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Gürtelprüfung – Die Dritte – Und Action …

5. Juli 2007 in aktuelle Nachrichten

aktuelle Nachrichten

Am vorgestrigen Dienstag stellte sich die dritte Gruppe der langersehnten Gürtelprüfung.

10 Judoka wollten den gelben oder gelb-orangenen Gürtel erringen. Unter den kritischen Augen des Prüfers Andreas Jenke stellten sich Tamina Popp, Vanessa Schreiber, Josefine Kammler, Dorothea Trepte, Lea Krause, Paula Feldmann, Robert Badura, Johannes Porstendorfer, Konstantin Kranz und Sebastian Liebig der Prüfung zum nächsten Kyu.

Insgesamt wurden wieder gute Techniken gezeigt, wennauch der Prüfer diesmal mehr als gewöhnlich zu bemängeln hatte.

Einige Würfe müssen im Training nochmal wiederholt werden, und auch das Vokabelwissen war sehr ungleich verteilt.

Aber alles in allem waren die Leistungen gut und jeder konnte nach gut 2 Stunden den nächsten Gürtel mit nach Hause.

Die beste Prüfung legte Johannes ab, nur sein Vokabeln hatte er nicht perfekt im Kopf.

Gelber Gürtel: Tamina Popp, Josefine Kammler, Lea Krause, Johannes Porstendorfer, Konstantin Kranz und Sebastian Liebig

GelborangenerGürtel: Vanessa Schreiber, Dorothea Trepte, Paula Feldmann, Robert Badura.

Klasse! Auf zum nächsten Kyu!

maks

Landesjugendspiele

5. Juli 2007 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

An diesem Wochenende konnten am Samstag die Qualifizierten der U14 und am Sonntag die U11 an den Landesjugendspielen in Dresden teilnehmen.

Samstag: U14:

Wenn man sich qualifiziert, nimmt man auch an den LJS teil. Dementsprechend waren Julia Nossol, Luisa Schneider, Tasmin Hirschfeld, Vivien Kaden, Mareike Weber, Jonas Haupt und Adrian Orsyszek alle am Start.

Leider war ich nicht dabei, ich hoffe also dass Martin demnächst noch detailliert ergänzt.

Adrian und Jonas traten in der Teilnehmerstärksten Klasse an, verloren ihre Auftaktkämpfe, trafen in der Trostrunde unglücklich aufeinander und schieden beide aus.

Vivien verletzte sich in einem ihrer Kämpfe am Knie und musste auch ausscheiden. Wir hoffen es ist nichts Schlimmes!

Tasmin schied ebenfalls aus.

Dritte Plätze belegte Julia und Luisa, auch Mareike platzierte sich, den genauen Rang konnte ich auf dem Foto nicht erkennen.

Auf der Homepage vom Landesverband kann man auch einen kleinen Artikel finden.

Fotos werden nachgereicht 🙂


Sonntag: U11:

Am Sonntag stellten sich Viola Haupt, Annika Weber, Johannes Porstendorfer, Max Heinrich, Paula Feldmann, Vanessa Schreiber, Gwyneth Hirschfeld, Emiel Donath, Martin Weih, Gina Engelhorn, Wanda Schöne und Tamina Popp den Anstrengungen der Judo-Safari.

Es galt beim Sumo-Turnier zu bestehen, einen Medizinball weit zu stoßen, möglichst schnell zu sprinten, möglichst tief einen Seitspagat zu machen, einen möglichst weiten Schlusssprung zu machen und möglichst kreativ bei der Kreativ-Teil-(Haus-)Aufgabe zu sein.

Für jede dieser Disziplinen gab es mehr oder weniger Punkte, die am Ende zusammengepackt wurden.

Je nach Leistung gab es für die errungenen Leistungen ein Abzeichen (gelbes Känguruh, roter Fuchs, grüne Schlange, blauer Rabe, brauner Bär, schwarzer Panther).

Unser Nachwuchs schlug sich wacker:



Name     Gesamt     Ergebnis


Haupt, Viola     226,5     Schwarzer Panther

Weber, Annika     199     Brauner Bär

Porstendorfer, Johannes     194,5     Brauner Bär

Heinrich, Max     191     Brauner Bär

Feldmann, Paula     175     Blauer Adler

Schreiber, Vanessa     174,5     Blauer Adler

Hirschfeld, Gwyneth     169     Blauer Adler

Donath, Emil     146,5     Grüne Schlange

Weih, Martin     140     Grüne Schlange

Engelhorn, Gina     126     Grüne Schlange

Schöne, Wanda     114,5     Roter Fuchs

Popp, Tamina     102     Roter Fuchs

Super!

Auch hier gibt es nähere Ergbenisse beim Sachenjudo (Hier zu den Ergebnissen)

Ein erfolgreiches Wochenende.

Danke auch an alle größeren Helfer unserer U17 und U20, die als Tischbesetzung und Stationsbetreuer im Einsatz waren!!!

maks

Bezirksausscheid Landesjugendspiele U14 in Ostritz – ALLE QUALIFIZIERT!!!

16. Juni 2007 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

An diesem Samstag machten wir uns früh auf den Weg nach Ostritz nahe der tschechischen Grenze, um in den Bezirksausscheiden für die LJS in zwei Wochen die Qualifizierten zu ermitteln.

Mit dabei waren: Mareike Weber, Vivien Kaden, Julia Nossol, Luisa Schneider, Tasmin Hirschfeld, Adrian Orzyszek und Jonas Haupt.

Um es vorweg zu nehmen: Alle Judoka konnten einen Platz auf dem Treppchen erringen und qualifizierten sich!

Der von der ISG Hagenwerder veranstaltete Wettkampf fand auf drei Matten statt und wurde nach kleinen Startschwierigkeiten (der Computer arbeitete stur nach Plan und liess auch drei Kämpfer nach der Doppel-KO-Liste kämpfen) lief der Wettkampf zügig durch und war gut organisiert.

Insgesamt waren um die 80 Teilnehmer (60 Jungen und 20 Mädchen) anwesend.

Unsere leichteste war heute Mareike, die in der – 36 kg nur eine Gegnerin hatte.

Gegen die gelb-orange-Gurtin Thalheim konnte sie einen Koka erringen und im Bodenkampf einen Hebel rausarbeiten, aber ihre Gegnerin gab den Arm einfach nicht frei. Also wurde im Stand weiter gekämpft und Mareike bretterte hier ihre Gegnerin mit einer großen Hüfttechnik ordentlich auf.

Damit war sie 1. Platz und natürlich qualifiziert.

Mareike trat desweiteren noch in einem Freundschaftskampf gegen die einzige Kämpferin der -33 kg-Klasse an und kam hier mit derselben Technik innerhalb von 2 Sekunden zum gewünschten Erfolg. Ihre Gegnerin brauchte danach erstmal eine kurze Pause.

In der – 52 kg traten Vivien und Julia an. Insgesamt waren 5 Starterinnen anwesend.

Den allerersten Kampf bestritt Vivien gegen Katherina Gallach aus Rammenau, die sie im Bodenkampf mit einer Kesa-Gatame zur Aufgabe zwang. Irgendwie hatte es ihre Gegnerin geschafft, sich so schwer zu verletzen, dass sie aus dem weiteren Turnier ausschied. Damit warens nur noch 4, und die waren automatisch qualifiziert, aber damit allein gab sich Vivien natürlich nicht zufrieden.

