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6. Kiddies-Mix in Kamenz

26. April 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am heutigen Morgen machten sich elf Judokas der SG Weixdorf auf den kurzen Weg nach Kamenz zum 6. Kiddies-Mix-Turnier.

Mit dabei waren: Jenny König, Jonas Hopke, Vincent Beuchel, Johannes Höhne, Konstantin von Jagow, Oskar Feldmann, Paul Führer, Marlene Trepte, Larissa Seidel, Jonas Zocher, Konrad Thomas.

(Was uns Trainer nebenbei sehr traurig macht: Wenn gemeldete Kämpfer am Wettkampftag einfach nicht erscheinen – es macht echt keinen Spaß auf euch zu warten. Bitte überlegt euch doch vorher ob ihr mitkommt oder nicht, wir fragen nicht zum Spaß immer fünfmal nach.)

Das besondere am Kiddies-Mix:

– Es kämpfen Mädchen und Jungen gemeinsam.

– Es wird in gewichtsnahe 5er-Gruppen geteilt.

– 3 Minuten Kampfzeit werden durchgekämpft, jeder kann also 100 Ippons machen (wenn man schnell genug wirft).

– Und: Jeder Teilnehmer bekommt eine Urkunde (Charakter eines Offenen Randoris).

(Außerdem wurden die Fünfer-Gruppen sofort an der Matte durchgekämpft und für alle Teilnehmer übernahmen die Zeitnehmer auch die praktische Funktion des Gürtelbinders 🙂 )

Dem Spaß waren auf den vier Matten in zwei Räumen also keine Grenzen gesetzt.

Insgesamt waren 52 Kiddies anwesend (aus Weixdorf, Kamenz/Panschwitz, Pulsnitz und Bautzen, weitere gemeldete Vereine erschienen leider nicht), die Halle war durch Eltern und Betreuer natürlich trotzdem voll.

Für alle noch-nicht-so-Judo-kundigen hier nochmal eine kleine

Legende:

Yuko – technischer Vorteil (wird nicht zu Waza-Aris aufgerechnet)

Waza-Ari – halber Punkt

Ippon – Punkt (kriegt man für Würfe auf den Rücken, oder gehaltene Festhalten; 2 Waza-Aris = 1 Ippon)

Shido – Strafe (umgerechnet in Wertungen für den Gegner)

Es gewinnt überlicherweise wer als erster Ippon oder zwei Waza-Aris erreicht (vorzeitiges Kampfende) oder wer am Ende mehr Wertungen auf der Tafel hat (volle Kampfzeit).

Zu den Kämpfen:

! Bei den nun folgenden Kämpfen gab es eigentlich weder Gewinner noch Verlierer. Es wurde ja durchgekämpft und eigentlich war der Wettkampf ein Randori“ (Übungskampf). Man kann also am Ende nur abschätzen wer mehr Wertungen sammeln konnte.

Wenn im nachfolgenden nicht jeder Kampf aufgeführt wird, habt bitte Verständnis das zwei Leute mit nur zwei Augen leider nicht immer alles sehen:

Jenny: war heute ein „knappes Ding“. Zwei Kämpfe „verlor“ sie mit einem Ippon des Gegners, einen gewann sie so und den letzten Kampf musste sie leider aufgeben, da sie sich (zum Glück nicht schlimm) am Knie verletzte.

Jonas H.: Hatte eine ausgeglichene Bilanz. Einen gewonnen, einen verloren, einen Unentschieden und einen hat der Betreuer nicht mitgekriegt (Entschuldigung!) Er konnte sich aber mit Seoi-Nage- und O-Uchi-Gari-Ansätzen als ziemlich vielfältiger Techniker beweisen. Toll!

Vincent: Musste leider mehr einstecken als austeilen, nahm es aber wie ein Mann! Aber mit zwei Niederlagen, einen Unentschieden (Yuko-Yuko) und am Ende auch einem Sieg, fand der Tag ein gutes Ende.

Johannes: Konnte ebenfalls einmal Unentschieden kämpfen, einen Kampf mit O-Soto-Gari (siegbringende Technik nach hinten) gewinnen und musste einen Kampf abgeben. Den letzten Kampf hat Max leider wieder nicht mitgekriegt.

(Den Lacher des Tages konnte er außerdem landen. Auf die Frage der Tischbesetzung nach seinem Verein antwortete er wahrheitsgemäß „Dresden“ – „Und wo da?“ – „Bei Robert!“, was auch so in der Liste vermerkt wurde.)

Konstantin: „Der Bodenspezialist“ konnte wahrscheinlich von allen Weixdorfern die meisten Ippons erzielen (oder Oskar)! Er gewann unfassbar oft mit Kesa-Gatame (Festhalte), zeigte auch dass er sich aus selbiger befreien kann und haute Oskar mit DEM O-Soto-Gari des Tages hin (jeder andere hätte geheult, Oskar stand auf und warf selber). Er konnte drei Kämpfe für sich entscheiden und hatte ansonsten nur ein Unentschieden! Echt große Klasse!

