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Jubiläumsturnier 25 Jahre Judo Weixdorf am 8.10.11

7. Oktober 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Liebe Judoka und liebe Helfer!

unser Turnier ging heute großartig über die Bühne, dank all der vielen Helfer, beim Auf- und Abbau, am Imbiss, an der Anzeige, als Zeitnehmer, Betreuer, Siegerehrungsmädchen, Urkundenschreiber, Techniker, hinter den Kulissen, Übersetzer, undundund …!!

Vielen Dank euch allen!

Kurze Wettkampfauswertung:

1. Platz Mannschaftswertung: KSV Grimmen

2. Platz Mannschaftswertung: Koroncoi Tutti Judoklub

3. Platz Mannschaftswertung: PSV Freital

Unsere Starter Georg Seeger (U15, -37 kg, 2.), Oskar Feldmann (U15, -50kg, 5.), Martin Weih (U15, -60kg, 3.), Lea Krause, Viola Haupt (U15, -48 kg, 1.), Katharina Weiser (U15, -52kg, 3.), Adrian Oszyszek (U18, -60 kg, 3.), Mario Conzendorf (U18, -73 kg, 3.), Jonas Haupt (U18, -81kg, 5.), Julia Nossol, Daniela Thalheim und Tasmin Hirschfeld (U18, -70 kg, 3.) konnten einige Plätze erringen, für einen Treppchenplatz in der Mannschaftswertung reichte es allerdings nicht. Nachdem alles aufgebaut war, die Musik lief und der Imbiss Kaffee kochte und alle gewogen waren, hieß es erwärmen und los!

In der U15 startete Lea in der -44kg-Klasse. Als erstes startete sie gegen Klein aus Freital gegen die leider kein Kraut gewachsen war. Danach hatte sie einen starken Kampf gegen Caspary aus Hellerau, doch leider fiel sie auch hier zweimal auf Waza-ari. Im letzten Kampf stand sie Richter aus Bautzen gegenüber doch auch hier war nichts zu holen.

Viola startete bei den -48kg Mädchen und lies nix anbrennen. Souverän gewann sie alle Vorrundenkämpfe und auch das Halb- bzw. das Finale waren schnell gegessen. Somit holte Viola sich den 1.Platz.

Katharina kämpfte in der -52kg-Klasse und konnte da auch gut mit mischen. Die ersten beiden Kämpfe gewann sie mit einem Hebel und einer Art von Ko-soto-gake, doch leider hielt die Strähne nicht länger an und sie verlor die nächsten beiden Kämpfe und wurde somit Dritter.

Georg kämpfte in der -37kg-Klasse mit, da er beim Wiegen 500g drüber war und man merkte das sein Gegner etwas schwerer war. Seinen Kampf gegen Giller von Schwarza verlor er leider. Doch in den beiden Freundschaftskämpfen konnte er nochmal zeigen was er kann. Georg kämpfte stark mit aber für einen Sieg hatte es leider nicht gereicht. Somit belegte Georg den 2.Platz.

Oskar mischte bei den -50kg Jungs mit und hatte ein schweres Los. Als erstes draf er auf einen unserer ungarischen Gäste, der ihn sanft mit De-ashi-barai auf die Matte gleiten ließ. Gegen seinen Gegner aus Eilenburg ging Oskar schnell ans Werk und gewann. In seinen letzten Kampf geriet er in eine Festhalte aus der er nicht mehr entkam und somit war Oskar ausgeschieden.

Als Letzter unserer U15 kämpfte noch Martin in der -60kg-Klasse. Martin kämpfte gut mit konnte aber leider nur einen von vier Kämpfen für sich entscheiden und belegte damit den 3.Platz.

Bei der U18 startete Daniela in der -57kg-Klasse. Gleich ihr erster Kampf gegen Albrecht aus Chemnitz ging ins Golden Score, wo sie leider dann ihrer Gegnerin unterlag. Noch deutlich geschwächt von ihren ersten Kampf ging Daniela in ihren zweiten Kampf gegen Freitag aus Grimmen, in dem sie stark Kämpfte aber leider doch verlor. Damit war Daniela aus dem Rennen.

Jule machte bei den -63kg-Frauen mit und hatte ein schweres Los. Im ersten Kampf gegen Krause aus Grimmen war alles offen. Jule warf Waza-ari doch ihre Gegnerin rutschte sofort in eine Würge und würgte Jule ab. Im zweiten Kampf gewann Jule souverän, doch im letzten Kampf gegen Schauseil aus Schwarza war nix zu hohlen. Damit war Jule raus.