Im nächsten Kampf musste sie gegen Julia ran und fiel hier auf Harai-Goshi.

Ihre dritte Gegnerin war Michelle Gummich aus Bautzen, die sie immer wieder mit O-Soto-Gari und Harai-Goshi attackierte, wofür sie Koka und Yuko bekam. Diese beiden Wertungen konnte Vivien über die 3 Minuten Kampfzeit retten und gewann.

Die orange-Gurtin Darlene Richter war ihre letzte Gegnerin. Leider verlor Vivien im Bodenkampf durch einen Hebel, aber diese Gegnerin wurde auch 1. der Gewichtsklasse.

Vivien wurde nach leichten Listenkomplikationen 3. ihrer Gewichtsklasse.

Julia, heute unter dem Decknamen „Julia Nassal“ startend (hihi) hatte ihren ersten Kampf gegen ihre alte Bekannte Gummich aus Bautzen, und konnte sie postwendend mit Koshi-Guruma auf Ippon-Werfen. In ihrem zweiten Kampf holte sie Vivien mit Ko-Uchi-Gari von den Füßen.

Auch Julias letzte Gegnerin war die starke orange-Gurtin Richter, der sie sich letztendlich auch im Bodenkampf ergeben musste.

Damit wurde Julia 2. Platz ihrer Klasse.

Wie immer untrennbar, traten Tasmin und Luisa beide in der – 57 kg an.

Insgesamt waren hier 4 Starterinnen anwesend und jede kämpfte gegen jede.

Tasmin musste als erstes gegen Anika Eisold vom PSV Kamenz ran, ging mit Koka in Führung, geriet dann aber nach 2:34 Minuten noch in eine Festhalte und musst 1 Sekunde vor Ablauf der Kampfzeit den Ippon gegen sich hinnehmen.

Ihre zweite Gegnerin war dann Luisa, die sie zweimal auf Yuko werfen konnte (Hebelversuche im Boden stellten sich als zwecklos heraus). Nach Ablauf der vollen Kampfzeit, gewann Tasmin mit diesem Vorsprung.

Ihre letzte Begegnung war der Kampf gegen die gelb-orange-Gurtin Hüfner, die sie mit Tomoe-Nage auf den ganzen Rücken werfen konnte. (Kyu-Training bringts!)

Damit wurde Tasmin 2. Platz.

Luisa musste in ihrem ersten Kampf gegen Tasmin ran. Beide übten sich in Uchi-Mata-Ansätzen, kamen aber nicht zum gewünschten Erfolg, lediglich Tasmin konnte damit Yuko erringen.

Ihre zweite Gegnerin bretterte Luisa mit einer Vor-Zurück-Kombination auf die Matte. Ippon.

Luisas letzte Gegnerin war Tasmins erste. Im Standkampf konnte Luisa ihrer Gegnerin schön ihren Willen aufzwingen, aber im Bodenkampf geriet sie eine halbe Minute vor Schluss in einen Hebel und in der U14 reicht der lange Arm ja schon für einen Ippon.

Damit verlor Luisa diesen Kampf leider.

Insgesamt wurde sie damit 3. ihrer Gewichtsklasse.

Damit blieben noch die beiden Jungs Jonas und Adrian, beide in der – 50 kg startend, die wesentlich länger auf ihre Kämpfe warten mussten, dafür aber gegen Ende alle Unterstützung der Mädchen am Rand hatten.

Jonas war bei 9 Startern, der ohne Losglück und musste in den einzigen Vorrundenkampf. Seinem Gegner Hermann vom SV Russeina konnte er mit Tani-otoshi einen Waza-Ari abringen, und diesen über die Zeit retten.

Auch seinen zweiten Gegner, Clemens Helm vo mJC Spree-Neiße, konnte er mit einer Opfertechnik bezwingen, diesmal mit Yoko-otoshi. Genau das richtige Mittel gegen den einen Kopf größeren und irgendwie auch viel schwerer anmutenden Gegner, der sehr überrascht über diese Wendung des Schicksals war.

Im Einzug ins Finale stand Jonas dem gelb-orange-Gurt Barth aus Görlitz gegenüber, den er wiederum mit Tani-otoshi auf Punkt werfen konnte.

Damit stand Jonas als erster Finalteilnehmer fest …

Adrian startete im unteren Listenteil und hatte einen Kampf weniger zu bestreiten.

In seinem ersten Kampf musste er gegen den flinken orange-Gurt Bruhn vom SC Riesa ran. Mit einem wunderhübschen O-Soto-Gari hätte Adrian einen Ippon errungen, wäre da nicht das Matte des Mattenleiters eine Sekunde davor gewesen.

Sein Gegner wurde wegen um den Nacken fassen ermahnt…

Aber das half ihm auch nichts: mit einem erneuten Wurfansatz kam Adrian zwar nicht direkt zum Punkt, aber mit der anschließenden Festhalte ließ sich auch ein Ippon erringen.

Es folgte der Einzug ins Finale gegen den gelb-Gurt Franz Löber aus Freital. Der Kampf ging über die volle Kampfzeit von 3 Minuten, ohne das einer der beiden Kämpfer eine Wertung erringen konnte. Adrian zeigte sich aber vorallem im Bodenkampf schon als der deutlich Aktivere.

Der Kampf ging also ins Golden Score. 30 Sekunden später zog Adrian wiederum im Boden den Arm des Gegners lang und erhielt Ippon.

Finale: Jonas gegen Adrian.

Die Weixdorfer Meute am Rand enthielt sich (fast) alle Kommentare.

Jonas konnte zwei Kokas für Kontertechniken erringen und auch einen dritten Hüftansatz Adrians in einen Ippon umwandeln.

Damit wurde Adrian 2. und Jonas 1. Platz der – 50 kg.

Alle angetretenen Kämpferinnen und Kämpfer qualifizierten sich für die am 30.6. in Dresden stattfindenden Landesjugendspiele.

Ein klasse Ergebnis.

Hoffentlich läuft es da auch so gut!

Auf gehts!

Zusammenfassung:

Kämpfer/in Gewichtsklasse Starter Kämpfe Siege Niederlagen Platzierung

Mareike Weber     – 36 kg     2     1 (+1)     1 (+1)     –     1.

Vivien Kaden     – 52 kg     5     4     2     2     3.

Julia Nossol     – 52 kg     5     3     2     1     2.

Tasmin Hirschfeld     – 57 kg     4     3     2     1     2.

Luisa Schneider     – 57 kg     4     3     1     2     3.

Jonas Haupt     – 50 kg     9     4     4     –     1.

Adrian Orsyszek     – 50 kg     9     3     2     1     2.

max

Pfingstfreizeit 2007 – Weimar / Buchenwald

8. Juni 2007 in Freizeiten

Freizeiten

Auch in diesem Jahr fuhren wir über Pfingsten wieder auf Studienfahrt, aber diesmal nicht ins tschechische Theresienstadt, sondern nach Weimar.

Am Freitag trafen wir uns wie immer auf dem Sportplatz. Mit dabei waren Anne, Lisa, Antje, Maria, Steffen, Max, Martin L. und Martin W., Robert B. und Robert J.

Wir machten uns zwar überaus pünktlich auf den Weg, aber dank Staus auf den Autobahnen, die wir umfahren mussten, dauerte die Fahrt doch länger als geplannt.