Oskar: Kämpfte mit Konstantin (knappe 2:3-Niederlage) und hatte sonst auch zwei Siege und ein Unentschieden. Sein Spezialwurf Ko-Soto-Gake (Innen-Hakel-Technik) kam teilweise zum Erfolg, teilweise wurde er auch böse ausgekontert.

Paul: Startete mit den größeren, älteren und schwereren Judokas (teilweise auch erfahrener) in einer 6er-Gruppe, hatte also einen Kampf mehr.

Mit zwei Siegen, zwei Niederlagen und einem Unentschieden zeigte er heute großes Talent und eine gewitzte Kampfesführung. Wirkliche tolle Leistungen und verschiedenste Würfe! Super!

Marlene: konnte Konrad hinhauen, musste sich einer anderen Weiß-gelb-Gurtin geschlagen geben und konnte noch zwei weitere Unentschieden erringen. Eins davon ging komplett ohne Wertungen aus, weil sich beide Kontrahenten so ebenbürtig waren.

Konrad: hatte keinen guten Start erwischt und musste vier Niederlagen einstreichen. Von seinen Gegner konnte allerdings nur Marlene in auf vollen Punkt werfen, die anderen Kämpfe gingen sonst immer nur mit kleinne Vorsprüngen der Gegner aus.

Larissa: konnte zwei gewinnen und zwei verlieren, zeigte als vermutlich eine der wenigen eine Fussfege und einen tollen Seoi-Nage-Ansatz, der aber leider ohne Wertung blieb.

Jonas Z.: hatte vorallem schwerere Gegner, denen er aber mit Kampfgeist und Talent wieder ebenbürtig war. Mit zwei Siegen, einer Niederlage und einem Unentschieden, zeigte er einen guten Kampfstil, der ihn vermutlich auch beim nächsten Wettkampf hoffentlich weit bringen wird.

Für euer Wettkampfbuch könnt ihr aus der Teilnehmerliste und den Einzelkämpfen alle Begegnungen raussuchen. (Bei Fragen bitte melden, dann kann ichs eventuell auch ganz genau zusammensammeln.)

Teilnehmerliste

Pool 1

Colin Herms     Pulsnitz

Hans Schöne     Pulsnitz

Konrad Thomas     Weixdorf

Marlene Trepte     Weixdorf

Lucie Regenstein     Kamenz

Pool 2     

Celine Graf     Panschwitz

Konstantin von Jagow     Weixdorf

Oskar Feldmann     Weixdorf

Noah Aurich     Kamenz

Erik Käppler     Kamenz

Pool 3

Julia Druschke     Kamenz

Maximilian Fuchs     Kamenz

Maxi Kleine     Bautzen

Paul Führer     Weixdorf

Adrian Hertel     Kamenz

Björn Hornuff     Pulsnitz

Pool 4

Johannes Höhne     Weixdorf

Moritz Ganz     Bautzen

Lilli Siegemund     Kamenz

Steffi Arnold     Bautzen

Tim Kessner     Bautzen

Pool 5

Sophia Schütze     Bautzen

Paul Henninger     Bautzen

Vincent Beuchel     Weixdorf

Nick Kessner     Pulsnitz

Paul Opitz     Pulsnitz

Pool 6     

Jenny König     Weixdorf

Luisa Nawka     Panschwitz

Jonas Hopke     Weixdorf

Maximilian Schiller     Bautzen

Frauke Richter     Bautzen

Pool 7     

Fred Lange     Kamenz

Arthur Hentschel     Pulsnitz

Paul Skorloff     Kamenz

Ilia Leikam     Kamenz

Jonas Zocher     Weixdorf

Constanze Wusch     Bautzen

Pool 8

Larissa Seidel     Weixdorf

Victoria Wagel     Bautzen

Albert Khaibulin     Kamenz

Kevin Erckt     Pulsnitz

Clemens Cismak     Kamenz

Das Turnier hat sicher jedem viel Spaß gemacht und wir hoffen euch alle am 16.5. (Mixpokal in Werdau/Langenhessen – Einplanen!) wieder auf der Tatami in Aktion zu sehen.

Antje & Maks

1. Osterrandori in Boxdorf

19. April 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am heutigen letzten Tag der Osterferien fand das erste vom TSV Reichenberg-Boxdorf organisierte Osterrandori mit Wettkampfcharakter.