Tasmin kämpfte bei den -70kg-Damen als erstes gegen Ehrlich aus Chemnitz und gewann eindeutig. In ihren nächsten beiden Kämpfe kämpfte Tasmin stark aber konnte leider nicht gewinnen und belegte damit den 3.Platz.

Adrian kämpfte bei den -60kg-Männern mit. Im ersten Kampf verlor Adrian durch eine Würge bzw. weil sein Gegner ihn die Nase auf gehauen hat. In seinem nächsten Kampf zeigte er was in ihm steckt und gewann durch Festhalte. Somit hatten alle drei aus dem Pool einen Kampf gewonnen und einen verloren und alle hatten Punktegleichstand, also hieß es AUSWIEGEN (`bei mir wäre es eine Katastrophe`), doch Adrian musste keine Angst haben die anderen beiden waren 1kg schwerer und somit ging Adrian als Pool-Sieger aus der Vorrunde. Das Halbfinal verlor er leider und belegte somit den 3.Platz.

Mario kämpfte in der -73kg-Klasse und hatte dort einige starke Gegner vor sich. Im ersten Kampf stand er einen unserer ungarischen Freunde gegenüber und verlor. Im zweiten Kampf ging Mario aus seinen Wurf wieder raus und wurde prompt gekontert. Gegen Foede vom JC Leipzig war auch keine Wertung zu holen. Im letzten Kampf konnte Mario aber trotzdem nochmal zeigen, dass er kein Mattenfutter ist und gewann. Damit belegte Mario den 3.Platz.

Jonas wollte den -81kg-Männern das Leben schwer machen. Im ersten Kampf stand er Schwarzer aus Lauchhammer gegenüber. Der Gegner war stark doch Jonas konnte mithalten und in der letzten Minute war sein Gegner unachtsam und griff Jonas ans Bein und alle Kampfrichter haben es gesehen. Somit hatte Jonas gewonnen. Der zweite Kampf war ähnlich aufreibend. Jonas sein Gegner setzte Ura-nage an und Jonas hatte sein Bein an dem seines Gegners und nun fragten sich die Kampfrichter wer gewonnen hat.

Variante A:      sein Gegner hatte Ura-nage geworfen

Variante B:     Jonas hatte O-uchi-gari geworfen

Nach einer Besprechung mit dem Hauptkampfrichter war die Entscheidung leider auf A gefallen. So gebeutelt von diesem Kampf verlor Jonas seinen letzten Kampf auch noch und war damit raus.

Kämpferfoto
Mannschaftswertung: KSV Grimmen; Koroncoi Tutti Judoklub; PSV Freital
Siegerehrung U15 bis 48 kg
Siegerehrung U15 bis 52 kg
Siegerehrung U15 bis 60 kg
Siegerehrung U18 bis 60 kg
Siegerehrung U18 bis 70 kg
Siegerehrung U18 bis 73 kg
Stadtführung in Dresden: Karmam der Schwache (August der Starke hats verbogen)
Lustig: Auf dem Bild sind ausschließlich Ungarn!!

Trainingslager der Ungarn in Weixdorf vom 6.9.06 bis zum 10.9.06

11. September 2006 in aktuelle Nachrichten

aktuelle Nachrichten

Nach fünf Jahren kam nun endlich wieder ein Trainingslager unserer ungarischen Freunde vom Judoclub Koroncoi aus Györ ( Nordungarn, 130.000 Einwohner, sechstgrößte Stadt Ungarns) zustande. Am Mittwoch Nachmittag reisten die 11 Judoka und ihre drei Trainer an. Auf dem Plan standen gemeinsames Training und das IT Bautzen.

Für alle die dabei waren, hier eine kleine Liste wer mit war(ich kann bloß die Lautschrift)

: Gergö, Lennard, zweimal Tamàs, Attila, Kornèl, Bence, Ervin, Adam, Dàniel, Balàzs, sowie die Trainer Robert, Csaba und Emil.

Nachdem am Mittwoch die ersten Probleme geklärt worden waren – ein großes Dankeschön nochmal an alle die unserem Besuch Schlafsäcke zur Verfügung gestellt haben! – bezogen die Ungarn Quartier im Versammlungsraum über der Judohalle.

Der Donnerstag stand im Zeichen des Randoris. Schon am Vormittag legten die Ungarn eine eineinhalbstündige Kampfeinheit ein. Dann wurde die größte touristische Attraktion des neuzeitlichen Weixdorfs besucht – das Kaufland. Hier gab es anscheinend mehr zu entdecken als man dem EKZ als Einheimischer zutraut.