Nach 3 Stunden kamen wir in der Jugendherberge Am Ettersberg an und bezogen unsere Bungalows. Die Freude war groß, den es gab sowohl Fussball- als auch Beachvolleyballplatz, Tischtennisplatten und sogar einen Pool (Ok, den durften wir nicht benutzen, aber bei den dauernden Schauern, fiel es nicht auf, wenn mal einer besonders nass war 🙂 ).

Im örtlichen Einkaufsmarkt deckten wir uns mit Fressalien ein.

(Leider machte keiner ein Bild von dem Parkschild „Hier parkt ein Behinderter oder ein besonders rücksichtsloser Autofahrer!“)

Den restlichen Tag verbrachten wir mit Tischtennis und Rumliegen. Der Abend brachte starke Gewitter.

Also sassen wir unter den Vordächern unserer Bungalows und versuchten Blitze zu fotografieren. Lisa war die einzige die auf die Idee kam zu filmen.


Am Samstag besuchten wir Weimar, Goethe und Schiller-Stadt. Im Touristeninformationszentrum gab es die Vorgaben für die Stadtralley und ab gings.

Um einen Anreiz zu haben teilten wir uns in „Team Opel“ und „Team Mazda“. Team Mazda war im Vorteil einer Stadtkarte, Team Opel nutzte dafür gnadenlos das Wissen der Ortsansässigen.

Wir erkundeten also komische Statuen (ich hab immer noch nicht rausgefunden, was diese zerschmolzene Statue sein soll), besuchten die Wohnhäuser von Goethe und Schiller, der mal in Goethes Nachbarschaft wohnte, fanden auch das Shakespeare-Denkmal im Park und weitere berühmte Gebäude.

Am lustigsten war wohl die Kräuterfrau (sie hatte zwei Körbchen voller Kräuter) im Park die uns unsere Fragen partout nicht beantworten wollte, obwohl sie sich genau auskannte… sie war Landschaftsgärtnerin.

Außerdem hatten wir aus den Fenstern der Musikhochschule Franz-Liszt schönere Klänge erwartet… boar klang das schrecklich!

Naja gut, etwas schwer wars schon, weil man kaum rausbekam welches das rote Schloss war – es war grau umgemalt worden 🙂 – aber lustig wars schon, vorallem die Gesichter der Weimaer, die auch kaum eine der Fragen beantworten konnten. Aber ich könnte auch kaum eine Frage zu Dresden beantworten.

Nach circa drei Stunden trafen wir uns am Startpunkt wieder, das treffenderweise ein Einkaufszentrum war. Es gab jetzt also die Gelegenheit zum ausgiebigen Shoppen.

Danach fuhren wir zurück und spielten entgegen jeder Regeln der Pfingstfreizeit kein Fussball, sondern Volleyball. Bei gleichstarken Teams kamen nach ersten kläglichen Versuchen schon ein echtes Spiel zustande und alle waren von ihrem Können stark beeindruckt.


Der Sonntag stand im Zeichen der Gedenkstätte Buchenwald.

Begonnen wurde die Führung mit einem einführenden Film, danach führte man uns durch das Gelände des ehemaligen KZs.

Obwohl kaum noch Gebäude aus der Zeit des Nationalsozialismus stehen, war es doch sehr interessant, den für die SS-Wachen angelegten Zoo in unmittelbarer Nähe zum Lager der Gefangenen zu sehen (3m zwischen Zaun und Braunbärgehege).

Im Gegensatz zum Verteilerlager Theresienstadt wurde Buchenwald als Arbeitslager genutzt. Wir besichtigten das große Haupttor zum Lager mit der Inschrift „Jedem das seine“, das Krematorium, den „Bunker“, indem Gefangene in Einzelhaft gesperrt wurden, und den ehemaligen Lagerinnenhof.

Besonders interessant war der Teil der Führung in dem auf die Geschichte Buchenwalds nach 1945 eingegangen wurde, da das KZ nicht dem Kriegsende schloss.

Von 1945 bis 1950 wurde das Lager von der Sowjetunion weiter als Internierungslager für politische Gegner und Kriegsverbrecher genutzt. („Speziallager Nr. 2“)

Anschließend besichtigten wir natürlich auch das Mahnmal der Gedenkstätte, einen eindrucksvollen Turm mit weitem Vorplatz und einer Statue für die Opfer des KZs.

Den restlichen Tag versuchten die Jungs dann Fussball zu spielen, was durch mehrere Schauer immer wieder erschwert wurde, am Ende legten wir den Fussball doch wieder weg und griffen zum Volleyball. Wahnsinn wir gut wir das können!


Montag war wie immer Abreisetag. Nachdem alle nach einigem Suchen alle ihre Socken und Unterhosen verstaut hatten (die Mädels waren in ihrem ordentlichen Bungalow natürlich weit vor den Jungs fertig) machten wir uns auf den Weg nach Jena ins Spaßbad.

Die eindrucksvollsten Erinnerungen waren natürlich wieder die Bomben von „Bomberman“ Martin, der es schaffte, dass sogar die Bademeisterin, die relativ weit entfernt stand, die Flucht ergreifen musste 🙂

Einige andere Jungs versuchten zwar noch stärker zu spritzen, aber den Martin schlägt im Wasser einfach mal keiner…

Die anderen übten sich in Vorwärts- und Rückwärtssaltos und konnten nach mehreren ordentlichen Bauch- und Rückenklatschern auch schon was sehen lassen.

Gegen Nachmittag machten wir uns dann alle reichlich erschöpft wirklich auf den Rückweg, und kamen nach einem leichten Stau gegen 17:00 wieder in Weixdorf an.

Ich schätze wir freuen uns alle wieder aufs nächste Jahr und hoffen dass Autokempink Kreta in Theresienstadt bis dahin einen Volleyballplatz hat (wobei… auf der anderen Seite vom Fussballplatz in dem Hof ist doch einer…)

maks

12. Jugendturnier des Judoclub Leipzig am 19.5.07

4. Juni 2007 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am gestrigen Samstag trafen sich drei Judokas der U11 um zum Jugendturnier nach Leipzig zu fahren.

Mit dabei waren: Dorothea Trepte, Viola Haupt und Vanessa Schreiber.

Insgesamt war das Turnier, dass in der Leipziger Arena stattfand, vorallem von Leipziger Vereinen gut besucht und da sich die Mädels die mittleren Gewichtsklassen rauspickten, waren auch für alle neue Gegner da…

Das Turnier fand in der Hand-/Basketballhalle der Arena statt, gleich neben dem Trainingsraum des JCL, des sächsischen Leistungszentrums, welche auch drei ihrer Matten zur Verfügung stellten. Sächsische und deutsche Top-Judokas bekamen wir an diesem Tag leider trotzdem keine zu Gesicht (nur zukünftige).

Unsere drei Mädels verteilten sich auf die Gewichtsklassen –30 und –33 kg die mit 6 und 8 Starterinnen, nach der männlichen –32 (14 Starter) am stärksten besetzt waren.

Dorothea startete „alleine“ in der –30 kg und hatte hier erstmal ein Freilos, da Doppel-KO-System gekämpft wurde.

