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Neujahrsturnier in Freital – 2.Tag

2. März 2008 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am zweiten Kampftag des Freitaler Neujahrsturniers standen die U11 und die U17 auf der Matte um weitere Punkte für die Pokalwertung zu sammeln.

Die drei Kämpfer der U11 trafen sich etwas eher, die U17 durfte ausschlafen.

Mit dabei waren: Tamina Popp, Max Heinrich, Martin Weih, Vivien Haupt, Julia Nossol, Josefine Kammler, Mario Conzendorf, Adrian Orzyszek, Andre Nossol und als KaRi Martin.

Fast alle Kämpfer hatten sich dank guter Teilnehmerzahlen im Pool zu beweisen.

Bei der U11 waren insgesamt 80 Teilnehmer angereist, bei der U17 wurden keine endgültigen Zahlen verkündet.

Die Kampfzeit für die U11 wurde auf 2:30 Minuten heraufgesetzt, um sie langsam an die U14 zu gewöhnen.



Die Kämpfe der U11:

Tamina startete –33 kg und hatte hier insgesamt drei Gegnerinnen.

Ihre erste Kontrahentin war Natalie Pollack vom Dojo Shugyo Pirna, gegen die sie mit Waza-Ari und Yuko für O-Soto-Otoshi in Führung gehen konnte. Leider liess sie sich die Führung wieder nehmen und ihre Gegnerin hatte nach Ablauf der 2:30 Minuten dieselben Wertungen auf der Anzeigetafel stehen. Beim anschließenden Hantei verlor Tamina auch noch. Schade.

Ihre zweite Gegerin war Lisa Cegan, ebenfalls aus Pirna. Diese konnte sie mit O-Soto-Otoshi kontern und volle 25 Sekunden in der Festhalte halten.

Ihre letzte Kontrahentin war die Dresdnerin Anne Stötzner von Grün-Weiß 90, die nach Ablauf der Kampfzeit mit Yuko besiegen konnte.

Insgesamt belegte Tamina am Ende sogar den ersten Platz ihrer Gewichtsklasse, bekam einen Pokal und eine Urkunde und strahlte den restlichen Tag über beide Ohren.

Max hatte als einer von wenigen die Ehre Doppel-KO-System kämpfen zu dürfen. –26 kg waren immerhin 10 Starter angetreten. Als erstes hatte er ein Freilos, danach traf er auf den weiß-gelb-Gurt Paul Nagelski, gegen den er zwei Yuko, einen Koka und schlussendlich auch den Ippon einstecken musste.

In der Trostrunde konnte er nun selbst seinen zweiten Gegner mit O-Soto-Gari auf Waza-Ari werfen und diesen Vorsprung den restlichen Kampf halten.

Im Kampf um Platz 3 stand er nun Alexander Mitt vom PSV Freital gegenüber, der leider mit O-Soto-Gari kurzen Prozess mit Max machte.

Damit belegte Max den 5. Platz.

Martin Weih startete bis 38 kg und hatte hier drei von sieben Gegnern in seinem Pool.

Sein erster Gegner war der Cottbuser gelb-orange-Gurt Max Rose, der spätere Erstplatzierte, dem Martin einen harten Kampf lieferte, aber letztendlich mit 2 Yuko und einem Koka Rückstand abgeben musste.

Im zweiten Kampf musste Martin sich Philipp Richter vom JZ Riesa durch eine Kesa-Gatame seines Gegners geschlagen geben.

In seinem letzten Poolkampf konnte Martin nochmal auftrumpfen und dem Chemnitzer Gelbgurt Florian Buschmann mit zwei Waza-Ari für O-Stoto-Otoshi den Sieg abnehmen.

Das Ergebnis reichte für Martin leider nicht, weiterzukommen und er schied mit einem 5. Platz aus.

Nachdem die Gewinner der U11 geehrt worden waren, ging es direkt mit den Kämpfen der U17 weiter.

Die Mädchen hatten vorallem an den Kämpferinnen des JCL zu knabbern:

Vivien startete bis 52 kg und hatte hier zwei volle Viererpools mit harten Gegnerinnen.

Im ersten Kampf startete Vivien gegen Rebecca Geipel, eine orange-grün-Gurtin vom BSV Adorf, die sie mit zwei Waza-Ari für Uchi-Mata und eine anschließende Festhalte bezwingen konnte.

Ihre nächste Gegnerin war die JCLerin Maria Zimmermann, letztendlich auch Erstplatzierte der Gewichtsklasse. Vivien konnte sich sehr lange halten und konnte auch gute Wurfchancen herausarbeiten, die ihr aber leider nicht den erhofften Sieg einbrachten. Sie musste mehrere Yukos gegen sich einstecken, konnte mit Tai-otoshi links aber auch selbst einen Yuko erringen.

Durch einen Fussfasser ihrer Gegnerin musste Vivien einen Waza-Ari gegen sich einstecken. Ein Konter mit O-Soto-Gari brachte der JCLerin dann auch den endgültigen Sieg.

Im letzten Poolkampf gegen die Chemnitzerin Sarah Meuters konnte Vivien mit Mune-Gatame punkten.

Als Poolzweite kam Vivien in den Einzug ins Finale wo sie auf die Pool-Erste des B-Pools traf, Maria Roßbach vom BSV Adorf. Die Grüngurtin konnte einen Yuko erringen, aber Vivien zog ebenfalls mit Yuko wieder gleich. In der nächsten Aktion, die schon halb im Boden war, gelang es Viviens Gegnerin unglücklicherweise sie auf den Rücken umzukippen und den Kampf zu beenden.

Damit belegte Vivien einen schwer verdienten dritten Platz.

Julia und Josefine starteten beide –57 kg, welche bei sechs Starterinnen in zwei Dreierpools aufgeteilt war.

Josefine startete im ersten Pool gegen die riesengroße Kamenzer Grüngurtin Dietze, und musste sich von dieser mit O-Uchi-Gari auf den Rücken werfen lassen.

Ihre zweite Gegnerin, die Grüngurtin Zeun, konnte leider ebenfalls mit Ko-Uchi-Maki-Komi zum Erfolg kommen. Damit schied Josefine aus und belegte einen fünften Platz.

Julia startete im zweiten Pool gegen die Blaugurtin Kiesewetter, die mit ihrem tiefen Seoi-Nage Waza-Ari erringen konnte. Mit derselben Wurftechnik versuchte sie weiterhin Julia aufzubrettern, aber diese war nun aufmerksamer und fiel lediglich noch zweimal auf Yuko. Nach Ablauf der 4 Minuten Kampfzeit musste sich Julia zwar geschlagen geben, hatte aber einen starkten Kampf geliefert.

Ihre zweite Poolgegnerin, die orange-grün-Gurtin Ludwig, konnte Julia schnell mit Ippon werfen und den Kampf beenden.

Damit stand Julia im Einzug ins Finale. Hier musste sie gegen Josefines erste Gegerin, die riesengroße Grüngurtin ran. Julia kämpfte klug und geschickt und konnte stetig Boden gut machen. Für einen Konter gab es den ersten Waza-Ari, zwei Yukos für Uchi-Mata und zu guter letzt auch der zweite Waza-Ari für Ko-Uchi-Gari. Finale! Hier ging es wiederum gegen die erste Poolgegnerin, Kiesewetter, deren Würfen sie wiederum gut entgehen konnte, im Boden geriet Julia aber in einen Ude-Hishigi-Juji-Gatame und musste aufgeben.

Ein mehr als verdienter toller zweiter Platz!

