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Riesaer Stahlpokal U13/U15 wbl./ml. – 17.03.2012

18. März 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Wir trafen uns alle 7:30 Uhr am Hillig. Und nach einigem Hin und Her, konnten wir uns dann endlich auf eine Sitzverteilung einigen, bei der wir nur zwei Autos benötigten. Mit dabei waren Oskar Feldmann, Eric Fischer, Konstantin von Jagow und als einziges Mädchen Katharina Weiser. Als Kampfrichter kam André mit, allerdings separat und als Betreuer meine Wenigkeit. Nach ca. 50 Minuten Fahrt, waren wir fast pünktlich zum Wiegenbeginn der Mädchen, also 8:30 Uhr, in der Riesaer Turnhalle.

Als erstes ging es mit den Mädchen los, von denen mehr als 80 von insgesamt ca. 300 Teilnhmern am Start waren, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Nach der Erwärmung und noch vor dem eigentlichen Beginn gab es noch eine Überraschung, welche aus einem Gruppenfoto mit „August dem Langfeger“ bestand. Dies ist ein großes grünes Känguruh. Allerdings riefen dessen Annäherungsversuche bei den Mädchen ein, wohl eher unbeabsichtigtes, Zurückweichen hervor. Das Gruppenfoto gab es aber trotzdem und so konnte der Wettkampf kurz nach 9:30 Uhr beginnen.

Katharina startete in der U15, -52 kg zusammen mit sechs anderen Teilnehmerinnen.

In ihrem ersten Kampf stand sie der Blau-Gurtin Isabell Fricke vom Auer JC gegenüber. Leider lies sie sich allzu sehr von der hektischen Kampfweise beeindrucken und fiel nach einer Weile guten Dagegenhaltens auf einen, unschönen Osoto-gari. für den ihre Gegnerin auch prompt einen Ippon kassierte. Damit landete Katharina in der Trostrunde.

Dort stieß sie auf die Grün-Gurtin Tania Elisa Müller vom JSV Eilenburg und ging auch gleich mit einem Yuko in Führung, den sie durch einen Osoto-gari erhielt. Im anschließenden Bodenkampf geriet sie in einen Armhebel, aus dem sie sich allerdings erfolgreich befreien konnte, um anschließend in eine Kesa-gatame zu geraten, aus der es leider kein Entkommen gab. Nach fünfundzwanzig Sekunden und da sie durch ihr Los weder in der Hauptrunde noch in der Trostrunde ein Freilos hatte, blieb Katharina leider nur der 7. Platz.

Inzwischen war es 11:30 Uhr und das offizielle Wiegen der Jungen konnte beginnen.

Als es 13:00 Uhr war und die Eröffnung, wie bei den Mädchen auch, durch ein Gruppenfoto mit „August“ aufgepeppt wurde, dauerte es noch eine Weile, bis die Listen hingen. Als dies der Fall war, wurden sie aber kurz darauf, auf Grund eines Listenfehlers wieder abgenommen.

Nichtsdestotrotz begannen die ersten Kämpfe.

So auch bei Konstantin, der zusammen mit 9 weiteren Kämpfern in der U13, -55 kg antrat.

Seinen ersten Kampf hatte er gegen den orange-Gurt Martin Zdanousicz aus Schkeuditz auszutragen. Dort ging er nach kurzer Zeit mit Yuko in Führung, den er durch einen Kosoto-gake erhielt. Diese Führung verlor er aber wieder, als sein Gegner ihn mit einem De-ashi-barai auf Waza-ari werfen konnte. Leider war es Konstantin nicht mehr möglich aufzuholen und so verlor er über die Zeit.

Wir mussten auch nicht allzu lange warten, da wurde Konstantin zu seinem zweiten Kampf gegen den Gelbgurt Anton Halpe vom PSV Chemnitz aufgerufen. Konstantin zeigte heute große Vorlieben für O-ushi-gari. Sein erster Ansatz wurde prompt mit einem De-ashi-barai gekontert, so dass sein Gegner mit Waza-ari in Führung ging. Dies lies Konstantin nicht lange auf sich sitzen und getreu dem Motto: „Beim zweiten Mal läuft es besser.“ versuchte er es wieder mit einem O-ushi-gari. Diesmal allerdings mit größerem Erfolg, so dass er mit einem Waza-ari aufholen konnte. Im Boden fackelte er nicht lange und erarbeitete sich eine Kesa-gatame, deren Haltezeit er mit einem Armhebel verkürzte.

nach dem Kampf kam heraus, dass Konstantins erste Kampf laut Liste nicht hätte stattfinden können. Glück im Unglück: Konstantin hatte zwar einen Kampf umsonst bestritten, war aber dadurch immer noch in der Hauptrunde. Martin Zdanousicz wurde übrigens erster in dieser Gewichtsklasse.

Sein nächster Kampf gegen den orange-Gurt Nikita Moshevych vom JCL verlief allerdings weniger glimpflich. Wieder lies sich Konstantin bei der Ausführung seines O-ushi-garis kontern und auch diesmal erhielt sein Gegner einen Waza-ari. Im Boden geriet Konstantin in einen Armhebel und musste sich geschlagen geben. Der JCL-er wurde übrigens Dritter.

In der Trostrunde wurde es für Konstantin international, als er dem gelb-orange-Gurt Radek Seman vom SK Judo Teplice gegenüberstand. Den er aber zweimal auf Yuko kontern konnte. Sein Gegner bekam auch gleich noch einen Shido für abgebeugtes Kämpfen. Und dann machte er alles wie bei seinem ersten Kampf. Er warf einen wunderschönen O-ushi-gari, für den er einen Waza-ari bekam, nahm ihn in die Kuzure-Kesa-gatame und verkürzte die Haltezeit mit einem gestreckten Armhebel.

Als nächstes stand der Kampf gegen den Gelb-Gurt Nico Teuchert vom Chemnitzer PSV an. Dort erkannte er aber auch gleich seine Chance, den gewagten Seoi-nage seines Gegners mit einem Osoto-gari gegen zudrehen. Zweimal, für jeden gab es einen Waza-ari und damit hatte Konstantin auch diesen Kampf in der Tasche.

Jetzt ging es, gegen den JCL-er Richard Gottlach, um den dritten Platz. Leider wurde Konstantins Kosoto-gake-Ansatz mit einem O-ushi-barei übernommen, sein Widersacher erhielt einen Waza-ari und nahm ihn anschließend in die Kesa-gatame – leider auch abschließend.

Damit war Konstantin 5. Platz.

Nebenbei fanden die Kämpfe von Eric statt, der mit zwei anderen die +60 kg bildete.

In seinen ersten Kampf gegen Thin Long Ha vom JSV 61 Zwickau, der ebenfalls den gelben Gürtel trug, legte er mit einem Yuko vor, den er durch einen O-ushi-gari erreichen konnte. Sein Gegner aber schleuderte Eric erst mit einem Koshi-guruma, auf den er einen Waza-ari erhielt, und anschließend mit einem Hiza-guruma über die Matte, welcher dann auch den Kampf gegen Eric entschied.

Bei seinem zweiten Kampf gegen den gelb-orange-Gurt Franz Schuhmann vom VFL Riesa, versuchte er es mehr mit großen Eindrehtechniken. Leider wurde sein Seoi-nage nach hinten weg gekontert, worauf es den Punkt gab.

Damit belegte Eric den 3. Platz.

Oskars Listen für die -50 kg in der U15 hingen bereits 14:30 Uhr aus. Sie waren zu elft. Eröffnet wurde seine Gewichtsklasse jedoch erst 16:45 Uhr. Dazu kam noch, dass er ein Freilos hatte. Sein erster Kampf begann also erst 17:35 Uhr. Damit knackte Oskar die Neun-Stundenmarke. Herzlichen Glückwunsch. Aber was erwartet man bei mehr als 300 Startern?! Den besagten ersten Kampf hatte Oskar gegen den blau-Gurt John Dobberkan vom JC Ippon Rodewisch auszutragen. Dieser zeigte einen starken Griff und konnte wohl auch auf ein Stück mehr Erfahrung zurückgreifen. Nach einem ruppigen Kampf wurde Oskar auf Ippon gekontert. Wieder hatten wir mit dem Los voll ins Schwarze getroffen. Sein Gegner wurde späterer Erster.

Bei seinem zweiten Kampf, durfte ich seinen Gegner, den orange-grün-Gurt Nico Pönitz vom Chemnitzer PSV, vorher beim Kämpfen beobachten und war schon ein wenig beeindruckt, wie er den vorherigen Kampf trotz sehr guter O-ushi-gari/Ushi-mata-Kombinationen seines Gegners für sich entscheiden konnte. Bei Oskars Kampf war er so aktiv, dass Oskar nach einer Weile einen Shido für Passivität einstecken musste. Dann übernahm er einen De-ashi-barai Oskars mit einem Kosoto-gari und der Kampf war beendet. Ich hatte noch mit Oskar gewettet, dass sein Gegner noch Dritter wird, was allerdings nicht der Fall war, da er im nächsten Kampf von einem grün-Gurt auf einen wunderschönen Ashi-ushi-mata geworfen wurde.

So wurde Oskar 7. Platz.

18:18 Uhr machten wir uns wieder auf den nach-Hause-Weg und 19:30 Uhr, also 12 Stunden nach Treff, waren wir wieder in Weixdorf.

Ganz großes Dankeschön an alle Beteiligten, dass ihr so lange durchgehalten habt. Und Respekt an alle Kämpfer. Dies war ein Wettkampf unter besonderen Umständen. Zum einen herrschte ein sehr hohes Niveau, zum anderen hatten wir nicht unbedingt so gute Lose, vor allem Katharina, Konstantin und Oskar. Dann war es erst Erics siebter (oder achter?) Wettkampf überhaupt und ich denke auch für Oskar war es neu nach U17 Regeln zu kämpfen und erst nach neun Stunden Warten an die Reihe gekommen zu sein. Dann noch ein großes Lob an Konstantin, der sechs Kämpfe hatte, den ersten für nichts und ausgerechnet gegen den späteren Erstplatzierten, trotzdem bis zum Schluss durchgezogen und nicht den Mut verloren hat. Spitze!

Name Altersklasse Gewichtsklasse Teilnehmer Kämpfe gewonnen verloren Platz
Katharina Weiser U 15 -52 kg 7 2 0 2 7.
Konstantin von Jagow U 13 -55 kg 10 5 (6) 3 2 (3) 5.
Eric Fischer U 13 +60 kg 3 2 0 2 3.
Oskar Feldmann U 15 -50 kg 11 2 0 2 7.

Vogtlandpokalturnier in Rodewisch – U13 & U15 – 17.09.2011

19. September 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Im gestrigen Morgengrauen trafen sich 4 Judoka, eine Mama und ein Betreuer um gemeinsam mit der Sharanflotte in See zu stechen… besser gesagt in die Autobahn.

Mit an Bord wahren die Crewmitglieder Viola Haupt, Katharina Weiser, Lea Krause und Konstantin von Jagow. Als Kapitän fungierte Moni Haupt und im Reserveboot fand auch ich meinen Platz. Matrose Georg Seeger musste wegen Seekrankheit kurzfristig die Segel streichen und konnte somit leider nicht mit teilnehmen. Kurz nach sieben Uhr legten wir also ab, um gen Rodewisch zum Vogtlandpokalturnier aufzubrechen.