Ein tolles Turnier für unsere Anfänger, die hier endlich Wettkampfluft schnuppern durften und gleich zeigten was sie alles im Anfängerkurs gelernt hatten. Mit dabei waren: Jenny König, Katharina Weiser, Lea Höhnel, Larissa Seidel, Marlene Trepte, Johannes Höhne, Jonas Hopke, Vincent Beuchel, Georg Seeger, Valentin La France, Benjamin Kurz, Jonas Zocher, Konrad Thomas und Paul Führer. betreut von Julia & Andre.

Gekämpft wurde in gewichtsnahen Dreier- oder Vierergruppen, so dass jeder garantiert auf seine Kosten kam.

Nach einer gemeinsamen spielerischen Erwärmung gings los und die Wettkämpfe wurden schnell durchgezogen, sehr zur Freude aller, so dass man das schöne Wetter vor der Halle auch noch genießen konnte.

Folgende Platzierungen wurden erzielt:

U11     wbl.     -29 kg     1.     Ida Caspary     Hellerau

               2.     Lena Opitz     Boxdorf

               3.     Jenny König     Weixdorf

               4.      Maike Naethe     Hellerau

U11     wbl.     -34 kg     1.     Johanna Parascandola     Hellerau

               2.     Michelle Hauptmann     Hellerau

               3.     Lea Höhnel     Weixdorf

U11     wbl.     +34 kg     1.     Marlene Trepte     Weixdorf

               2.     Johanna Herrig     Boxdorf

               3.     Larissa Seidel     Weixdorf

U11     ml.     -26 kg     1.     Sebastian Apelt     Boxdorf

          weiß     2.     Philipp Rößler     Boxdorf

               3.     Tim Krause     Boxdorf

U11/14     ml.     +26 kg     1.     Henning von Stein     Boxdorf

          weiß     2.     Fabian Herzog     Boxdorf

               3.     Anton Voigtländer     Boxdorf

               4.     Franz Marx     Hellerau

U11     ml.     -28 kg     1.     Eric Helmer     Boxdorf

               2.     Ludwig Herold     Boxdorf

               3.     Johannes Höhne     Weixdorf

               4.      Vincent Beuchel     Weixdorf

U11     ml.     -29 kg     1.     Georg Seeger     Weixdorf

               2.     Tim Opitz     Boxdorf

               3.     Jonas Hopke     Weixdorf

U11     ml.     -32 kg     1.     Florian Menzel     Boxdorf

               2.     Edward Henatsch     Hellerau

               3.     Nils Badt     Hellerau

U11     ml.     -37 kg     1.     Anton Scheibner     Boxdorf

               2.     Valentin La France     Weixdorf

               3.     Benjamin Kurz     Weixdorf

U11     ml.     +37 kg     1.     Jonas Zocher     Weixdorf

               2.     Max Zschaschel     Hellerau

               3.     Konrad Thomas     Weixdorf

U14     wbl.     -35 kg     1.     Alexandra Wehder     Hellerau

               2.     Hanna Grohmann     Boxdorf

               3.     Alicia Grüttner     Hellerau

U14     wbl.     +35 kg     1.     Paula Sonnerborn     Boxdorf

               2.     Leonie Graffmann     Boxdorf

               3.     Katharina Weiser     Weixdorf

U14     ml.     -38 kg     1.     Richard Forstmann     Hellerau

               2.     Paul Führer     Weixdorf

               3.     Ferdinand Tieze     Hellerau

U14     ml.     -50 kg     1.     Julian Schneider     Boxdorf

               2.     Christopher Rath     Boxdorf

Allen Teilnehmern hatte der Osterhase auch noch ein Überraschungsei dagelassen und zu den schicken Urkunden gabs auch noch ein Lesezeichen!

Wir hoffen der Wettkampf hat euch Spaß gemacht und Lust auf mehr (nächster Wettkampf: Kiddies-Mix in Kamenz am 26.4.09! )

Danke auch nochmal an den Ausrichter TSV für das schöne Turnier.

Eine genauere Einschätzung der Kämpfe werden Julia und Andre sicher bald noch einfügen.

Internationaler Thüringenpokal am 21.3.2009

22. März 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Auf Grund ihrer guten Leistungen bei den Meisterschaften hatte ich Mareike, Vivien und Julia zum Internationalen Thüringenpokal der Frauen U17 und U20 in Bad Blankenburg eingeladen, um mal bei einem richtig großen Turnier Wettkampfluft schnuppern zu können. Mit dabei waren neben Startern aus fast allen Bundesländern auch Kämpfer aus England, Schweden, Dänemark, Tschechien, Frankreich, Belgien, Niederlanden, Schweiz, Österreich, Kasachstan, Canada, Israel und sogar Japan. Wie hoch das Niveau war, kann man sich vorstellen, denn kein Freizeitsportler reist von so weit her an, um mal ein bißchen Kämpfen zu können….