Blieben noch die Jungs:

Bei den leichten Jungs startete Mario. Die vier Kämpfer –46 kg, kämpfen jeder gegen jeden.

Marios erster Gegner war der Werdauer Blaugurt Patrik Pietschel, der mit Waza-Ari für Ko-Uchi-Gari in Führung ging und seinen Sieg mit Seoi-Nage holte.

Im zweiten Kampf traf Mario auf den Schlettauer Philipp Hillig, der leider sehr schnell mit einer vor-rück-vor Kombination aus Uchi-Mata, O-Uchi-Gari und nochmal Uchi-Mata zum Erfolg kam.

Im letzten Poolkampf traf Mario nun auf Alexander Schultheiß vom PSV Senftenberg, dem er sich leider auch geschlagen geben musste.

Damit belegte Mario den dritten Platz seiner Gewichtsklasse.

Adrian startete –55 kg und wie bei Julia teilten sich hier 6 Starter zwei Pools.

Sein erster Gegner war ein alter Bekannter: Florian Serick vom TSV Reichenberg-Boxdorf. Der Blaugurt und Adrian bekämpften sich bis aufs Messer uns schenkten sich nichts. So ging der spannende Kampf bis ins Golden Score. Hier kam der Boxdorfer mit ener Seoi-Nage-Ko-Uchi-Maki-Komi-Kombination am Ende doch noch zum Ippon. Trotzdem stark gekämpft. Seinen zweiten Poolgegner, Brühn vom JZ Riesa, konnte Adrian mit Tani-otoshi zwar nur auf die Seite befördern, aber mit einer anschließenden Festhalte trotzdem bezwingen.

Als Poolzweiter stand Adrian nun im Halbfinale. Hier traf Adrian auf den Freitaler Haucke. Er musste einen Passiv-Shido hinnehmen und leider konnte sein Gegner auch mit einer Fegetechnik einen Waza-Ari erringen, den er über die Zeit hielt. Damit belegte Adrian einen dritten Platz. (Der Kampf Serick gegen Haucke war abschließend der letzte Kampf des Tages, ging ins Golden Score und wurde mit Koka durch Haucke gewonnen.)

Andre startete –73 kg und hatte erste Sahne Glück.

Bei acht Startern waren wir wie bei vielen anderen, auf drei Poolkämpfe und eventuell daran anschließende Halb- und Finalkämpfe eingestellt.

Andre kämpfte seinen ersten Poolkampf gegen Schnee von der HSG Mittweida und fiel auf Soto-Maki-Komi.

Zu seinem nächsten Kampf wurde er aber schon zum Halbfinale aufgerufen.

Ein vermutetes Chaos in der Liste war aber nicht eingetreten. Die beiden anderen Gegner waren nicht mehr da: einer hatte sich zu schwer zum Weiterkämpfen verletzt, der andere doch noch in die –66 kg-Klasse gerutscht. Glück für uns!

Im Halbfinale gegen Schade auf Senftenberg fiel Andre auf einen Uchi-Mata-O-Uchi-Gari-Kombination und verließ das Turnier mit einem dritten Platz.

Alles in allem dauerte der zweite Wettkampftag Gott sei Dank, nicht so lang wie der erste, zog sich aber am Ende doch noch ganz schön hin.

Aber alle Kämpfer hatten vorallem viele und gute Kämpfe und fast alle konnten zeigen was in ihnen steckt! Super gekämpft Jungs und Mädels! Weiter so!

Zusammenfassung:

Name / Gewichtsklasse / Starter / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platzierung

U11                              

Tamina Popp     + 33 kg     4     3     2     1     1.

Max Heinrich     + 26 kg     10     3     1     2     5.

Martin Weih     – 38 kg     8     3     1     2     5.

                              

U17                              

Vivien Haupt     – 52 kg     8     4     2     2     3.

Josefine Kammler     – 57 kg     6     2     –     2     5.

Julia Nossol     – 57 kg     6     4     2     2     2.

Mario Conzendorf     – 46 kg     4     3     –     3     3.

Adrian Orzyszek     – 55 kg     6     3     1     2     3.

Andre Nossol     – 73 kg     6     2     –     2     3.

Damit belegten wir insgesamt den VIERTEN Platz in der Mannschaftswertung!



Gruppenfoto der U17 mit dem Pokal für den vierten Platz in der Vereinswertung.

maks

4. Bautzner Männer-Aufbau-Turnier, 14.2.08

16. Februar 2008 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Mitten in der Woche, genauer am Abend des letzten Donnerstages machte sich eine spärliche Handvoll Weixdorfer auf den Weg nach Bautzen, um der Vorbereitung auf die anstehende Liga-Saison, den letzten Schliff zu geben.

Mit dabei waren Marc Merbitz, Benjamin Schulz, Max Sieger, und Martin Weiher.

Insgesamt reisten 7 Vereine an, aber das liess nicht auf de

ie Teilnehmerzahl schließen. Mit zwei Boxdorfer, einem Kämpfer aus Dresden Mitte, einem Kamenzer, einem Judoka aus Sachsenwerk, einem Hagenwerdaer, uns vieren und den Gastgebern, waren es insgesamt trotzdem nur 23 Starter insgesamt, wobei die schweren Jungs (bis und + 100 kg) gänzlich ausblieben.

Naja damit blieb das ganze schon recht familiär und es ging sehr schnell. Gekämpft wurde trotzdem auf zwei Matten, aber es kam schonmal vor, dass sich zwei Kämpfer und der KaRi einig waren, sich erstmal den Kampf der Nebenmatte anzusehen, bevor es selbst zur Sache ging.

Marc startete 66 kg und hatte hier insgesamt drei Gegner, also ein 4er-Pool:

Den ersten Kampf gab Marc gegen den Kamenzer Sandro Gierth durch einen Waza-Ari für einen Wurf seines Gegners und anschließender Kami-Shio-Gatame ab.

Auch im zweiten Kampf gegen den Gewichtsklassensieger MArtin Schmidt aus Bautzen musste Marc sich geschlagen geben.

Marcs dritter Gegner war ebenfalls ein Bautzner Gastgeber. Der Braungurt Dirk Günther machte Marc zuerst das Leben mit Kesa-Gatame schwer, wo Marc seinen Kontrahenten aber noch überheben konnte. Leider fiel Marc lurz darauf auf Uchi-Mata und gab den Ippon ab.

Damit ein dritter Platz für Marc.

Die –73 kg, war wieder am vollsten besetzt, wobei „voll“ schon leicht beschönigend ist. Insgesamt 7 angetretene Judoka kämpften in 2 Pools. Beni und Maks mitten unter ihnen, beide im 4er-Pool, zusammen mit den Bautznern Husseck und Lansch.

Als erster gewann Husseck gegen seinen Vereinskameraden, anschließend konnte Maks Beni besiegen.

In ihren zweiten Kämpfen machte Beni den Bautzner Lansch mit seinem Spezial-Harai-Goshi-tief einen Ippon kürzer, Maks konnte gegen Husseck mit einem Koka für einen Konter siegen.

Im letzten Poolkampf musste nun Beni gegen Husseck ran: Der Bautzner konnte einen Waza-Ari für Te-Guruma erringen und Beni handelte sich einen Raustreten-Shido ein. Eine Mune-Gatame seines Gegners konnte Beni zum Glück aufbrechen, doch die Festhaltezeit stand schon auf Yuko für den Bautzner. Dieser drehte dann Benis Harai-Goshi auch noch auf Waza-Ari gegen und konnte den Kampf damit vorzeitig für sich entscheiden.

