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Deutsche Meisterschaften U20 Frankfurt/Oder am 10.3.2012

11. März 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am 10.3.2012 war es soweit, es ging dank Vivien Haupt zur DEUTSCHEN EINZELMEISTERSCHAFT U20 nach Frankfurt (Oder).

Mit dabei waren Vivien Haupt (Kämpferin), Martin Weiher (Trainer/Betreuer) und unser eigner Fanclub der aus Moni und Moritz Haupt, Max Sieger und Marc Merbitz bestand.

Und als kleine Überraschung kamen dann noch Antje Keil und Steffen Pappermann mit Emilia und Finn vorbei. Frankfurt (Oder) ist ja ni soweit, da kann man ruhig mal vorbeikommen.

Nach den Treff am Hillig um 5:00 ging es auch schon los. Vivien hatte es sich in der letzten Reihe gemütlich gemacht um noch ein bisschen Schlaf zu erhaschen und das zog sie auch bis Frankfurt (Oder) durch.

In Frankfurt (Oder) angekommen, ging es erst mal zum Bäcker und dann zur Sporthalle.

In der Halle setzten wir uns erst mal mit zu den Kamenzern die sich ziemlich perfekt hingesetzt hatten, denn wie sich später rausstellte kämpften Vivien und Christin Dietze (PSV Kamenz) direkt auf der Matte davor.

Nach der Erwärmung ging es dann auch schon los. Es kam die Eröffnungsrede und die Nationalhymne und dann gingen die Wettkämpfe auch schon los.

Vivien die in der -57kg Klasse (26 Starterinnen) startete, traf als erstes auf Julia Knosp vom VfL Sindelfingen. Der Kampf war extrem spannend und es gab in der normalen Kampfzeit keine Wertung für eine der beiden Kämpferinnen und dennoch kam ein Angriff nach dem anderen. Im Golden-Score hing Vivien sich noch einmal voll in O-soto-gari rein und es wurde ein Waza-ari und damit war der Kampf zu Gunsten von Vivien entschieden!

Im zweiten Kampf hatte Vivien nicht ganz so viel Glück. Ihre Gegnerin Lea Schäffer vom JJC Mendig war immer auf Zug. So das Vivien auf ein, zwei Seoi-nage drauf lief, aber sie es auch immer wieder geschafft hatte sich auf den Bauch zu drehen. Doch im Boden war ihre Gegnerin geschickt und konnte sich einen Hebel erarbeiten und Vivien musste abklopfen. Schade.

Jetzt musste Vivens Gegnerin nur noch einen Kampf weiterkommen, damit Vivien in die Trostrunde kommt (KO mit doppelter Trostrunde / Brasilianisches System). Doch nix – da Schäffer verlor – und so war Vivien leider nach zwei starken Kämpfen ausgeschieden. Schade!

Wir guckten noch einige Kämpfe an und dann machten wir uns auf den Weg. Für einen kleinen obligatorischen Stopp bei MC Donalds hatten wir aber alle Zeit und so ging es dann gesättigt nach Dresden zurück.

Martin

Name / Altersklasse / Gewichtsklasse / Teilnehmer / Kämpfe (ges-gew-verl) / Platz

Vivien Haupt U20 -57kg 26 2-1-1 –

German-Judo Wettkampfliste -57kg

Mitteldeutsche Meisterschaften U20 am 12.2.12 in Rudolstadt – Silber für Vivien

13. Februar 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Gestern ging es mit Vivien Haupt, Tasmin Hirschfeld und Maximilian Lutoschka zur Mitteldeutschen Einzelmeisterschaft U20 nach Rudolstadt.

Bei frostigen Temperaturen kamen wir in Thüringen an und Haupts, die schon am Tag vorher zur MDEM U17 da waren, hatten schon ein großzügiges Plätzchen reserviert. Nach dem Wiegen und dem Aufwärmen ging es auch schon los.

Vivien kämpfe bei den -57kg-Damen mit und hatte als erstes Johanna Simon vom KSV Budokan Heiligenstadt sich gegenüberstehen. Den Kampf meisterte Vivien souverän, zwar nicht schön über die Zeit durch 3 Shidos für die Thüringerin aber sicher und clever.



Vivien vs. Johanna Simon

Im nächsten Kampf bekam sie eine alte Bekannte, Julia Adler vom JV Ippon Rodewisch. Den Kampf gewann sie klar mit einem schönen tiefen Seoi-nage und damit stand sie im Finale.

Im Finalkampf stand sie dann Cassandra Wappler gegenüber, die auch von Rodewisch kam.



Cassandra Wappler (JV Ippon Rodewisch) vs. Vivien

Der Kampf war spannend und sehr ausgeglichen, so dass in den ganzen 4 Minuten nur ein Yuko fiel, aber der war leider nicht für Vivien. So hatte Vivien einen super 2. Platz belegt und ist damit für die DEM qualifiziert.

Tasmin kämpfte in der -70kg-Klasse mit und hatte als erstes ein ganzschönes Hammerlos. Anneke Selle vom JC Leipzig hatte die LEM U17, die LEM U20 und am Vortag die MDEM U17 gewonnen. Tassi konnte in dem Kampf stark mit kämpfen und auch super Ansätze bringen und es war wirklich offen wer gewinnt, doch einmal nicht aufgepasst und man liegt auf der Matte und das musste leider auch Tassi erfahren. Im zweiten Kampf stand sie Fritzi Blumhagen vom JC Leipzig gegenüber. Hier hatte Tassi leider wirklich nicht aufgepasst und beide kamen aus dem Boden wieder hoch und der Kampf ging weiter und Tassi wurde überrascht und wurde auf Ippon geworfen. Damit war Tassi leider raus.

Maximilian kämpfte in der -73kg-Klasse der Herren mit und stand als erstes Marc Hölzel vom SV Halle gegenüber, der zum Leidwesen Maximilians ein starker links Kämpfer war, was Maximilian einige Probleme bereitete. Nach einen starken Griffkampf und einigen guten Ansätzen wurde Maximilian auf Ippon gekontert. Im zweiten Kampf traf er auf Plass vom JC Jena. Hier wollte Maximilian etwas zu schnell an die Sache ran. Nach starken Angriffen und einigen Würfen auf den Bauch rannte Maximilian seinen Gegner voll auf einen Te-Guruma drauf und wurde geworfen. Somit war Maximilian auch raus.

Nachdem letzten Kampf des Tages ging es sofort mit der Siegerehrung los und für einen so großen Wettkampf waren wir schnell aus der Halle raus und wieder Zuhause.

Alles im allen haben alle drei stark gekämpft und super Leistungen gezeigt und mit Vivien hat auch dieses Jahr Weixdorf wieder einen Starter bei den DEM.

Ich bin stolz auf euch.


Martin

Zusammenfassung:

Maximilian Lutoschka -73 kg 2/0/2

Tasmin Hirschfeld -70 kg 2/0/2

Vivien Haupt -57 kg 3/2/1 2. Platz

LEM U20 in Rammenau — SACHENMEISTERIN aus Weixdorf —

30. Januar 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Dieses Jahr fanden die LEM U20 in Rammenau statt. Neuerung des Jahres war, dass man sich nicht mehr qualifizieren musste, sondern jeder konnte kommen und dennoch waren nur ca. 100 Kämpfer anwesend. Von uns mit dabei waren Julia Nossol, Tasmin Hirschfeld, Vivien und Jonas Haupt, Mario Conzendorf, Maximilian Lutoschka und Adrian Orzyszek.

In der Gewichtsklasse bis 57kg standen Vivien 3 Gegnerinnen gegenüber. Die hatten aber nix zu lachen, den Vivien hatte einen guten Tag und zeigte heute wunderschöne Uchi-matas. Das hatten sogar Zuschauer anderer Vereine bemerkt. Mit den Worten: „Die Alte ist krass!“ wurde sie gelobt.

Somit lässt sich nur sagen: Wir haben wieder eine SACHSENMEISTERIN.

Bei den Damen bis 70kg machten Tasmin und Julia (auf eigenen Wunsch) mit.

Julia begann gegen Faltin aus Schkeuditz. Sie konnte gut mithalten und auch selber starke Angriffe starten, doch es half nix. Ihre Gegnerin war eindeutig schwerer als Julia. Zum Schluss wurde aus einen missglückten Harai-goshi-ansatz noch ein Übergang vom Stand zum Boden mit Waki-gatame und die Karis haben es leider gesehen. Also musste laut Regelwerk Julia einen Hansoku-make bekommen und damit war sie schon aus dem Wettkampf raus.

Tassi bekam als Auftakt Magdalena Grüger von Hellerau. Tassi konnte starke Angriffe und Kombinationen zeigen und sogar einen Waza-ari für Osoto-gari erzielen.

Doch durch eine Unachtsamkeit im Boden geriet Tassi in eine Festhalte und kam leider nicht mehr raus. So hatte Tassi sich noch die Butter vom Brot klauen lassen. Doch somit stand Tassi direkt im Kampf um Platz 3. Und so stand Tassi Julia´s Gegnerin gegenüber. Der Kampf war spannend und keiner konnte eine Wertung machen aber trotzdem schenkten sie sich nix, bis Tassis Gegnerin einen Fehler machte und das war ein Riesenfehler. Sie fegte Tassi`s Standbein von innen weg und jeder weiß, dass man dafür Hansoku-make bekommt und Tassi hatte sich ihren verdienten 3. Platz bekommen. Damit ist Tassi auch mit zur MDEM qualifiziert.

Bei den Jungs war Adrian unser Fliegengewicht und kämpfte bei den 60er mit. Nach einem leichten Anfangsproblem gegen Knoth vom JCL konnte er bei seinen nächsten beiden Gegnern zeigen wo der Hammer hängt. Gegen Klaus vom Auer Judo Club konnte er mit Tani-otoshi und bei Zikeer aus Altenburg mit einer Festhalte punkten. Im kleinen Finale um Platz 3 stand er Freislben aus Rochlitz gegenüber. Die beiden waren gleich stark und schnell und kämpften sehr stark, doch leider war Adrians Gegner etwas abgekochter und konnte leider mit Koshi-guruma punkten. So war leider „nur“ Platz 5 für Adrian heute drin.

Maximilian kämpfte bei den -73 kg Herren mit und stand als erstes Freitag von Schlettau gegenüber. Der anscheint ordentlich Kraft hatte, da Max bei seinem O-goshi aussah als wäre er abgesprungen. Danach gab es für Max kein Halten mehr Föde vom JCL erwischte er 2mal auf Tani-otoshi

und Richard Hache hielt im kleinen Final nach einem starken Kampf einfach fest.





Damit hatte Max den 3. Platz und fährt mit zur MDEM.

Mario und Jonas machten die -81kg-Klasse unsicher.