An Bord wahr schnell klar, dass die Müdigkeit ebenfalls an Deck war und der Kapitän eher in Stille unsere „Sharanflotte“ auf Kurs halten musste.

Sicher und völlig im Zeitplan konnten wir dann, nach ca. 1 1/2h Seegang, den Anker auswerfen und per pedes die Gölzschtalhalle erreichen.

Nachdem die Wiegekarten flink ausgefüllt waren, konnte unser Jüngster im Bunde – Konstantin – bereits wiegen gehen. Er war unser einziger U13er und konnte somit auch pünktlich um 10:00 Uhr mit dem Wettkampf beginnen.

Unsere drei Mädels mussten hingegen bis 11:30 Uhr auf das Wiegen warten, da sie zu den U15erinnen zählten.

Nach einer Aufwärmphase für Konstantin, bei der er selbstverständlich vom Mädeltrio unterstützt wurde, ging es also los.

Konstantin startete in der mit 9 Kämpfern besetzten Gewichtsklasse -50kg.

Gleich im ersten Kampf, konnte man spüren, dass der Wettkampf nicht um sonst den Untertittel „Sichtungsturnier“ mit sich führte.

Konstantins erster Gegner war Fritsching vom JV Ippon Rodewisch. Es ging also sofort zur Sache. Der Rodewischer zeigte einen starken Griff und brachte Konstantin öfter mal zum wackeln. In der zweiten Hälfte des Kampfes geschah es dann. Fritsching lud Konstantin auf und warf. In unseren Köpfen stand „Schade!“, doch die Kampfrichter entschieden „nur“ Waza-Ari zu geben. Also ging es weiter. Die letzte Minute brach an und dann kam Konstantin. Fritsching in Rückwärtsbewegung – Konstantin ging über seine linke Seite – linker Fuß angesetzt – Ko-soto-gari – Ippon!

Der Jubel war groß.

Im nächsten Kampf stand dann Geidel vom PSV Leipzig auf dem Plan. Leider war nun die Stärke des Gegners etwas deutlicher zu spüren. Geidel ging mit Waza-Ari in Führung und stockte dann mit einem weiteren Yuko auf. Im Boden angekommen, fand Geidel Konstantins Arm und brachte den in Streckung. Somit Ippon für Geidel und Trostrunde für Konstantin.

Einige Minuten vergingen, als es plötzlich durch den Elektrosprechapparat schallte: „…Es bereiten sich vor im Kampf um Platz 3: Konstantin von Jagow – SG Weixdorf gegen Mewes – PSV Freital“ (Leider hab ich an dieser Stelle den Vornamen vom Freitaler nicht mehr parat). Wir griffen verwundert zum Zusatzgürtel, da Konstantin laut unserer Rechnung noch einen Kampf hätte mehr haben können, und gingen dann aber mit Vorfreude zur Matte.

Nach dem Hajime sah man: „Hier kann Konstantin wieder Punkten.“ – Und so war es auch. Konstantin packte einen Koshi-guruma aus und legte den Freitaler glatt auf Ippon. 3.Platz für Konstantin. Damit waren die Kämpfe unseres U13ners bereits 10:56 Uhr beendet.

Eine reichliche halbe Stunde später kam dann der Erlös für unsere Mädels. Alle drei waren zwar schon einmal Vorwiegen, aber die endgültige Gewissheit zu haben, ist dann eben doch besser. Die Mädels freute es, dass alle eine andere Gewichtsklasse hatten und auch die Brotbüchse von Katharina, die eher einer Einfrierbox glich, brach in Jubel aus, als sie endlich gelüftet werden durfte („Die hat mir mein Papa gemacht“ 😉 ).

Der Mittag rückte an und die Kämpfe von der U13 neigten sich dem Ende. Nun wurde bekannt gegeben, dass die Siegerehrung der jüngeren Judoka gegen 13:00 Uhr in der kleinen Trainingshalle – zwei Türen weiter – statt finden sollte und die U15er somit die 3-Mattenfläche für sich zum Aufwärmen hatten.

Und so war es auch. Während Konstantin, Moni und meine Wenigkeit die U13-Siegerehrung verfolgten und Konstantin auch seine verdiente Bronzemedaille plus Urkunde abholte, ließen wir Viola, Katharina und Lea mit großem Vertrauen zum Aufwärmen zurück.

Nun wechselten also die Seiten. Konstantin konnte in den „Stand-by-Modus“ verfallen und Vio, Katha und Lea änderten ihren Status auf „Online“. Somit wurden die Anfeuernden zu den Angefeuerten und anders herum.

Lea eröffnete mit ihrer mit 10 Kämpferinnen besetzten Gewichtsklasse -44kg als erstes die zweite Runde.

Ihren ersten Kampf bestritt sie gegen die Ungarin Kovács aus Budapest. Natürlich war uns klar, dass man nicht einfach mal so die Reise aus Ungarn antritt.

Leider ging es gar nicht richtig los, da war es auch schon wieder mit Koshi-guruma vorbei und Lea landete direkt in der Trostrunde.

Ihr zweiter Kampf fand jedoch etwas länger statt. Trotzdem wurde auch hier viel „gezubbelt“ und das Niveau, was man auch bereits bei Konstantins Kämpfen spürte, setzte sich hier fort. Mit einem schnell ausgeführten O-soto-gari, entschied die Kämpferin Undeutsch (das ist der Name) vom VfB Schöneck den Kampf für sich.

Damit schied Lea am heutigen Tag vom Kampfgeschehen aus.

Viola startete mit 9 Teilnehmerinnen ihre Kämpfe in der Gewichtsklasse -48kg.

Los ging es gegen Matveeva vom TUS Jena.

Da die vier Buchstaben „J-E-N-A“ bereits vorher bekannt waren, ging Viola mit einer spürbaren Unsicherheit auf die Matte. Nach den ersten Griffversuchen fand Viola dann in den Kampf und bereitete immer wieder vor. Dann folgte ein Wurfansatz der keine Wertung erhielt, jedoch Viola die Chance für eine Kesa-gatame gab. Nun stieg die Gedankenblase über Viola auf, in der stand: „Was ich einmal festgemacht habe, lass ich auch nicht mehr los!“ Ippon für Viola.

Nach fleißigem Verfolgen der Konkurrenz stand die nächste Gegnerin fest. Kleine vom PSC Bautzen.

In diesem Kampf ging Viola wieder konzentriert heran. Die gewünschten Wurfansätze wollten allerdings nicht voll gelingen, sodass sie immer wieder probierte. Dann folgte ein Koshi-guruma-„Wurschtler“ von Viola. Am Boden angelangt, übernahm Viola sofort in Kesa-gatame. Diesmal entschied sie sich allerdings nicht für die 25 Sekunden sondern beendete mit einem Armhebel, welcher die Bautznerin zu Aufgabe zwang.

Für den dritten Kampf stand Fricke vom Auer JC auf dem Plan. Gegen sie hatte Viola schon in vergangener Zeit Kämpfe bestritten – bis jetzt auch immer mit Erfolg. Doch wusste Viola auch, dass sie zunehmend stärker wurde.

Der Kampf begann und die Stärke von Fricke wurde unumstritten deutlich. Minuten vergingen in nerven- und kräftezehrendem Gerangel, in dem jedoch Wertungen ausblieben. Etwa in der Mitte des Kampfes erlangte Viola durch eine Art Koshi-guruma einen Yuko. Die letzte Minute brach an und in Violas Gesicht war klar zu sehen: „…Jetzt nur noch die Zeit rum kriegen…“ In der dreißigsten Sekunde nochmal „Matte!“. Von draußen rief es hinein: „Vio ruhig – lass sie kommen …“ Weiter ging es – nur noch 12 Sekunden- „Matte!“. Die Uhr lief weiter und beide Vereine riefen im Chor: „Eyyyyy Zeeiiiiiiit !“ Nach ganzen 7 Sekunden fanden die verantwortlichen „Knöbbldrücker“ dann doch denn passenden Taster und stoppten die Zeit. Also noch 5 verbleibende Sekunden, die der Kampfrichter allerdings nicht korrigieren ließ. Nach einem letzten Kontakt, kam die Erleichterung: „Matte! – Sore-made.“

Klar war, dass nun der Kampf um Platz 1 ausstand. Man kennt sich ja in der „Szene“ und somit war auch der letzte Name durchaus ein Begriff. Allerdings stand an diesem Tag erst die Debütbegegnung an.

Es sollte also ein Finalkampf gegen Aderholde von den Leipziger Löwen sein.

Wie erwartet begann ein anspruchsvoller Kampf.

Nach dem Ende der ersten Hälfte erlangte Aderholde einen Yuko für sich. Viola war nun also im Rückstand und somit im Zugzwang, um hier als Siegerin rausgehen zu können. Doch Wertungen blieben aus. Viola kam nun mehr und mehr unter Druck, probierte sich mit verschiedenen Techniken, wechselte den Griff und änderte die Bewegungsrichtungen, doch scheinbar fehlte noch das gewissen etwas. Dann brach die letzte Minute an und die ersehnte Wertung fiel – Waza-Ari für Viola (Vor laute Freude habe ich wahrscheinlich die Technik vergessen). Die Sekunden zählten also wieder herunter. Bekannte Wortlaute meldeten sich wieder: „Du hast Zeit – Bleib in Bewegung – Achtung sie kommt nochmal – Lass sie kommen – Pass auf die Füße auf! …“ Dann erklang das Rasseln der elektronischen Anzeige und es war vollbracht. 1. Platz für Viola!

Am längsten musste Katharina auf ihre Kämpfe in der mit 8 Teilnehmerinnen besetzten Gewichtsklasse -52kg warten.

Während alle anderen schon mindestens einen Kampf bestritten hatten, kam bei Katharina langsam die Frage auf: „Ham‘ die mich vergessen?!“

Doch dann ging es auch endlich für sie los.

In einem nahezu zeitgleichen Kampf mit Viola, trat sie gegen Vivien Voigtländer vom JV Ippon Rodewisch an. Katharina versuchte sich mit einem O-uchi-gari. Leider nutzte Vivien diesen für sich, drehte ihn gegen und gewann somit mit Ippon.

Damit ging es auch für Katharina direkt in die Trostrunde.

Wieder vergingen die Minuten länger als bei allen anderen Kämpferinnen und Kämpfern. Die Brotbüchse von Katharina nutze ihre Chance und meldete sich, dass sie auch gern noch was los werden möchte. Doch so richtig ging Katharina da nicht drauf ein.

Endlich dann der nächste Aufruf.

Dies war der Kampf gegen die Jenaerin Brosig vom TUS. Auch diese Kämpferin wollt deutlich machen, von welchem Verein sie kommt. Mit Schnelligkeit und der Freude an Basis-Uchi-Komis, welche sie uns offensichtlich vermitteln wollte, zog sie an Katharina. Dann kam der schon bereits in ihren Augen funkelnde Koshi-guruma zur Vollendung und der Kampf war vorbei.