Damit blieb Beni noch ein Kampf mit dem anderen Pooldritten, wir waren ja alle zum Kämpfen gekommen.

Maks konnte den zweiten Poolbautzner wiederum mit Soto-Maki-Komi auf Ippon werfen und stand damit im Einzug ins Finale.

Beni traf in seinem letzten Kampf auf einen Görlitzer Braungurt, wurde hier einmal auf Koka gekontert, konnte einem Te-Guruma noch von der Schippe springen, musste sich aber einem flinken Sumi-Gaeshi seines Gegners geschlagen geben.

Maks musste gegen den Poolzweiten des anderen Pools ran, ebenfalls ein Bautzner, und fiel hier auf einen Tani-otoshi seines Gegners voll auf den Rücken. Damit war auch hier das Turnier vorbei, der Kampf gegen den anderen Drittplatzierten fand nicht statt.

Somit ein fünfter Platz für Beni und ein dritter Platz für Maks.

Martin startete bis 90 kg und hatte hier mit dem Bautzner Voigt und dem Boxdorfer Busch alte Bekannte-

Im ersten Kampf konnte Martin den Boxdorfer bezwingen, im zweiten Kampf fiel er auf einen Uchi-Mata seines Gegners und musste sich der anschließenden Festhalte geschlagen geben. Da Busch ebenfalls gegen Voigt verlor, stand auch hier die Reihenfolge fest: ein zweiter Platz für Martin.

Gegen 20:45 war das Turnier damit auch schon beendet und eigentlich wars ne super Sache, weil alle Kämpfer viele und gute Kämpfe hatten.

Gruppenfoto



Alle Platzierten:


– 60 kg: (5 Starter)

1. Dominic Albrecht, SV Sachsenwerk

2. Karl Hache, PSC Bautzen

3. Robert Pabst, TSV Reichenberg-Boxdorf

3. Rico Apenborn, DD Mitte

– 66 kg: (4 Starter)

1. Martin Schmidt, PSC Bautzen

2. Sandro Gierth, PSV Kamenz

3. Marc Merbitz, SGW

3. Dirk Günther, PSC Bautzen

– 73 kg: (7 Starter)

1. Kluge, PSC Bautzen

2. Andre Husseck, PSC Bautzen

3. Röhle, PSC Bautzen

3. Max Sieger, SGW

– 81 kg: (5 Starter)

1. Michael Klien, PSC Bautzen

2. Jörg Schuhmacher, Zittau

3. ?

– 90 kg: (3 Starter)

1. Christian Voigt, PSC Bautzen

2. Martin Weiher, SGW

3. Philipp Busch, TSV Reichenberg-Boxdorf

maks

8. Crimmitschauer Wanderpokal für Männer am 9.2.08

11. Februar 2008 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Es war wie jedes Jahr soweit: zur Vorbereitung auf die kommende Liga-Saison fuhr die Weixdorfer Männermannschaft wie schon so oft, zum Männermannschaftsturnier nach Crimmitschau.

OK, Weixdorfer Männermannschaft ist an dieser Stelle wohl stark beschönigt, wenn nur 3 von 7 Kämpfern aus Weixdorf stammen…

Stark in den eigenen Reihen dezimiert griffen wir wieder auf unsere Stamm-Gaststarter Dominic und Roland zurück und wurden ausserdem noch von zwei Kämpfern vom Uni-Judo der TU unterstützt: Paul Eckhardt und Martin Wesche.

Insgesamt waren wir also genau eine Mannschaft und hatten noch Tobias als KaRi im Gepäck.

Es starteten:

– 60 kg: Dominic Albrecht

– 66 kg: Marc Merbitz

– 73 kg: Max Sieger

– 81 kg: Roland Langer, Paul Eckhardt

– 90 kg: Martin Wesche und Martin Weiher.

Insgesamt waren 17 Mannschaften am Start, deren aller großes Ziel es war, sich durch die Doppel-KO-Liste ganz nach vorn zu kämpfen.

Im starken Starterfeld waren unter anderem die Mannschaften der PSG Dynamo Brandenburg, Erfurter Judoka und auch die 1. Bundesligamannschaft aus Sindelfingen vertreten.

Wir starteten vom Pech verfolgt natürlich in die einzige Vorrunde:

Lok Chemnitz gegen SG Weixdorf: Denkbar knapp…

Gekämpft wurde von leicht nach schwer. Demzufolge fing Dominic an: Gegen den Braungurt Tom Stovelt konnte er einen Waza-Ari mit Sumi-Gaeshi erringen, fiel aber selbst auf Yuko und musste den Kampf gegen einen Laaz-Abtaucher seines Gegners abgeben.

Marc musste im zweiten Kampf gegen Felix Kliemann zunächst eine kleine Wertung gegen sich einstecken und lief seinem Gegner dann in einen überdrehten tiefen Seoi-Nage und fiel auf den Rücken. Max konnte im dritten Kampf mit O-Soto-Gari einen Punkt für Weixdorf holen.

Im vierten Kampf fiel Roland in der –81 kg-Klasse auf einen klassischen Uchi-Mata seines Gegners.

Nun war es an unseren „Einkäufen“, und sie machten ihre Sache gut: Martin Wesche konnte seinem Gegner zwei Yuko abluchsen und ohne große Gefahr über die Zeit retten. Und auch Paul konnte siegen, in dem er seinen viel schwereren Gegner mit starkem Griff unter Druck setzte und mit Tani-otoshi zum Ziel kam. Leider kugelte sich sein Gegner dabei den Fuss komplett aus und der Anblick war echt, naja… zum Kotzen! Gute Besserung an den Chemnitzer!

Die Waage war also wieder ausgeglichen und die +100 kg musste es entscheiden.

Martin trat hier gegen seinen leichteren und leider zu schnellen Gegner Philipp Kischke an, der Martin im Boden austrickste und die Schulter auf dem Rücken verdrehte. Martin musste aufgeben und den Ippon gegen sich hinnehmen.

Damit lautete das denkbar knappe Endergebnis 4:3 (40:25) für die Chemnitzer.

Nun gings in die Trostrunde. Hier trafen wir auf den PSV Glauchau, der davor 2:5 gegen die Leipziger Löwen verloren hatte. Beide Mannschaften erwarten uns dieses Jahr nochmal in der Verbandsliga.



SG Weixdorf gegen PSV Glauchau: Weixdorf teilt aus…

Wiederum musste Dominic als erster ran. Er startete gegen ein harten Brocken, und musste einige kleinere Wertungen gegen sich einstecken. Die letztlich kampfentscheidende Wertung konnte sein Gegner mit Tani-otoshi erringen. Er erhielt dafür einen Waza-Ari, den Dominic leider nicht mehr aufholte.

Marc startete gegen den Braungurt Yacoub und zeigte hier einen starken Griffkampf. Ein Fusswurf seines Gegners blieb ohne Wertung und ebenfalls mit einem Tani-otoshi, konnte Marc einen Koka erringen, der wohl eher ein Yuko gewesen wäre. Was solls. Diese Wertung ging über die Zeit und sicherte Marc den Sieg und uns den Ausgleich.

Max konnte bis 73 kg mit einer Mune-Gatame die Führung holen, die Paul bis 81 kg mit einer Hebel-Festhalte-Hebel-Ippon-Kombination im Boden ausbaute. Jeder weitere Kampf konnte nun unser Sieg sein.