Jonas begann gegen seinen Finalgegner von der BEM Karl Reiter von Bautzen. Nach einen starken Kampf legt Jonas sich zum Sumi-gaeshi rein und Karl tauchte mit er Stirn voll in die Matte ein, er wirkte sehr benebelt und trotzdem kämpfte er weiter. Jonas erhielt einen Waza-ari für Tani-otoshi und war danach nicht aufmerksam und geriet in einen Hebel und verlor. Karl konnte nachdem Kampf trotzdem leider nicht weiter kämpfen. Gute Besserung! In seinen nächsten Kampf traf Jonas auf Süß von Schlettau und hier geriet er leider in eine Festhalte aus der es kein Entkommen gab. Damit war Jonas leider raus.

Mario hatte heute nicht gerade seinen stärksten Tag. So kam es, dass er in 2 Kämpfen mit Tani-otoshi gekontert wurde und somit ausschied.

Zum Abschluss gab es natürlich noch Urkunden und Medaillen und für die Sachsenmeister. Als ob es noch nicht genug wäre, dass Vivien Sachsenmeisterin wurde, nein sie muss auch noch die beste Technikerin werden.

GLÜCKWUNSCH an euch drei zur Qualifikation und der Rest muss sich keineswegs schämen oder ähnliches. IHR SEID ALLE TOP!!!

Name /AK / GK / TN / ges / gew / verl / Platz

Vivien Haupt U20 -57 4 3 3 0 1.

Tasmin Hirschfeld U20 -70 6 2 1 1 3.

Julia Nossol U20 -70 6 1 0 1 –

Mario Conzendorf U20 -81 11 2 0 2 –

Jonas Haupt U20 -81 11 2 0 2 –

Maximilian Lutoschka U20 -73 11 3 2 1 3.

Adrian Orzyszek U20 -60 10 4 2 2 5.

Bezirksmeistschaften U17/U20 in Bautzen

22. Januar 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am gestrigen Samstag machten sich 14 Judokas unseres Clubs auf den Weg nach Bautzen.

Der erste Wettkampf im Jahr 2012 stand an und dies war für die Altersklassen U17 und U20 auch direkt noch der Start der Meisterschaftsserie.

Nach guter Vorbereitung bei offenen Matten im alten Jahr und Wettkampftraining in diesem ging fast die komplette U17 und die gesamte Weixdorfer U20 an den Start! Respekt schon dafür! Dabei war die U20 eigentlich quali-frei.

Dabei waren also:

U17: Paul Führer, Lea Krause, Viola Haupt, Daniela Thalheim, Wanda Schöne, Katharina Weiser und Miriam Beyerle

U20: Adrian Orzyszek, Maximilian Lutoschka, Mario Conzendorf, Jonas und Vivien Haupt, Julia Nossol und Tasmin Hirschfeld


Sowie André Nossol als Kampfrichter und einer Menge Eltern/Fans.

Gekämpft wurde in der Bautzner Trainingshalle in der Käthe-Kollwitz-Straße, bekanntes Terrain für unsere Judokas.

Nachdem alle ihr angepeiltes Gewicht hatten ging es pünktlich los und Paul machte den Auftakt:

U17:

In der Gewichtsklasse -55 kg hatte Paul bei 14 Startern die weitaus meisten Gegner. Natürlich traf er im Doppel-KO-System nicht auf alle, aber doch einige von diesen.

Im ersten Kampf entging er dem Bautzner Hasong zwar aus der Würge, war aber noch ziemlich ängstlich und wurde mit De-Ashi-Barai für sein Zögern abgestraft.

Im zweiten Kampf war er deutlich aggressiver und konterte einen Ko-Uchi-Gari seines Gegners Müller (Dippoldiswalde) durch einen geschickten Seitschritt wodurch dieser auf den Rücken fiel. Das Wie und Warum verstand Paul anscheinend noch nicht so ganz – aber egal, sogar umso besser: er machte das richtige OHNE zu wissen warum eigentlich. Siehst du Paul, es klappt. Nur Mut!

Leider musste er sich im Weiteren einer schönen O-Uchi-Gari/Uchi-Mata-Kombination des dritten Gegners Fischer (Dippoldiswalde) geschlagen geben und schied aus.

Als leichtester „Floh“ ging Lea bis 44 kg an den Start (6 Teilnehmer). Im Feld von 6 Startern wurde in zwei 3er-Pools getrennt.

Im ersten Kampf gegen Lisa Fellendorf (Freital, grün) hatte Lea mit O-Uchi-Gari auf Ippon das Nachsehen, überzeugte im zweiten Kampf (Rudeck, grün) aber durch viel Kampfgeist und eine herrliche Koshi-Jime (wie im Training geübt!) am Boden die ihr den Sieg brachte.

Nach langer Durststrecke freute sich Lea deutlich über den hart erkämpften Erfolg und wir uns mit ihr!

Die Freude wurde zum Glück auch nicht durch das nachfolgende Auswiegen geschmälert.

A schlägt B, B schlägt C, C schlägt A; Wer gewinnt also? Die Leichteste – und das war Lea!

Damit ging Lea also in den Finaleinzug und unterlag hier zwar Richter (grün) in der Festhalte, durfte aber dennoch als Drittplatzierte aufs Treppchen und nächste Woche bei den LEM starten.

Eine Klasse höher ging Viola bis 48 kg an den Start. Nachdem ursprünglich 5 Teilnehmer in der Liste standen, fiel ein Betrugsversuch einer Starterin auf, die versuchte sich künstlich älter zu machen (Versteh einer die Frauen … 😉 ) und natürlich nicht an den Start durfte.

Damit blieben noch drei Gegnerinnen übrig, die gelinde gesagt der Reihe nach abserviert wurden. Viola war ihren Gegnerinnen in allen drei Kämpfen deutlich überlegen, was sie mit klaren Siegen zeigte:

Swantje Kretschmar (Grün-Weiß DD) wurde mit O-Goshi geworfen,

Annabel Schenker (Neustadt) unterlag mit Seoi-Nage, und Lisa-Marie Rost fiel auf eine sehr geschickte Kombination aus Fege-Finte und Harai-Goshi zur „falschen“ Seite.

Damit ein verdienter erster Platz für Viola, die darüber hinaus auch noch in einem Freundschaftskampf siegreich war.

Katharina und Daniela teilten sich die -52 kg-Klasse mit 5 anderen (7 TN).

Daniela startete gegen Marie-Christin Siemens mit einem Sieg durch Hebel, verlor den zweiten Kampf gegen die spätere Erstplatzierte Wiebke Knifka (BC Radeberg) in einer unachtsamen Sekunden auf O-Goshi, und stand damit im Kampf um Platz 3.

Katharina verlor den Auftakt gegen Jasmin Werner (Riesa), ärgerte sich selbst am meisten darüber, gewann anschließend mit zwei Waza-Aris gegen Nele König durch einen Konter und traf damit im kleinen Finale auf … Daniela!

Mist! Denn nur eine der beiden konnte damit zu den LEM.

Daniela konnte den Kampf mit Kesa-gatame sicher für sich entscheiden, war danach aber untröstlich, Katharina nahm es aber locker und beide blieben Freundinnen 😉

Der 3. Platz ging also an Daniela, Katharina wurde 5.!

Wanda wollte nicht auch noch in der 52 mitmachen und ging eine Klasse höher. Bis 57 kg waren 11 Teilnehmerinnen am Start.

Gegen Theresa Schneider (Bautzen) war sie in der Festhalte unterlegen.

Damit ging es in die Trostrunde, wo Wanda gegen Vanessa Rausch (Zittau) mit zwei Waza-Aris für O-Goshi und anschließende Mune-Gatame gewann.

Danach war leider auch für Wanda Schluss, als sie mit Waza-Ari-Awasete-Ippon (2 Waza-Ari = 1 Ippon) im dritten Kampf unterlag.

Miriam zeigte alles und setzte sich bis 70 kg souverän durch.

Im 4er-Pool beendete sie alle Kämpfe vorzeitig mit Punkt:

Gegen Andrea Ponitzsch (Coswig) war sie mit O-Goshi siegreich, Sarah Hegar (Großenhain) wurde nach 5s ebenfalls geworfen, und Denise Füllmich (Riesa) war die deutlich Inaktivere und kassierte dafür zwei Shidos bevor Miriam mit Yuko, Waza-Ari und schließlich Ippon für Ko-Soto-Gake alle Wertungen sammelte.

Damit auch ein verdienter Goldplatz für Miriam!

U20:

Parallel zur U17 gingen nach und nach die Junioren an den Start, das Teilnehmerfeld war hier mit insgesamt 39 Startern (in 12 besetzten Gewichtsklassen!!!) teilweise dünn bis verschwindend besetzt. Schade. (Im Vergleich dazu war die U17 mit 117 Teilnehmern schon voll.)

Adrian kämpfte bis 60 kg mit zwei weiteren Startern um LEM-Tickets. Den ersten Kampf gegen Martin List (TU Dresden) beendete er mit Uchi-Mata/O-Uchi-Gari:

Der zweite Kampf nahm ein weniger glückliches Ende: Im ersten echten Wurfansatz seines Gegners prallten die Kontrahenten Nasenbein (Adrian) auf Kopf (Lucas Pintele, Meißen) und aus Adrians Nase floß das Blut in Strömen.

Unfähig den Kampf fortzusetzen unterlag er und wurde vom Sani verarztet. Die Nase lief im Verlauf des Tages noch Lila an und Adrian war mit dem Kampf sehr unzufrieden („Ich ärgere mich dass es so schnell vorbei war!“). Gute Besserung Adri!

Und mit dem Silberplatz kannst du es ihm nächste Woche zeigen!

Maximilian startete in der Maximilian-Gewichtsklasse. Bis 73 kg waren drei Starter und alle hießen gleich.

Unser Maximilian war aber der ALLERGrößte (Maximilian von Maximus, der Größte).

Max besiegte sowohl Schal (Pulsnitz), als auch Meinung (Großenhain) mit Festhalten und bewies sich mal wieder als Bodenspezialist.

Verdientes Gold auch hier!

Mario und Jonas teilten sich die -81 kg-Klasse (7 TN).

Mario startete ganz oben in der Liste gegen Egon Höfgen (Neustadt) und siegte durch eine Kontertechnik gegen einen Opfertechnikansatz seines Gegners. Einfach aber effektiv.

Im Halbfinale ging es gegen Karl Reiter (Bautzen) der sich einfach charakterisieren ließ: Groß. Mario kannte seinen Gegner und dessen Stil, war mit Ko-Uchi-Gari aber nicht konsequent und ließ sich umkippen.