In ihrem Kampf traf sie auf die gelb-orange-Gurtin Christina Iggen vom Erfurter Judoclub, die spätere Erstplatzierte, und konnte mit Koka in Führung gehen. Im weiteren Kampfverlauf konnte ihre Gegnerin aber mit O-Soto-Gari ausgleichen und danach auch noch Ippon erringen. Somit ging Dorothea in die Trostrunde. Hier stand sie direkt im Kampf um Platz 3 und musste gegen Jasmin Aderhold von den Leipziger Löwen ran (die zahlenmässig sicher am stärksten vertreten waren), und musste hier ebenfalls einen Koka und einen Yuko der Gegnerin hingeben. Diesen Vorsprung konnte sie auch leider nicht mehr aufholen und verlor über die Zeit.

Damit belegte Dorothea den 5. Platz.

Vanessa und Viola starteten beide –33 kg und hatten hier 6 weitere Kontrahentinnen.

Vanessa traf in ihrem ersten Kampf auf Sophia Haucke von der TSG Markleeberg und konnte zwei Yukos für Tai-otoshi und O-Soto-Otoshi erringen. Indem sie ihre Gegnerin nach diesen Würfen immer mächtig am Boden bearbeitete, kam diese nicht zu Ausgleichschancen und Vanessa gewann.

Im zweiten Kampf traf sie auf die Orange-Gurtin Josephine Dahmer vom AC Taucha, die Vanessa in die Festhalte nahm und dort halten konnte.

Damit verpasste Vanessa den Einzug ins Finale knapp und musste in die Trostrunde.

Im Kampf um Platz 3, stand sie der ruppigen Orange-Gurtin Celine Poschhardt vom PSV Leipzig gegenüber, der sie auf O-Goshi lief und mit Ippon abging. Damit auch der 5. Platz für Vanessa.

Viola stand im ersten Kampf ebendieser Celine Poschhardt gegenüber, und konnte sie mit O-Goshi auf Yuko werfen und den Vorsprung über die volle Kampfzeit retten.

Violas zweite Gegnerin war Charlene Gasa vom AC Taucha, eine Orange-Gurtin, die Viola mit Tai-otoshi auf Ippon werfen konnte.

Damit stand Viola im Finale. Ihre Finalgegnerin war Josephine Dahmer, ebenfalls AC Taucha. Viola konnte eine Wurftechnik durchbringen, die aus unerfindlichen Gründen ohne (Ippon-)Wertung blieb, aber sofort zur Festhalte nachgehen und ihre Gegnerin dort halten.

Damit belegte Viola den ersten Platz in ihrer Gewichtsklasse!

In der Pokalwertung hatten wir mit drei Starterinnen wenig zu melden.

Den ersten Platz in der Pokalwertung belegte der Erfurter Judoclub mit 90 Punkten, vor dem PSVLeipzig mit 58 Punkten und den Leipziger Löwen mit 30 Punkten.

Und hier noch ein paar Schnappschüsse des Tages:

…. (folgen wenn ich es schaffe sie einzufügen…)

Alles in Allem war das Turnier gut organisiert, und unsere Kämpferinnen zeigten schönes Judo, wenn es auch leider nicht ganz zum gewünschten Erfolg führte, aber der kommt noch.

maks

Niederlagen am dritten Kampftag der Verbandsliga

5. Mai 2007 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am heutigen dritten Kampftag der Verbandsliga fuhr die Weixdorfer Männermannschaft bestehend aus Robert Junghans, Dominic Albrecht, Benjamin Vogel, Tobias Krauthakel, Max Sieger, Roland Langer, Stefan Schubert und Martin Weiher (das Geburtstagskind) nach Bautzen um sich mit dem JC Crimmitschau und dem PSV Kamenz zu messen.

Da Kamenz als Ausrichter ihres Heimkampfes zu wenig Fläche für die 12m * 12m Matten hatten, richtete der Verein seinen Heimkampf zusammen mit dem PSC Bautzen in der Trainingshalle der Bautzner aus, weshalb auch noch die Mannschaften von Zittau, Bautzen und die Leipziger Löwen anwesend waren.

Eine völlige Neuheit in der Geschichte der Verbandsliga!

Die erste Kampfpaarung lautete SG Weixdorf – JC Crimmitschau.

Im ersten Kampf musste Stefan in der –90kg ran. Er konnte seinem defensiv-kämpfenden und stellenden Gegner zweimal mit Hiza-Guruma auf Koka werfen, sein Gegner schaffte dies nur einmal. Damit gingen wir 1:0 in Führung.

In der –60kg startete Dominic der diese Begegnung leider abgeben musste.

Ebenso Benjamin in der –66kg. Damit zog Crimmitschau an uns vorbei. –73kg konnte Tobias, nachdem er im Boden knapp einer Würge entkommen war, ebenfalls im Boden mit Festhalte gewinnen.

2:2.

Das Geburtstagskind Martin startete höher, in der +100 kg. Den erheblich schweren Gegner konnte er anfangs mit hohem Tempo unter Druck setzen, letztendlich konnten ihn die circa 30 kg Gewichtsunterschied doch auf Waza-Ari werfen und in die Festhalte nehmen, aus der sich Martin trotz heftigster Befreiungsversuche nicht befreien konnte.

2:3

Leider konnten Max und Roland, beide über Limit starten ihre Kämpfte nicht gewinnen und verloren durch Fusswurf und Festhalte, was den Crimmitschauern den letztendlichen Schlussstand von 2:5 (20:50) einbrachte.

JC Crimmitschau – PSV Kamenz:

Da sich die Kamenzer gegen den Tabellenführer vermutlich nur sehr geringe Siegchancen ausrechneten, stellten sie nur fünf Starter auf und liessen die –60 und die –90kg-Klassen offen.

Damit ging Crimmitschau automatisch mit 2:0 in Führung, aber die Befürchtungen der Kamenzer bestätigten sich sowieso, und Crimmitschau konnte alle (!) weiteren Kämpfe gewinnen und fettete Kamenz mit 7:0 (70:10) ab!

In unserer zweiten Begegnung standen wir den Kamenzer Judokas gegenüber:

PSV Kamenz – SG Weixdorf:

Max begann in der –90 kg und gewann hier, da sein Gegner vor Kampfbeginn aufgrund einer Verletzung aufgab.

In der –60 kg musste Dominic gegen Christo Janakiev ran, welcher ihn mit einem schnellen tiefen Seoi-Nage zu Fall brachte.

In der –66 kg musste sich Benjamin ebenfalls geschlagen geben.

Tobias konnte wiederum auf 2:2 ausgleichen indem er seinen Gegner im vorherigen Kampf analysiert und den O-Goshi als passendes Rezept gefunden hatte. Kurz und schmerzlos. Ippon.

Das Geburtstagskind wollte wiederum in der +100kg starten und beendete hier wenigstens das Lächeln von Peer Tomschke, der vermutlich mit weniger Gegenwehr und kompromislosen Wurfansätzen gerechnet hatte. Leider waren die Kilos auch hier wieder gegen Martin und er musste sich geschlagen geben.

3:2

In der –81 kg startete Roland und fiel hier nach längerem Gerangel auf Sumi-Gaeshi.

Damit war der Kampf für uns leider schon wieder vorbei.

Da Stefan ebenfalls mit Ippon verlor, kam wieder ein Endstand von 5:2 (50:20) gegen uns zustande.

Damit ging der vorletzte Kampftag enttäuschend für uns aus und vor dem letzten Kampftag stehen wir auf dem Abstiegsplatz… Es sieht dunkel aus am Horizont, aber noch ist noch nicht alles verloren.