Und schon Martin Wesche machte es klar: für Sumi-gaeshi erhielt er einen Yuko, ein O-Soto-Gari, den sein Gegner mit Ausheber zu kontern versuchte, was Martin wiederum zu Harai-Goshi ummünzte, wurde nicht bewertet. Gegen Ende ließ zwar die Kondi nach, und die Angriffe seines Gegners wurden gefährlicher, aber noch reichte es, und nach Ablauf der 5 Minuten Kampfzeit, war uns mit 4:1 schon der Sieg sicher!

Aber man konnte ja noch gleich ein paar Dinge klarstellen: Martin startete bis 100 kg und zeigte sich hier als Arbeitstier. Mit seiner Spezialtechnik Soto-Maki-Komi und Gegendreher gegen die großen Techniken seines Gegners konnte er Yuko um Yuko und auch Koka sammeln. (Insgesamt zwei Yuko und zwei Koka gegen je einen Yuko und Koka seines Gegners.) Auch im Boden suchte Martin seine Chancen, wurde dort aber immer unglücklich vom Mattenrand ausgebremst. Aber auch hier waren nach Ablauf der Kampfzeit mehr Wertungen auf der Weixdorfseite und es stand 5:1.

In der „Plus“trat Roland an und lag schnell mit Waza-Ari und Yuko für Uchi-Mata-Gaeshi und De-Ashi-Barai hinten. Aber beim Judo ist ja nie alles verloren: mit einem geschickten Hiza-Guruma ergatterte Roland ebenfalls einen Waza-Ari und aus seiner anschließenden Mune-Gatame konnte sich sein Gegner nicht mehr befreien.

Damit machte Roland am Ende sogar noch das 6:1 (43:7) für Weixdorf.

SG Weixdorf gegen TSV Rudow Berlin: Weixdorf steckt böse ein …

Und zweiter Trostrundengegner war die junge Mannschaft des TSV Rudow Berlin. Diese – ja man muss es wohl so sagen – vermöbelten uns nach Strich und Faden:

Bis 60 kg konnte Dominic einem Kata-Guruma seines Gegners knapp entweichen, musste aber einen Waza-Ari für Seoi-Nage gegen sich einstecken und fiel auf den Ko-Uchi-Maki-Komi seines Gegners auf Punkt.

Marc hatte bis 66 kg einem Laaz-Abtaucher seines Gegners wenig entgegenzusetzen.

Im dritten Kampf konnte Max zwar den Seoi-Nage- und Laaz-Ansätzen seines Gegners entwischen, verlor dafür aber im Boden durch eine Festhalte seines Gegners.

Paul zeigte ebenfalls gute Abwehrreaktionen, war aber auch immer gut damit beschäftigt die jeweils nächste Attacke seines Gegners abzuwehren. Ein Seoi-Nage-Ansatz seines Gegners brachte Paul eine hohe Flugphase, seinem Gegner aber trotzdem nur einen Waza-Ari. Beim nächsten Seoi-Nage wusste Paul es besser, und konnte vorher einsteigen, im Boden musste er in einer Festhalte, dennoch den zweiten Waza-Ari gegen sich einstecken und verlor ebenfalls.

Bis 90 kg konnte Martin Wesche zwar nicht den goldenen Punkt holen, aber zumindestens das 70:0 verhindern. Mit guten Reaktionen konnte er den Seoi-Nage- und Tani-Otoshi-Ansätzen seines Gegners immer wieder entwischen, musste aber letztendlich einen Waza-Ari für Kata-Guruma gegen sich einstecken. Diese kampfentscheidende Wertung konnte er „über die Zeit retten“.

Martin konnte sich bis 100 kg zwar wehren wie ein Tier, und sich auch aus einer brenzligen Yoko-Shio-Gatame befreien, aber einem Ippon-Seoi-Nage mit dazugehöriger Wertung musste er sich geschlagen geben.

+ 100 kg konnte Roland seinem riesengroßen und sicherlich auch gehörig schweren Gegner J. Mache (stand auf der Jacke) das Leben schwer machen und einige Wurfansätze vereiteln. Für unerlaubtes auf die Knie gehen musste er aber einen Shido gegen sich hinnehmen und am Ende kam auch der Ippon seines Gegners durch Uchi-Mata.

Somit konnten uns die Rudower mit 0:7 (0:67) doch gehörig in die Schranken weisen.

Somit schieden wir aus und konnten duschen und uns teilweise auch am Freibier gütlich tun.

Mit der Mannschaftsleistung kann man auf jeden Fall zufrieden sein, und wir hoffen mal das es in der Verbandsliga gegen Glauchau ähnlich gut läuft.

Vielen Dank nochmal an unsere Gaststarter, ohne die wir nicht hätten fahren können!

Für die, die es noch interessiert: Die Kämpfe um die dritten Plätze und das Finale waren natürlich extrem spannend und schön anzusehen! Am Ende siegte Sindelfingen gegen PSG Dynamo Brandenburg mit 5:2, zum dritten Mal in Folge und darf den Wanderpokal nun behalten.

Die Platzierungen:

1. Sindelfingen

2. PSG Dynamo Brandenburg

3. Erfurt

3.Koblenz

5. Königswusterhausen

5. Leipziger Löwen

Und nächstes Jahr fahren wir wieder hin! Viermal gibt’s nicht Sindelfingen!

maks

Bezirksmeisterschaften Männer/Frauen `07 in Dresden

10. September 2007 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

An diesem Sonntag trafen sich fünf Weixdorfer Kämpferinnen und Kämpfer um an den diesjährigen Bezirksmeisterschaften teilzunehmen, die dankenswerter Weise auch noch in Dresden waren.

Mit dabei waren: Anne Liepke, Antje Keil, Maria Weidner, Max Sieger und Martin Weiher.

Für alle Frauen war der Wettkampf wieder ein normales Turnier, für die Männer die Qualifikation für die Landesmeisterschaften nächste Woche.

Maria und Antje starteten beide in der – 57 kg-Klasse. Antje hatte im oberen Pool zwei Gegnerinnen, Maria im unteren genauso viele.

Antje startete gegen ihre ständige Gegnerin Tina Hohlefeld aus Kamenz.

Die Kamenzerin legte mit Yuko vor. Antje konnte ebenfalls mit Yuko nachziehen. Nach noch einem Yuko gegen Antje lief schon die letzte Kampfminute und eine Wertung musste her. Antje konnte ihre Gegnerin auch zu Fall bringen, leider gab es dafür aber nur einen Koka.

Ihren zweiten Kampf bestritt Antje gegen Julia Walter aus Freital, und konnte hier vorzeitig mit Ippon für Mune-Gatame siegen.

Damit wurde sie Poolzweite.

Maria startete im unteren Pool gegen Diana Gierth aus Kamenz und musste diesen Kampf abgeben. Ihren zweiten Kampf hatte sie gegen eine Gelbgurtin, und konnte hier zeigen was sie konnte. Im Boden konnte sie sich immer wieder aus Festhalten befreien und gewann am Ende auch mit Ippon für Kesa-Gatame.

Damit wurde auch Maria Poolzweite. Gott sei dank mussten Maria und Antje so nicht aufeinander treffen.

Antje traf in ihrem nächsten Kampf auf die Kamenzerin aus Marias Pool und konnte den Kampf mit zwei Waza-Ari für Wurftechniken vorzeitig beenden. Damit stand sie im Finale.

Maria traf auf Antjes erste Gegnerin und konnte hier lange Zeit mithalten und ihr das Leben schwer machen, bis sie auf Tsuri-Komi-Goshi fiel. Damit war Maria dritter Platz.