In Katharina stieg die Endtäuschung ersichtlich, welche wohl jeder ehrgeizige Kämpfer bzw. ehrgeizige Kämpferin hat, wenn er bzw. sie in solchen Situationen von der Matte kommt. Doch im Falle eines solchen Wettkampfes, bei dem die Rollenverteilung etwas anders ist als bei Übungsturnieren, ist eine Niederlage keines Weges beschämend. An dieser Stelle passt Monis treffendes Zitat: „Es gibt viele hier, für die das hier eine „Pflichtveranstaltung“ ist- die müssen mehr oder weniger hier her. Und dann gibt es welche, die freiwillig hier herkommen um sich zu testen bzw. sichten zu lassen- das sind zwei verschiedene Sachen…“

Nach einiger Zeit erinnerten sich die Mundwinkel dann aber doch noch, dass sie auch nach oben schauen können. Und somit war zwar nix vergessen, aber dafür gab es zwei Erfahrungen, die man sich für die Zukunft wieder mitnehmen konnte.

Während des letzten Kampfes von Katharina stellte sich die Vermutung auf, dass dies der Kampf um Platz 3 war – aus welchen Gründen auch immer. Vielleicht, weil jemand aus der Liste gestrichen werden musste.

Mittlerweile stand der Zeiger schon weit nach 17:00 Uhr und wenn man nach draußen geschaut hatte und den Blättern beim herumwirbeln zuschaute, kam dann doch wieder herbstliche Stimmung auf, welche Moni ohnehin schon den ganzen Tag in Form von Jacke an und ausziehen beschäftigte.

Nun kam es endlich zur Siegerehrung und Viola bekam die Möglichkeit den größten Holzblock unter den Füßen zu haben. Als Zusatzpräsentm, zu der Goldmedaille und der Urkunde, gab es noch einen blauen Adidas-Beutel (Die Jungs bekamen im übrigen eine InterSport-Trinkflasche).

Noch schnell ein paar Gruppenfotos und dann ging es zügig aus der Halle. Schließlich wartete ja noch unsere „Sharanflotte“ auf uns. Wir lichteten den Anker und Kapitän Moni steuerte Richtung Heimat.

Natürlich gab es auch diesmal, wie es die Bürgerrestaurants so an sich haben, auf dem Heimweg ein großes M. Kapitän Moni spendierte jedem ein Eis und bezog nebenbei noch klare Stellung zu einem provozierendem Motorradfahrer wessen Standfestigkeit wahrscheinlich nur durch seine Motorradkombi gegeben war.

Mit viel Freude, einem zusammenschweißenden Tag und noch einigen vor uns liegenden Kilometern, ging es dann in der zunehmenden Dämmerung endgültig nach Hause.

Nun war auch das letzte Kämpferherz geschafft und unser Kapitän schiffte uns sicher im Hafen der „Homezone“ ein.

Mit dem Tag in Rodewisch ging nun also auch wieder einer neuer Teil unserer Judogeschichte zu Ende.

Es hat viel Spaß und Freude bereitet und mich persönlich freut es immer wieder zu sehen, wie Jeder Jeden am Mattenrand unterstützt.

Danke für diesen Tag.

Doch nun ist Schluss mit der Geschichte.

Euer Marc.









Jugendturnier U13 in Leipzig

21. September 2008 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am 20.09.2008 machten wir uns mit den Kämpfern Viola Haupt, Vanessa Schreiber, Wanda Schöne und Lukas Antoniou auf zum Jugendturnier des Judoclub Leipzig.

Der Wettkampf war sehr gut besetzt und es waren sehr viele Vereine anwesend, die wir im normalen Wettkampfgeschehen gar nicht oder nur sehr selten sehen.

Viola hatte in der Gewichtsklasse -36kg nur eine Gegnerin aus Taucha. Im Stand hatte sie gegen diese allerdings ein paar Probleme, sodass der Kampf ziemlich spannend wurde. Allerdings konnte Viola in einer entscheidenden Situation in der Bodenarbeit glänzen und nahm ihre Gegnerin in eine Kesa-Gatame und hielt sie bis auf Ippon.

Nach diesem Kampf wurde für Viola noch ein Freundschaftskampf mit einer Vierzigerin aus Taucha organisiert. Diese nahm sie schnell in eine Kesa-Gatame und gewann auch diesen Kampf. Damit erreichte Viola den 1. Platz.

Vanessa hatte in der -40 kg-Klasse 7 Gegnerinnen in einem Doppel-KO-System. Als erstes musste sie gegen Jasmin Werner aus Leipzig ran. Vanessa schlug sich wacker und der Kampf ging über die ganzen drei Minuten. Allerdings war Vanessa einmal auf Yuko bei einem O-Soto-Gari ihrer Gegnerin gefallen und musste den Kampf deswegen leider abgeben. Im zweiten Kampf musste sie dann gegen die spätere Freundschaftsgegnerin von Viola aus Taucha ran. Auch hier erarbeitete sie sich gute Ansätze, wurde allerdings in einer Bodensituation von ihrer Gegnerin in eine Kesa-Gatame genommen, aus der sie sich zwar erst durch eine Beinklammer befreien konnte, aber ihre Gegnerin schaltete schnell, befreite ihr Bein und holte sich den Sieg in diesem Kampf. Damit erreichte Vanessa leider nur den 5. Platz.

Lukas hatte in der -60 kg-Klasse 2 Gegner. Beide Gegner, einer aus Leipzig und einer von MoGoNo Leipzig, konnten Lukas Inaktivität im Stand nutzen, um ihn zu Boden zu bringen, wo Lukas zwar beide Male auf dem Bauch lag, aber beide Male konnten sich seine Gegner ein langen Armhebel erarbeiten und so den Kampf gewinnen. Damit erreichte Lukas den 3. Platz.

Bei Wanda sah es bis kurz vor Ende so aus, als hätte sie in der -33 kg keine Gegnerinnen (es waren keine Listen ausgehängt und der Sprechertisch hatte keine Liste für diese Gewichtsklasse). Am Ende stellte sich aber dann doch noch heraus, dass in der -33 kg 4 Mädchen waren.

Gegen ihre erste Gegnerin aus Rochlitz hatte Wanda sehr große Probleme, da diese sehr passiv kämpfte und häufig stemmte. Am Ende der Kampfzeit lag ihre Gegnerin dann mit Yuko (Seoi-Otoshi) gegen einen Koka (Koshi-Guruma) vorn.

Die zweite Gegnerin war eine Orange-Gurtin aus Riesa. Diese warf Wanda kurzerhand mit einem Ko-Uchi-Gari, aus dem sie, da sie ungünstig stand, nicht mehr herauskommen konnte, auf Ippon.
Im dritten und letzten Kampf gegen eine Kämpferin von MoGoNo Leipzig kämpfte Wanda noch einmal über die gesamte Kampfzeit. Sie hatte den Kampf allerdings dominiert und hatte sich während des Kampfes einen Waza-Ari nach Koshi-Guruma erarbeitet. Damit holte sie den Sieg in diesem Kampf.
Damit hätte Wanda eigentlich Platz 3 gehabt. Aber die Konstellation in dieser Gewichtsklasse so ungewöhnlich, dass Wanda am Ende auf dem 2. Platz stand.

Damit war dieser erfahrungsreiche Wettkampf dann auch schon wieder zu Ende. Den Pokal in der Mannschaftswertung holte sich am Ende, „mit 30 Punkten Vorsprung“ wurde betont, der Judoclub Leipzig selbst.


André



Und hier noch die Bilder vom Tage:

mnl 60 kg

Lukas wird Dritter bis 60 kg.

wbl 33 kg

Wanda wird Zweite bis 33 kg.

wbl 36 kg

Viola wird Erste bis 36 kg.

Gruppe

Gruppenfoto

Pokalturnier U11 / U13 am 26.04.2008 in Görlitz

28. April 2008 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

An diesem Tage ging es für 14 Kämpfer plus 2 Betreuer plus 1 Kampfrichter plus jeder Menge Eltern zum Pokalturnier nach Görlitz. Mit dabei waren: Vanessa, Viola, Tamina, Ann-Kathrin, Annika, Wanda, Katharina, Max, Bruno, Gina, Kevin, Martin, Johannes und Lukas.

Max und Bruno kämpften in der stark besetzten Gewichtsklasse – 26 kg (10 Starter). Max gewann seinen ersten Kampf souverän mit einem O-soto-gari auf Waza-ari und einer nachfolgenden Festhalte auf Ippon. In seinem zweiten Kampf hatte er allerdings etwas Pech und fiel bei einem O-soto-gari seines Gegners auf Ippon. In Kampf 3 setzte Max die Tipps der Trainer erfolgreich um und drehte, wenn sein Gegner schob, ein worauf sein Gegner im hohen Bogen flog und Max einen Ippon bekam. Damit erreichte Max den 3. Platz.

Bruno wurde von seinem ersten Gegner aus Polen umgeschubst und flog mit viel Pech auf Ippon. In seinem zweiten Kampf verlor er gegen den durch einen O-soto-gari erlangten Koka seines Gegners über die Zeit.

Annika kämpfte gemeinsam mit Vanessa in der Gewichtsklasse – 40 kg. Beim ersten Kampf, bei dem sie gegeneinander kämpfen mussten, setzte sich Annika durch. Im darauf folgenden Kampf gewann Annika im Bodenkampf mit einer klasse angesetzten Waki-gatame. Im dritten Kampf verlor Annika leider nach guter Leistung. Damit erkämpfte sich Annika den 2. Platz.

Vanessa musste ihren zweiten Kampf für einen dreimal zugehackten De-Ashi-Barai auf Ippon abgeben. Im dritten Kampf machte sie viel Druck auf ihre Gegnerin fiel dann aber unglücklich auf O-soto-gari. Damit erreichte Vanessa den 3. Platz.

Wanda war in ihrer Gewichtsklasse – 33 kg allein und erreichte so kampflos den 1. Platz. Sie bekam allerdings noch zwei Freundschaftskämpfe: Den ersten Kampf gegen eine Polin musste sie, nachdem sie sich mehrere Male aus den Haltegriffen ihrer Gegnerin befreit hatte, doch noch nach einer Kesa-gatame abgeben. Im zweiten Kampf trat sie gegen eine Gelbgurtin aus Hagenwerder an. Hier kämpfte sie sehr gut, aber ihre Gegnerin erwischte einen günstigen Moment und warf Wanda mit Koshi-guruma auf Ippon.

Viola kämpfte in der Gewichtsklasse – 36 kg gegen Wanda´s Freundschaftskämpferin aus Hagenwerder, gegen die sie durch eine Kesa-gatame mit Ippon gewann. Damit erkämpfte sich Viola den 1. Platz. Danach wurde für Viola noch ein Freundschaftskampf gegen eine gute Polin organisiert. In diesem Kampf gab es keine Wertungen, außer einen Shido wegen Nackengriffs, weshalb Viola über die Zeit gewann.

Lukas kämpfte in der Gewichtsklasse – 55 kg. In seinem Kampf gegen seinen einzigen Gegner aus Aue konnte er sich leider nicht durchsetzen und verlor nach einem Haltegriff seines Gegners. Damit erreichte er den 2. Platz. Danach hatte er noch einen Freundschaftskampf gegen einen Gelb-Orange-Gurt aus Hagenwerder, den er nach einem Koshi-Guruma ebensfalls abgeben musste.

Martin kämpfte in der Gewichtsklasse – 38 kg. Er konnte sich gegen seine Gegner leider nicht durchsetzen und flog nach zwei Niederlagen aus seinem Doppel-KO raus.

Johannes kämpfte in der Gewichtsklasse – 32 kg. Dort hatte er zwei Kämpfe. In seinem ersten Kampf unterlag er seinem Gegner von Hagenwerder nach einer Festhalte. In seinem zweiten Kampf setzte er sich souverän gegen seinen polnischen Gegner durch. Damit erreichte Johannes den 3. Platz.