Aber nun ersteinmal der Reihe nach:

Am Freitag schien uns das Pech zu verfolgen:

Als erstes kamen wir zum Wettkampfort und wollten wiegen. Antje holte die Wiegeberechtigung und dann suchten wir die Waage. Beim Vorwiegen hatte jeder sein Gewicht, also stellten wir uns an die lange Schlange vor der offiziellen Waage an. Es ging kaum voran und nach einer halben Stunde hatten wir uns ganze drei Meter bewegt. Hinter uns wuchs die Schlange und die Massen begannen zu drücken. Bald schon erkannten wir den Grund. Am Ende des Ganges war eine Glastür und alle wollten durch. Die Security ließ aber immer nur 4-5 Mädels auf einmal zur Waage. Und das auch nur aller 5 Minuten. Es dauerte also ewig und die Luft im Gang wurde deutlich schlechter. Mit Kreischen, rempeln, drängeln, quieken und weinen versuchten alle so schnell, wie möglich zur Waage zu kommen. Endlich dann, nach eineinhalb Stunden, hatten wir es in den Wiegeraum geschafft und da wurde uns auch klar, warum das alles so im Schneckentempo ablief: es gab nur zwei Waagen und einen Rechner. Somit zögerte sich das alles ziemlich heraus. Des weiteren durften immer nur die besagten fünf in den Raum und erst als sie sich wieder angezogen hatten und rausgegangen waren, durften die nächsten herein. Aber schlussendlich hatte jeder sein Gewicht und es ging schnell zur Jugendherberge (unterwegs aßen natürlich alle erst einmal).

Allerdings verfuhren wir uns sehr oft und standen am Ende im Wald. Aber irgendwann waren wir dann endlich in der Herberge. Dort bekamen wir die Schlüssel für unser Zimmer und dann waren wir, nachdem wir unsere Taschen abgestellt hatten, auch schon wieder weg. Wir wollten nämlich noch in eine Pizzaria, aber dieses Vorhaben erwies sich als sehr schwierig. Die nächste Pizzaria befand sich in einem kleinen Ort unweit der Jugendeherberge. Die Zufahrtsstraße war allerdings gesperrt. Also fuhren wir zum nächsten Pizzalokal. Wir standen davor und genossen den Pizzaduft, aber als wir hereingingen war es brechend voll und nachdem wir von dem Kellner von oben bis unten gemustert wurden meinte er, dass der einzige freie Tisch schon vorreserviert wäre. Also gingen wir niedergeschlagen wieder zum Auto und suchten die nächste Möglichkeit. Das Navigationssystem führte und über einen Brücke, aber es war weit und breit keine zu sehen. Also scheiterten wir auch im 3. Versuch. Wir hatten schon beschlossen zu Burger King zu fahren, als uns noch die Idee kam, irgendwelche Leute nach einer Pizzaria zu fragen. Und so führte uns der Rat einer Frau zum Markt. Der war allerdings verwinkelt und wir wussten nicht so richtig, wo wir hingehen sollten. Also rannten Vivien und Mareike zu einem Paar und wollten sie fragen. Der Mann meinte noch bevor sie fragen konnten grinsend:„Ich möchte keinen Sex mit kleinen Kindern.“ 😀 Der Frau war das alles sichtlich peinlich und sie stieß ihm in die Seite. Aber die beiden halfen uns doch noch und so saßen wir schon bald in der kleinen warmen Pizzaria und aßen unsere leckeren Pizzen. Und auf dem Rückweg fanden wir die Jugendherberge sogar (fast) auf Anhieb. Als alle Betten bezogen und alle Geputzt waren gings ab ins Bett.

Am nächsten Morgen standen wir zeitig auf um dem vorraussichtlichem Chaos in der Halle zu entgehen. Wir waren auch fast die ersten. Antje fuhr, während wir unsere Haare machten schnell zum Bäcker und kaufte Brötchen. Als sie wieder da war, sahen wir Japaner!! Echte Japaner. Sie begannen sich schon zu erwärmen und zwar richtig professionell. Als wir gegessen und uns umgezogen hatten, huschten wir schnell von der Tribüne in die Wettkampfhalle, die inzwischen schon reichlich gefüllt war und erwärmten uns zwischen Japanern, Franzosen, Kanadiern, Niederländern, Dänen, Belgiern, Österreichern, Schweizern und vielen mehr. Nach einer sehr schlechten Rede, die ein Mann im Anzug hielt, begann der Wettkampf auf den 6 Matten.