Damit war das Finale dieselbe Kampfpaarung wie im ersten Kampf: Antje Keil gegen Tina Hohlefeld. Der Kampf der gleichstarken Kämpferinnen ging wieder denkbar knapp aus. Die Kamenzerin ging mit Koka für einen Gegendreher in Führung und konnte diesen über die ganze Zeit verteidigen. Damit ein denkbar knapper zweiter Platz für Antje.

Anne startete in der – 63 kg-Klasse und hatte hier 4 Gegnerinnen

Im ersten Kampf trat sie gegen die spätere Siegerin Ullmann aus Freital an, hielt sich gut, aber musste den Kampf dann doch vorzeitig abgeben. Den zweiten Kampf gegen eine Gelbgurtin vom SV Sachsenwerk gewann sie souverän. Und auch im 3. Kampf konnte sie gegen eine Orangegurtin vorzeitig als Siegerin die Matte verlassen. In ihrem letzten Kampf musste Anne wiederum gegen eine Freitaler Starterin ran. In den ersten beiden Kampfminuten dominierte Anne klar und ging mit Waza-Ari, Yuko und Koka in Führung. Nun hatte aber Annes Gegnerin im Stand immer öfter gefährliche Gelegenheiten und auch im Boden geriet Anne in eine gefährliche Hebelsituation, konnte dieser aber entrinnen. Leider kommt unverhofft oft und in der nächsten ähnlichen Situation erkannte ihre Gegnerin die Chance und bog Annes Arm lang, sodass sie aufgeben musste.

Am Ende belegte Anne einen dritten Platz in ihrer Gewichtsklasse.

Max startete in der Gewichtsklasse – 73 kg, wo mit 13 Startern Doppel-KO gekämpft wurde.

Seinem ersten Gegner, dem späteren 2. Platzierten, hatte er wenig entgegen zu setzen und fiel schnell auf Uchi-Mata.

In der Trostrunde traf er als erstes auf einen älteren Braungurt, den Max im Stand aber vor allem im Boden gut im Griff hatte. Nach knapp drei Minuten vergangener Kampfzeit gab sein Gegner dann plötzlich verletzungsbedingt auf. Seinen nächsten Gegner nahm er so eng in eine Festhalte, dass dieser ebenfalls aufgeben musste.

Der dritte Trostrundenkampf fand nun gegen den Bautzner Steffen Pangerl statt. Dieser konnte schnell Waza-Ari erringen und damit stark in Führung gehen. Nachdem Max eine ganze Weile den weiteren Wurfansätzen seines Gegners entgehen konnte, legte er sich am Ende selbst in eine Technik und wurde prompt gekontert.

Jetzt gings nochmal um die Wurst. Der fünfte Platz wurde als Nachrücker für die LEM ausgekämpft. Gegen Förster vom SV Oberes Elbtal konnte Max Ippon erringen. Damit wurde er am Ende fünfter Platz.

Martin hatte sich in der Klasse – 90 kg zu behaupten.

Unglücklicherweise traf er gleich in seinem ersten Kampf auf den späteren Erstplatzierten und hatte demzufolge hier das nachsehen. In der Trostrunde musste er gegen den Boxdorfer Philipp Busch ran. Diesen konnte er schnell durch einen gekonnten Konter (Tani-otoshi) auf Ippon werfen.

Damit stand Martin im Kampf um Platz drei. Sein Gegner war der Zittauer Maik Binsch, auf den Martin schon beim letzten Verbandsliga-Kampftag getroffen war. Damals hatte er noch knapp verloren. Doch heute war Martins Tag. Stark im Griff und in seinen Wurfansätzen konnte Martin den Lockenschopf zweimal auf Waza-Ari werfen und damit siegen. Die Freude am Rand war riesig!

Martin belegte somit einen dritten Platz und fährt damit nächste Woche zu den Landesmeisterschaften.

(Noch zu erwähnen bleiben die beiden Sportler, bei denen während des Kampfes die Raucher-Utensilien aus dem Judogi purzelten. Peinlich, peinlich, Namen werden besser nicht genannt – aber sie gehörten natürlich nicht zur Weixdorfer Fraktion.)

Allen Startern viel Glück bei den LEM am 16.9.07 in Döbeln. Gebt alles!

12. Jugendturnier des Judoclub Leipzig am 19.5.07

4. Juni 2007 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am gestrigen Samstag trafen sich drei Judokas der U11 um zum Jugendturnier nach Leipzig zu fahren.

Mit dabei waren: Dorothea Trepte, Viola Haupt und Vanessa Schreiber.

Insgesamt war das Turnier, dass in der Leipziger Arena stattfand, vorallem von Leipziger Vereinen gut besucht und da sich die Mädels die mittleren Gewichtsklassen rauspickten, waren auch für alle neue Gegner da…

Das Turnier fand in der Hand-/Basketballhalle der Arena statt, gleich neben dem Trainingsraum des JCL, des sächsischen Leistungszentrums, welche auch drei ihrer Matten zur Verfügung stellten. Sächsische und deutsche Top-Judokas bekamen wir an diesem Tag leider trotzdem keine zu Gesicht (nur zukünftige).

Unsere drei Mädels verteilten sich auf die Gewichtsklassen –30 und –33 kg die mit 6 und 8 Starterinnen, nach der männlichen –32 (14 Starter) am stärksten besetzt waren.

Dorothea startete „alleine“ in der –30 kg und hatte hier erstmal ein Freilos, da Doppel-KO-System gekämpft wurde.

In ihrem Kampf traf sie auf die gelb-orange-Gurtin Christina Iggen vom Erfurter Judoclub, die spätere Erstplatzierte, und konnte mit Koka in Führung gehen. Im weiteren Kampfverlauf konnte ihre Gegnerin aber mit O-Soto-Gari ausgleichen und danach auch noch Ippon erringen. Somit ging Dorothea in die Trostrunde. Hier stand sie direkt im Kampf um Platz 3 und musste gegen Jasmin Aderhold von den Leipziger Löwen ran (die zahlenmässig sicher am stärksten vertreten waren), und musste hier ebenfalls einen Koka und einen Yuko der Gegnerin hingeben. Diesen Vorsprung konnte sie auch leider nicht mehr aufholen und verlor über die Zeit.

Damit belegte Dorothea den 5. Platz.

Vanessa und Viola starteten beide –33 kg und hatten hier 6 weitere Kontrahentinnen.

Vanessa traf in ihrem ersten Kampf auf Sophia Haucke von der TSG Markleeberg und konnte zwei Yukos für Tai-otoshi und O-Soto-Otoshi erringen. Indem sie ihre Gegnerin nach diesen Würfen immer mächtig am Boden bearbeitete, kam diese nicht zu Ausgleichschancen und Vanessa gewann.

Im zweiten Kampf traf sie auf die Orange-Gurtin Josephine Dahmer vom AC Taucha, die Vanessa in die Festhalte nahm und dort halten konnte.

Damit verpasste Vanessa den Einzug ins Finale knapp und musste in die Trostrunde.

Im Kampf um Platz 3, stand sie der ruppigen Orange-Gurtin Celine Poschhardt vom PSV Leipzig gegenüber, der sie auf O-Goshi lief und mit Ippon abging. Damit auch der 5. Platz für Vanessa.

Viola stand im ersten Kampf ebendieser Celine Poschhardt gegenüber, und konnte sie mit O-Goshi auf Yuko werfen und den Vorsprung über die volle Kampfzeit retten.

Violas zweite Gegnerin war Charlene Gasa vom AC Taucha, eine Orange-Gurtin, die Viola mit Tai-otoshi auf Ippon werfen konnte.