Ann-Kathrin und Gina kämpften zusammen in der Gewichtsklasse – 44 kg. Im ersten Kampf gegeneinander setzte sich Ann-Kathrin nach Festhalte durch.

Gina kämpfte daraufhin gegen eine Gegnerin aus Kreba-Neudorf, gegen die sie nach einer Festhalte verlor. Im nächsten Kampf verlor sie nach Wurf ihrer Gegnerin. Damit erreichte Gina den 3. Platz.

Ann-Kathrin musste ihren ersten Kampf nach guter Leistung durch Festhalte abgeben. Im nächsten Kampf gegen eine extrem inaktive und stemmende Gegnerin ging es ins Golden Score, wo sie sehr unglücklich auf einen O-soto-otoshi ihrer Gegnerin fiel und verlor. Damit erreichte Ann-Kathrin den 3. Platz.

Kevin kämpfte in der Gewichtsklasse – 30 kg. In seinem ersten Kampf verlor er nach Ippon-seoi-nage seines Gegners. Im zweiten Kampf war er drauf und dran den Kampf zu gewinnen, verlor jedoch wegen Waza-Ari seines Gegners über Zeit.

Katharina kämpfte in der Gewichtsklasse – 36 kg mit zwei anderen Starterinnen. Gegen Viola´s Freundschaftsgegnerin aus Polen musste sie nach Festhalte abgeben. Im zweiten Kampf kämpfte sie gut und brachte gute Ansätze, geriet allerdings in einen Haltegriff ihrer Gegnerin. Damit erreichte Katharina den 3. Platz.

Tamina kämpfte in der Gewichtklasse – 33 kg. Als erstes gab es einen falschen Kampf, den sie nach Festhalte verlor (es gab leichte Verständigungsprobleme zwischen Polen und Sprechern). Im richtigen Kampf musste sie nach Festhalte leider trotzdem abgeben. Gegen ihre zweite Gegnerin aus Görlitz gewann sie aber mit zwei O-soto-gari auf Waza-ari und damit Ippon. Damit erkämpfte sich Tamina den 2. Platz.

Während der Kämpfer wurde zwischen den Betreuern von Weixdorf und Aue um den Pokal für den 3. Platz in der Mannschaftswertung der weiblichen U11 gelost. Wir zogen den Sieg und holten uns so den Pokal.

In der weiblichen U13 hatten wir soviele Punkte gesammelt das wir mit großen Vorsprung den Pokal für den 1. Platz in der Mannschaftswertung der weiblichen U13 holten.

Alles in allem war es doch ein sehr erfolgreicher Wettkampf und wir kamen trotz böser Vorhersagen alle gegen 15:00 Uhr zu Hause an.



Und hier noch zwei Bilder vom Wettkampf:

Gruppenfoto

Gruppenfoto



Betreuer quälen

zünftiges Betreuer-Quälen

Andrè

1.7.06: 9. IT in Görlitz: 1. Kampftag – U11 holt Bronze

1. Juli 2006 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am heutigen Samstag fuhren acht StarterInnen der SG Weixdorf zum Internationalen Turnier nach Görlitz, um sich in den Altersklassen U11, U13 und U17 mit nationalen und internationalen Gegnern zu messen.

Mit dabei waren: Viola Haupt, Wanda Schöne, Vivien und Celine Kaden, Julia Nossol, Emanuel Albrecht, Mario Conzendorf und Clifford Jung.

Insgesamt waren 140 Starter anwesend (davon nur 36 Mädchen) aus insgesamt 15 Vereinen, was sich bei vier Matten doch sehr gut verteilte.

Begonnen wurde mit den Kämpfen der U11:

Wanda und Celine starteten wie immer in der selben Gewichtsklasse – 26 kg.

Hier hatten sie noch eine zusätzliche Gegnerin. Diese trug ebenfalls den gelben Gürtel.

Als erstes musste Wanda gegen diese ran. Nach einem Koka und zwei Yukos für O-soto-otoshi, gelang ihr mit derselben Technik der Ippon.

Die nächste Begegnung lautete dann Wanda gegen Celine. Der Kampf ging über die volle Zeit, und wurde durch fünf Yukos und einen Waza-Ari für Celine entschieden, alles ebenfalls für O-soto-otoshi.

Damit musste Celine noch gegen die dritte im Pool gewinnen, um ein Auswiegen zu vermeiden.

Nachdem sie mit – o wunder – O-soto-otoshi nacheinander Koka, Yuko und Waza-Ari errungen hatte, nahm sie ihre Gegnerin in die Festhalte und konnte diese erfolgreich halten.

Damit belegte Wanda den 2. und Celine den 1. Platz.

Viola startete in der Gewichtsklasse – 30 kg; hier waren ebenfalls nur drei Starterinnen anwesend.

Ihre Gegnerin war die Gelbgurtin Smiletzki, die schnell einen Yuko erringen konnte und noch einen Koka nachlegte. Viola konnte ebenfalls einen Yuko erringen, und den Kampf kurz vor Schluss durch einen klasse O-soto-otoshi (Ippon!) drehen.

Ihre zweite Gegnerin, Knifka aus Radeberg, setzte Viola mit ihrem Griff ordentlich zu. Immerzu von oben um den Kopf greifend, hatte Viola keine Chance einen Wurf anzusetzen.

Ihre Gegnerin konnte auch mit Yuko in Führung gehen. Beim nächsten Wurfansatz drehte Viola aber gegen und bekam sogar Waza-Ari. Leider geriet sie gleich darauf in eine unangenehme Festhalte, und musste aufgeben.

Aber die SGW hat ja bekanntlich das Glück in Eimern auf dem Sportplatz stehen…

Violas erste Gegnerin war größer als ihre zweite, diese kam mit ihrem Griff nicht durch und verlor.

Auswiegen:

Knifka: 29,5 kg

Smiletzki: 30,4 kg (was die wohl gegessen hat?)

Viola: 28,5 kg.

Damit war Viola doch noch erste ihrer Gewichtsklasse.

Außerdem bestritt Viola noch zwei Freundschaftskämpfe, einen gegen Wanda und einen gegen eine U13-Starterin, die sie beide für sich entscheiden konnte.

Damit blieb in der U11 noch Emanuel. Er startete in der Gewichtsklasse –32 kg, die mit 13 Startern vermutlich am allerstärksten besetzt war. Und Emanuel hatte nicht das Glück eines Freiloses.

Sein erster Kampf gegen Schröder vom 1. Spremberger JC ging gleich über die volle Zeit. Am Ende stand es Waza-Ari gegen Waza-Ari, aber Emanuel konnte noch einen Yuko aufweisen und gewann.

In seinem zweiten Kampf fiel Emanuel auf Hiza-guruma und wurde anschließend in die Festhalte genommen, aus der er sich nicht befreien konnte.

Auf seinen dritten Kampf in der Trostrunde musste Emanuel dann fast zwei Stunden warten.

Leider vergebens: sein Gegner brachte ihn schnell mit O-goshi zu Fall.

Damit schied Emanuel aus.

U13:

In der Gewichtsklasse – 44 kg, starteten neben Vivien noch drei weitere Mädchen.

Es wurde also jeder gegen jeden gekämpft.

Ihren ersten Kampf bestritt Vivien gegen die Orangegurtin Matinkova aus Jablonec, leider musste sie diesen Kampf abgeben.

Da sie auch ihre beiden anderen Kämpfe abgeben musste, belegte Vivien den dritten Platz ihrer Gewichtsklasse.

Julia startete in der Gewichtsklasse – 48 kg, wo bei sechs Startern Doppel-KO-System gekämpft wurde und Julia durch ein Freilos gleich ins Halbfinale durchrückte.

In ihrem ersten Kampf traf sie auf Walther aus Riesa, die sie mit einem O-soto-gari auf Ippon warf.

Damit stand Julia auch schon im Finale, wo sie auf die Gelb-orange-Gurtin Eckel traf. Hier war Julia mit Tai-otoshi erfolgreich und ging gleich in die Kesa-gatame nach, wo sie 25 Sekunden blieb.

Damit wurde Julia erste ihrer Gewichtsklasse.

Bei den Jungs konnten wir wieder bloß einen stellen, nämlich Mario.

Dieser startete in der Gewichtsklasse –40 kg und hier waren insgesamt vier Starter anwesend.

Seinen ersten Gegener, den Orangegurt Richter besiegte Mario souverän: aus einer seitlichen Auslage ging er ca. fünf Sekunden nach Hajime in den Tai-otoshi und bekam sofort Ippon (hatten wir ja auch gestern im Training – Aufpassen lohnt sich!).

Sein zweiter Gegner war Tomas Zikmund aus Jablonec. Dieser starke Gegner errang schnell zwei Waza-Ari und gewann gegen Mario.

Leider musste Mario auch seinen dritten Kampf abgeben, da er zwar die Wurfansätze seines Gegners vermeiden konnte und nur auf Koka fiel, aber im Bodenkampf den lange Armhebel nicht vermeiden konnte, der im Nachhinein auch ziemlich weh tat.

Damit belegte Mario den dritten Platz.

Blieb nur noch Clifford, der zwar noch U15 startberechtigt wäre, aber morgen keine Zeit hat, und dafür heute U17 kämpfte und hier wieder gewohnt starke Kämpfe ablieferte.

In der Gewichtsklasse – 60 kg waren neun Starter anwesend.

Sein erster Gegner war der Grüngurt Reiter von Bautzen, dem er mit Kontertechniken einen Koka und einen Yuko abnehmen konnte und diese Wertungen über die Zeit rettete.

Auch seinen zweiten Kampf gegen Brockelt von Zittau konnte er mit einem Yuko über die Zeit, für eine halbe Aushebetechnik klar machen.

Damit stand Clifford im Finale, wo es gegen den nicht sonderlich starken, aber beweglichen und schnellen Blaugurt John ging.

Dessen kaum zu bemerkenden Seoi-nage-Ansätzen konnte Clifford nur zweimal ausweichen, beim dritten Mal flog er auf Ippon.

Damit belegte Clifford einen guten zweiten Platz

Die große Überraschung kam dann bei der Siegerehrung. Nachdem wir die Hoffnung auf einen Pokal schon lange aufgegeben hatten, da wir augenscheinlich einfach zu wenig Starter in jeder Altersklasse hatten, waren wir sehr überrascht, dass unsere U11, mit zwei Ersten und einem Zweiten, doch noch in der Mannschaftswertung auf Rang 3 gekommen war.

Also sackten wir noch einen schönen Pokal ein – zu bestaunen wie immer in der Judohalle – und fuhren nach Hause.

Hoffen wir das die U15 und U20 morgen auch schöne Kämpfe abliefern.



Abschließend bleibt noch zu bemerken, dass acht Starter für drei Altersklassen doch entschieden zu wenige sind.

Ich hätte mir für dieses schöne Turnier eine stärkere Besetzung gewünscht.



max

26.11.2005: 5. Pokalturnier des JSV Rammenau – Tag 1: U11, U13, U17

26. November 2005 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

An diesem Wochenende veranstaltete der JSV Rammenau zum fünften Mal sein Pokalturnier für die Altersklassen U11, U13, U15, U17 und U20, jeweils männlich und weiblich. Am Samstag waren U11, U13 und U17 dran.