Damit ging Mario direkt in den Bronzekampf gegen Littmann (Neustadt) und machte hier flinke Füße. Schwupsdiwups konterte er De-Ashi-Barai mit selbigem und freute sich über Platz 3.

Jonas startete als erstes gegen ebenjenen Littmann und war mit Seoi-Nage siegreich.

Gegen Johann Thiele (BC Radeberg) siegte er blitzschnell mit Ko-Uchi-Gari

und stand damit im Finale Karl Reiter gegenüber.

Er stellte sich geschickt an, verteidigte sich des starken Griffes seines Gegners und nutzte dessen Größe und Trägheit für sich, wurde aber dennoch einmal auf den Rücken gekontert und damit war Schluss. Dennoch ein starker Auftritt und ein verdienter 2. Platz!

Vivien war -57 kg unglaublicherweise alleine! Damit kampflos Erste.

Einen Freundschaftskampf gegen Ines Beyer (-63 kg) konnte sie mit Seoi-Nage siegreich bestreiten.

Julia startete bis 63 kg (4 TN) und war hier ohne wirkliche Konkurrenz.

Gegen Rowina Caspary (VfB Hellerau-Klotzsche) war sie mit Ippon siegreich und auch Ines Beyer (Rammenau) und Sophie Stiller (Großenhain) waren ihrer Spezialtechnik Harai-Goshi und Uchi-Mata erlegen. Mit drei Siegen war sie natürlich auch Erstplatzierte.

Der Freundschaftskampf gegen Magdalena Grüger (- 70 kg) war ihr anstrengendster Kampf und hier zeigte sie Kämpferqualitäten und siegte am Ende mit Ko-Uchi-Gari.

Tasmin hatte bis 70 kg nur eine Gegnerin, Magdalena Grüger (Hellerau) und war hier leider in der Festhalte unterlegen.

Damit belegte sie den zweiten Platz!

Nächste Woche geht es also für die vier Qualifizierten der U17 und die komplette U20 in Rammenau um den begehrten Titel „SachsenmeisterIn“ und die Konkurrenz wird deutlich größer und sicher auch härter. Aber macht nichts – ihr habt euch ebenfalls durch euer Können qualifiziert und Technik, Ausdauer und Wille stimmen. Mehr braucht ihr nicht!

Wr wünschen euch gute Kämpfe, keine Verletzungen und viel Glück! Auf geht’s!

Zusammenfassung:

Name /AK /GK / TN / Kämpfe (ges / gew / verl) / Platz

Paul Führer     U17     55     14     2     0     2     –

Lea Krause     U17     44     6     3     1     2     3.

Viola Haupt     U17     48     4     3(+1)     3(+1)     0     1.

Daniela Thalheim     U17     52     7     3     2     1     3.

Katharina Weiser     U17     52     7     3     1     2     5.

Wanda Schöne     U17     57     11     3     1     2     –

Miriam Beyerle     U17     70     4     3     3     0     1.

Adrian Orzyszek     U20     60     3     2     1     1     2.

Maximilian Lutoschka     U20     73     3     2     2     0     1.

Jonas Haupt     U20     81     7     3     2     1     2.

Mario Conzendorf     U20     81     7     3     2     1     3.

Vivien Haupt     U20     57     1     (+1)     (+1)     0     1.

Julia Nossol     U20     63     4     3(+1)     3(+1)     0     1.

Tasmin Hirschfeld     U20     70     2     1     0     1     2.

Maks, alle Fotos von Moni

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände am 19.11.2011

22. November 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Aufgrund ihrer guten Leistungen bei den Deutschen Pokalmeisterschaften wurde Vivien vom Landestrainer in die Landesauswahl für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände U17/U20 berufen, welche am vergangenen Samstag in Schwetzingen (Baden) stattfanden. Bereits am Freitag ging es los und auch am Freitagabend war bereits das Wiegen. Vivien teilte sich die Gewichtsklasse -57kg in der U20 mit einer weiteren Sportlerin vom Stützpunkt in Leipzig.

Am Samstag starteten dann die Kämpfe mit keiner guten Auslosung. In der ersten Begegnung stand der starke Landesverband und spätere Vizemeister Württemberg auf dem Plan. Vivien bekam leider keinen Einsatz. Die Sachsen verloren und wechselten in die Trostrunde. Hier stand ihnen der Landesverband Hamburg gegenüber und auch Vivien stand mit auf der Matte.

Die Sachsen gewannen und auch Vivien konnte einen Punkt beisteuern – den sie aber leider kampflos erhielt.

Unfassbar die Gewichtsklasse -57kg war bei den Hamburgern nicht besetzt. Leider blieb dies auch Viviens letzter Einsatz, da die nächste Begegnung gegen den Landesverband Baden, bei dem wiederum die Leipzigerin eingesetzt wurde, verloren ging und der Landesverband Sachsen so aus dem Wettkampf ausschied.

Wirklich schade, dass Vivien somit zu keinem echten Kampft kam. Aber für die Leipzigerin war es das letzte Jahr in der U20, Vivien hat nächstes Jahr wenn alles gut läuft nocheinmal gute Chancen in die Verbandsmannschaft berufen zu werden.

1.&2.10.2011: 11. Pokalturnier Rammenau – alle Altersklassen

1. Oktober 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Beim dieswochenendlichen Traditionspokalturnier in Rammenau konnten die Weixdorfer Sportler einige Plätze erringen.

Leider reichte es in der abschließenden Mannschaftswertung nur für den vierten Platz und damit schrammten wir denkbar knapp am Treppchen vorbei. Dennoch konnten alle Kämpfer tolle Einzelergebnisse aufweisen, es fehlte lediglich die „Masse“.



Der erste Tag: AK U10, U14, U20

Am gestrigen Samstag machten sich die Judokas der U10, U14 und U20 auf den Weg nach Bischofswerda zum mittlerweile 11. traditionellen Pokalturnier des JSV Rammenau.

An den Start für die SGW gingen: Franka und Oskar Feldmann, Fabian Bräkow, Katharina Weiser, Konstantin von Jagow, Adrian Orzyszek und Maximilian Lutoschka. Außerdem war noch Robert Junghans als KaRi mit von der Partie.

Die U10 machte den Start:

Franka startete in der Gewichtsklasse -36 kg und hatte hier nur eine Gegnerin. Gegen Jessica Jeske vom KSV Grimmen unterlag sie in der Kesa-Gatame. Damit der zweite Platz für Franka!

In ihren anschließenden drei Freundschaftskämpfen drehte sie den Spieß um und gewann gegen ihre schwereren Gegnerinnen mit schönen Festhalten.

Ähnlich erging es Fabian bis 26 kg (6 TN). Im Doppelpoolsystem war er sowohl Rafael Knappe (Arashi DD, gelb) mit zwei Waza-Aris, als auch Finn Hühne (RBS Leipzig, gelb) in der Kesa-Gatame unterlegen und schied damit aus. Einen Freundschaftskampf gegen einen weiteren Starter seiner Gewichtsklasse gewann er dann aber durch einen Ippon-Wurf.

In der U14 startete Katharina in der Gewichtsklasse -52 kg und hatte hier zwei Gegnerinnen.

Gegen die Orangegurtin Lisa Rupel (RBS Leipzig) war sie deutlich aktiver, es fehlte aber immer ein Stückchen Zugarm und so konnte Katharina „nur“ drei Yukos erringen. Leider fegte sie einmal voll an den Füßen ihrer Gegnerin vorbei und stolperte daraufhin aus dem Gleichgewicht, sodass ihre Gegnerin kaum noch Kraft brauchte um sie umzudrücken. Geradeso rettete sich Katharina auf Waza-Ari, konnte den Vorsprung aber nicht mehr aufholen und verlor.

Den zweiten Kampf gegen Chantale Jäger (HSG Turbine Zittau) musste sie nach Waza-Ari-Vorsprung ihrer Gegnerin mit einem Armhebel abgeben und belegte damit den dritten Platz.

Oskar und Konstantin starteten heute beide in der -46 kg-Klasse, die beide eigentlich seit dem Sommer schon hinter sich gelassen hatten. Ein weiterer Starter, Paul Skorloff aus Kamenz, war neben den beiden Weixdorfern am Start.

Der erste Kampf hieß natürlich Oskar gegen Konstantin. Oskar ging hier mit Uchi-Mata siegreich hervor.

Als zweites startete Oskar gegen Skorloff und der Gelb-Orange-Gurt machte es Oskar wirklich schwer zu brauchbaren Aktionen zu kommen. Einige gute Seoi-Nages gelangen Oskar zwar trotzdem, leider wurde sein Hebelansatz der mit Ippon zu werten gewesen wäre im Boden übersehen.

So ging der Kampf erst ins Golden-Score, dann brauchte Oskar wegen Nasenbluten den Sani und kurz darauf fiel er auf einen De-Ashi-Barai und belegte den zweiten Platz.

Konstantin versuchte mit Uchi-Mata gegen den Kamenzer zu bestehen, kam aber ebenfalls nicht zum Erfolg. Seine zu weiten Ko-Soto-Gakes wurden ihm zum Verhängnis und er wurde auf Waza-Ari gekontert und konnte den Vorsprung nicht mehr aufholen. Damit belegte Konstantin den dritten Platz.

Sowohl Oskar als auch Konstantin machten noch zwei Freundschaftskämpfe gegen die beiden Starter der -50 kg-Klasse, zwei versierte Grüngurte.

Gegen Marvin Baburek (Bautzen) konnte Oskar stark mithalten, fiel aber auf Harai-Goshi, Paul Päplow (KSV Grimmen) war mit einer Art Soto-Maki-Komi siegreich.

Konstantin hatte dieselben Gegner und war ebenfalls mit Ippon unterlegen.

Dennoch sicher eine Erfahrung wert.

Damit blieben noch die beiden U20er Maximilian und Adrian.

Adrian startete im 60 kg-Limit und hatte hier einen Viererpool. Als erstes startete er gegen Pavel Polpovsky (Judo Teplice). Nachdem er den Grüngurt auf Yuko gefegt hatte, ließ er im Boden nichts anbrennen und siegte mit Yoko-Shio-Gatame.

Desweiteren standen noch zwei Starter vom KSV Grimmen auf dem Plan. Lukas Peters wurde mit einer Gegendrehtechnik knapp über der Matte auf Ippon geworfen, danach stand Adrian aufgrund günstiger Kampfergebnisse zwar schon als Sieger fest, aber das verschwiegen wir ihm vorerst.

Denn so ging Adrian auch vollmotiviert in seinen letzten Kampf gegen Ole Prehs und war hier mit Tani-otoshi siegreich. Damit die verdiente Goldmedaille für Adrian.