Zurück auf dem Sportplatz bewiesen die Ungarn dass man auch im Ausland nicht weniger kreativ bei der Entwicklung von Spielen auf der Matte ist. Diese dienten gleich als gute Erwärmung für die anschließende zweite Randorieinheit, diesmal mit den Gastgebern.

Fassen wir nüchtern zusammen: Größtenteils haben wir mächtig Haue bezogen, aber ab und zu konnte auch mal ein Weixdorfer zu Fall bringen. Spaß gemacht hats trotzdem, auch wenn unsere Gäste das Training nach den Standrunden abbrachen.

Den Abend verbrachten die Ungarn mit Poker, (Räuber-)Romeo, und dem einfachsten Würfelspiel der Welt.

Aber die einfachsten Spiele sind ja meist die lustigsten. Es gab nur eine Regel. Es wurde mit so vielen Würfeln gewürfelt wie man finden konnte (das waren sieben) und wer die wenigstens Würfelaugen vorweisen konnte, musste 10 Liegestütze machen. Ein Wunderrezept für dicke Arme wie es scheint :-)!

Am Freitag zeigte Astrid unseren Gästen (mittels Übersetzer Herr Weingartner) die Sehenswürdigkeiten Dresdens, angefangen bei der Prager Straße, dem Altmarkt, der Kreuzkirche, der Frauenkirche, über den Fürstenzug, den Zwinger und abschließend die Semperoper.

Am lustigsten waren wohl die Gesichter aller als Astrid von August dem Starkem und seinen angeblich 300 Kindern erzählte und von seiner berühmten Kraft, mit der er Hufeisen verbiegen konnte. Zu diesem Zweck hatte Astrid ein verbogenes Hufeisen mit, was aber keiner der Ungarn zurückbiegen konnte.

Auch dieser Abend hielt wieder ein internationales Training bereit, was aber nach der Popgymnastik nur noch deutsch war. Keine Angst Martin die Popgymnastik war nicht zu hart :-), der Grund war ein anderer.

An diesem Abend erhielten wir Einführung in die ungarische Sprache – einige Beispiele (wieder bloß Lautschrift…):

Ja – Igen

Nein – Nem

sep – schön

lannj – Mädchen

fju – Junge

moscht – jetzt

Mi a neved ? – Wie heißt du ?

Medjönk mossiba ? – Willst du ins Kino gehen ?

Te hol lansz ? – Wo wohnst du ?

Essen – eni

Trinken – ini

Bier – schö

Nem okorok nöschöni! – Ich möchte nicht heiraten!

(kann man sicher alles mal im Ausland gebrauchen…)

Am Samstag fuhren unsere U14-, U17- und U20-Jungs mit unseren Gästen zum Internationalen Turnier nach Bautzen und zeigten dort dem JCL und vielen anderen was ne Harke ist (also mehr die Ungarn, aber schließlich haben wir sie eingeladen:-) ). Mit sechs ersten Plätzen belegten die Ungarn Platz 2

in der Mannschaftswertung.

Nach der Rückkehr der Kämpfer ließen wir das Trainingslager bei einem gemeinsamen Grillabend und Knüppelteig (vermutlich unbekannt in Ungarn) ausklingen.

Früh am Sonntaggen machten sich unsere Gäste auf den Heimweg. Natürlich nicht ohne uns herzlich einzuladen sie nächstes Jahr unbedingt zu besuchen

Anmerkung: Alle ungarischen Wörter dürfen von allen berichtigt (achtung: das kommt von richtig 😉 ) werden.

Fakten und Infos über Ungarn:

Die Ungarische Hauptstadt hat 1,9 Millionen Einwohner – das sind 17 % der Gesamtlandesbevölkerung!

Die Donau macht in Ungarn eine 90°-Wendung und fließt ab dort nicht mehr West-Ost, sondern Nord-Süd.

Der Balaton ist der größte See Mitteleuropas.

2,6% der ungarischen Bevölkerung sind Deutsche (Donauschwaben).

Ungarns Energieversorgung beruht hauptsächlich auf Wärmekraftwerken.

Fussball ist auch in Ungarn die populärste Sportart.

Nationalfeiertage sind der 15.März, an dem 1848 die Märzrevolution begann, der 20. August, der Tag der Staatsgründung, und der 23. Oktober, bezogen auf den Volksaufstand 1956.

In Ungarn gilt das Sowjetische Notensystem, dass heißt eine 5 in einer Klassenarbeit ist die beste Note, eine 1 entspricht einer deutschen 6.

Ungarn heißt auf Ungarisch Magyar und hat ein zweigeteiltes Staatswappen.

max

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