Damit stand Viola im Finale. Ihre Finalgegnerin war Josephine Dahmer, ebenfalls AC Taucha. Viola konnte eine Wurftechnik durchbringen, die aus unerfindlichen Gründen ohne (Ippon-)Wertung blieb, aber sofort zur Festhalte nachgehen und ihre Gegnerin dort halten.

Damit belegte Viola den ersten Platz in ihrer Gewichtsklasse!

In der Pokalwertung hatten wir mit drei Starterinnen wenig zu melden.

Den ersten Platz in der Pokalwertung belegte der Erfurter Judoclub mit 90 Punkten, vor dem PSVLeipzig mit 58 Punkten und den Leipziger Löwen mit 30 Punkten.

Und hier noch ein paar Schnappschüsse des Tages:

…. (folgen wenn ich es schaffe sie einzufügen…)

Alles in Allem war das Turnier gut organisiert, und unsere Kämpferinnen zeigten schönes Judo, wenn es auch leider nicht ganz zum gewünschten Erfolg führte, aber der kommt noch.

maks

2. Platz beim 10. Osterturnier der U14 in Boxdorf

2. April 2006 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am heutigen Samstag machten sich acht StarterInnen der SG Weixdorf zum 10. Osterturnier des TSV Reichenberg/Boxdorf auf, um dort in der Mannschaftswertung weit vorn mitzumischen.

Mit dabei waren: Julia Nossol, Mareike Weber, Anne Esser, Tasmin Hirschfeld, Vivien und Jonas Haupt, Paul Stibale und Maximilian Lutoschka, sowie unsere Kampfrichter Robert.

Unser Teilnehmerfeld war weit gestreut, und jeder versuchte sich so weit wie möglich vorn zu platzieren und Punkte für die Mannschaftswertung zu ergattern, aber es gab auch Preise für den ältesten und jüngsten Teilnehmer, den schnellsten Ippon und auch den besten KaRi.

Insgesamt waren circa 50 Teilnehmer aus 13 Vereinen anwesend, und ausser bei zwei männlichen Gewichtsklassen, konnte überall Pool-System gekämpft werden.

Es waren wie immer mehr Jungs als Mädchen anwesend, weshalb bei den Jungs begonnen wurde.

Paul startete in der Gewichtsklasse –34 kg, wo acht Starter in zwei Pools antraten.

Seinen ersten Kampf bestritt Paul gegen Robert Gnank vom BC Radeberg. Er konnte zwei O-Soto-Gari-Angriffe durchbringen und erhielt dafür einen Koka und einen Yuko. Diese Wertungen über die Zeit haltend, gewann Paul seinen ersten Kampf.

Seinen zweiten Pool-Kampf hatte Paul gegen einen Orangegurt vom PSV Cottbus, dem er leider in einen Hebel geriet. Aber Paul lernte. Nachdem Maximilian ihm erklärt hatte, wie man sich gegen Hebel verteidigt, ging Paul gut gewappnet in seinen dritten Kampf. Er konnte sich der Hebelversuche seines Gegners aus Dresden Mitte erwehren, kam aber mit seinem Seoi-otoshi nicht so richtig durch.

Nachdem die Kampfzeit abgelaufen war, und keine Wertung erzielt worden war, gings in die Golden-Score-Runde. Hier konnte Paul seinen Gegner in die Festhalte nehmen, die Zeitnehmer riefen aber nach 15 Sekunden „Zeit„ und darauf folgte „Matte„. Nach kurzer Beratung, rekonstruierten die Kampfrichter die Bodensituation und ließen den Kampf ab da weiter laufen. Paul konnte die Festhalte bis zum Ippon halten und gewann.

Damit war er Pool-Zweiter und stand im Halbfinale. Hier verlor er leider, und belegte damit einen dritten Platz und holte damit drei Punkte für die Mannschaftswertung.

Maximilian startete in der Gewichtsklasse –40 kg, die mit neun Startern eine der am stärksten besetzten Klassen war. Maximilian hatte heute Pech. Seinen ersten Kampf musste er nach einem Freilos, gegen den späteren Erstplatzierten, den Grüngurt Pietsch vom JSV Werdau, bestreiten. Diesem konnte er lange Zeit gut Paroli bieten, leider rannte er ihm letztendlich doch auf dessen Seoi-Nage und fiel auf Ippon.

Jetzt hatte Maximilian die ganze Trostrunde vor sich.

Es kam zum nächsten Unglück. Jemand sprang ungewollt für Maximilian ein: Als die Listenführung vergessen hatte, den nächsten Kampf anzusagen, war plötzlich ein fremder Starter aus einer anderen Gewichtsklasse aufgetaucht, der auf der anderen Matte hätte kämpfen müssen, und hatte statt Maximilian gewonnen.

Nett. Nachdem die Situation geklärt worden war, wurde der Kampf wiederholt. Maximilian machte aber ebenfalls kurzen Prozess. Er nahm seinen Gegner in die Mune-Gatame und von da war es nur ein kleiner Schritt zum Schlüssel. Ergebnis: Ippon.

Damit stand der Kampf um Platz 3 an. Auch diesen Kampf gewann Maximilian.

Damit hatte er sich durch die Trostrunde auf Platz 3 gekämpft und drei Punkte für den Verein.

Maximilian bestritt dann noch zwei Freundschaftskämpfe gegen einen weiteren Starter seiner Gewichtsklasse und gegen Jonas, die er aber beide abgeben musste.

Als dritter Junge startete Jonas in der Gewichtsklasse –43 kg, die mit sieben Startern auch gut gefüllt war.

Natürlich startete Jonas im 4er-Pool.

Seinen ersten Kampf gewann Jonas gegen Andre Eberweiser vom JSV Werdau, den er zweimal gegen dessen Wurf nach hinten umdrücken konnte, und dafür zweimal Waza-Ari kassierte.

Den zweiten Pool-Kampf gewann Jonas mit einem Schauvorführungs-Hiza-Guruma. Den Anfeuernden fiel dazu einfach mal gar nichts ein.

Leider legte sich Jonas in seinem dritten Kampf selbst rein und in den Seoi-otoshi seines Gegners. Jetzt schlug wieder das Pechvogelsyndrom zu. Drei Starter mit je zwei Ippon-Siegen – Auswiegen. Und Jonas war der „schwerste Junge„. Damit belegte Jonas leider nur einen fünften Platz.

Den Rest des Tages vertrieb sich Jonas mit Freundschaftskämpfen.

Er trat noch gegen zwei der Starter aus dem anderen Pool an, von denen er einen besiegen konnte und konnte Maximilian in einem weiteren Freundschaftskampf auf Ippon kontern.

Da wie fast immer weniger Mädchen als Jungs da waren und die Gewichtsklassen teilweise nur sehr spärlich besetzt waren, wurden diese Gewichtsklassen erst sehr spät ins Turnier einbezogen.

Anne und Mareike waren wie immer gleich schwer und dazu noch die einzigen in der –33 kg.

Also Weixdorf gegen Weixdorf. Mareike konnte zu Beginn des Kampfes einen Yuko für sich verbuchen, und an diesem Stand änderte sich dann auch drei Minuten nichts mehr.

Also belegte Anne den zweiten und Mareike den ersten Platz in dieser Gewichtsklasse, insgesamt 12 Punkte.

Anne bestritt noch einen Freundschaftskampf gegen Tina Grube vom BC Radeberg den sie mit Waza-Ari abgeben musste.

Vivien startete in der Gewichtsklasse –36 kg und hatte hier zwei Gegnerinnen, also richtig viele.

Ihren ersten Kampf gewann sie gegen Denise Zeißler vom JSV Werdau mit Festhalte.