Maximilian startete von sich selbst überrascht in der -66 kg (8 TN). In seinem Pool besiegte er den Blaugurt Fila Ondra (Teplice) nach starken Bodenkampf mit einem Hebel und warf Florian Leschinski (KSV Grimmen) mit Rucksack-Harai-Goshi auf Ippon.

Der dritte Pool fand komischerweise nicht statt und Maximilian stand im Halbfinale dass er gegen Alexander Leiderer (Rammenau) mit einer Kesa-Gatame gewann.

Damit ging das Finale gegen Sieg (KSV Grimmen) und Maximilian wollte unbedingt Würgen (um die Reihe Wurf, Festhalte, Hebel, … zu vollenden – der Junge macht sich Gedanken…). Der Kingston-Würger missglückte zwar, aber eine Koshi-Jime brachte tatsächlich den Ippon und Maximilian war zufrieden mit seinen Kämpfen und der Goldmedaille.

Unser Maximilian… beim Beobachten seiner Gegner haute er auch wieder einen tollen Spruch raus: „Der Tscheche sieht ziemlich stark und gefährlich aus!“ – „Max, den hast du schon besiegt!“ – „Hm, ich weiß, aber trotzdem…“ 😉


Damit hatten wir am ersten Wettkampftag 30 Punkte gesammelt und warteten auf den zweiten.



Der zweite Tag: AK U12, U17, Männer&Frauen

Der zweite Tag brach an und die Altersklasse U12, U17 und die Männer&Frauen (etwas später) machten sich auf den Weg. Mit insgesamt 15 Startern waren wir guter Dinge doch noch beim Pokal mitzumischen.

Es waren am Start: Hauke Estel, Richard Kleint, Eric Fischer, Viola, Vivien und Jonas Haupt, Daniela und Jörg Thalheim, Maximilian Lutoschka (schon wieder 😉 ), Mario Conzendorf, Maks Sieger, Jörg Schreiber und der KaRi André Nossol.

Es starteten Hauke und Richard, beide in der Gewichtsklasse –31 kg und hier bei 7 Teilnehmern auf zwei Pools verteilt.

Richard steckte mit drei weiteren Judoka im größeren Viererpool. Gegen Hebestreit (VfB Hellerau-Klotzsche) gab es ein hartes Match. Beide Kontrahenten machten einen Waza-Ari, Richard konnte aber auch noch Yuko werfen, träumte das ein oder andere mal dass uns am Mattenrand schon die kalte Angst kam, rettete den Vorsprung aber über die Zeit. Den zweiten Kampf gegen Polishchuk (DD Mitte) musste er mit Kesa-Gatame abgeben, im dritten Poolmatch wurde er von Ronald Ort (Rammenau) leider mit O-Goshi ziemlich schnell auf Ippon geworfen. Damit schied er als 5. aus, bestritt aber noch einen Freundschaftskampf gegen den Drittplatzierten Sascha Schostek (Zittau) den er aber auch mit zwei Waza-Ari abgab.

Hauke steckte im kleineren Dreierpool, musste aber beide Kämpfe gegen Ponitz (VfB Hellerau-Klotzsche) und ebenjenen Schostek abgeben. Damit schied er ebenfalls als 5. aus.

Eric startete in der Gewichtsklasse +55 kg (3 TN) und hatte seinen ersten Kampf gegen Franz Schuhmann (VfL Riesa) welcher Eric mit Ko-Soto-Gake warf.

Den zweiten und gleichzeitig letzten Kampf gegen Anand Mansake (Arashi DD) gab er mit O-Soto-Gari ab und belegte damit den dritten Platz.

In der U17 starteten Viola, Daniela und Jonas.

Viola hatte ebenfalls einen 3er-Pool zu überstehen, was ihr auch souverän gelang.

Mit zwei Siegen gegen die Bautzner Orange-Grün-Gurtin Maxi Klein mit Ko-Uchi-Maki-Komi und anschließender Mune-Gatame, sowie gegen die Hellerauerin Theresa Pazek mit tiefem Seoi-Nage setzte sie sich als erster Platz durch. Einen weiteren Freundschaftskampf gegen Melanie Schweifer (Arashi DD, -57 kg) gewann sie ebenfalls.

Daniela hatte in einem 5er-Pool maximale Kampfausbeute.

Leider ging gleich im ersten Kampf einiges schief. Ihre Gegnerin Josefine Freitag (KSV Grimmen) erwies sich als stark und schnell und im Bodenkampf wurde Daniela gebissen! Der Gegnerin tat dies nach dem Kampf auch sehr leid und sie entschuldigte sich bei Daniela – das zeugt doch von Sportsgeist! Schwamm drüber! Dennoch konnte Daniela stark gegenhalten und verlor am Ende nur mit Yuko.

Den zweiten Kampf gegen Melanie Schweiger (Arashi DD) konnte Daniela mit einem Waza-Ari für Kubi-Nage über die volle Kampfzeit gewinnen. Zwei Kämpfe über die volle Kampfzeit schlauchen.

Ihre anderen beiden Kämpfe gab Daniela jeweils auf O-Soto-Gari ab und belegte damit den 3. Platz.

Jonas hatte eine höchst seltsame Kämpferverteilung erwischt. Fünf Teilnehmer in der -73 kg-Klasse, vier in der -90, aber dazwischen nur Jonas. Als alleiniger Starter belegte er zwar kampflos den ersten Platz, verdiente sich seine Lorbeeren in vier Freundschaftskämpfen aber redlich.

Auf seinen Wunsch nach „einem 73er und einem 90er“ wurde teilweise eingegangen. Jonas bekam gleich drei 90er und den 73er auch – fast wie Weihnachten. Zwar musste er sich dem 90er Carlo Stühle (KSV Grimmen) beugen, konnte aber die restlichen drei Kämpfe mit vollem Punkt gewinnen.

Blieben noch die Männer und Frauen.

Vivien startete in der -57kg-Klasse, der niedrigsten besetzten Klasse des Tages. Insgesamt waren nach einer Listenänderung drei Kämpferinnen am Start.

Vivien besiegte sowohl Josefine Freitag mit Uchi-Mata, als auch Anika Kracht mit einer Festhalte und wurde souverän Erstplatzierte!

Julia und Maria teilten sich die -63 kg-Klasse.

Julia startete gegen Birgit Sander (KSV Grimmen) mit einer wundervollen O-Uchi-Gari/Ko-Uchi-Gari-Kombination auf Ippon. Im zweiten Kampf gegen Maria war derselbe Wurf erfolgbringend.

Ihre dritte Gegnerin gab direkt auf. Aber nicht verletzungsbedingt, sondern aus ideologischen Gründen. Sie fühlte sich aufgrund eines Beingreif-Hansoku-Makes im vorigen Kampf ungerecht behandelt und wollte sich mit ihrer Aktion noch mal ins Gewissen der Kampfrichter rücken – was komplett misslang…

Den letzten Kampf gewann Julia mit kräftiger Unterstützung ihres Freundes Arne vom Mattenrand, der die andere Kämpferin analysierte und das Gegenmittel verschrieb, welches zum Ippon führte. Mit vier Siegen in vier Kämpfen auch für Jule der erste Platz!

Maria musste sich als erstes Krause (KSV Grimmen) in der Festhalte geschlagen geben, anschließend unterlag sie Julia. In ihrem dritten Kampf fiel sie auf Seoi-Nage und der letzte Kampf fand aufgrund einer Verletzung der Gegnerin nicht statt. Damit der dritte Platz für Maria!

Tasmin startete im dünnen Starterfeld der -70kg. Gerademal noch eine Kämpferin war am Start, die hatte es aber mehr in sich als wir dachten. Die Grüngurtin wirbelte Tasmin nach Belieben herum und auf Yuko und nahm sie zu allem Unglück auch noch in die Yoko-Shio-Gatame, aus der FAST kein Entrinnen war.

„Schieb, schieb, noch ein Meter!“ vom Mattenrand und ein kräftiges „Jetzt Füße hoch!“ von Jörg retteten Tasmin bei 24,9999 Sekunden den Pelz. Mit Waza-Ari davongekommen gelang es ihr danach wach noch den Kampf zu drehen und sie konnte mit Ippon gewinnen.

Einen weiteren Freundschaftskampf gegen Darinka Schäfer (ISG Hagenwerder) konnte Tasmin nicht gewinnen.

Bei den Männern drängten sich gleich drei Weixdorfer in der 73kg-Klasse. M-M-M: Maximilian, Mario, Maks.

Maks stand ganz oben in der Liste und hatte einen Vorrundenkampf gegen den Dresdner Grüngurt Gast, den er mit einer Festhalte für sich entscheiden konnte.

Maximilian wartete eine Runde und Mario startete gegen den Riesaer Florian Sorgatz und wurde hier Opfer des De-Ashi-Barai.

In Runde Zwei traf Maks auf den Erfurter Christian Hinz – Wieder sehen macht Freude – und ging hier nach 5 Minuten hartem Kampf mit Yuko-Vorsprung von der Matte.

Maximilian startete nun auch ins Kampfgeschehen: Er besiegte den Hellerauer Robert Meißner mit Ippon und damit stand das Halbfinale Maks vs. Max fest (O-Ton Jule: „Das will doch keiner sehen!“ 😉 )

Relativ schnell ging Maximilian hier mit Waza-Ari für Harai-Goshi (oder so was in der Art – ich musste Kämpfen und hatte keine Nerven für die Technik 😉 ) in Führung, brachte Maks ein zweites Mal zu Boden und zeigte wieder warum er der „Hebelspezialist“ ist und zwang Maks zur Aufgabe.

In der Trostrunde traf nun Mario auf Maks` Vorgegner Hinz und wurde hier zum zweiten Mal gefegt. Schade!

Maks ging aus dem Halbfinale direkt in den Kampf um Platz 3 und konnte hier Richard Hache (Bautzen) zweimal auf Waza-Ari werfen und sicherte sich Bronze.

Maximilian wiederum traf im Finale auf Marios ersten Gegner Florian Sorgatz und fiel hier auf dessen starken Uchi-Mata. Erst auf Waza-Ari, dann auf Ippon. Sehr gute Technik – leider vom „Falschen“. Damit der zweite Platz für Maximilian.

Jörg „Jürgen“ startete bis 81kg, mit sieben Teilnehmern ebenfalls stark besetzt. Im kleineren 3er-Pool traf er als erstes auf den Bautzner Karl Reiter, dessen Uchi-Mata er konsequent gegendrehte. Beschwerden aus dem Bautzner Lager auf „Außerhalb“ wurden zurückgewiesen. Innen angefangen – also gilts! Wir freuten uns. Denn im zweiten Poolkampf unterlag Karl ein weiteres Mal, damit war Jörg sicher weiter. Die Niederlage gegen Hannes Päplow (KSV Grimmen), ebenfalls ein Uchi-Mata, aber diesmal war kein Gegendrehen möglich, fiel damit nicht so stark ins Gewicht.