Julia startete in der ersten Kampfgruppe in der Gewichtsklasse -57kg, die mit 53 Startern stark besetzt war. Julia hatte nicht das Losgkück gegen eine Ausländerin zu kämpfen (denn darauf waren alle 3 am meisten heiß). Sie musste gegen die Braungurtin Ann-Kathrin Müller vom JV Pfalz antreten. Im Stand hatte Julia richtig was zu tun, um dem starken Griff der Gegnerrin Herr zu werden. Selbst zu Angriffen zu kommen, war somit gar nicht so einfach. Dafür kassierte sie auch einmal eine Passivitätsstrafe – mehr aber auch nicht, denn mit zunehmender Kampfzeit konnte sie auch selbst Wurfansätze bringen. Aber auch im Boden war die Pfälzerin stark und attakierte permanent mit richtig guten Sankagu-Ansätzen, aus denen Julia irgendwie immer wieder rauskam obwohl sie scho ziemlich fest waren. Nur einmal reichte die Haltezeit leider für einen Yuko. Und so verlor Julia mit ebend diesem Yuko über die volle Zeit. Nun ging das warten los. Wir mussten nun hoffen, dass Julias Gegnerin ihre nächsten 3 Kämpfe gewinnt und ins Halbfinale kommt, damit Julia in der Trostrunde nocheinmal kämpfen durfte. So war es leider nicht. Julia schied also aus dem Wettkampf aus, hatte aber richtig viel Gelegenheit gehabt auf so einer Ebene mal mitzukämpfen und sich auch bei etwas mehr Gegenwind zu behaupten. Ein Kampf über die volle Zeit kann sich echt sehen lassen.

Vivien startete -52kg ebenfalls in der ersten Kampfgruppe, stand in der Liste etwas weiter unten und war deshlab ein bißchen später dran. In ihrer Liste standen 54 Starter, also war auch bei ihr die 64er Liste fast voll. Vivien hatte Glück und durfte gegen eine Ausländerin kämpfen – nämlich gegen die Schwedin Mathilda Wallen. Die Blaugurtin ging ein sehr hohes Tempo, Vivien musste kurz erst den Schalter umlegen, konnte dann aber mitmachen. So richtig kam eigentlich keine von beiden zum Zug. Wirkliche Wurfansätze waren kaum zu sehen. Also nutze Vivien ihren starken Griff um die Schwedin in Bedrängnis zu bringen und zwang ihr somit 2 Shidos für zu Boden ziehen und Passivität auf. Also ging Vivien mit Yuko in Führung. Die Schwedin machte nun Balett und brockte Vivien ebenfalls einen Passivitätsshido ein – aber eben gott sei dank nur einen. Dann fiel Vivien kurz vor Ende noch auf einen Yoko-sumi-gaeshi, auf den man durchaus hätte einen Yuko geben können – aber die Kampfrichter standen zu Viviens Vorteil und sahen das anders. So rettete Vivien ihren Vorsprung über die Zeit – kein schöner Sieg – aber Sieg, ist Sieg! Also durfte sie nocheinmal kämpfen – diesmal gegen die Niederländerin Denise Nortan (braun). Alles ging ganz schnell – schon im Stand. Ohne Wertung gings in den Boden und Vivien geriet in eine zeimlich verworene Festhalte. Es war nah am Mattenrand, aber sie war zusammengepackt wie ein Paket und trotz heftigem Schieben, ging es keinen Zentimeter voran. Da sie Festhalte gleichzeitig würgte, musste Vivien aufgeben. Nun musste die Niederländerin ihre nächsten 2 Kämpfe gewinnen, damit Vivien in die Trostrunde durfte. In ihrem ersten Kampf lag sie in Führung, verlor dann aber in der Würge. Damit war auch Vivien aus dem Wettkampf ausgeschieden, aber auch sie hatte viel Gelegenheit, Wettkampferfahrung zu sammeln.

Mareike startete -48kg erst in der 2. Kampfgruppe – nämlich nachdem Julias Gewichtsklasse zuende war, auf der selben Matte. In Mareikes Liste tummelten sich 42 Starter. Und Mareike hatte so gar kein Losglück. Nicht nur dass sie keine Ausländerin abbekam, sie musste gegen die Thüringerin Lucy Nisser starten. Gerade eine Thüringerin, auf die trifft man doch oft. Wenn schonmal soviele Fremde da sind, wäre es schöner so jemanden abzubekommen. Der Kampf ging recht schnell. Lucy Nisser war hochmotiviert. Mareike konnte die brutalen Angriffe 2 oder 3 mal blocken, doch dann landete sie sauber auf Ippon. Aber Mareike konnte nun berechtigte Hoffnungen haben, in die Trostrunde zu kommen, denn Lucy war gut drauf. Naja aber leider nicht gut genug. Sie gewann zwar den nächsten Kampf, verlor aber dann. So dass auch Mareike aus dem Wettkampf ausschied. Leider konnte sie heute nicht viel Wettkampferfahrung sammeln, aber als jüngster Jahrgang der U17 hatte sie die Gelegenheit, mitzubekommen, wie so ein großer Wettkampf abläuft.