An beiden Tagen wurden die erreichten Plätze in Punkte umgesetzt (1. Platz = 7 Pkt., 2. Platz = 5 Pkt., 3. Platz =3 Pkt., 5. Platz = 1 Pkt.) und Vereinsweise zusammengezählt.

Insgesamt waren 21 Vereine anwesend. Unser Ziel war natürlich, weit vorne in der Pokalwertung mitzumischen.

Mit dabei waren: Emanuel Albrecht, Babak und Amir Ali Akbari, Vivien, Viola und Jonas Haupt, Linda-Luisa Hoffmann, Vivien und Celine Kaden, Wanda Schöne, Mario Conzendorf, Adrian Orsyszek, Julia Nossol, Anne Liepke, Lisa Schiemann und Benjamin Schulz.

Der Wettkampf begann gegen 11:00 Uhr, gekämpft wurde auf vier Matten, dennoch zog sich der Wettkampf ziemlich lange hin.

Die Altersklassen U11 und U13 begannen gleichzeitig, doch hier als erstes die U11:

Viola startete in der Gewichtsklasse –26 kg und hatte hier drei Gegnerinnen.

Ihre erste Gegnerin Willhelm konnte sie mit Seoi-Otoshi erst auf Waza-Ari und dann auch noch auf Ippon werfen. Von ihrer zweiten Gegnerin wurde Viola leider in die Festhalte genommen und konnte sich daraus nicht mehr befreien. Nach einem erneuten Sieg gegen ihre dritte Gegnerin durch Kesa-Gatame, kam dann der berühmte Haken an der Sache: 3 von 4 Starterinnen hatten 2 Siege auf ihrem Konto, und auch noch alle mit Ippon. Dass hiess für Viola Auswiegen. Als schwerste der drei Mädchen belegte Viola Platz 3 ihrer Gewichtsklasse.

Linda startete in der Gewichtsklasse –28 kg. Ihren ersten Kampf bestritt Linda gegen Nele König, die sie mit O-Soto-Otoshi auf Waza-Ari warf und anschließend in die Kesa-Gatame nahm. Nach 20 Sekunden hatte Linda Ippon erreicht. Der zweite Kampf ging über die volle Zeit. Letztendlich musste Linda den Kampf leider mit Koka abgeben. Der dritte Kampf ging ebenfalls über die volle Kampfzeit von zwei Minuten. Am Ende hatten beide Kämpferinnen keine Wertung erreichen können, deshalb folgte der unvermeidliche Schiedsrichterentscheid. Dieser fiel leider negativ für Linda aus, dennoch belegte sie einen dritten Platz.

Celine und Wanda starteten beide in der Gewichtsklasse –24 kg und hatten hier noch eine Gegnerin.

Beide mussten den Kampf gegen die Orangegurtin Trebes aufgrund von deren Technikvorteil abgeben.

Der Kampf Wanda gegen Celine ging nach langem Warten mit Ippon für Wanda für O-Goshi aus.

Damit belegte Celine den dritten und Wanda den zweiten Platz ihrer Gewichtsklasse.

Emanuel startete in der Gewichtsklasse –29 kg (6 Starter). Seinen ersten Kampf musste er gegen Prusas von Lichtenberg durch eine Kesa-Gatame seines Gegners abgeben.

Leider musste er auch seinen zweiten Kampf abgeben, und schied damit aus.

Babak kämpfte in der Gewichtsklasse – 32 kg und hatte hier die meisten Gegner: insgesamt 13 Starter.

Seinen ersten Kampf verschlief Babak und vergab den Sieg an Daniel Bauer aus Schmölln. Der zweite Kampf ging mit maximaler Knappheit an Babak. Bei einem Hantei mit Waza-Ari-Gleichstand bekam er zwei der drei Kampfrichterstimmen und kam knapp weiter.

Gegen seinen dritten Gegner konnte er mit Seoi-Otoshi zwei Yuko erringen die er über die Zeit rettete. Den vierten Kampf konnte Babak mit Ippon für sich entscheiden. Damit hatte Babak sich bis zum Kampf um Platz 3 durchgekämpft. Im kleinen Finale gegen den Gelbgurt Hannes Nitzsche lief Babak leider genau auf dessen O-Goshi und hatte nach zwei Sekunden den Platz verspielt. Damit hatte Babak Platz 5.

Jonas startete in der Gewichtsklasse – 42 kg und kämpfte dort gegen die drei anderen Starter im Pool-System.

Auch Jonas verschlief seinen ersten Kampf und lief seinem Gegner Robert Schuster auf dessen O-Goshi. Seinen zweiten Gegner, Wetschel aus Zittau, konnte er nach mehreren Festhalteansätzen in die Yoko-Shio-Gatame nehmen und dort halten bis die 25 Sekunden um waren.

Seinen dritten Kampf gegen Moritz Hut konnte er mit Waza-Ari für Hiza-Guruma über die Zeit gewinnen.

Damit belegte Jonas einen guten 2. Platz.

Die U13 kämpfte paralell zur U11:

Vivien H. startete in der Gewichtsklasse –36 kg und kämpfte hier im Pool gegen drei weitere Starterinnen.

Ihren ersten Kampf musste Vivien gegen die Grüngurtin Laura Wiener aus Bautzen abgeben, da nach Ablauf der Kampfzeit ihre Gegnerin einen Waza-Ari-Vorsprung hatte.

Ihren zweiten Kampf konnte Vivien gegen Andrea Miedtank aus Radeberg gewinnen, indem sie ihre Gegnerin in eine Art Soto-Maki-Komi einspannte.

Auch ihren dritten Kampf gegen Maria Karg konnte Vivien mit zwei Waza-Ari für einen Seoi-Otoshi und eine anschließende Festhalte für sich entscheiden. Damit belegte sie den zweiten Platz in ihrer Gewichtsklasse.

Vivien K. und Julia starteten beide in der Gewichtsklasse –40 kg und hatten dort noch drei weitere Kontrahentinnen.

Natürlich lautete der erste Kampf Weixdorf gegen Weixdorf: Julia spielte ihren Technikvorteil aus und warf Vivien mit Ko-Uchi-Gari.

Ihren nächsten Kampf sollte Vivien gegen Michelle Gummich aus Lichtenberg bestreiten. Stattdessen stand eine andere Starterin auf der Matte, die Vivien mit O-Soto-Gari wegputzte. Nachdem sich herausstellte dass es eine falsche Paarung gewesen war, wurde das Ergebnis natürlich annuliert.

Gegen die echte Michelle Gummich lieferte Vivien einen Klasse-Kampf und musste sich nur geschlagen geben, da sie im Boden in einen Hebel geriet. Ihre beiden anderen Kämpfe musste Vivien leider beide abgeben.

Damit schied sie aus.

Julia musste in ihrem zweiten Kampf gegen Viviens dritte Gegnerin ran, konnte sie aber schnell im Boden mit Kesa-Gatame bezwingen.

Ihren dritten Kampf gewann Julia durch eine Verbindung von Tai-Otoshi und Kesa-Gatame. Und auch ihren vierten Kampf konnte Julia für sich entscheiden, diesmal mit einem Waza-Ari für eine Festhalte und einen abschließenden O-Uchi-Gari.

Damit belegte Julia den ersten Platz.

Amir startete in der Gewichtsklasse –32 kg und fand sich dort in einem mit starken Kämpfern besetzten 4er-Pool wieder.

Sein erster Gegner war Michael Frohberg, dem Amir auf seinen O-Goshi rannte und auf Ippon fiel. Sein zweiter Gegner, war der Grüngurt Schudak, dem Amir in die Festhalte geriet.

Auch seinen dritten Kampf gegen einen orange-grün-Gurt musste Amir abgeben. Damit belegte Amir einen dritten Platz.

Mario startete in der Gewichtsklasse –38kg, wo mit sieben Startern im Doppel-KO-System gekämpft wurde.

Leider musste Mario seine beiden Kämpfe abgeben und schied aus.

Maximilian startete in der Gewichtsklasse –42 kg und hatte hier im Pool-System vier Kämpfe.

Seinen ersten Kampf gegen Robert Baak konnte er durch einen Konter gewinnen. In seinem zweiten Kampf konnte Maximilian mit O-Soto-Gari Ippon erreichen. Auch sein dritter Gegner, der gelb-orange-Gurt Hatsch fiel schnell auf einen starken Ko-Uchi-Gari.

Da Maximilian seinen letzten Kampf gegen Florian Rilke ebenfalls gewann, belegte er den verdienten ersten Platz seiner Gewichtsklasse.

Adrian startete in der Gewichtsklasse –35 kg (insgesamt 7 Starter). In seinem ersten Kampf konnte er den Gelbgurt Dering von Rammenau mit O-Soto-Gari zu Fall bringen.

Den zweiten Kampf gegen Paul Bernhard von Boxodrf musste Adrian im Boden wegen eines Juji-Gatames seines Gegners abgeben. Leider musste Adrian auch seinen dritten Kampf abgeben, wenn auch nur mit Koka.

Damit schied er leider aus.

Damit war nur noch die U17 übrig:

Anne startete in der Gewichtsklasse –63 kg (7 Starterinnen) und hatte hier ein Freilos.

Ihre erste Gegnerin war die Blaugurtin Isabell Emmentaler. Anne holte sich erst einmal einen Waza-Ari durch Ko-Uchi-Gari. Nach kurzer Zeit ging sie mit einem gerollten Übergang in den Boden über und konnte hier mit einer Festhalte Ippon erringen.

Dank ihres Freiloses stand Anne mit diesem Sieg schon im Finale.

Hier musste sie gegen eine Kämpferin aus Görlitz antreten, derem Harai-Goshi sie leider nicht entgehen konnte.

Damit belegte Anne den zweiten Platz ihrer Gewichtsklasse.

Lisa startete in der Gewichtsklasse –70 kg und hatte hier zwei Gegnerinnen aus Wolfen.

Ihre erste Gegnerin war Jutta Klamp, eine Blaugurtin, der sich Lisa mit Biss entgegenstellte. Leider musste sie den Kampf nach vielen erfolglosen Angriffen abgeben.

Ihrer zweiten Gegnerin, Julia Emmerich, geriet sie im Boden in einen Hebel bzw. langen Arm (der Hebel hätte nie gezogen). Trotzdem gab es Ippon für ihre Gegnerin.

Damit belegte Lisa einen dritten Platz.

Beni startete in der Gewichtsklasse –66 kg und hatte hier mit groben Schnitzern der Listenführung zu kämpfen.

Beim ersten Aushängen der Listen, stand er auf der Liste, im Eifer des Gefechts achteten wir nicht auf seine Gewichtsklasse und merkten erst sehr spät dass Beni plötzlich aus der Liste verschwunden war und seine Gewichtsklasse fast fertig war.

Nach einer Betreuer-Krisensitzung einigte man sich darauf, Beni auf eine frei Position zu setzen und nachträglich in die Liste einkämpfen zu lassen.

Seinen ersten Kampf musste Beni gegen einen sehr starken Braungurt bestreiten, dem er die ganze Zeit über das Leben schwer machte. In diesem wirklich starken Duell unterlag Beni letztendlich nur durch einen Yuko-Vorsprung seines Gegners durch eine Festhalte aus der sich Beni noch hatte befreien können.

Seinem zweiten Gegner, Dröger aus Rammenau musste sich Beni leider auf Ippon geschlagen geben.