Damit stand Jörg im Halbfinale gegen den bisher souveränen Poolsieger A Avtan Soshiashvili (bitte zuhause selbst aussprechen). Dieser stellte Jörg mit einer extremen Auslage für sich passend hin und warf dann mit Eri-Seoi-Nage in hohem Bogen. Damit belegte Jörg den dritten Platz!

Damit blieb noch Jörg (Thalheim), der bis 90kg auch nur einen Gegner hatte, Felix Okker von Medizin Erfurt. Den starken Wurfansätzen entging er mit guten Reflexen und wir waren wirklich überrascht, wie beweglich Jörg doch sein konnte. Und er nutzte seine Chance im Boden und würgte seinen Gegner einfach ab! Klasse! Erster Platz!

Einen Freundschaftskampf gegen Wilko Tandor vom VfB Hellerau musste er mit blutiger Lippe und Ippon abgegen, aber was solls.

Nach so vielen Platzierung schrammten wir am Ende des zweiten Kampftages mit 96 Punkte mit dem vierten Platz in der Mannschaftswertung knapp am Pokal vorbei, hatten aber doch deutlichen Rückstand auf den Drittplatzierten. Mit ein paar mehr Startern wäre vielleicht mehr drin gewesen.

Nichtsdestotrotz haben alle Kämpfer und Kämpferinnen ihr Bestes gegeben und können stolz auf ihre Ergebnisse sein!

Zusammenfassung:

Name / AK /GK / TN / Kämpfe (ges.-gew.-verl.) / Platz

Tag 1: AK U10, U14, U20

Franka Feldmann U10 – 36 2 1 (+3) (+3) 1 2.

Katharina Weiser U14 – 52 3 2 0 2 3.

Fabian Bräkow U10 – 26 6 2 (+1) (+1) 2 –

Oskar Feldmann U14 – 46 3 2 (+2) 1 1 (+2) 2.

Konstantin von Jagow U14 – 46 3 2 (+2) – 2 (+2) 3.

Adrian Orzyszek U20 – 60 4 3 3 – 1.

Maximilian Lutoschka U20 – 66 8 4 4 – 1.

Tag 2: AK U12, U17, Männer+Frauen

Hauke Estel U12 – 31 7 2 0 2 (5.)

Richard Kleint U12 – 31 7 3 1 2 (5.)

Eric Fischer U12 + 55 3 2 0 2 3.

Viola Haupt U17 – 48 3 2 (+1) 2 0 1.

Daniela Thalheim U17 – 57 5 4 2 2 3.

Jonas Haupt U17 – 81 1 (+4) (+3) (+1) 1.

Maria Weidner Fr – 63 5 4 1 3 3.

Julia Nossol Fr – 63 5 4 4 0 1.

Tasmin Hirschfeld Fr – 70 2 1 (+1) 1 (+1) 1.

Vivien Haupt Fr – 57 3 2 2 0 1.

Maximilian Lutoschka Mä – 73 10 3 2 1 2.

Maks Sieger Mä – 73 10 4 3 1 3.

Mario Conzendorf Mä – 73 10 2 0 2 –

Jörg Schreiber Mä – 81 7 3 1 2 3.

Jörg Thalheim Mä – 90 2 1 (+1) 1 (+1) 1.

Internationaler Thüringenpokal am 21.3.2009

22. März 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Auf Grund ihrer guten Leistungen bei den Meisterschaften hatte ich Mareike, Vivien und Julia zum Internationalen Thüringenpokal der Frauen U17 und U20 in Bad Blankenburg eingeladen, um mal bei einem richtig großen Turnier Wettkampfluft schnuppern zu können. Mit dabei waren neben Startern aus fast allen Bundesländern auch Kämpfer aus England, Schweden, Dänemark, Tschechien, Frankreich, Belgien, Niederlanden, Schweiz, Österreich, Kasachstan, Canada, Israel und sogar Japan. Wie hoch das Niveau war, kann man sich vorstellen, denn kein Freizeitsportler reist von so weit her an, um mal ein bißchen Kämpfen zu können….

Aber nun ersteinmal der Reihe nach:

Am Freitag schien uns das Pech zu verfolgen:

Als erstes kamen wir zum Wettkampfort und wollten wiegen. Antje holte die Wiegeberechtigung und dann suchten wir die Waage. Beim Vorwiegen hatte jeder sein Gewicht, also stellten wir uns an die lange Schlange vor der offiziellen Waage an. Es ging kaum voran und nach einer halben Stunde hatten wir uns ganze drei Meter bewegt. Hinter uns wuchs die Schlange und die Massen begannen zu drücken. Bald schon erkannten wir den Grund. Am Ende des Ganges war eine Glastür und alle wollten durch. Die Security ließ aber immer nur 4-5 Mädels auf einmal zur Waage. Und das auch nur aller 5 Minuten. Es dauerte also ewig und die Luft im Gang wurde deutlich schlechter. Mit Kreischen, rempeln, drängeln, quieken und weinen versuchten alle so schnell, wie möglich zur Waage zu kommen. Endlich dann, nach eineinhalb Stunden, hatten wir es in den Wiegeraum geschafft und da wurde uns auch klar, warum das alles so im Schneckentempo ablief: es gab nur zwei Waagen und einen Rechner. Somit zögerte sich das alles ziemlich heraus. Des weiteren durften immer nur die besagten fünf in den Raum und erst als sie sich wieder angezogen hatten und rausgegangen waren, durften die nächsten herein. Aber schlussendlich hatte jeder sein Gewicht und es ging schnell zur Jugendherberge (unterwegs aßen natürlich alle erst einmal).

Allerdings verfuhren wir uns sehr oft und standen am Ende im Wald. Aber irgendwann waren wir dann endlich in der Herberge. Dort bekamen wir die Schlüssel für unser Zimmer und dann waren wir, nachdem wir unsere Taschen abgestellt hatten, auch schon wieder weg. Wir wollten nämlich noch in eine Pizzaria, aber dieses Vorhaben erwies sich als sehr schwierig. Die nächste Pizzaria befand sich in einem kleinen Ort unweit der Jugendeherberge. Die Zufahrtsstraße war allerdings gesperrt. Also fuhren wir zum nächsten Pizzalokal. Wir standen davor und genossen den Pizzaduft, aber als wir hereingingen war es brechend voll und nachdem wir von dem Kellner von oben bis unten gemustert wurden meinte er, dass der einzige freie Tisch schon vorreserviert wäre. Also gingen wir niedergeschlagen wieder zum Auto und suchten die nächste Möglichkeit. Das Navigationssystem führte und über einen Brücke, aber es war weit und breit keine zu sehen. Also scheiterten wir auch im 3. Versuch. Wir hatten schon beschlossen zu Burger King zu fahren, als uns noch die Idee kam, irgendwelche Leute nach einer Pizzaria zu fragen. Und so führte uns der Rat einer Frau zum Markt. Der war allerdings verwinkelt und wir wussten nicht so richtig, wo wir hingehen sollten. Also rannten Vivien und Mareike zu einem Paar und wollten sie fragen. Der Mann meinte noch bevor sie fragen konnten grinsend:„Ich möchte keinen Sex mit kleinen Kindern.“ 😀 Der Frau war das alles sichtlich peinlich und sie stieß ihm in die Seite. Aber die beiden halfen uns doch noch und so saßen wir schon bald in der kleinen warmen Pizzaria und aßen unsere leckeren Pizzen. Und auf dem Rückweg fanden wir die Jugendherberge sogar (fast) auf Anhieb. Als alle Betten bezogen und alle Geputzt waren gings ab ins Bett.

Am nächsten Morgen standen wir zeitig auf um dem vorraussichtlichem Chaos in der Halle zu entgehen. Wir waren auch fast die ersten. Antje fuhr, während wir unsere Haare machten schnell zum Bäcker und kaufte Brötchen. Als sie wieder da war, sahen wir Japaner!! Echte Japaner. Sie begannen sich schon zu erwärmen und zwar richtig professionell. Als wir gegessen und uns umgezogen hatten, huschten wir schnell von der Tribüne in die Wettkampfhalle, die inzwischen schon reichlich gefüllt war und erwärmten uns zwischen Japanern, Franzosen, Kanadiern, Niederländern, Dänen, Belgiern, Österreichern, Schweizern und vielen mehr. Nach einer sehr schlechten Rede, die ein Mann im Anzug hielt, begann der Wettkampf auf den 6 Matten.

Julia startete in der ersten Kampfgruppe in der Gewichtsklasse -57kg, die mit 53 Startern stark besetzt war. Julia hatte nicht das Losgkück gegen eine Ausländerin zu kämpfen (denn darauf waren alle 3 am meisten heiß). Sie musste gegen die Braungurtin Ann-Kathrin Müller vom JV Pfalz antreten. Im Stand hatte Julia richtig was zu tun, um dem starken Griff der Gegnerrin Herr zu werden. Selbst zu Angriffen zu kommen, war somit gar nicht so einfach. Dafür kassierte sie auch einmal eine Passivitätsstrafe – mehr aber auch nicht, denn mit zunehmender Kampfzeit konnte sie auch selbst Wurfansätze bringen. Aber auch im Boden war die Pfälzerin stark und attakierte permanent mit richtig guten Sankagu-Ansätzen, aus denen Julia irgendwie immer wieder rauskam obwohl sie scho ziemlich fest waren. Nur einmal reichte die Haltezeit leider für einen Yuko. Und so verlor Julia mit ebend diesem Yuko über die volle Zeit. Nun ging das warten los. Wir mussten nun hoffen, dass Julias Gegnerin ihre nächsten 3 Kämpfe gewinnt und ins Halbfinale kommt, damit Julia in der Trostrunde nocheinmal kämpfen durfte. So war es leider nicht. Julia schied also aus dem Wettkampf aus, hatte aber richtig viel Gelegenheit gehabt auf so einer Ebene mal mitzukämpfen und sich auch bei etwas mehr Gegenwind zu behaupten. Ein Kampf über die volle Zeit kann sich echt sehen lassen.