Alles in allem war ich eigentlich sehr zufrieden. Wir wurden nicht gnadelos vermöbelt, sondern konnten ein bißchen mitkämpfen – natürlich nicht ganz oben, aber das hat ja auch keiner erwartet. Für die 3 Mädels und auch mich, war es eine tolle Erfahrung.

Nachdem wir die Finals gesehen hatten(alle sieben Japaner, die im Finale standen, gewannen auch!!) fuhren wir gen Heimat. Natürlich nicht, ohne noch einmal bei McDonalds vorbeizuschauen. Dort war es dann auch sehr lustig mit den imaginären Frauen auf verschlossenen Toiletten. Auf dem Rest der Heimfahrt war es ruhiger und bald schon waren alle zu Hause.

Wir, dass heißt Mareike, Julia und Vivien, wollen uns auch noch mal ganz doll bei Antje bedanken, die uns das ganze ermöglicht hat und bei Steffen, der zu unseren Gunsten bei Eiseskälte mit dem Motorrad gefahren ist.

Zusammenfassung:

Name / GK / TN / Kämpfe (ges.-gew.-verl.) / Platz

Mareike Weber / -48kg / 42 / (1-0-1) / –

Vivien Haupt / -52kg / 54 / (2-1-1) / –

Julia Nossol / -57kg / 53 / (1-0-1) –

13.12.08: 2. Bautzner Männermannschaftsturnier

14. Dezember 2008 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am gestrigen Samstag vor dem dritten Advent machte sich die Männermannschaft unserer SG zum letzten Mannschaftswettkampf nach Bautzen auf.

Beim letztjährigen ersten Turnier dieser Art waren vier Mannschaften am Start, in diesem Jahr waren leider nur zwei Gäste angereist. Deshalb wurde Bundesligamässig mit Hin- und Rückrunde gekämpft.

Im Team waren:

– 60 kg: Benjamin Zettel (SV Sachsenwerk)

– 66 kg: Marc Merbitz

– 73 kg: Benjamin Schulz, Max Sieger

– 81 kg: Moritz Haupt

– 90 kg: Torsten Keil, Martin Weiher, Robin Herold

– Kampfrichter: Tobias Krauthakel

Da mit Hin- und Rückrunde gekämpft wurde, sollten es an diesem Tage also vier Begegnungen sein.

PSC Bautzen – SG Weixdorf, Hinrunde:

Als erstes trafen wir auf den Gastgeber.

Es wurde Gewichtsmässig aufsteigend gekämpft Benni fing also an. Mit einem Ippon für eine Konteraktiongegen Moritz Hanto, konnte er uns direkt in Führung bringen.

Gegen den erfahrenen Martin Schmidt geriet Marc nach einer Yuko-Führung in eine Festhalte und befreite sich zum Glück nach 21 Sekunden. Leider fiel er trotzdem noch auf Ippon.

Im dritten Kampf konnte Maks gegen Andre Husseck mit Ippon siegen.

Bis 81 kg musste Moritz einen Koka gegen sich hinnehmen und konnte diesen in der fünfminütigen Kampfzeit leider nicht mehr aufholen. Somit 2:2.

Martin wurde anschließend voll auf den Rücken gekontert, was Robin mit Ippon für O-uchi-gari in der +90 wieder ausglich.

Damit war der Endstand 3:3 bei 23:30 Unterpunkten für uns.

Grün-Weiß 90 Dresden – SG Weixdorf, Hinrunde:

Die zweite Gastmannschaft war der Dresdner Judoverein Grün-Weiß, die stark geschwächt mit nur vier Startern aufliefen, uns mit diesen aber trotzdem das Leben schwer machten.

Bei sechs Gewichtsklassen hatten wir automatisch schon zwei Punkte gut, wie auch die voll besetzten Bautzner; dennoch konnte Grün-Weiß gleich viele Begegnungen für sich entscheiden, wie alle anderen auch.

Die unterste Gewichtsklasse war von Grün-Weiß unbesetzt.

Im zweiten Kampf traf Marc auf seinen alten Bekannten Mario Schmidt und musste sich diesem geschlagen geben. Anschließend flog Beni auf den tiefen Seoi-Nage seines Gegners [Pierre Weißmüller] (er sollte aber noch Gelegenheit zur Revanche erhalten).

Auch Moritz fiel auf tief-Seoi-Nage, aber „nur“ auf Yuko. Diese Wertung reichte für seinen Gegner Michael Wetzlaff aber, den Kampf über die Zeit zu bringen. Bis 90 kg siegte Torsten kampflos.

Robin musste in der +90kg-Klasse zwei Yukos einstecken und wurde am Ende gar auf Ippon geworfen. Sein Kontrahent war einfach zu schnell und technisch auch variabel.

Damit mussten wir leider alle vier Direktvergleiche abgeben und am Ende stand es gar 4:2 (35:20) gegen uns.