Damit schied Beni aus.

ZUSAMMENFASSUNG:

Name / Gewichtsklasse / Starter / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platz

U11:                              

                              

Emanuel Albrecht     – 29 kg     6     2     –     2     –

Babak Ali Akbari     – 32 kg     13     5     3     2     5.

Jonas Haupt     – 42 kg     4     3     2     1     2.

Viola Haupt     – 26 kg     4     3     2     1     3.

Linda-Luisa Hoffmann     – 28 kg     4     3     1     2     3.

Celine Kaden     – 24 kg     3     2     1     1     2.

Wanda Schöne     – 24 kg     3     2     –     2     3.

                              

U13:                              

Amir Ali Akbari     – 32 kg     4     3     –     3     3.

Mario Conzendorf     – 38 kg     7     2     –     2     –

Maximilian Lutoschka     – 42 kg     5     4     4     –     1.

Adrian Orsyszek     – 35 kg     7     3     1     2     –

Vivien Haupt     – 36 kg     4     3     2     1     2.

Vivien Kaden     – 40 kg     5     4     –     4     –

Julia Nossol     – 40 kg     5     4     4     –     1.

                              

U17:                              

Anne Liebke     – 63 kg     7     2     1     1     2.

Lisa Schiemann     – 70 kg     3     2     –     2     3.

Benjamin Schulz     – 66 kg     9     2     –     2     –

Mit all diesen vielen Platzierungen kamen wir nach dem ersten Tag auf Platz 5 in der Vereinswertung.

Abschließend sollte vielleicht noch angeführt werden, dass die Organisation ziemlich unterirdisch war:

Es wurden Altersklassen durcheinander gehauen, Kämpfe wurden teilweise vergessen oder falsch eingetragen, die Organisatoren kannten sich nicht mit ihrem Listenführungsprogramm aus, der Wettkampf zog sich sehr lange hin, und die Sache mit Beni setzte dem ganzen die Krone auf.

Zum Glück änderte sich das am zweiten Kampftag.

max

Pokal für die U13 beim Frühjahrspokal in Lichtenberg, 29.05.05

29. Mai 2005 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

An diesem Sonntag fuhren sieben Starter der SG Weixdorf zum Frühjahrspokal der U13 nach Lichtenberg.

Mit dabei waren diesmal: Vivien Kaden, Vivien Haupt, Julia Nossol, Tasmin Hirschfeld, Adrian Orsyszek, Maximilian Lutoschka und Mario Conzendorf.

Insgesamt waren sieben Vereine angereist.

Gekämpft wurde in groben Gewichtsklassen, dass heisst viele Gewichtsklassen wurden zusammengelegt um eine gute Anzahl Starter zusammen zu bekommen, gewertet wurde aber getrennt.

Gekämpft wurde einerseits um die Platzierungen in den einzelnen Gewichtsklassen, aber auch um einen Platz in der Vereinswertung. Die besten drei Vereine durften einen Pokal mit nach Hause nehmen. Und bei so einem Anreiz wurde sich auch gehörig angestrengt und das zahlte sich am Ende auch aus …

Den Anfang machten die beiden Viviens, die beide in der Gewichtsklasse bis 36 kg starteten.

Vivien Haupt musste sich gleich in ihrem ersten Kampf einer Gegnerin mit einem orange-gelben Gürtel stellen, die sie bei Gleichstand in den Yukos mit einem Koka Vorsprung besiegen konnte.

Auch ihren zweiten und ihren dritten Kampf konnte Vivien für sich entscheiden, beide Kämpfe sogar vorzeitig durch Ippon.

In ihrem vierten Kampf traf die eine Vivien dann auf die andere. Nach einem längeren Kampf konnte Vivien Haupt einen Ippon erringen und hatte nur noch einen Kampf vor sich.

Auch ihren letzten Kampf konnte Vivien mit zwei Waza-Ari durch O-Soto-Otoshi für sich entscheiden.

Damit hatte sie alle Kontrahentinnen besiegt und war damit erster Platz ihrer Gewichtsklasse.

Vivien Kaden machte eine ähnlich gute Figur:

In ihrem ersten Kampf lag sie lange gegen ihre höher graduierte Gegnerin hinten, konnte dann aber kurz vor Schluss durch zwei Waza-Ari für O-Soto-Otoshi das Ergebnis kippen und gewann.

Ihren zweiten Kampf musste Vivien leider abgeben.

Ihren dritten Kampf bestritt Vivien gegen die Orange-Gelb-Gurtin Berge. Nachdem sie wiederum längere Zeit hinten gelegen hatte, nutzte Vivien ihre Chancen und konnte einen Waza-Ari und zwei Yukos aufholen. Kurz darauf war der Kampf zu Ende und auf beiden Seiten standen dieselben Wertungen: Leider musste Vivien diesen Kampf durch Hantei abgeben, weil sie einige Male mehr zu Boden gegangen war als ihre Gegnerin.

Ihren vierten Kampf musste Vivien gegen die andere Vivien abgeben, dafür trumpfte sie im letzten Kampf nochmal auf, und besiegte ihre Gegnerin durch zwei Waza-Ari, einen für einen Wurf, und einen für die anschliessende Festhalte.

Da sich die anderen Kämpfe in der Gewichtsklasse für Vivien günstig entwickelten, konnte sie sich am Ende über einen verdienten zweiten Platz freuen.

Julia startete in der Gewichtsklasse bis 40 kg:

Hier traf sie zuerst auf Anne Kalauch von Neustadt, die sie mit Ippon besiegen konnte. Ihren zweiten Kampf musste Julia gegen Michelle Gummich von Lichtenberg bestreiten, die sie nach kurzem Kampf in die Yoko-Shio-Gatame nahm und dort 25 Sekunden hielt.

Damit belegte Julia einen ersten Platz.

Tasmin startete in der Gewichtsklasse bis 48 kg und hatte dort sehr viele Kämpfe zu bestreiten, da sie sowohl gegen ihre Gegnerin aus ihrer Gewichtsklasse als auch gegen die Starterinnen aus der -44 kg und der -52 kg antreten musste.

Ihren ersten Kampf musste Tasmin gegen Susanne Göbbel aus ihrer Gewichtsklasse abgeben.

Dafür konnte sie alle restlichen Kämpfe für sich verbuchen: In ihrem zweiten Kampf siegte sie mit Koshi-Guruma, in ihrem dritten Kampf warf sie ihre Gegnerin auf Ippon, nachdem diese aus ungeklärten Gründen aus der gültigen Festhalte aufgestanden war, und auch ihren vierten Kampf konnte Tasmin durch Koshi-Guruma für sich verbuchen.

Damit belegte Tasmin einen zweiten Platz.

Während die Mädchen ihre Siege einfuhren, sah es bei den Jungs nicht anders aus:

Adrian startete in der Gewichtsklasse bis 31 kg.

In seinem ersten Kampf musste er sich gegen den späteren ersten Platz, einen orange-grün-Gurt, durch einen Waza-Ari-Vorsprung über die Zeit geschlagen geben.

Auch sein zweiter Gegner machte Adrian das Leben schwer, aber letztendlich konnte er ihn durch zwei Yukos besiegen.

Damit belegte Adrian einen zweiten Platz.

Maximilian und Mario starteten beide in der Gewichtsklasse bis 37 kg:

Maximilian hatte aber „nur“ vier Kämpfe zu bestreiten, da ein Starter zwischenzeitlich ausschied, Mario musste fünfmal ran.

Maximilian konnte gleich seinen ersten Kampf für sich verbuchen: Er nahm seinen Gegner in die Festhalte und hielt bis zum „Zeit“-Ruf. Seinen zweiten Kampf musste er gegen Mario bestreiten, den er durch einen Konterwurf besiegte. Auch seinen dritten Kampf entschied Maximilian für sich, diesmal durch O-Soto-Gari.

Leider musste Maximilian seinen letzten Kampf gegen seinen technisch-guten Gegner abgeben, der ihn auf Ko-Uchi-Maki-Komi warf.

Damit belegte Maximilian einen zweiten Platz.

Mario musste gleich seinen ersten Kampf abgeben. In seinem zweiten Kampf traf er auf Maximilian, der ihn auf Ippon kontern konnte.

Nach den ersten Niederlagen konnte sich Mario wieder fangen und zeigte was er konnte. Seinen dritten Kampf entschied er durch Kesa-Gatame für sich.

Leider musste er seinen vierten Kampf abgeben, weil er seinen Gegner nach mehreren Festhalteansätzen in einen Armhebel gerutscht war.

Doch seinen fünften und letzten Kampf konnte Mario wiederum mit Ippon für sich entscheiden.

Da seine Gegner so kämpften das eine Punkte-Gleichheit entstand, mussten Mario und zwei andere Starter nochmals zum Wiegen. Das Wiegen ging günstig für Mario aus: Seine beiden Gegner waren schwerer als er.

Damit belegte Mario einen dritten Platz seiner Gewichtsklasse.

Die Ergebnisse in Kurzform:

Name / Gewichtsklasse / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platz

Vivien Haupt     – 36 kg     5     5     –     1.     

Vivien Kaden     – 36 kg     5     2     3     2.     

Julia Nossol     – 40 kg     2     2     –     1.     

Tasmin Hirschfeld     – 48 kg     4     3     1     2.     

Adrian Orsyszek     – 31 kg     2     1     1     2.     

Maximilian Lutoschka     – 37 kg     4     3     1     2.     

Mario Conzendorf     – 37 kg     5     2     3     3.     



Damit blieb nur noch die Frage nach der Pokalwertung offen. Es sollten, um allen Vereinen eine Chance zu geben, und nicht nur denen die mit den meisten Kämpfern angereist waren, nur die besten fünf Kämpfer jedes Vereins gewertet werden.

Nach unseren Rechnungen vermuteten wir weit vorne mit dabei zu sein und wir wurden nicht enttäuscht:

Die SG Weixdorf konnte mit 31 Punkten den ZWEITEN PLATZ in der Vereinswertung belegen.

So gut wir auch waren, Rammenau war ganze zwei Punkte besser. Schade!

Für alle die es genau nehmen: Pulsnitz wurde mit 21 Punkten Dritter.

Auch wenn wir den ersten Platz knapp verpasst haben, können wir doch sehr stolz auf unsere Kämpfer sein, die alle klasse Leistungen zeigten und zwei erste, vier zweite und ein dritter Platz halte ich für ein gutes Ergebnis.

Der Pokal und die zugehörige Urkunde können ab Dienstag in der Judohalle bestaunt werden.

Weiter so!

max

3. Blitzturnier des SV Sachsenwerk am 02.04.05

4. April 2005 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am 02.04.05 machten sich insgesamt 12 Starter der SG Weixdorf auf den Weg zum Sportcenter Mickten in dem das dritte Blitzturnier des SV Sachsenwerk abgehalten wurde.

Das ganze geschah gestaffelt: U13 und U17 trafen sich 8:15 Uhr um den Wettkampfbeginn um 9:00 Uhr wahrnehmen zu können, die U15 und U20 konnten ausschlafen; für sie war 11:15 Treff.

Mit dabei waren: Tasmin Hirschfeld, Julia und Andre Nossol, Maximilian Lutoschka, Norman Totzke, Clifford Jung, Marc Merbitz, Lisa Schiemann, Jonas Warmuth, Tobias Krauthakel (auch als Kari), Max Sieger und Martin Weiher.