Gegen den 8. Platz kämpfen wir noch…

Aber Kopf hoch Jungs. „Wer kämpft kann gewinnen. Wer nicht kämpft hat schon verloren!“ (Berthold Brecht)

Maks

PS.: Wir brauchen für nächstes Jahr auch so ein Motto dass die ganze Mannschaft vor dem Kampf brüllt. Gute Vorschläge erwünscht 🙂

29. Bergmannpokal Lübbenau

29. April 2007 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Gestern früh zu entspannter Stunde (8:45 Uhr) machten wir uns auf, um zum 29. Bergmann-Pokal der TSG Lübbenau ins brandenburgische Lübbenau zu fahren.

Mit dabei waren Mareike Weber, Josefine Kammler, Luisa Schneider, Julia und Andre Nossol, Vivien und Jonas Haupt, Robert Badura, Robert Brodersen, Adrian Orsyszek, Maximilian Lutoschka, Marc Merbitz und als KaRi Martin Weiher.

Und unsere Tagesausbeute war nicht schlecht. Zwei Pokale für Sachsen.

Das Turnier fand im Rahmen einer Festwoche der gesamten TSG Lübbenau statt die noch bis zum 1.5. andauert.

Und für alle die sich fragen, warum wir ausschlafen durften: Der Bildungs- und Sportminister hatte sich angekündigt, und der wollte wahrscheinlich auch ausschlafen. Aber ganz lange, dazu später …

So fuhren wir also nach Brandenburg und fanden dort schnell die Halle, die ein wenig an vergangene Zeiten erinnerte.

Nach dem Wiegen (unsere großen Jungs konnten sich wie immer nicht voneinander trennen und wollten alle in eine Gewichtsklasse) erwärmten wir uns mit 99 anderen Judoka (12 Vereine) auf den zwei Matten in der Halle die nicht nach Spreewald-Gurken roch, aber sehr bald sehr miefig. Fenster zum Öffnen oder große Türen gab es leider nicht und die Anstrengungen des Wettkampfes äußerten sich dementsprechend in einem Sturzbach von Schweiß auf allen Gesichtern.

Der Wettkampf begann gegen 11:00 Uhr, der Minister lies auf sich warten.

Als erstes kämpften unsere Jungs der U17.

Unser zweitgrößtes Problem (nach dem Klima) war, dass Vivien und Maximilian leider keine Gegner hatten und mit ihren Freundschaftskämpfen bis zum Schluss warten mussten. Der Rest der U17 – Andre, Robert und Marc – kämpftem alle in der –66 kg-Klasse.

Mit insgesamt 8 Startern, gab es zwei Pools, Marc und Robert im oberen, Andre im unteren.

Der erste Kampf hiess dann natürlich Merbitz-Brodersen, Weixdorf-Weixdorf.

Marc spielte hier sein neu gewonnenes Wissen des Gürteltrainings aus und zeigte unter anderem Würgeansätze, Soto-Maki-Komi, Fussfasser und Sankaku-Techniken, konnte damit aber maximal Waza-Ari erringen. Aber auch Robert hatte seine Chancen und konnte kleinere Wertungen für Opfertechniken für sich verbuchen. Da der Kampfrichter vergass Festhalten anzusagen und den Bodenkampf in wichtigen Stellen unterbrach, ging der Kampf über die volle Zeit und Marc siegte mit Waza-Ari. Ein durchaus spannender Kampf!

Als nächstes musste Marc gegen einen Grüngurt ran, den wir schon in seinem ersten Kampf als Uchi-Mata-Spezialisten analysiert hatten. Die Analyse war treffend, der Grüngurt setzte Uchi-Mata an, Marc blockte, spannte in mit festem Griff ein, und als sein Gegner wieder locken lassen wollte, flog er ordentlich auf Tani-otoshi.

Da das Wettkampfsystem etwas durcheinander kam, war derselbe Judoka auch Roberts nächster Gegner. Auch Robert konnte dem Uchi-Mata entgehen, landete auf dem Bauch und ergriff seine Chance im Bodenkampf. Kurzes Gerangel – Robert auf seinem Gegner – Einhacken – Umkippen, Würge – Ippon. Spitzensieg.

Der dritte Gegner von beiden war ein weiß-gelb-Gurt den beide recht schnell mit Kata-Guruma (und der Uke flog hoch!) bzw. Tomoe-Nage (es dauerte 2 Sekunden) knacken konnten.

Damit war Marc Pool-Erster und Robert Pool-Zweiter.

Im anderen Pool tat Andre sich schwerer.

Sein erster Gegner war der starke Braungurt Zöllner, der spätere Pool-Erste, der Andre zweimal auf Te-Guruma erwischte. Für den ersten bekam er nur Yuko, beim zweiten landete Andre auf dem Rücken und es gab Ippon.

Sein zweiter Gegner war ein schneller, kleiner Weiß-Gelb-Gurt der Andres Griff zu unterlaufen wusste und mit O-Soto-Gari zum Erfolg kam.

Im letzten Pool-Kampf traf Andre auf einen Grüngurt, und fiel auf einen Yoko-Otoshi, für den sein Gegner Yuko erhielt. Andre ergriff aber glücklicherweise sofort die Chance im Bodenkampf und nahm seinen Gegner in die Festhalte, wo er ihn auch halten konnte. Damit Sieg für Andre.

Das große Problem kam aber erst: Nur der Braungurt Zöllner hatte sich gegen alle drei durchsetzen können.

Die anderen drei, hatten alle einen Sieg und zwei Niederlagen und alle mit Ippon. Also Auswiegen. Andre war zwar leichter als sein letzter Gegner, aber der Weiß-Gelb-Gurt wog nur 60,5 kg und kam natürlich als Pool-Zweiter weiter.

Damit belegte Andre den 5. Platz!

Also musste Marc als nächstes gegen genau jenen Weiß-Gelb-Gurt ran. Dominierend im Griff erwischte er seinen Gegner kalt indem er sich zu Boden gleiten liess und seinen Gegner auf Yoko-Otoshi warf.

Es wurde spannend: Konnte Robert den Braungurt Zöllner bezwingen und Marc im Finale wieder begegnen ?

Ja, er konnte! Die Uchi-Mata-Ansätze seines Gegners verhindernd, schaffte er es ähnlich Marc im ersten Kampf seinen Gegner mit Yoko-Otoshi zu kontern und erhielt dafür prompt Ippon! Die Freude war riesig.

Somit war die Finalpaarung wieder Merbitz-Brodersen, Weixdorf-Weixdorf.

Im Finale waren aber beide wieder in ihren Wettkampfrhythmus gekommen und konnten trotz häufiger Ansätze keine Wertungen verbuchen. Letztendlich gewann Marc durch einem Passiv-Shido von Robert.

Die beiden scheinen sich einfach zu gut zu kennen. Es waren die einzigen Kämpfe beider die über die volle Zeit gingen.

Somit wurde Robert Zweiter und Marc Erster in der –66 kg!

In der U14 weiblich hatten wir ein breiter verteiltes Starterfeld:

Mareike startete in der –36 kg und hier wurde mit 5 Starterinnen Jeder-gegen-Jeden gekämpft.

Mareikes erste Gegnerin war die weiß-gelb-Gurtin Conrad aus Dahme, die innerhalb von 2 Sekunden mit O-Soto-Otoshi weggeputzt wurde. Ihren zweiten Kampf gewann Mareike durch einen langen Armhebel, ihren dritten überlegen durch eine Festhalte.