PSC Bautzen – SG Weixdorf, Rückrunde:

Nachdem die Gastgeber mit 4:2 über Grün-Weiß gesiegt hatten, konnten wir, um mehr Gelegenheiten zum Kämpfen zu haben, in die Rückrunde starten.

Aufgrund von Startermangel standen sich bis 60 kg wieder Benjamin und Moritz Hanto gegenüber. Diesmal war allerdings der Bautzner siegreich.

Ebenfalls mit dem Motto „Wiedersehen macht Freude“, traf Marc wiederum auf Martin Schmidt, der wiederum Ippon erringen konnte.

Bis 73 kg konnte Maks Max Hanto auf Ippon kontern.

Durch einen Ippon von Moritz, der seinen Gegner auch fast abgehebelt hätte, stand es wieder 2:2 – alles offen!

Torsten machte innerhalb von 20 Sekunden einen kraftvollen Hüftwurf und holte schonmal 3:2.

Robin gestaltete seinen Kampf zum Krimi um. Mit zahlreichen mehr oder weniger effektiven Aushebeversuchen, konnte er mit Yuko in Führung gehen. Ein Waza-Ari seines Gegners, trieb uns den Schweiß auf die Stirn. Aber Robin glich ebenfalls mit Waza-Ari für Ausheber-Konter aus. Mit noch einem Yuko und dem Ende der Kampfzeit hatte der Krimi ein Happy-End für uns.

4:2 (37:20)

Grün-Weiß 90 Dresden – SG Weixdorf, Rückrunde:

Wie schon in der Hinrunde startete Benni kampflos. Marc traf wiederum auf Mario Schmidt und musste Waza-Ari und Ippon gegen sich einstecken.

Beni traf auch wiederum auf Pierre Weißmüller zeigte aber den Tiger in sich und fightete bis zum Schluss. Er stieg aus zahlreichen Techniken aus, bewies irre Reflexe und machte starke Angriffe. Kurz vor Ablauf der Kampfzeit flog er zwar auf Ippon, sicherte sich aber trotzdem das Lob aller Teammitglieder.

Bis 81 kg konnte Maks einen Yuko erringen und mit diesem über die Zeit gehen.

Torsten war bis 90 kg leider kampflos, und Martin steckte +90 kg zwei Waza-Aris gegen sich ein, setzte seinem Gegner aber dennoch alles was er hatte entgegen!

Damit ein weiteres Unentschieden: 3:3 (30:25)

Der schlimmste Teil des Wettkampfes ging jetzt los. Durch unglaubliche Kampfkonstellationen waren immer noch alle Plätze offen. Mit einem klaren Sieg einer der beiden restlichen Mannschaften, wären wir zweiter gewesen, mit einem Unentschieden wären 1., 2. Aber auch 3. Platz – je nach Unterpunkten – drin gewesen.

Nach gründlichem Rechnen wurde erkannt, dass Bautzen einmal gewinnen musste, und zwar maximal mit Waza-Ari und Grün-Weiß zweimal Ippon und einmal Yuko werfen durfte.

Und nun gings los.

Das Hanto –60 kg kampflos war, war einkalkuliert.

-66 kämpfte Schmidt gegen Schmidt, der Dresdner Schmidt gewann mit Yuko – so weit so gut.

-73 kg gewann der Bautzner Husseck gegen Weißmüller und zwar „nur“ mit Yuko – sehr gut!

Anschließend glaubten wir uns bei Wetzlaff gegen Schampera schon verloren, den ein Duell-Unentschieden hätte unserem Plan das Genick gebrochen; doch der Dresdner packte original 2 Sekunden vor Schluss Hiza-Guruma mit einer Yuko-Wertung aus. Wir tobten!

Der anschließende Kampf wurde vom Bautzner Starter aufgegeben und wir jubelten!!! Wenn wir uns nicht verrechnet hatten, war der Sieg uns – und wir waren gut in Mathe.

Es kam wie es kommen musste und alle Teams hatten gleich viele Sieg- und Kampfpunkte.

Wir gewannen mit 112 Unterpunkten vor Bautzen mit 108 und Grün-Weiß mit 105.

Dafür erhielten wir eine Urkunde, eine Magnum-Flasche Sekt und einen Sixpack Guiness-Bier.

Was für ein nervenaufreibender Tag!

Bleibt zu hoffen dass nächstes Jahr mehr Teams den Weg nach Bautzen finden. Lustig wars auf alle Fälle!

Jetzt ist erstmal Wettkampfruhe – Frohe Weihnachten und guten Rutsch, wir sehen uns im Januar auf der Matte wieder!!!