Insgesamt war das Turnier nicht so stark besucht, wie die Veranstalter es erhofft hatten, aber es war dennoch eine Mädchen- und Frauenauswahl aus Württemberg angereist, welche auch ganz schön abräumte.

Im Übrigen bedeutet die Bezeichnung Blitzturnier dass für alle Altersklassen nur zwei Minuten Kampfzeit angesetzt waren; nicht gerade viel, man konnte das aber auch als Vorteil nutzen.

Begonnen wurde mit den Kämpfen der U13, also der Klasse von Julia, Tasmin und Maximilian.

Julia kämpfte in der Gewichtsklasse bis 40 kg und konnte sich dort erfolgreich durchsetzen: Sie konnte in ihrem ersten Kampf Michelle Gummich mit Koka besiegen und schlug auch ihre zweite Gegnerin mit zwei Waza-Ari. Dadurch wurde sie erste in ihrer Gewichtsklasse.

Tasmin war allein in der Gewichtsklasse bis 48 kg. Daher musste sie zwei Freundschaftskämpfe gegen die benachbarten Gewichtsklasse bestreiten. In ihrem ersten Kampf verletzte sich Tasmin und musste sich geschlagen geben. Danach musste Tasmin ziemlich lange warten. Fälschlicherweise von der Listenführung komplett ausgetragen, obwohl ihre Verletzung nicht schlimm war, konnte sie ihren zweiten Kampf erst nachdem der Irrtum bemerkt worden war bestreiten. Leider musste sie sich gegen ihre Gegnerin Leonie Schauer vom SV Sachsenwerk durch Festhalte geschlagen geben.

Dennoch belegte auch Tasmin einen ersten Platz.

Max zeigte uns wie man die neue Wettkampfregel „fixierter Hebel = Ippon“ für sich nutzen konnte. Er hatte in diesem Turnier die meisten Kämpfe zu bestreiten.

Da er in der Gewichtsklasse bis 35 kg nur einen Gegner hatte, durften er und sein Gegner auf Freundschaftskampf-Basis im zweiten Pool der bis 38 kg starten. Und denen zeigte Max dann auch wo es lang geht:

Den regulären Kampf seiner Gewichtsklasse beendete Max vorzeitig mit einem Hebel aus der Kesa-Gatame-Position. Damit war er schon erster Platz seiner Gewichtsklasse.

In seinem zweiten Kampf traf Max auf Paul Moder von Mickten, den er … ?! hebelte. Paul Seifert von Grün-Weiß 90 besiegte Max ausnahmsweise durch Ippon für O-Uchi-Gari.

Gegen Philipp Michael lag Max kurzzeitig mit Yuko zurück, aber auch diesen Gegner konnte Max zu Boden zwingen und dort hebeln.

Damit stand Max schon im Halbfinale der Gewichtsklasse über ihm: Da Hebeln auf die Dauer so einseitig wirkt, warf Max seinen Gegner auf Waza-Ari und setzte einen Schlüssel an. Ergebnis: Ippon.

Und so gings gleich weiter ins Finale, das Max durch Ippon für O-Soto-Gari gewann. Damit war Max Erster seiner Gewichtsklasse und inoffizieller Erster der bis 38 kg, auch wenn er dafür keine Urkunde bekam. Klasse Leistung.

Die U13 hatte vorgelegt, jetzt sollte eigentlich die U17 starten. Da aber viel zu wenig weibliche Starter in dieser Altersklasse angereist waren, mussten diese auf die U20 warten, um dann mit dieser zusammengelegt zu werden.

Daher ging es nach reichlich drei Stunden U13 mit der U15 weiter.

Die U15 wurde durch Norman, Andre, Marc und Clifford vertreten.

Norman startete in der Gewichtsklasse bis 42 kg, in der bei fünf Startern nach Pool-System gekämpft wurde.

Seinen ersten Gegner konnte Norman durch einen Konter vorzeitig schlagen. Seinen zweiten Kampf gegen Stephan Schicht von Dresden Mitte musste Normann leider abgeben.

In seinem dritten Kampf verletzte sich Norman schwer und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Hoffen wir, dass er schnell wieder auf die Beine kommt.

Trotz seines Ausscheidens konnte Norman durch seinen Sieg im ersten Kampf noch einen dritten Platz belegen.

Andre hatte in der Gewichtsklasse bis 50 kg sieben Gegner, von denen er drei in seinem Pool treffen musste.

Andre musste beide Kämpfe gegen seine höher-graduierteren Gegner abgeben, sein dritter Kampf wurde aus unbekannten Gründen nicht durchgeführt. Damit schied er leider aus.

Marc startete in der Gewichtsklasse bis 55 kg und hatte insgesamt fünf Gegner, zwei davon in seinem Pool.

Seinen ersten Gegner Martin Opitz vom SV Sachsenwerk konnte er durch Yoko-Otoshi mit anschliessender Festhalte besiegen. Gegen seinen zweiten Gegner musste sich Marc durch einen Hebel seines Gegners geschlagen geben. Da dieser Marcs ersten Gegner ebenfalls schlug, wurde Marc zweiter seines Pools und zog ins Halbfinale ein.

Hier übernahm Marcs Gegner einen Beinfasser zum Sumi-Gaeshi, zumindestens sahen es die Kampfrichter so.

Damit belegte Marc einen dritten Platz.

Clifford hatte in der Gewichtsklasse bis 60 kg erstaunlich viel Konkurrenz:

Seinem ersten Gegner lief er auf Seoi-Nage drauf, dafür konnte er seinen zweiten Gegner aus der Kesa-Gatame hebeln. Seinen dritten Gegner konnte Clifford über 25 Sekunden in der Festhalte halten.

Damit wurde Clifford zweiter seiner Gewichtsklasse.

Nachdem die U20 eingetroffen war, durfte jetzt auch die weibliche U17 starten:

In der Gewichtsklasse bis 70 kg hatte Lisa nur eine Konkurrentin, daher musste sie noch drei weitere Freundschaftskämpfe gegen angrenzende Gewichtsklassen bestreiten.

Gegen ihre reguläre Gegnerin konnte Lisa mit zwei Yukos über die Zeit einen Sieg verbuchen.

Damit war sie erste ihrer Gewichtsklasse.

In ihrem ersten Freundschaftskampf musste sie sich gegen eine Blaugurtin, von der sie unglücklicherweise gekontert wurde, geschlagen geben. Ihre dritte Gegnerin konnte Lisa mit Ko-Soto-Gari vorzeitig matt setzen. Leider musste Lisa ihren letzten Kampf gegen die Braungurtin Lisa Schulz durch eine Festhalte abgeben.

Nun mussten noch Jonas, Tobi, Max und Martin ran.

Jonas startete in der Gewichtsklasse bis 66 kg und verwies verbissen die weit höher-graduierten Gegner in die Schranken. In seinem ersten Kampf konnte er den Braungurt Sven Gärtner von Grün-Weiß 90 auf Ippon kontern, seinen zweiten Kampf musste er durch Ko-Soto-Gake an Franz Ogorsolka aus Boxdorf abgeben.

Aber in seinem letzten Kampf konnte er wiederum auftrumpfen, indem er den zweiten Braungurt durch O-Soto-Gari auf die Matte legte. Da Ogorsolka die Braungurte ebenfalls besiegte, mussten diese auf dem Treppchen unten stehen, und Jonas hatte sich den zweiten Platz gesichert.

Tobias und Max starteten beide in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm, in der insgesamt zehn Starter waren. Beide bekamen jeweils einen Gewinnen der beiden Vorrundenkämpfe.

Tobias konnte sich gegen Sebastian Prautzsch mit O-Uchi-Gari und anschliessender Festhalte durchsetzen, und zog durch seinen Sieg über Tim Binder durch Seoi-Nage ins Finale ein.

Max hatte Glück und rückte kampflos ins Halbfinale ein, da sich der Sieger des Vorrundenkampfes anscheinend verletzt hatte. Durch einen Sieg im Halbfinalkampf stand er ebenfalls im Finale.

Im Finale standen sich also Weixdorf gegen Weixdorf gegenüber. (Erst wurde kurz diskutiert wie lohnenswert es wäre einfach nichts zu tun und nach Ablauf der Zeit die Kampfrichter entscheiden zu lassen, aber dass war dann doch zu feige.)

Nach kurzem Gerangel lief Max Tobi auf einen tiefen Seoi-Nage für den Ippon gegeben wurde; Tobias` ungläubiger Kommentar dazu: „Was? Das war Waza-Ari!“

Damit belegte Tobias den ersten Platz und Max den zweiten.

Damit war nur noch Martin übrig; er startete in der Gewichtsklasse bis 81 kg und hatte dort drei Gegner.

Marcel Wagner vom PSV Freital konnte Martin durch Festhalte besiegen, gegen Alexander Paul und Rico Freudenberg musste er sich geschlagen geben, damit belegte er einen dritten Platz.

Vor der Siegerehrung wollte die Landes-Auswahl der Mädchen aus Württemberg noch etwas kämpfen, damit sich der lange Weg wenigstens lohnte, und so konnten sich an den Matten jeweils Freiwillige des selben Gewichts und Alters oder zumindestens in der Nähe einfinden. Die Chance wurde von Tobias genutzt und der Kampf war auf jeden Fall ein Spass für die Zuschauer, da man es mit den Wertungen nicht ganz genau nahm.

Nach der Siegerehrung der restlichen Altersklassen, war das Blitzturnier dann auch blitzartig nach sechs Stunden beendet; unsere Bilanz:

Drei dritte Plätze, drei zweite Plätze und fünf erste Plätze bei 12 Startern, ein Ergebnis das sich sehen lassen kann. Weiter so!

Zusammenfassung:

Name / Gewichtsklasse / Starter in der Gewichtsklasse / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platzierung

U13                              

Julia Nossol     – 40 kg     3     2     2     –     1.

Tasmin Hirschfeld     – 48 kg     1     2     –     2     1.

Maximilian Lutoschka     – 35 kg     2     6     6     –     1.

                              

U15                              

Norman Totzke     – 42 kg     5     3     1     2     3.

Andre Nossol     – 50 kg     8     2     –     2     –

Marc Merbitz     – 55 kg     6     3     1     2     3.

Jung Clifford     – 60 kg     4     3     2     1     2.

                              

U17                              

Lisa Schiemann     – 70 kg     2     4     2     2     1.

                              

U20                              

Jonas Warmuth     – 66 kg     4     3     2     1     2.

Tobias Krauthakel     – 73 kg     10     3     3     –     1.

Max Sieger     – 73 kg     10     2     1     1     2.

Martin Weiher     – 81 kg     4     3     1     2     3.

max

LEM U13 in Riesa am 07.11.04

8. November 2004 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Oder: Von einem Glückspilz und vielen Pechvögeln

Zur diesjährigen Landeseinzelmeisterschaft in der Altersklasse U13 (zum letzten Mal U13, ab nächstem Jahr dann U14) hatten sich drei Judoka der SG Weixdorf qualifiziert: Tobias Lißner, Finn Armin Schley und Clifford Jung. Ausserdem hatte Maximilian Lutoschka vor einem Monat bei den Regionalmeisterschaften den zweiten dritten Platz belegt, und fuhr als Ersatzmann mit.

Diese vier Judoka fuhren nun am Sonntag, dem 07.11.04, zum VfL Riesa.