Vivien startete -52kg ebenfalls in der ersten Kampfgruppe, stand in der Liste etwas weiter unten und war deshlab ein bißchen später dran. In ihrer Liste standen 54 Starter, also war auch bei ihr die 64er Liste fast voll. Vivien hatte Glück und durfte gegen eine Ausländerin kämpfen – nämlich gegen die Schwedin Mathilda Wallen. Die Blaugurtin ging ein sehr hohes Tempo, Vivien musste kurz erst den Schalter umlegen, konnte dann aber mitmachen. So richtig kam eigentlich keine von beiden zum Zug. Wirkliche Wurfansätze waren kaum zu sehen. Also nutze Vivien ihren starken Griff um die Schwedin in Bedrängnis zu bringen und zwang ihr somit 2 Shidos für zu Boden ziehen und Passivität auf. Also ging Vivien mit Yuko in Führung. Die Schwedin machte nun Balett und brockte Vivien ebenfalls einen Passivitätsshido ein – aber eben gott sei dank nur einen. Dann fiel Vivien kurz vor Ende noch auf einen Yoko-sumi-gaeshi, auf den man durchaus hätte einen Yuko geben können – aber die Kampfrichter standen zu Viviens Vorteil und sahen das anders. So rettete Vivien ihren Vorsprung über die Zeit – kein schöner Sieg – aber Sieg, ist Sieg! Also durfte sie nocheinmal kämpfen – diesmal gegen die Niederländerin Denise Nortan (braun). Alles ging ganz schnell – schon im Stand. Ohne Wertung gings in den Boden und Vivien geriet in eine zeimlich verworene Festhalte. Es war nah am Mattenrand, aber sie war zusammengepackt wie ein Paket und trotz heftigem Schieben, ging es keinen Zentimeter voran. Da sie Festhalte gleichzeitig würgte, musste Vivien aufgeben. Nun musste die Niederländerin ihre nächsten 2 Kämpfe gewinnen, damit Vivien in die Trostrunde durfte. In ihrem ersten Kampf lag sie in Führung, verlor dann aber in der Würge. Damit war auch Vivien aus dem Wettkampf ausgeschieden, aber auch sie hatte viel Gelegenheit, Wettkampferfahrung zu sammeln.

Mareike startete -48kg erst in der 2. Kampfgruppe – nämlich nachdem Julias Gewichtsklasse zuende war, auf der selben Matte. In Mareikes Liste tummelten sich 42 Starter. Und Mareike hatte so gar kein Losglück. Nicht nur dass sie keine Ausländerin abbekam, sie musste gegen die Thüringerin Lucy Nisser starten. Gerade eine Thüringerin, auf die trifft man doch oft. Wenn schonmal soviele Fremde da sind, wäre es schöner so jemanden abzubekommen. Der Kampf ging recht schnell. Lucy Nisser war hochmotiviert. Mareike konnte die brutalen Angriffe 2 oder 3 mal blocken, doch dann landete sie sauber auf Ippon. Aber Mareike konnte nun berechtigte Hoffnungen haben, in die Trostrunde zu kommen, denn Lucy war gut drauf. Naja aber leider nicht gut genug. Sie gewann zwar den nächsten Kampf, verlor aber dann. So dass auch Mareike aus dem Wettkampf ausschied. Leider konnte sie heute nicht viel Wettkampferfahrung sammeln, aber als jüngster Jahrgang der U17 hatte sie die Gelegenheit, mitzubekommen, wie so ein großer Wettkampf abläuft.

Alles in allem war ich eigentlich sehr zufrieden. Wir wurden nicht gnadelos vermöbelt, sondern konnten ein bißchen mitkämpfen – natürlich nicht ganz oben, aber das hat ja auch keiner erwartet. Für die 3 Mädels und auch mich, war es eine tolle Erfahrung.

Nachdem wir die Finals gesehen hatten(alle sieben Japaner, die im Finale standen, gewannen auch!!) fuhren wir gen Heimat. Natürlich nicht, ohne noch einmal bei McDonalds vorbeizuschauen. Dort war es dann auch sehr lustig mit den imaginären Frauen auf verschlossenen Toiletten. Auf dem Rest der Heimfahrt war es ruhiger und bald schon waren alle zu Hause.

Wir, dass heißt Mareike, Julia und Vivien, wollen uns auch noch mal ganz doll bei Antje bedanken, die uns das ganze ermöglicht hat und bei Steffen, der zu unseren Gunsten bei Eiseskälte mit dem Motorrad gefahren ist.

Zusammenfassung:

Name / GK / TN / Kämpfe (ges.-gew.-verl.) / Platz

Mareike Weber / -48kg / 42 / (1-0-1) / –

Vivien Haupt / -52kg / 54 / (2-1-1) / –

Julia Nossol / -57kg / 53 / (1-0-1) –

11. Neujahrsturnier in Freital am 7.3.09

8. März 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Auch wenn das neue Jahr schon ziemlich alt ist, gab an diesem Wochenende an zwei Tagen das alljährliche Freitaler Neujahrsturnier.

Ausgeschrieben für U14, U20, Männer/Frauen (Samstag) und U11, U17 (Sonntag) waren wir an beiden Tagen nur mit den jeweils älteren anwesend und hatten so kaum Chancen auf einen Mannschaftspokal.

Die U11 und U14 vergnügten sich stattdessen in Ostritz.

Tschechische Teilnehmer und Judoka aus Erfurt und Berlin brachten bei den älteren dafür Farbe in die bekannten ostsächsischen bekannten Gesichter.

Am Samstag machten sich also Robert Brodersen, Marc Merbitz, Andre Nossol (alle U20, starteten aber alle auch noch Männer mit), Martin Weiher, Maria Weidner und Max Sieger, sowie KaRi Tobias Krauthakel auf den Weg.

Nachdem Marc und Maria noch flott ihr Übergewicht abgerannt hatten, konnte der „Erwachsenenteil“ früher als geplant begonnen werden, da in der U14-Jugend nur wenig Teilnehmer angereist waren.

Gekämpft wurde zum Leidwesen aller nur auf zwei von drei Matten, drei Matten hätten durch die vielen Doppelstarts und zusätzlich noch aktiv kämpfende KaRis wenig geändert.

Deswegen ging das Turnier seeeeehr lange. (Schluss war 18:15)

Maria ging als unsere einzige Frau -57 kg an den Start. Bei allgemein wenig Frauen konnte sie sich über zwei Gegnerinnen freuen.

Die Chemnitzerin Baldauf konnte sie mit Koshi-Guruma auf den Rücken befördern, die Freitalerin Juli Walther setzte sich gegen ihre beiden Gegnerinnen durch.

Damit durfte Maria sich über einen zweiten Platz freuen.

Marc startete in zwei Altersklassen.

In der U20 war er in einer der schwach besetzten Klassen. Bis 66 kg tummelten sich nur noch zwei andere Judoka. Sein erster Gegner laut Liste war zwar irgendwie nicht da, dafür tauchte ein anderer auf, der nicht in der Liste stand. Den Dresdner Martin Gass beförderte er jedenfalls standesgemäß mit O-Uchi-Gari-Uchi-Mata-Kombination vol auf den Rücken. Nachdem die KaRis kurz beraten hatten, wurde man sich einig dass die Aktion innerhalb war und Marc erhielt den verdienten Ippon.

Beim Bautzner Hache wählte er auf den O-Uchi-Gari seines Gegners den Angriff als beste Verteidigung und setzte Te-Guruma an. Leider wollte er irgendwie in falsche Richtung und wurde nun seinerseits auf den Rücken ausgekontert.

Damit in der U20 der zweite Platz.

Bei den Männern waren schon 6 Starter anwesend. In seinem Pool waren der Bautzner Schmidt und der Dresdner Nguyen-Ngoc. Leider musste er sich gegen beide geschlagen geben. Damit verließ er hier die Matte als Fünfter.

Robert zog wieder die A*****-Karte… Im neuen Limit bis 73 kg verletzte er sich bereits im ersten U20-Kampf gegen den Bautzner Jung.

Beim ersten Tief-Seoi-Nage-Ansatz seines Gegners kugelte er sich (schon wieder 🙁 ) die Schulter aus, glücklicherweise auch wieder ein, wurde aber dennoch von der Matte geleitet und ins Krankenhaus verfrachtet. Er kam uns dann noch mal kurz auf dem Rückweg besuchen, aber der Wettkampf war leider beendet bevor er richtig begann.

Andre kämpfte bis 81 Kg in zwei Altersklassen. – Lob an euch Jungs – gut verteilt 😉

Bei den Junioren waren 3 Gegner anwesend. Den Freitaler Schick konnte er schnell mit Tani-otoshi auskontern. Die beiden anderen Kämpfe gegen Jäpelt (BSC Freiberg) und Sajapien (DD-Mitte) musste er mit Ippon/2 Waza-Aris abgeben.

Damit der dritte Platz.

Bei den Männern war die Luft merklich dünner.

Im zweitvollsten Limit mit 16 Startern, durfte er bei einer vollen Doppel-KO-Liste als erstes gegen den Kamenzer Teich ran. Der Kampf lief eigentlich gut, ausser das Andre auf Waza-Ari fiel und der anschließenden Festhalte nicht entgehen konnte. Aber sonst waren gute Ideen zu sehen.

Da er seinen Trostrundenkampf ebenfalls abgeben musste, schied Andre hier aus.

Bei den „echten“ Männern waren also noch Maks und Martin übrig.

Maks durfte sich in der vollsten Klasse – 73 kg (18 Starter; naja eigentlich fielen noch 3 Starter raus, sodass es nur die zweitvollste war) über ein Freilos freuen.

Im ersten Kampf gegen den Döbelner Becke musste er einen Yuko einstecken, konnte aber mit Ippon kontern.

Der darauffolgende Gegner Christian Hinz aus Erfurt legte sich im Prinzip selbst herein und Maks konnte kontern. Damit stand er schon im Finale und einem weiteren Erfurter gegenüber. Diesen konnte er mit Ko-Uchi-Gari zu Fall bringen und sich über den 1. Platz freuen.

Martin zog in der -90 kg (10 Starter) als erstes den Bautzner Klien, der mit tief-Seoi-Nage zum Erfolg kam.

Der Trostrundenkampf verlief erfolgversprechend und Martin konnte Kondition und Technik ausspielen, ließ aber leider in den entscheidenden Momenten los und musste den Kampf letztendlich mit Yuko für einen Tani-otoshi-Konter abgeben. Schade, hier wäre mehr drin gewesen.

Nachdem die Kämpfe dann endlich gegen 18:00 beendet waren, ging die Siegerehrung relativ schnell über die Bühne und wir fuhren geschafft aber größtenteils zufrieden wieder nach Hause.

Zusammenfassung:

Name / Altersklasse / Gewichtsklasse / Teilnehmer / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platz

Maria Weidner     Frauen     – 57 kg     3     2     1     1     2.

Marc Merbitz     U20     – 66 kg     3     2     1     1     2.

     Männer     – 66 kg     6     2     –     2     5.

Robert Brodersen     U20     – 73 kg     8     1     verletzt     –     –

Max Sieger     Männer     – 73 kg     18     3     3     –     1.

Andre Nossol     U20     – 81 kg     4     3     1     2     3.