Geschrieben von Maks nach den Aufzeichnungen von Vivien

 

 

2. Kampftag Verbandsliga – Heimkampf!

15. April 2007 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

An diesem Samstag richtete die SG Weixdorf ihren Heimkampf der Verbandsliga aus, und begrüßte die Gastvereine PSC Bautzen und SC Döbeln zum 2. Kampftag.

Alle Helfer trafen sich 10:00 an der Judohalle um die Matten in die Turnhalle zu transportieren. Nachdem alles vorbereitet war, trafen die Gastmannschaften auch schon ein…

Alle drei Mannschaften waren mit etwa gleich vielen Kämpfern angereist, nur die Verteilung in den Gewichtsklassen war unterschiedlich.

Und fehlten verletzungsbedingt die oberen Gewichtsklassen, was wir so gut wie möglich auszugleichen versuchten.

Für Weixdorf waren am Start: Dominic Albrecht, Benjamin Vogel, Benjamin und Philipp Schulz, Tobias Krauthakel, Max Sieger, Roland Langer, Stefan Schubert und Martin Weiher.

Als erstes traten die beiden Gastmannschaften gegeneinander an, wobei Bautzen Döbeln mit 5:2 (50:20) besiegte.

SC Döbeln – SG Weixdorf: 4:3 (40:30)

Im zweiten Mannschaftskampf standen wir Döbeln gegenüber.

In der Klasse –100 kg startete Roland und musste den Kampf leider vorzeitig durch einen Uchi-Mata seines Gegners abgeben.

In der Klasse –81 kg konnte Stefan einen Waza-Ari-Vorsprung rausarbeiten den er aber leider wieder verspielte und auch er musste sich letztendlich geschlagen geben.

Da uns nun die „schweren Jungs“ ausgingen, startete Tobi in der Klasse +100 kg und kämpfte hier fast über die volle Zeit gegen den 81-kg-Döbelner Teuchert. Dieser konnte im Kampf einen Waza-Ari erringen und noch einen kurz vor Ablauf der Zeit. Damit war auch dieser Kampf vorzeitig entschieden.

In der 73-kg-Gewichtsklasse konnte Max mit einer Festhalte nach einem Wurf seines Gegners gewinnen.

In der –66 kg ging Benjamin an den Start und konnte hier das hohe Tempo seines Kontrahenten mithalten, der zwar kleinere Wertungen erringen konnte, sich aber bei einem Uchi-Mata-Ansatz auf den Kopf stellte und dafür Hansoku-Make bekam.

Da Döbeln keinen – 60 kg-Starter hatte, gewann Dominic kampflos.

Damit war das knappe Endergebnis 4:3 (40:30) für Döbeln.

SG Weixdorf – PSC Bautzen: 3:4 (30:40)

Die dritte und letzte Begegnung war SG Weixdorf gegen PSC Bautzen.

Wir starteten wieder fast in der selben Besetzung.

Im ersten Kampf fiel Roland leider wieder auf Uchi-Mata und Bautzen ging in Führung.

Diese wurde aber wieder wettgemacht, indem Stefan gegen Klien mit einer Fussfasser-Technik den Punkt holen konnte.

Diese Runde startete Beni in der +100 kg-Klasse und musste hier gegen einen sehr kompakten ebenfalls höher startetenden 73er ran, gegen den er leider verlor.

In der –73 kg konnte Max wiederum mit einer Festhalte gewinnen.

2:2

In der –90 kg startete wiederum Martin, der gute Ansätze (vorallem Soto-Maki-Komi) brachte, die aber leider nicht zum gewünschten Erfolg führten. Letztendlich war Martin seinem Kontrahenten leider unterlegen.

Benjamin machte auch wieder die –66 kg und konnte hier wiederum gut mithalten, musste sich aber diesmal geschlagen geben.

Trotzdem wir damit schon verloren hatten stand noch ein spannender Kampf aus. Die Begegnung Dominic gegen den Bautzner Johne in der –60 kg.

Hier konnte Dominics Gegner schnell einen Waza-Ari einfahren und danach sah der Kampf für uns schon kurz vor Ablauf der Zeit fast verloren aus, als plötzlich aus einer Rolle im Boden heraus Johne plötzlich Abklopfte und damit einer gut platzierten Würge nachgeben musste, die am Rand heftig bejubbelt wurde.

Trotzdem verloren wir also leider wieder knapp mit 3:4 (30:40).

Damit stehen wir nun auf dem 8. Tabellenplatz, mit Zittau knapp vor und Kamenz knapp hinter uns, die auch ebenfalls erst einen Kampf für sich entscheiden konnten.

Hoffentlich bringen uns die anderen beiden Kampftage das Stückchen Glück das diesesmal fehlte.

Trotzdem klasse Leistung!!!

Ein großes Dankeschön nochmals an alle fleißigen Mattenschlepper, Helfer und Anfeurer!!! So macht der Heimkampf Spaß!

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