Nur in ihrem letzten Kampf bekam Mareike Probleme da sie sich dem starken Rechtsgriff ihrer Gegner nicht so richtig erwehren konnte. Nach zwei Minuten Kampfzeit wirkte dann das Rezept Gegengleicher Griff und Mareike bretterte ihre Gegnerin mit Tai-Otoshi voll auf den Rücken.

Somit wurde Mareike überlegene Erste ihrer Gewichtsklasse.



Josefine
startete in der Gewichtsklasse – 48 kg und hatte hier volles Programm mit fünf Gegnerinnen.

Ihre erste Gegnerin war die Orange-Gurtin Höhne aus Senftenberg, der sie sich auf O-Soto-Otoshi geschlagen geben musste.

Auch ihrer zweiten Gegnerin, Simon aus Großräschen, war sie letztendlich unterlegen.

Ihrer dritten Gegnerin, einer Orange-Gurtin aus Calau, fiel sie auf O-Goshi.

Dann wachte Josefine auf, und konnte sich in ihren letzten beiden Kämpfen noch deutlich steigern:

In ihrem vierten Kampf konnte sie gegen Weigert einen Waza-Ari erringen, fiel aber leider doch noch auf Ippon. Im letzten Kampf wurde sie von der stärkeren Gelb-Orange-Gurtin Fiedler in die Kesa-Gatame genommen, konnte sich aber nach 22 Sekunden doch noch befreien. Kurz vor Ablauf der Kampfzeit fiel Josefine aber noch war Harai-goshi.

Damit belegte Josefine einen fünften Platz.

– 52 kg startete Julia, die ihre drei Gegnerinnen, allesamt Weiß-Gelb-Gurte aus Dahme alle mit einer Gesamtkampfzeit von circa 7 Sekunden auf große Techniken werfen konnte.

Somit erkämpfte sich Julia den ersten Platz!

Luisa startete eine Gewichtsklasse höher, in der –57 kg und hatte hier eine Gegnerin. Ihre Gegnerin, Charline Handtke aus Vetschau, war ihr im Griff überlegen, aber die Kombination Vor-Zurück zog und Luisa erzielte einen Yuko, nur um sofort in den Bodenkampf überzugehen und mit einem langen Armhebel zum Erfolg zu kommen.

Auch ein erster Platz für Luisa.

Damit blieben noch unsere Jungs U14:

In der –43 kg startete Robert, der hier bei 7 Startern im kleineren Dreier-Pool gelandet war.

In seinem ersten Kampf musste Robert gegen Lange aus Senftenberg ran, der als Orange-Gurt in der U14 für mehrere Würgeversuche abgemahnt wurde, Robert letztendlich aber auf Ippon konterte.

Roberts zweiter Kampf ging über die volle Zeit, wobei Robert ständig der aktive Kämpfer war und für seine Beintechniken nach hinten, auch mit einem Koka und 3 Yukos belohnt wurde. Sein Gegner konnte keine Wertung verbuchen, womit Robert als Poolzweiter eine Runde weiter war.

Im Einzug ins Finale traf Robert auf einen Neu-Zittauer Orangegurt dem er in die Festhalte geriet und aus der er sich fast, aber leider nicht ganz, befreien konnte.

Damit errang Robert einen dritten Platz.

Damit blieben noch Jonas und Adrian, beide auch sehr aneinander hängend in der –50 kg-Klasse.

Mit insgesamt 6 Startern wurde hier Jeder-gegen-Jeden gekämpft und Jonas und Adrian fingen an.

Adrian konnte mit Waza-Ari für Tani-otoshi in Führung gehen, aber dann wurde es auch für in brenzlig als Jonas plötzlich gut in seinem Tai-otoshi stand und Adrian sich nur mit Mühe auf Yuko retten konnte. Im weiteren Verlauf konnte Adrian noch einen Yuko und einen weiteren Waza-Ari für Koshi-Guruma erringen, was ihm den vorzeitigen Sieg einbrachte.

Seinen zweiten Kampf gewann Adrian ebenfalls mit Tani-otoshi (innerhalb von 3 Sekunden), seinen dritten Gegner warf er mit … Tani-otoshi auf Waza-Ari und nahm die Chance eines Hebels sofort war und siegte.

Adrians schwerster Kampf war der vierte, wo ihm eindeutig die Chancen zu großen Techniken fehlten, weil sein Gegner, ein Orange-Grün-Gurt, wirklich sehr „gerade“ Arme hatte, an denen Adrian nicht vorbei kam. Nur einmal konnte er diese Blockade überwinden, und hängte sich voll rein, was seinen Gegner auch fast zu Fall brachte. Er bekam für diese Aktion keine Wertung, aber sie stellte sich als kampfentscheidend heraus, da der Kampf mit Hantei zu Gunsten Adrians beendet wurde.

In seinem letzten Kampf musste Adrian gegen den Orange-Grün-Gurt Zöllner ran (der Bruder vom Zöllner gegen den Andre ran musste ?!?), den er mit Koshi-Guruma auf Ippon werfen konnte. Damit belegte Adrian einen Spitzen Ersten Platz.

Jonas musste nach seiner Auftaktniederlage gegen Adrian, auch in seinem zweiten Kampf eine Niederlage hinnehmen, als ihm sein Gegner in der Tate-Shio-Gatame einen Schlüssel aufzwang.

Danach ging es aber wieder bergauf für ihn.

Den orange-grün-Gurt Zöllner konnte er mit einem Spitzen-Tai-Otoshi aufbrettern.

In seinem vierten Kampf wurde Jonas zwar von seinem Gegner auf eine kleinere Wertung geworfen, nutzte aber im Boden seine Chancen zum Hebel erfolgreich, und er konnte auch seinen letzten Kampf siegreich abschließen. Somit belegte Jonas einen dritten Platz.

Damit konnten wir zu den Freundschaftskämpfen kommen:

Adrian kämpfte noch einen weiteren Kampf gegen einen Gelb-Orange-Gurt, den er ebenfalls mit Ippon besiegen konnte.

Jonas musste auch nochmal gegen einen starken Grüngurt ran, dem er leider schnell unterlegen war.

Robert Badura hatte ebenfalls noch einen Freundschaftskampf, in dem er seinem Gegner in der Festhalte unterlag.

Julia und Luisa traten ebenfalls noch einmal gegeneinander an. Der Kampf dauerte lange, da sich die beiden besten Freundinnen nichts schenkten. Julia konnte zwei Yukos erringen und letztendlich den Kampf vorzeitig beenden, wobei eh nicht mehr viel Kampfzeit übrig war.

Vivien trat gegen zwei von Julias Gegnerinnen an, die sie mit Ippon für Wurf und Ippon für Festhalte besiegen konnte und hatte noch einen dritten Kampf gegen Luisa, die sie ebenfalls 25 Sekunden in einer Festhalte halten konnte.

Maximilian musste gegen einen Grüngurt ran, den er zackig-knackig mit De-Ashi-Barai-De-Ashi-Barai konterte und hatte ebenfalls noch einen zweiten Kampf den er vorzeitig mit Hebel beenden konnte.

Somit konnte wir zur Siegerehrung schreiten, ok wir mussten antreten und dann doch noch eine Viertelstunde warten, aber inzwischen war auch der Minister eingetroffen, der leider auch schon wieder los musste, dafür aber einen Scheck für die TSG Lübbenau da ließ.