     Männer     – 81 kg     16     2     –     2     –

Martin Weiher     Männer     – 90 kg     10     2     –     2     –

Die Mannschaftswertung ging übrigens zugunsten der Gastgeber aus.


maks

2.7.06: IT Görlitz – 2. Kampftag – U15 holt Gold

2. Juli 2006 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am heutigen Sonntag trafen sich die noch fehlenden Altersklassen U15 und U20, um ebenfalls in Görlitz dem Pokalgewinn der U11 nachzueifern und in der Mannschaftswertung vorne mitzumischen.

Mit waren: Vivien Haupt, Maximilian Lutoschka, Martin Lang, Andre Nossol, Norman Totzke und Martin Weiher.

Leider waren heute trotz der Gäste aus Polen und Tschechien nur insgesamt 10 Vereine mit nur 50 Startern (!!!)anwesend. Man konnte also schon mal zwei Matten wieder abbauen.

Um die angereisten Kämpfer doch noch zum Kämpfen kommen zu lassen, wurde beschlossen pro Geschlecht und Altersklasse eine offene Klasse einzuführen, was anhand der Teilnehmerzahl begrüßt wurde.

U15:

Vivien startete in der Gewichtsklasse – 40 kg und war hier allein. Damit belegte sie kampflos den ersten Platz.

Außerdem startete sie noch in der offenen Klasse U15. Hier hatte sie zwei Gegnerinnen.

Als erstes traf sie auf die Gelbgurtin Noak aus der Gewichtsklasse – 48 kg, deren starken Wurfansätzen sie gut standhalten konnte, obwohl sie viel größer war, und der sie im Bodenkampf stark zusetzte, letztendlich aber doch in die Festhalte geriet und sich daraus nicht mehr befreien konnte.

Ihre zweite Gegnerin war die Grüngurtin Wiener aus Bautzen aus der – 36 kg, die sie mit einer Art von Tani-otoshi werfen konnte. Der Sieg wurde erst ihrer Gegnerin zugesprochen, nach Rückfragen des Kampfrichters, wer denn nun auf den Rücken gefallen war, wurde das Ergebnis aber umgemünzt.

Da Noak Wiener ebenfalls schlagen konnte, belegte Vivien den zweiten Platz in der offenen Klasse.

Martin L. hatte als einer der wenigen das Glück, in seiner Gewichtsklasse wirklich Gegner zu haben.

Die – 55 kg war mit vier Startern „voll“ besetzt.

Im ersten Kampf musste Martin gegen den Görlitzer Romnik ran, einen Grüngurt den er mit dem eben im Gürtel erlernten Tani-otoshi zu Fall brachte.

Seine beiden anderen Gegner waren die einzigen beiden angereisten Tschechen. Den ersten konnte er wiederum mit Tani-otoshi werfen, der zweite warf Martin selbst mit diesem Wurf.

Durch ein günstiges Kampfverhältnis, wurde Martin erster Platz seiner Gewichtsklasse.

Zusätzlich startete Martin noch in der offenen Klasse, wo er auf den Grüngurt Sondermann aus der – 60 traf. Er beginn den Fehler tief in den größeren Gegner zu starten, was dieser für O-soto-gari nutzte.

In der Trostrunde traf er gleich auf Maximilian, der mit dem selben Wurf zum Erfolg kam. Damit schied Martin aus.

Maximilian hatte in der – 40 kg ebenfalls keine Gegner und siegte kampflos. Platz 1.

Dafür hatte er vier Kämpfe in der offenen Klasse U15 männlich, gegen teilweise sehr viel größere und stärkere Gegner.

Als erstes kämpfte er gegen den kräftemäßig überlegenen Berndt aus Leutersdorf, dem er Yuko für Tani-otoshi und Koka und Waza-Ari für Ko-uchi-gari abnehmen konnte. Letztendlich konnte er mit einem geschickten O-uchi-gari auch noch Ippon erringen.

Sein nächster Gegner war der Bautzener Reiter aus der Gewichtsklasse – 66 kg; diesem Gewichtsunterschied konnte Maximilian nichts entgegensetzen.

In der Trostrunde traf Maximilian dann auf Martin L., den er mit O-soto-gari kalt erwischte und auf Ippon warf.

Leider sollte sich Weixdorf weiterhin gegenseitig rauswerfen: für den Einzug ins kleine Finale hätte Maximilian Andre besiegen müssen, was nicht gelang.

Damit ergatterte Maximilian eine wirklich super 7. Platz (nochmal: er kam aus der – 40 kg Klasse!)

Andre startete in der Gewichtsklasse – 66 kg und hatte hier einen Gegner, was für heutige Verhältnisse schon viel war. Der Kampf entschied sich zwar leider nicht zu unseren Gunsten war aber trotzdem spektakulär.

Der polnische Grüngurt setzte seinen starken Oberarmgriff durch, startete in einen Kata-guruma, hob Andre aus und warf ihn in hohen Bogen nach vorne ab.

Damit wurde Andre zweiter Platz seiner Gewichtsklasse.

Ebenfalls in der offenen Gewichtsklasse startend, traf er auf den – 73er Völkel, gegen den er Waza-Ari für Tani-otoshi erringen konnte. Leider gab er den Kampf letztendlich doch ab.

In der Trostrunde traf er als erstes auf Georg Polte von Reichenberg, der, weil kleiner gebaut, ein gutes Opfer für Andres Uchi-mata war.

Als nächstes traf Andre auf Maximilian, der, weil noch kleiner, auf Sumi-gaeshi fallen musste. Damit stand Andre im Kampf um Platz 3.

Gegen den Blaugurt Goeckert von Zittau, wurde er leider selbst zweimal Opfer eines Sumi-gaeshis, der beide male mit Waza-Ari bewertet wurde.

Damit belegte Andre letztendlich Platz 5 in der offenen Gewichtsklasse.

Norman hatte in der –46 kg keine Gegner und belegte kampflos den ersten Platz.

U20:

Als einziger U20-Starter hatte Martin zwar kaum Chancen auf einen Pokal in der Mannschaftswertung, aber er startete sowohl –81 kg als auch offene Klasse und kam weit:

In seiner regulären Klasse, hatte Martin einen Gegner, den Braungurt Sowotnik aus Görlitz. Martin legte einen klasse Kampf hin. Nachdem er einen Waza-Ari für O-uchi-gari erringen konnte, verwickelte er seinen Gegner immer wieder in den Bodenkampf und konnte diese Wertung über die volle Zeit retten.

Damit war er erster Platz in seiner Gewichtsklasse.

In der offenen Klasse U20, traf er gleich als erstes auf den späteren Sieger Krause aus Görlitz, ursprünglich in der – 90 kg startend, dessen starkem Zug und anschließendem Seoi-nage Martin weichen musste.

Gleich im Anschluss kämpfte Martin gegen den zweiten der –73 kg, der nach einem Yuko für Martin und mehreren Bodenkämpfen aufgeben musste nachdem er unglücklich geflogen war.

Seinen dritten Gegner drehte Martin wunderschön auf der äußersten Mattenecke wieder nach innen, und warf ihn mit Tani-otoshi.

Damit stand er im Kampf um Platz 3, den er gegen den Boxdorfer Franz Ogorsolka bestreiten musste.

Dieser konnte schnell einen Yuko erzielen, und danach war bei beiden Kämpfern doch langsam die Luft raus. Dennoch hatte Martin Glück und die Würfe von Franz waren immer außerhalb oder nach dem Matte-Zeichen.

Leider konnte Martin nicht mehr ausgleichen und verlor letztendlich über die Zeit.

Damit belegte er einen spitze fünften Platz in der offenen Gewichtsklasse.

Da Martins letzter Kampf der letzte Kampf des Wettkampfs gewesen war, schritt man schleunig zur Siegerehrung.

Und wieder konnten wir in der Mannschaftswertung mitmischen.

Mit einem augenscheinlichen Übergewicht an U15-Startern konnten wir den Goldpokal in dieser Alterklasse mitnehmen!

Zusammenfassung:

Name / Gewichtsklasse / Starter / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platzierung

U15                              

Vivien Haupt     – 40 kg     1     –     –     –     1.

     offene Gewichtsklasse     3     2     1     1     2.

Martin Lang     – 55 kg     4     3     2     1     1.

     offene Gewichtsklasse     12     2     –     2     –

Maximilian Lutoschka     – 40 kg     1     –     –     –     1.

     offene Gewichtsklasse     12     4     2     2     7.

Andre Nossol     – 66 kg     2     1     –     1     2.

     offene Gewichtsklasse     12     4     2     2     5.

Norman Totzke     – 46 kg     1     –     –     –     1.

                              

U20                              

Martin Weiher     – 81 kg     2     1     1     –     1.

     offene Gewichtsklasse     10     4     2     2     5.

Abschließend bleibt noch zu sagen dass alle Starter schöne Kämpfe zeigten, die Teilnehmeranzahl allgemein, aber auch im speziellen bei uns, vorallem in der U20, stark zu wünschen übrig ließ.

Auch in der U20, wäre locker der Goldpokal drin gewesen.

max

14.01.06: Sportbezirksmeisterschaften U17/U20 in Bischofswerda

16. Januar 2006 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

An diesem Wochenende fanden die alljährlichen Sportbezirksmeisterschaften, in diesem Jahr ausgerichtet vom JSV Rammenau, in Bischofswerda statt.

Für die Jungen war es die Qualifikation für die Landesmeisterschaften, für die Mädchen ein darauf vorbereitender Wettkampf.

Die Mehrheit unserer Starter konnten sich für die LEM am 21.1. (U17) bzw. 11.2. (U20) qualifizieren.

Mit dabei waren: Lisa Rosenhahn, Lisa Schiemann, Anne Liepke, Clifford Jung, Martin Lang, Marc Merbitz, Andre Nossol, Norman Totzke, Benjamin Schulz, Jonas Warmuth und Martin Weiher.

Für viele war es der erste Wettkampf in einer neuen Altersklasse, in der neue Regeln galten und viele neue Gegner warteten. Es galt also sein bestes zu geben.

Insgesamt waren ca. 180 Starter anwesend.

Den Anfang machte die U17:

Lisa R. startete in der Gewichtsklasse – 57 kg und hatte hier zwei Gegnerinnen.

Ihre beiden Gegnerinnen waren Anne Leuchner von Turbine Zittau, eine Orange-grün-gurtin, und Anne Hiecke von Rammenau, gegen deren Vorteile an Technik und Wettkampferfahrung Lisa sich geschlagen geben musste.

Dennoch belegte Lisa einen dritten Platz und qualifizierte sich somit.

Norman startete in der Gewichtsklasse – 46 kg und hatte hier zwei Gegner.

Sein erster Gegner war ein erfahrener Blaugurt der Normans O-uchi-gari-Ansatz in einen Uchi-mata ummünzte und dafür Ippon bekam.