Den zweiten Kampf gegen Luisa Mohr von Mitte gewann Vivien so schnell, dass wir es gar nicht mitbekamen, weil Jonas noch paralell kämpfte.

Damit belegte Vivien den ersten Platz, nochmal sieben Punkte.

Julia startete in der Gewichtsklasse –44 kg und hatte hier nur eine Gegnerin.

Ihre Gegnerin war die Orange-Grün-Gurtin Franziska Kahnes vom JSV Werdau. Diese konnte Julia volle Kanne in deren Wurfaktion kontern und war selbst total verdutzt wie gut ihre Gegnerin auf den flachen Rücken fiel. Ippon! Und noch ein erster Platz und sieben Punkte.

Tasmin startete in der Gewichtsklasse .52 kg und war hier allein.

Also noch ein erster Platz und sieben Punkte.

Damit der Wettkampf nicht ganz sinnlos gewesen sein sollte, bestritt Tasmin noch einen Freundschaftskampf gegen Julia, den Julia nach hartem Kampf für sich entscheiden konnte.

An dieser Stelle, der Test wer aufgepasst und mitgerechnet hat.

Wieviele Punkte hatte die SGW am Ende des Wettkampfes vorzuweisen ???

Antwort: 39 Punkte, man konnte also rechnen weit vorn mit dabei zu sein.

Mannschaftswertung:

13. Grün-Weiß Dresden

12. SV Dresden Mitte

11. SV Russeina

10. ISG Hagenwerder

9. Arashi Dresden

8. BC Radeberg

7. DS Pirna

6. USV TU Dresden – 18 Punkte

5. PSV Cottbus – 18 Punkte

4. PSV Freital – 25 Punkte

3. TSV Reichenberg/Boxdorf – 33 Punkte

2. SG Weixdorf – 39 Punkte

1. JSV Werdau – 45 Punkte

An dieser Stelle der Aufruf an unsere U14: Acht waren mit zum Wettkampf, mir fallen aber auf Anhieb noch vier oder fünf weitere Namen ein, die auch startberechtigt waren und augenscheinlich gefehlt haben.

Dies geht natürlich nicht an alle Kranken, oder wirklich-wirklich-wichtig-Verhinderten, aber Boxdorf ist wirklich nicht weit weg und dank guter Organisation, ging der Tag auch schnell über die Bühne.

Alle Starter haben das beste aus ihren Kämpfen rausgeholt und manche wie Jonas und Maximilian hatten wohl ein bisschen mehr Pech als andere, aber es war doch ein erfolgreicher Wettkampf und wir haben wieder einen Pokal mehr in unserem Dojo.

Zusammenfassung:

Name / Gewichtsklasse / Starter / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platzierung

(Freundschaftskämpfe in Klammern)

Mareike Weber     – 33 kg     2     1     1     –     1.

Julia Nossol     – 44 kg     2     1 (+1)     1 (+1)     –     1.

Vivien Haupt     – 36 kg     3     2     2     –     1.

Anne Esser     – 33 kg     2     1 (+1)     –     1 (+1)     2.

Tasmin Hirschfeld     – 52 kg     1     1 (+1)     –     (1)     1.

Paul Stibale     – 34 kg     8     4     2     2     3.

Maximilian Lutoschka     – 40 kg     9     3 (+2)     2     1 (+2)     3.

Jonas Haupt     – 43 kg     7     3 (+2)     2 (+1)     1 (+1)     (5.)

max

8. Neujahrsturnier des PSV Freital

11. Februar 2006 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am Sonntag, dem 05.02.06, machten sich ganze 22 Judoka der SG Weixdorf zum Neujahrsturnier nach Freital auf um sich Plätze und Pokale zu erkämpfen.

Gekämpft wurde in den drei Altersklassen U11, U14 und U17 , jeweils männlich und weiblich.

Mit dabei waren: Tasmin Hirschfeld, Linda-Luisa Mager, Celine und Vivien Kaden, Lisa Rosenhahn, Wanda Schöne, Julia Uhlmann, Mareike und Annika Weber, Vivien und Jonas Haupt, Julia und Andre Nossol, Emanuel Albrecht, David Berndt, Marcel Brettschneider, Mario Conzendorf, Martin Lang, Maximilian Lutoschka, Marc Merbitz, Adrian Orsyszek und Paul Stibale.

Insgesamt waren ca. 130 Starter aus 15 Vereinen anwesend.

Ziel war für jeden natürlich ein erster Platz, den der wurde mit einem Pokal belohnt.

Mit den Kämpfen der U11 und U14 wurde begonnen:

U11:

Wanda startete in der Gewichsklasse –24 kg und hatte hier zwei Kämpfe zu bestreiten.

In ihrem ersten Kampf traf sie auf die Orange-Gurtin Julia Seib von Freiberg und fiel hier auf O-Soto-Gari. Auch in ihrem zweiten Kampf fiel sie auf diesen Wurf und belegte damit einen dritten Platz.

Celine startete in der Gewichtsklasse –26 kg und hatte hier nur eine Gegnerin, Laura Ackermann von Reichenberg/Boxdorf.

Dieser war sie im direkten Duell leider unterlegen. Damit belegte Celine den zweiten Platz.

Linda und Annika starteten beide in der Gewichtsklasse –28 kg und hatten hier noch eine dritte Starterin, Charlene Gasa vom AC Taucha, mit dabei.

Die erste Kampfpaarung war Annika gegen Gasa, welche Annika nach langem Kampf leider verlor.

Danach kämpfte Linda gegen Gasa: Linda gewann, nachdem sie ihre Gegnerin in einen Bodenkampf verwickelt hatte, durch Festhalte.

Damit stand noch der Kampf Annika gegen Linda aus, den Linda ebenfalls für sich entschied.

Damit belegte Linda den ersten Platz und Annika den dritten Platz.

Linda hatte noch einen Freundschaftskampf gegen Ackermann aus Boxdorf zu bestreiten, den sie durch einen O-Soto-Gari ihrer Gegnerin verlor.

Emanuel startete in der Gewichtsklasse –32 kg und hatte hier zwei Kämpfe zu bestreiten.

Leider musste er beide abgeben.

Damit belegte er einen dritten Platz.

David startete in der Gewichtsklasse –46 kg und hatte hier nur einen Gegner, Jan Lenwojt vom BSC Freiberg. Diesem war er leider unterlegen.

Desweiteren hatte er noch einen Freundschaftskampf gegen den Gelbgurt Paul Hübner, den er nach anfänglicher Führung leider auch verlor.

Damit belegte David einen zweiten Platz.

U14:

Vivien H. und Julia U. starteten in der Gewichtsklasse –36 kg und waren hier allein. Da Mareike in der –33 kg ganz alleine war, wurden beide Gewichtsklassen zusammengenommen.

Der einzig relevante Kampf fand also zwischen Vivien und Julia statt. Vivien konnte diesen nach langem Gerangel für sich entscheiden.

Damit belegte Vivien den ersten Platz und Julia den zweiten Platz.

Jetzt hatten beide je einen Freundschaftskampf gegen Mareike. Julia kämpfte als erste und konnte den Kampf für sich entscheiden. Im Kampf Vivien gegen Mareike, fiel Mareike sehr unglücklich und verletzte sich an der Schulter, sodass sie am Sonntag noch zum Arzt musste.

Dennoch belegte sie den ersten Platz.

Vivien K. startete in der Gewichtsklasse –40 kg, wo bei fünf Starterinnen jeder gegen jeden gekämpft wurde.