Und nun zur Mannschaftswertung: (1. Platz = 7 Punkte, 2. Platz = 5 Punkte, 3. Platz = 3 Punkte)

In der U14:

5. Platz – 20 Punkte – Großräschen

4. Platz – 26 Punkte – Vetschau

3. Platz – 28 Punkte – SG Weixdorf

2. Platz – 35 Punkte – Neu-Zittau

1. Platz – 43 Punkte – Senftenberg

Juchu! Pokal erreicht! Die Freude war groß!

Josefine holt unseren Pokal U14

Und in der U17:

5. Platz – 10 Punkte – Senftenberg

4. Platz – 16 Punkte – Finsterwalde

3. Platz – 21 Punkte – SG Weixdorf

2. Platz – 21 Punkte – Lübbenau

1. Platz – ?? Punkte – Straupitz

Vivien holt unseren Pokal U17

Auch hier hatte es für einen dritten Platz gereicht. Wir hätten sogar fast den zweiten gemacht, aber leider waren uns da die Unterpunkte im Weg.

Damit hatten wir zwei Pokale für Sachsen geholt.

Es waren schöne Kämpfe zu sehen, schade war dass Maximilian und Vivien nicht so richtig zum Zuge kamen, da die Veranstalter ihre Freundschaftskämpfe in einen toten Winkel des Listentisches legten und erst so kurz vor Schluss wiederfanden, dass nicht alle vereinbarten Kämpfe durchgefährt werden konnten.

Und somit machten wir uns in schönstem Sommerwetter auf die Rückreise um das restliche Wochenende in besserer Luft zu genießen 🙂



Zusammenfassung:

Kämpfer/in / Gewichtsklasse / Starter / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platzierung (Freundschaftskämpfe)

                                   

U14:                                   

Mareike Weber     – 36 kg     5     4     4     –     1.     

Josefine Kammler     – 48 kg     6     5     –     5     5.     

Julia Nossol     – 52 kg     4     3 (+1)     3 (+1)     –     1.     

Luisa Schneider     – 57 kg     1     1 (+2)     1     (2)     1.     

Robert Badura     – 43 kg     7     3 (+1)     1     2 (+1)     3.     

Jonas Haupt     – 50 kg     6     5 (+1)     3     2 (+1)     3.     

Adrian Orsyszek     – 50 kg     6     5 (+1)     5 (+1)     –     1.     

                                   

U17:                                   

Vivien Haupt     – 44 kg     –     (3)     -3     –     1.     

Maximilian Lutoschka     – 46 kg     –     (2)     (2)     –     1.     

Marc Merbitz     – 66 kg     8     5     5     –     1.     

Robert Brodersen     – 66 kg     8     5     4     1     2.     

Andre Nossol     – 66 kg     8     3     1     2     5     

Mannschaftsfoto

maks

Dan-Prüfung am 3.3.07 beim PSV Leipzig

6. März 2007 in aktuelle Nachrichten

aktuelle Nachrichten

Schwarzer Gürtel für Antje

black_belt

Nachdem wir uns ein halbes Jahr intensiv auf die Prüfung vorbereitet hatten, fuhren wir am Morgen des 3. März relativ gelassen nach Leipzig.

Das wir nur eine Stunde vor Prüfungsbeginn die ersten waren, war zwar etwas verwunderlich, aber die anderen Prüflinge trafen kurz nach uns ein.

Insgesamt wurden 19 Judoka geprüft, 11 für den ersten Meistergrad, sechs für den zweiten Dan und jeweils einer für den dritten und vierten Dan.

Geprüft wurde auf vier Matten in zwei Räumen, sodass die Anwärter für den ersten Dan in einem Raum unter sich waren.

Die Prüfung begann nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Michelmann um 11 Uhr.

Leider hatten wir an diesem Samstag die Karte „maximales Unglück“ gezogen.

Unsere Prüfungskommission erwies sich als die mit Abstand härteste von allen.

Auf unserer Matte – wir hatten die Nummer 2 – waren insgesamt fünf Prüflinge, Antje, Mario Gädke und Jörg Bernhard aus Boxdorf, und zwei vom Gesicht her bekannte Judoka aus Auerbach. Nur drei sollten die Prüfung bestehen.

Begonnen wurde mit dem Go-Kyo-No-Kaisetsu, also der alten Wurfeinteilung in fünf Gruppen (gelb, orange, grün, blau, braun) zu je acht Würfen.

Daraus wurden drei ausgelost, von denen eine Gruppe zur anderen Seite gezeigt werden musste.

Gezogen wurde gelb, orange, blau.

Wir begannen mit gelb links. Alles lief super, keine Schrittfehler. Die Freude war groß.

Orange rechts. Auch keine große Hürde; die Problemwürfe liefen gut.

Und noch blau. Jetzt der Schock. Nach dem ersten Wurf wurde abgebrochen, weil die Prüfer sich sicher waren, wir hätten gelb und orange rechts gemacht und wir müssten blau jetzt links zeigen. Zum Glück hatte Steffen gefilmt und das Video überzeugte.

Es folgte das Prüfungsfach Wurfkombinationen. Auch lief soweit alles ganz gut, trotzdem wurden wir unterbrochen, und wir wurden darauf hingewiesen, dass man gerne echte Wurfkombinationen sehen wollte, bei denen der 1. Wurf wirklich richtig gezogen wird.

Soweit lief es ganz gut, dachten wir.

Nachdem alle Prüflinge ihre Wurfkombinationen gezeigt hatten, wurden sie an den Prüfertisch gebeten und ihnen wurde gesagt, dass ihre bisherigen Leistungen schlecht gewesen wären, und der erste Prüfling war schon durchgefallen. Es war einer der beiden Auerbacher.

Die Zuschauer konnten es nicht fassen. Die Leistungen unserer Matten unterschieden sich nicht großartig von denen der anderen und fürs Durchfallen reichten sie sicherlich nicht aus.

Es ging weiter mit dem Übergang Stand-Boden. Obwohl auch hier keine offensichtlichen Fehler zu sehen waren, waren die Prüfer nicht sonderlich angetan.

Im Komplex Boden mussten acht Festhalten und jeweils sieben Hebel und Würgen gezeigt werden. Auch hier lief alles wie am Schnürchen. An Martins Gesicht sah man auch die Wirksamkeit der Techniken 🙂

Bei den Boxdorfern holte sich Jörg im Boden ein ordentliches blaues Auge, dass im weiteren Tagesverlauf über Blau und Violett bis zu Schwarz weiterging.

Die Prüfungskommission war leider wieder gänzlich unbeeindruckt. Die Leistungen wären wieder am unteren Rand gewesen und man bewege sich inzwischen auf sehr dünnem Eis.

Für den zweiten Auerbacher Judoka hätten die Leistungen nicht ausgereicht und er durfte nach Hause gehen.

Die Atmosphäre an unserer Matte war inzwischen auf eisige – 40 ° gesunken und es herrschte Totenstille.

Uns allen war schlecht…

Es folgte die Kata, also die sehr zeremonielle Form der Würfe mit festgelegten Schritten, wo insgesamt 30 Würfe gezeigt werden müssen.

Auch hier lief alles glatt. Keine Patzer, keine Schrittfehler, alle Würfe gestanden.

Uns fiel ein Stein vom Herzen. Nach dem Ende der ersten Kata , fassten sich auch die Zuschauer ein Herz und begannen zu applaudieren, um den Prüfern ihre Meinung zu zeigen.