Der Wettkampf begann gegen 10:00 Uhr und war auf jeden Fall gut besucht.

Maximilian hatte Glück. Wahrscheinlich war ein anderer qualifizierter der REM nicht gekommen, jedenfalls wurde Max in die Liste aufgenommen und konnte in der Gewichtsklasse – 35 kg (14 Starter) starten.

Und er zeigte auch gleich dass er das verdient hatte:

In seinem ersten Kampf besiegte er den Orange-Gurt Rocco Hartmann vom BSSV nach einem kurzen Gerangel am Boden durch Kesa-Gatame.

In seinem zweiten Kampf war es kurz gefährlich für Max: Sein Gegner Justin Volte aus Radeberg konnte mit Waza-Ari in Führung gehen. Aber Max lies sich dadurch nicht irritieren. Fünf Sekunden später lag sein Gegner auch schon durch Ko-Soto-Gari lang. Ippon für Max.

Auch sein dritter Kampf war ähnlich spannend. Leider gewann hier letztendlich sein Gegner, Thomas Seymert vom AC Taucha, die Oberhand: Nachdem Max einen Yuko seines Gegners mit einem eigenen ausgeglichen hatte, rutschte er kurz vor Schluss für 16 Sekunden in die Festhalte. Er konnte sich zwar befreien, aber musste sich 0:5 geschlagen geben.

Max` vierter Kampf setze der Spannung dann die Krone auf: Er konnte sich gegen seinen Gegner, Henrik Schuster vom BSC Freiberg, gut zur Wehr setzen, aber nach drei Minuten hatten beide keine Wertung verbuchen können. Das bedeutete Hantei. Aus mir unerklärlichen Gründen entschieden sich zwei Kampfrichter für den passiveren Schuster.

Damit schlitterte Max knapp am dritten Platz vorbei. Er belegte aber dennoch als „Ersatzmann“ einen fünften Platz.

Tobias hatte – getreu dem Motto: Geteiltes Leid ist manchmal nicht halbes Leid“ – natürlich auch Pech:

Er startete in der Gewichtsklasse – 38 kg (16 Starter) .

Tobias musste gleich seinen ersten Kampf an Richard Hacke vom PSC Bautzen (orange-grün) abgeben. Auch Tobias kämpfte nicht schlecht, aber ein kurzer unaufmerksamer Moment bescherte ihm einen Koka Rückstand, den er nicht wieder aufholen konnte.

Seinem zweiten Kampf gegen Tom Peter vom TSV Reichenberg konnte er mit Harai-Goshi ein schnelles Ende machen.

Aber da war ja noch die dunkle Wolke die heute irgendwie über Weixdorf schwebte:

In seinem dritten Kampf gegen Georg Polte, TSV Reichenbach, wurde er von seinem Gegner so unglücklich geworfen, dass er sich die Schulter auskugelte. Anscheinend sprang das Gelenk gleich in seine natürliche Position zurück, aber mit seinem schmerzenden Ellenbogen konnte er sich nicht mehr aus der Yoko-Shio-Gatame des Gegner befreien. Damit schied Tobias aus.

Finn hatte heute ein ähnlich schweres Los zu ertragen. Er startete in der Gewichtsklasse – 46 kg, die auch voll besetzt war.

Er musste seinen ersten Kampf gleich gegen Felix Schwarze vom Döbelner SC, einen orange-grün-Gurt, abgeben.

Als nächstes verwechselte er einen ähnlich klingenden Namen mit seinem Namen und kämpfte einen schönen Kampf, den er letztendlich auch gewann – es war bloss leider nicht der richtige Gegner!!! Nach einigem diskutieren mit dem Listenführer wurde das schöne 10:0 revidiert und Finn kämpfte noch einmal. Jetzt legte er richtig los. Nur unwesentlich aus der Puste warf er seinen Gegner auf Yuko und ging gleich in die Festhalte über, die er 25 Sekunden hielt.

Seinen vierten/dritten Kampf bestritt er gegen Dennis Seibert vom SV DD Mitte. Durch zwei Waza-Ari konnte er diesen Kampf vorzeitig beenden.

Der entscheidende Kampf um Platz drei gestaltete sich ähnlich dem von Max: Finn konnte sich seines starken Gegners gut erwehren, er befreite sich aus einer Festhalte und konnte auch eigene Würfe ansetzen. Leider ging er seinem Gegner auf einen O-Soto-Gari auf den Leim. Dieser war knapp am Mattenrand begonnen, aber die beiden Aussenkampfrichter waren der Meinung der Wurf müsse gelten. Damit schlitterte Finn ebenfalls knapp am dritten Platz vorbei, belegte aber einen sehr guten fünften Platz und kann auf einen „Zusatzkampf“ stolz sein.

Clifford konnte als einziger Starter eine Platzierung erreichen. Er startete in der Gewichtsklasse –60 kg (8 Starter) .

Seinen ersten Kampf gegen Chris Wettstein (orange), vom JSV Zittau, konnte mit Yuko über die Zeit für sich entscheiden.

Seinen zweiten Kampf musste er leider gegen Päske aus Schildau durch einen Koshi-Guruma seines Gegners abgeben.

In seinem letzten Kampf, dem Kampf um Platz drei, legte sich Clifford nochmal richtig ins Zeug und konnte seinen Gegner Riebsam aus Crimmitschau mit O-Uchi-Gari nach ganzen acht Sekunden buchstäblich umhauen.

Damit belegte Clifford einen dritten Platz.

Zusammenfassung:

Name / Gewichtsklasse / Starter / Anzahl der Kämpfe (gesamt/gewonnen/verloren) / Platz

Maximilian Lutoschka     – 35 kg     14     4     2     2     (5.)

Tobias Lißner     – 38 kg     16     3     1     2     –

Finn Armin Schley     – 46 kg     16     4(/5)     2(/3)     2     (5.)

Clifford Jung     – 60 kg     8     3     2     1     3.

Abschließend möchte ich noch einmal klarstellen, dass das Ergebnis mit einem dritten Platz zwar nicht „so“ berauschend klingt, die Leistungen die an den Tag gelegt wurden, aber für sich sprechen können. Keiner muss sich schämen irgendeinen Kampf verloren zu haben, da immer der Wille und der Kampfgeist da waren. Ausserdem waren die meisten Niederlagen nur knapp und die meisten Siege gut erkämpft. Und nicht zu vergessen, dass sich eure Gegner auch für die LEM qualifizieren mussten.

Weiter so!

Mir hat es richtig Spass gemacht mitzufahren.

max

U13 räumt in Freiberg ab !

20. September 2004 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

18.09.04

Am Sonnabend, dem 18.09.04, fuhren sieben Judoka der Altersklasse U 13 zum Bergstädtischen Sportclub Freiberg. Es vertraten die SG Weixdorf: Julia Nossol, Maximilian Lutoschka, Martin Lang, Norman Totzke, Andre Nossol, Marcel Brettschneider und Clifford Jung.

Der Wettkampf begann gegen 10:00 Uhr und trotz einer relativ geringen Teilnehmerzahl, hatten die meisten doch relativ viele Kämpfe zu bestreiten.

Als einziges Mädchen startete Julia in der Gewichtsklasse ? 36 kg:

Ihren ersten Kampf musste sie gegen eine gleichgraduierte Gegnerin abgeben, ihren zweiten Kampf konnte sie jedoch gegen eine höher-graduierte Gegnerin mit Ippon durch Seoi-Nage gewinnen.

Damit belegte sie damit in ihrer Gewichtsklasse den zweiten Platz.

Bei den Jungen traten meist mehrere Teilnehmer aus einem Verein in der selben Gewichtsklasse an.

So auch bei uns: In der Gewichtsklasse ? 35 kg gingen Martin und Maximilian an den Start.

Maximilian gewann seinen ersten Kampf durch einen langen Armhebel, in seinem zweiten Kampf ging er mit Yuko für einen überdrehten Seoi-Nage in Führung und konnte diesen über die volle Kampfzeit verteidigen, und er gewann auch das Halbfinale durch einen Waza-Ari durch Wurf mit anschließender Festhalte.

Damit stand er im Finale.

Martin gewann seinen ersten Kampf durch Tomoe-Nage, seinen zweiten Gegner konnte er mit Harai-Goshi werfen, und auch den dritten Kampf konnte er für sich entscheiden.

Damit stand auch er im Finale.

Das Finale zwischen Maximilian und Martin konnte letztendlich Maximilian durch einen Wurf mit anschließender Festhalte für sich entscheiden.

Damit belegte Maximilian den ersten Platz und Martin den zweiten Platz.

In der Gewichtsklasse ? 38 kg ging Norman an den Start.

Er konnte den ersten Kampf durch einen Konter mit Ko-Soto-Gake für sich entscheiden, und auch den zweiten Kampf gewann er mit Harai-Goshi. Leider wurde er in seinem dritten Kampf selbst gekontert und musste seinen vierten Kampf durch einen Tai-Otoshi seines Gegners abgeben.

Damit belegte er einen dritten Platz in seiner Gewichtsklasse.

In der Gewichtsklasse ? 50 kg traten wieder gleich zwei Starter an: Andre und Marcel.

Marcel gewann seinen ersten Kampf durch einen langen Armhebel auf dem Bauch, den zweiten Kampf entschied er mit Morote-Seoi-Nage für sich, und den dritten Kampf gewann er wiederum mit einem langen Armhebel auf dem Bauch. Damit stand er im Finale.

Andre konnte seinen ersten Kampf durch Kesa-Gatame gewinnen, den zweiten Kampf entschied er durch einen Schlüssel am Boden für sich nachdem er lange Zeit hinten gelegen hatte und die Kampfzeit fast vorbei war, und auch den dritten Kampf gewann er durch einen Hebel am Boden.

Damit stand auch er im Finale.

Im Finale musste sich Marcel am Ende geschlagen geben, da er sich nicht mehr aus Andre`s Festhalte befreien konnte.

Damit belegte Andre den ersten und Marcel den zweiten Platz der Gewichtsklasse.

Als letztes startete noch Clifford in der Gewichtsklasse ? 60 kg.

Hier belegte er kampflos den ersten Platz.

Clifford konnte aber den Freundschaftskampf gegen einen Grüngurt aus der Gewichtsklasse + 60 kg durch Harai-Goshi gewinnen und hat sich seine Urkunde verdient.

Zusammenfassung:

Name / Gewichtsklasse / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platz

weiblich

Julia Nossol     – 36 kg     2     1     1     2.

männlich

Maximilian Lutoschka     – 35 kg     4     4     –     1.

Martin Lang     – 35 kg     4     3     1     2.

Norman Totzke     – 38 kg     4     2     2     3.

Marcel Brettschneider     – 50 kg     4     3     1     2.

Andre Nossol     – 50 kg     4     4     –     1.

Clifford Jung     – 60 kg     (1)     (1)     –     1.

Damit dass alle Kämpfer mindestens die Hälfte ihrer Kämpfe gewonnen haben und alle mit einer Urkunde und einer Medaille nach Hause gehen durften, können wir zufrieden sein.

Insgesamt drei Erste, drei Zweite und einen Dritten Platz.

Aber wie immer bleibt zu beachten: Wir dürfen uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen !

Vorallem die erstaunliche Menge Shidos hätte nicht sein müssen.

Aber trotzdem ein Klasse Ergebnis.

Max

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