghans als KaRi.

Nach der Ankunft in der Nudelstadt und dem Gang über die Waage, fand eine kleine gemeinsame Erwärmung mit dem Bundesliga-Team der Riesaer statt.

Danach begannen die Wettkämpfe

Extrem günstig verteilt, starteten Viola, Dorothea, Tamina und Katharina alle –40 kg.

Verteilt auf den Startplätzen 2,4,6 und 8 trafen sie sich wenigstens nicht in der ersten Runde…

Katharina musste gegen die Favoritin Laura Ackermann (Boxdorf, grün) ran und konnte hier im Stand kurz entrinnen, im Boden aber gegen einen Hebel aufgeben.

In der Trostrunde konnte sie gegen die Bautznerin Creuz einen Yuko erringen und diesen durch einen geschickten Bodenkampf über die Zeit retten. Den Kampf um Platz 3 gab sie leider einer anderen Bautznerin (Siemens) mit einer Festhalte ab. Damit 5. Platz.

Dorotheas erste Gegnerin war ebendiese Bautznerin Siemens, die Dorothea in die Trostrunde beförderte. Hier konnte sie mit zwei famosen O-Goshi`s die Kämpfe gegen Kleine (Bautzen) und Tamina gewinnen und sich ebenfalls ins Kleine Finale befördern.

Tamina hatte im ersten Kampf gegen die Orangegurtin König aus Schmölln über die volle Zeit von 3 Minuten zu kämpfen. Hier konnte keine der Kontrahentinnen einen Vorteil erringen. Damit gings in die Verlängerung, wo Tamina auf Waza-Ari fiel. Anschließend wurde sie leider von Dorothea aus dem Wettkampf geworfen.

Viola konnte die Bautznerin Creuz mit Ippon bezwingen, traf aber im zweiten Kampf auf die spätere Erstplatzierte Laura Ackermann (die Mädels verstehen sich ja alle prächtig mit ihr). Freund hin oder her, Laura konnte Viola im Bodenkampf mit einer sehr schmerzhaften Festhalte zur Aufgabe zwingen.

Damit stand Viola im kleinen Finale, das sie gegen Dorothea führen musste.

Es ging so schnell, dass ich nicht sagen kann was passierte; auf jeden Fall ging Viola siegreich von der Matte.

Damit der dritte Platz für Viola und der 5. Platz für Dorothea.

Vanessa hatte acht Starterinnen in der Gewichtsklasse – 48 kg.

Gegen die beiden Orangegurte Röschke (Schmölln) und Günther (GW 90 Dresden) konnte sie im Boden toll mit Hebeln überzeugen. Die Siegesserie wurde erst im Finale von der Kamenzerin Helene Aurich gebremst, die Vanessa konterte.

Damit ein zweiter Platz!

Annika konnte sie – 52 kg über einen vollen 4er-Pool freuen.

Gegen die Orange-grün-Gurtin Rodenbeck (Kreba-Neudorf) errang sie innerhalb von 5 Sekunden oder weniger den Ippon.

Auch Julia Druschke aus Kamenz setzte sie schnell Matt.

Die einzige Niederlage musste sie gegen Wiebke Knifka aus Radeberg hinnehmen, von der sie sich hebeln liess.

(pure Kopfsache: Annika, die war nicht besser als du, das bildest du dir nur ein – das gilt auch für einige andere!)

Dennoch der zweite Platz für Annika.

Ann-Kathrin hatte eine Gewichtsklasse höher – 57 kg ebenfalls 3 Kämpfe gegen ihre 3 Gegner.

Leider musste sie alle abgeben, meist weil sie ausgekontert wurde. Besonders unglücklich, da sie im zweiten Kampf lange geführt hatte.

Dennoch sprang auch hier noch ein dritter Platz heraus.

Christin startete heute +63 kg und hatte hier leider keine Gegnerinnen (was sich zur LEM sicher ändern wird).

Dafür führte sie gegen zwei Starterinnen der –63 kg-Klasse Freundschaftskämpfe aus. Die dritte war zu frühzeitig abgereist. Leider musste sie diese abgeben, aber ihr Antreten brachte ihr dennoch den 1. Platz!

Bei den Jungs waren die Platzierungen leider viel spärlicher gesäht.

Martin hatte – 43 kg heute einen schlechten Tag und wurde im ersten Kampf von seinem größeren Gegner (der vorallem mehr Reichweite hatte) verhauen.

Im zweiten Kampf war er wacher, für einen Sieg reichte es leider dennoch nicht. Die Festhalte seines Gegners knackte er erst kurz nach dem Zeitzeichen.

Damit schied er leider aus. Kopf hoch! Nächstes Mal wieder!

Lukas und Dominik hatten +60 kg erstaunlich viele Gegner. Bei 7 Startern hatte Dominik sogar das Freilos gezogen.

Lukas musste im ersten Kampf gegen Stoinaw (TU Dresden) zwei Waza-Ari gegen sich hinnehmen.

In seinem zweiten Kampf lehnte er sich gedankenverloren von viel zu weit in einen O-Soto-Gari, der mit der gleichen Technik beantwortet wurde. Die Strafe war ein Ippon des Gegners. Damit schied Lukas leider aus.

Dominik musste sich im ersten Kampf einen Yoko-Shio-Gatame seines Gegners (König, JV Coswig) beugen und wurde im Kampf um Platz 3 ebenfalls in einer Festhalte gefangen. Damit ein 5 .Platz.

Alle Platzierten (1., 2. Und 3. Plätze) haben sich damit für die Landesmeisterschaften der U14 am 3.10.09 in Rodewisch qualifiziert! Glückwunsch und weitere Erfolge!

Einige Begeisterte nahmen im Anschluss an die Wettkämpfe das Angebot der Riesaer an, die 15:00 gegen den PSV Bamberg 2. Bundesliga kämpfen.

Nachdem uns die Kämpfer beim Einlaufen mit Bonbons beworfen hatten, konnten sie den Gast mit 10:4 (100:29) mit einigen sehr spektakulären (und vorallem teilweise schnellen Kämpfen – zweimal unter 15 Sekunden) traurig nach Hause schicken. Damit greifen die Riesaer selbst nach den Podestplätzen der 2. BuLi.

Glückwunsch und weiterhin Kampfglück!!!

Zusammenfassung:

Starter/In / GK / TN / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platz

Tamina Popp     – 40 kg     9     2     –     2     –

Viola Haupt     – 40 kg     9     3     2     1     3.

Dorothea Trepte     – 40 kg     9     4     2     2     5.

Katharina Weiser     – 40 kg     9     3     1     2     5.

Vanessa Schreiber     – 48 kg     8     3     2     1     2.

Annika Weber     – 52 kg     4     3     2     1     2.

Ann-Kathrin Popp     – 57 kg     4     3     –     3     3.

Christin Wendisch     + 63 kg     1     (2)     –     (2)     1.

Martin Weih     – 43 kg     8     2     –     2     –

Lukas Antoniou     + 60 kg     7     2     –     2     –

Dominic Hallmann     + 60 kg     7     2     –     2     5.



während der Siegerehrung

maks

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