Auch bei den Boxdorfern war die Kata auf jeden Fall sehenswert.

Jetzt ging natürlich alles Schlag auf Schlag, da nur noch drei Prüflinge auf unserer Matte übrig waren, wir aber trotzdem hinterher hingen.

Antje zeigte noch ihr Wahlpflichtfach Spezialtechnik (tiefer Seoi-Nage) und die beiden Boxdorfer ihr Selbstverteidigungsprogramm und damit war die Prüfung beendet und die Prüfer zogen sich zur Beratung zurück.

Für zwei weitere Judoka der anderen 3 Matten hatten die Leistungen nicht gereicht.

Der eigentliche Hammer folgte bei der abschließenden Auswertung: Die Prüflinge des 1. Dans der anderen Matte (Matte 1) zeigten in etwa die gleichen Leistungen wie unsere Matte 2 (die Kata-Vorführung 2er Prüflinge der Matte 1 sollte man sogar in „überhaupt nicht sehenswert“ einstufen), jedoch beurteilten die Prüfer der Matte 1 ihrer Prüflinge mit dem Prädikat „gut bis sehr gut“. Allein unsere Matte hätte sich an der unteren Grenze bewegt und hätte leider nur mangelhafte Leistungen gezeigt.

Man kann sagen dass wir wirklich maximales Pech hatten. Die Leistungen der Auerbacher hätten auf Matte 1 vermutlich zum Bestehen gerreicht. Und auf einer anderen Matte hätten die drei „schlechtesten“ Dan-Träger (die 2 Boxdorfer und Antje) wahrscheinlich ebenso mit guten und sehr guten Leistungen bestanden.

Nach dieser harten Prüfung fiel es anfänglich schwer sich zu freuen – auch wenn letztlich ja nur das Ergebnis: der schwarze Gürtel zählt.

Es war sehr schön dass viele der Zuschauer (auch von der anderen) Matte uns dann nach der Prüfung noch sagten, dass man sich schon etwas darauf einbilden könnte auf Matte 2 bestanden zu haben.

Auf der Fahrt nach Rüsselsheim kamen wir dann doch noch in Feierlaune und erlebten im Hotel mit Moni und Moritz noch einen sehr feuchten und sehr fröhlichen Abend 🙂

Vielen Dank an die herzliche Unterstützung aller Zuschauer und nochmals

herzlichen Glückwunsch Antje!

Mannschaftskampf SG Weixdorf gegen TSV Reichenberg/Boxdorf vom 23.2.07

25. Februar 2007 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am Abend des 23.2. trafen sich die Landesklassemannschaft der Kampfgemeinschaft Dresden Mitte / TSV Reichenberg/Boxdorf und unsere Männermannschaft um ein gemeinsames Mannschaftsrandori in Vorbereitung auf die bald (10.3.) startende Ligasaison zu absolvieren. Leider bestand die Kampfgemeinschaft Mitte/Boxdorf nur aus Boxdorfern, dafür kam unerwartet, aber natürlich genau passend Roland mit zwei Kämpfern aus Limbach.

Außerdem waren noch einige Zuschauer und Trainer vorbeigekommen um dem Spektakel beizuwohnen.

Da sich die Gewichtsverteilung in den Teams stark unterschied wurde etwas getauscht. Es standen sich folgende Teams gegenüber:

„Mannschaft Boxdorf“:

Lisa Schiemann / Marc Merbitz (Weixdorf), Benjamin Vogel (Limbach), Franz und Paul Ogorsolka, Sven Partzsch, Philipp Busch (alle Boxdorf) und Michael Apelt (SV Sachsenwerk & SG Weixdorf)



„Mannschaft Weixdorf“:


Claudia Sommer (Limbach), Jonas Warmuth, Max Sieger, Martin Weiher, Roland Langer, Robin Herold und Stefan Schubert (alle Weixdorf).

Geschiedst wurde von „Mattenleiter“ Maria Esche und „Hauptkampfrichter“ Mario Gädke.

Wie in der Bundesliga üblich ( 🙂 ) wurde Hin- und Rückrunde gekämpft:

Hinrunde / Erster Durchgang:

Spontan rekrutiert startete Lisa gegen Claudia. Lisa – wie immer ruppig im Griff – konnte diese erste Begegnung vorzeitig für sich entscheiden.

0:1 für Boxdorf.

Den zweiten Kampf konnte Max für sich entscheiden. Damit stand es 1:1.

Im dritten Kampf trafen Jonas und Franz aufeinander. Jonas längere Trainingsabwesenheit konnte Franz für sich nutzen und gewinnen.

Den vierten Kampf bestritten Martin und Sven. Martin konnte kein richtiges Rezept finden und wurde von Sven auf Ippon gekontert.

1:3 für Boxdorf.

Nun musste Roland gegen Paul ran. Da sich die beiden durch gemeinsames Training bei Chemnitz vermutlich doch besser einschätzen konnten als gedacht, ging der Kampf fast über die ganze Zeit. Paul versuchte sich mit schnellen Fussfassern, fiel aber letztendlich den berühmt-berüchtigten Uchi-Mata Rolands.

Den vorletzten Kampf konnte Robin gegen Philipp für sich entscheiden und damit ausgleichen.

Also hing es am letzten Kampf beim Stand 3:3 (30:30). Es traf Stefan auf Michi.

Nach ruppigen Griffkampf gelang es Stefan in einen O-Soto-Gari anzusetzen bei dem Michi sich verletzte und aufgeben musste.

Wir hoffen auf baldige Genesung und dass Michi am ersten Kampftag wieder fit ist.

Damit gewann „Weixdorf“ mit einem knappen 4:3 die erste Begegnung.

Rückrunde / Zweiter Durchgang:

Da Michi sich verletzt hatte, erklärte sich Sven zum Doppelstart bereit und startete im ersten Kampf gegen Roland, dem er unterlag.

1:0 für Weixdorf.

Da Lisa nach Hause musste, sprang im zweiten Durchgang Marc gegen Claudia ein, und konnte die Begegnung auch für sich entscheiden.

1:1

Im dritten Kampf traf Max auf Franz, den er in die Festhalte nehmen und dort halten konnte.

In der nächsten Begegnung standen sich Martin und Paul gegenüber. Paul konnte zweimal mit Soto-Maki-Komi Waza-Ari erringen und damit vorzeitig siegen.

2:2 Es blieb spannend.

Stefan startete im fünften Kampf gegen Philipp, den er mit Ippon besiegen konnte.

Es folgte der zweite Kampf von Sven, in dem er gegen Robin ran musste. In einem langen Kampf mit vielen Aushebeversuchen, behielt Robin letztendlich die Oberhand und konnte Weixdorf vorzeitig zum Sieg führen: 4:2

Im letzten Kampf traf Jonas noch auf Benjamin. Mit gewohnt schnellen Reflexen konnte er einigen Angriffen entgehen, fiel aber nach der Hälfte der Zeit auf Ippon. Damit konnte Benjamin das Endergebnis auf 4:3 verkürzen.

Beide Begegnungen gingen also knapp an „Weixdorf“, aber bei diesem Randori stand der Sieg ja sowieso nicht im Vordergrund.

Wir danken unseren Gästen dass sie da waren und hoffen dass beide Mannschaften etwas für die bevorstehende Saison mitnehmen konnten, und einen guten Start erwischen.

Am 10./11.3. gehts los! Haut rein!

(Fotos folgen demnächst)

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