Den zweiten Kampf musste Norman gegen Doan Dal aus Seifhennersdorf bestreiten, dem er unglücklich in einen Armhebel geriet und dadurch den Sieg abtreten musste.

Damit belegte Norman einen dritten Platz und qualifizierte sich für die LEM.

Clifford und Martin L. starteten in der Gewichtsklasse – 55 kg und hatten hier die mit 19 Startern am besten besetzte Gewichtsklasse erwischt.

Beiden standen eine Menge Kämpfe bevor.

Clifford startete mit einem schnellen Sieg über seinen Gegner Snaga von Rüssenia, den er mit einem langen Armhebel matt setzen konnte.

Cliffords zweiter Kampf war einer unserer spannendsten Kämpfe des Tages.

Sein Gegner war der Blaugurt Hare von Bautzen. Clifford ließ sich auf viele Bodenkampfsituationen ein, musste im Stand aber einen Yuko gegen sich einstecken.

Eine halbe Minute vor Ablauf der Kampfzeit konnte er nach langem Bangen das Kampfgeschehen wenden und sich einen Waza-Ari holen. Diese entscheidene Wertung über die volle Kampfzeit haltend beendete Clifford den Kampf.

Den dritten Kampf bestritt Clifford gegen den späteren Zweiten Schoppe von Sachsenwerk, der ihn leider schnell mit einer Art Soto-maki-komi auf Ippon warf.

Cliffords vierter Kampf war der um Platz 3. Sollte er verlieren, müsste er wiederum kämpfen, um herauszufinden welcher der beiden Fünften zur LEM fahren sollte. Schnell konnte der Gegner Ort einen Yuko erringen und wiederum war Clifford im Zugzwang.

Beim Kampfzeitstand von 1:06 Minuten konnte Clifford den Kampf aber durch Tani-Otoshi kippen und vorzeitig beenden.

Damit belegte Clifford einen verdienten dritten Platz und hat sich für die LEM qualifiziert.

Martin L. traf die Teilnehmerzahl noch ein Stück härter als Clifford: er musste gleich zu Beginn in einem Vorrundenkampf ran.

In diesem Kampf gegen Müller von DD Mitte, wurde der Ippon seines Gegners zu einem Waza-Ari zurückgenommen und Martin erkannte seine Chance, ging in den Bodenkampf über und nahm seinen Gegner in die Kesa-Gatame.

Seinen zweiten Kampf bestritt Martin gegen Henseleit von Rüssenia, dem er im Bodenkampf unterlag.

Damit musste Martin den Weg durch die Trostrunde gehen.

Den dritten Gegner Kranz von Pulsnitz besiegte Martin ebenfalls im Bodenkampf durch mehrere verkettete Festhalten.

Leider musste Martin sich seinem vierten Gegner durch zwei Waza-Ari geschlagen geben, ein Konter mit Tomoe-nage schlug fehl.

Damit belegte Martin einen 7. Platz.

Andre und Marc starteten in der Gewichtsklasse – 60 kg, die mit 17 Startern am zweitstärksten besetzt war.

Andre musste sich in seinem ersten Kampf gegen den Blaugurt Reinhardt von Lichtenberg durch einen Tai-otoshi geschlagen geben. Leider verlor er auch seinen zweiten Kampf gegen Weinbach aus Pirna und schied aus.

Marc bestritt seinen ersten Kampf durch eine spätere Listenänderung ebenfalls gegen Reinhadt. Er konnte die Beingreifer seines Gegners lange Zeit abwehren und auch mit Tani-otoshi kontern, wofür er Ippon bekam.

Sein zweiter Gegner, der Gelb-orange-gurt Weißbach, war Marc im Bodenkampf unterlegen und musste sich dessen Festhalte geschlagen geben.

In seinem dritten Kampf war Marc seinem Gegner Brockelt leider unterlegen. Nachdem er einen Yuko für Ko-soto-gari bekommen hatte, fiel er selbst auf Waza-Ari und geriet anschließend noch in eine Festhalte aus der er sich nicht mehr befreien konnte.

Auch in seinem vierten Kampf, ebenfalls gegen Weinbach, startete Marc stark mit einem tiefen Seoi-Nage für den er einen Yuko bekam, geriet aber unglücklicherweise gleich darauf in eine Kesa-gatame seines Gegners und konnte sich nicht daraus befreien.

Damit belegte Marc einensiebten Platz.

Zwischendurch begannen die Kämpfe der U20:

Anne hatte eine große Portion Glück gefrühstückt.

In der Gewichtsklasse – 63 kg waren sieben Starterinnen anwesend und Anne hatte ein Freilos.

Ihr erster Kampf war also gleich der Einzug ins Finale:

Gegen die Görlitzerin Katja Kalbaß konnte sie erst einen Yuko erringen und dann mit einem Tani-otoshi den Kampf vorzeitig beenden.

Damit stand Anne im Finale: Hier unterlag Anne leider der Kamenzerin Köhler durch deren Kesa-Gatame, aber trotzdem belegte den zweiten Platz und fährt ebenfalls zur LEM.

Lisa S. startete in der Gewichtsklasse – 70 kg und hatte hier drei Kontrahentinnen.

Ihren ersten Kampf bestritt Lisa gegen Anne Kliemann von Radeberg. Lisa stellte sich selbst ein Bein und fiel dabei auf den Rücken, und musste den Kampf leider abgeben.

Als nächstes musste sie gegen die Braungurtin Julia Richter von Radeberg ran. Lisa zeigte einen schönen Kampf und konnte mit Yuko in Führung gehen, wurde dann aber von ihrer Gegnerin mit einem Waza-Ari überholt.

Ganze sieben Sekunden vor Schluss konnte diese dann auch noch einen zweiten Waza-Ari erringen und den Kampf beenden.

Ihren letzten Kampf bestritt Lisa gegen Maria Abraham von TU Dresden. Diese konnte Lisa mehrmals mit einer Schleudertechnik auf Yuko werfen, der letzte Yuko wurde sogar zu einem Waza-Ari hochgewertet. Nach Ablauf der vollen Kampfzeit hatte Lisa leider noch keinen Waza-Ari erringen können, und musste sich geschlagen geben.

Damit wurde sie dritter Platz und fährt zur LEM.

Jonas startete in der Gewichtsklasse – 66 kg, und kämpfte hier mit sechs anderen im KO-System mit doppelter Trostrunde:

In seinem ersten Kampf gegen den Riesaer Schwarzgurt Eick bewies Jonas beachtliche Reaktionsgeschwindigkeit und stand seinem Gegner in den Angriffen in nichts nach. Leider lief er ihm aber in einen Ko-soto-gari-Ansatz und wurde auf Ippon geworfen.

Seinem zweiten Gegner, dem Braungurt Schiller, zeigte Jonas wo es lang ging. Er ging schnell mit Waza-Ari in Führung und vollendete mit Ippon für O-uchi-gari.

Damit stand er im Kampf um Platz 3. Sein Gegner konterte ihn leider mit Uchi-mata und entschied so den Kampf für sich. Damit musste Jonas nochmal ran, um den fünften Platz auszukämpfen: er besiegte Kohlisch von Grün-Weiß 90 mit einer Festhalte und qualifizierte sich so für die LEM.

Ein verdienter fünfter Platz für Jonas.

Beni startete in der Gewichtsklasse – 73 kg, wo mit 12 Startern dasselbe System wie bei Jonas gekämpft wurde.

Beni hatte Glück und zog ein Freilos.

In seinem ersten Kampf startete er gegen Grusla, konnte einen Yuko erringen und Würgeansätze seines Gegners im Boden verhindern. Leider lief Beni seinem Gegner in einem Schleuderwurf und musste den Kampf doch abgeben.

Benis zweiter Gegner war der Braungurt Schneider aus Bautzen. Dieser konnte sich für erfolgreiche Wurftechniken je einen Waza-Ari und einen Yuko sichern.

Doch Beni ließ sich nicht entmutigen und holte sich ebenfalls einen Waza-Ari und dazu noch einen Ippon für Kata-ashi-dori.

Sein dritter Gegner war der Braungurt Sowotnik aus Kamenz, dem Beni bereits nach 14 Sekunden beide Beine wegreißen konnte und damit Ippon errang.

Damit stand Beni im Kampf um Platz 3: sein Gegner Höhle von Bautzen konnte Beni leider innerhalb schnell mit Uchi-mata werfen und den Kampf für sich entscheiden.

Also musste Beni wie Jonas nochmal ran, und zwar zum zweiten Mal gegen seinen ersten Gegner Grusla.

Dieser konnte Beni ein zweites Mal mit seinem Schleuderwurf besiegen und damit den ersten fünften Platz erringen.

Obwohl sich Beni mit dem zweiten fünften Platz nicht offiziell für die LEM qualifiziert hat, bestehen Chancen das Grusla nicht fahren kann und Beni als Nachrücker teilnehmen kann.

Martin W. startete in der Gewichtsklasse – 90 kg und hatte hier drei Gegner.

In seinem ersten Kampf startete Martin gegen Marcel Wagner aus Freital, der ihn kurz vor Ablauf der Kampfzeit mit Te-guruma warf.

Seinem zweiter Gegner, Krause aus Görlitz, lief Martin unglücklich auf dessen tiefen Seoi-nage.

Auch sein dritter Gegner, Heinrich aus Bautzen, warf Martin mit tiefem Seoi-nage.

Damit belegte Martin einen dritten Platz und qualifizierte sich für die LEM.

Zusammenfassung:

Name / Gewichtsklasse / Starter / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platzierung

Altersklasse U17                              

weiblich                              

                              

Lisa Rosenhahn     – 57 kg     3     2     –     2     3. – Qualifiziert

                              

männlich                              

                              

Clifford Jung     – 55 kg     19     4     3     1     3. – Qualifiziert

Martin Lang     – 55 kg     19     4     2     2     7.

Marc Merbitz     – 60 kg     17     4     2     2     7.

Andre Nossol     – 60 kg     17     2     –     2     –

Norman Totzke     – 46 kg     3     2     –     2     3. – Qualifiziert

                              

Altersklasse U20                              

weiblich                              

                              

Anne Liepke     – 63 kg     7     2     1     1     2. – Qualifiziert

Lisa Schiemann     – 70 kg     4     3     –     3     3. – Qualifiziert

                              

männlich                              

                              

Benjamin Schulz     – 73 kg     12     5     2     3     5. – vielleicht Qualifiziert

Jonas Warmuth     – 66 kg     7     4     2     2     5. – Qualifiziert

Martin Weiher     – 90 kg     4     3     –     3     3. – Qualifiziert

Allen Qualifizierten viel Glück bei den LEM !!!

max

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