Leider musste Vivien alle Kämpfe abgeben, größtenteils durch die noch nicht bekannten „Hebeltechniken“ (U14: Langer Arm = Ippon).

Damit belegte sie den fünften Platz.

Julia N. startete in der Gewichtsklasse –44 kg und hat hier eine Gegnerin, Lisa Pilarski vom AC Taucha.

Dieser war sie in ihrem leider einzigen Kampf unterlegen. Damit belegte sie einen zweiten Platz.

Tasmin startete in der Gewichtsklasse –52 kg und hatte hier zwei Gegnerinnen.

Ihre erste Gegnerin war Sarah Hering vom AC Taucha, der sie sich geschlagen geben musste. In ihrem zweiten Kampf rannte sie ihrer Gegnerin Sandra Mayer auf deren O-Goshi und musste den Kampf ebenfalls abgeben.

Damit belegte sie den dritten Platz.

Paul startete in der Gewichtsklasse –31 kg, die mit neun Startern stark besetzt war.

Sein erster Gegner war Tilo Koschara von HSG TU Dresden. Diesem musste er sich mit Ippon geschlagen geben. Damit musste Paul in der Trostrunde gegen Tobias Ackermann ran. Diesem rannte er leider in einen O-Soto-Gari und musste sich geschlagen geben. Damit schied er aus.

Mario und Adrian starteten in der Gewichtsklasse –37 kg, die mit zehn Startern an diesem Tag am stärksten besetzt war. Beide hatten aber Glück und ein Freilos.

Adrian bestritt seinen ersten Kampf gegen Tom Galle, und musste sich nach mehreren guten Ansätzen, doch mit einem Waza-Ari-Vorsprung diesem geschlagen geben.

Leider verlor er auch seinen zweiten Kampf und schied aus.

Mario stand Florian Serick von Reichenberg/Boxdorf gegenüber, dessen Harai-Goshi er sich geschlagen geben musste. In der Trostrunde traf er auf Silvio Colditz dem er sich leider auch geschlagen geben musste. Damit schied auch er aus.

Maximilian startete in der Gewichtsklasse –40 kg, wo bei sechs Startern Doppel-KO-System gekämpft wurde.

Sein erster Gegner war der Orangegurt Christian Arnold von Grün-Weiß. Diesen konnte er erst in die Festhalte nehmen und dafür Yuko erringen, und auch noch mit Ko-Soto-Gari auf Ippon werfen.

Damit stand er seinen zweiten Gegner, Alexander Hirschberger, gegenüber: Diesen konnte er mit O-Soto-Gari der Matte verweisen. Damit stand Maximilian im Finale. Dieses gewann er ebenfalls und belegte damit einen ersten Platz.

Jonas startete in der Gewichtsklasse –43 kg, die mit sieben Startern relativ stark besetzt war.

Nachdem alle Starter automatisch eine Runde vorgerückt waren, traf Jonas auf den Orangegurt Florian Rilke von Grün-Weiß 90. Dessen Erfahrungsvorteil musste er sich geschlagen geben.

In der Trostrunde traf er auf Herbst und fiel auf dessen Harai-Goshi.

Damit schied Jonas aus.

Nach der Siegerehrung der U11, konnte diese nach Hause fahren, die U14 musste sich noch etwas gedulden und die U17 begann mit ihren Kämpfen:

Lisa startete in der Gewichtsklasse –57 kg und hatte hier eine Gegnerin. Dieser musste sie sich durch zwei Waza-Ari, für einen Wurf und die anschliessende Yoko-Shio-Gatame, geschlagen geben.

Andre und Martin starteten in der Gewichtsklasse –55 kg, die mit acht Startern gut besetzt war.

Andre musste seinen ersten Kampf gegen Benjamin Zettl vom SV Sachsenwerk leider abgeben. Damit stand er in der Trostrunde. Hier konnte er Patrick Teubner vom SV Sachsenwerk mit Tani-Otoshi bezwingen.

Leider musste er den Kampf um Platz 3 gegen Chris Weise vom BSC Motor Rochlitz abgeben und belegte damit Platz 5.

Martin ging denselben Weg wie Andre. In seinem ersten Kampf musste er sich dem Grüngurt Christian Schoppe vom SV Sachsenwerk geschlagen geben. In der Trostrunde konnte er seinen zweiten Kampf mit einem schönen Tomoe-Nage vorzeitig beenden, und den Kampf und Platz 3 gab er ebenfalls wieder ab. Damit belegte auch Martin einen fünften Platz.

Damit blieben nur noch Marc und Marcel. Beide starteten in der Gewichtsklasse –60 kg und hatten hier noch zwei weitere Starter.

Marcel musste als erstes gegen den starken Braungurt Schmidt ran, der ihn mit zwei Waza-Ari für einen sehr flach geworfenen Harai-goshi und anschliessende Festhalte bezwang. Der zweite andere Starter hiess Tessemann, der ebenfalls einen Waza-Ari für einen Wurf kassierte und Marcel anschließend in eine Festhalte nahm.

Marc musste als erstes gegen Tessemann ran, dem er auf dessen O-Soto-Gari und abging.

Den Harai-Goshi-Ansätzen von Schmidt konnte Marc zwar immer entgehen, leider musste er sich im Boden einer Würge geschlagen geben.

Damit blieb noch der Kampf Marc gegen Marcel, den Marc durch Festhalte gewann.

Damit belegte beide einen dritten Platz.

Name / Gewichtsklasse / Starter / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platzierung

U11                              

                              

Celine Kaden     – 26 kg     2     1     –     1     2.

Linda Mager     – 28 kg     3     2 (+1)     2     (1)     1.

Wanda Schöne     – 24 kg     3     2     –     2     3.

Annika Weber     – 28 kg     3     2     –     2     3.

Emanuel Albrecht     – 32 kg     3     2     –     2     3.

David Berndt     – 46 kg     2     1 (+1)     –     2     2.

                              

U14                              

                              

Vivien Haupt     – 36 kg     2     1 (+1)     1 (+1)     –     1.

Tasmin Hirschfeld     – 52 kg     3     2     –     2     3.

Vivien Kaden     – 40 kg     5     4     –     4     –

Julia Nossol     – 44 kg     2     1     –     1     (5.)

Julia Uhlmann     – 36 kg     2     1 (+1)     – (1)     1     2.

Mareike Weber     – 33 kg     1     – (+2)     –     – (2)     1.

Mario Conzendorf     – 37 kg     10     2     –     2     –

Jonas Haupt     – 43 kg     7     2     –     2     –

Maximilian Lutoschka     – 40 kg     6     3     3     –     1.

Adrian Orsyszek     – 37 kg     10     2     –     2     –

Paul Stibale     – 31 kg     9     2     –     2     –

                              

U17                              

                              

Lisa Rosenhahn     – 57 kg     2     1     –     1     2.

Marcel Brettschneider     – 60 kg     4     3     –     3     3.

Martin Lang     – 55 kg     8     3     1     2     (5.)

Andre Nossol     – 55 kg     8     3     1     2     (5.)

Marc Merbitz     – 60 kg     4     3     1     2     3.

Wie zu erwarten war die Konkurrenz auf hohem Niveau angesiedelt und nicht jeder konnte, auch wenn er gut gekämpft hat, einen Platz erringen.

Es heißt also fleißig weiter zu trainieren, um auch diese Gegner knacken zu können.

max

Jubiläumsturnier 40 Jahre Judo in Boxdorf

7. Mai 2005 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am heutigen 7. Mai 2005 durfte ich das erste Mal bei einem Wettkampf Betreuer sein. Der TSV Reichberg/Boxdorf hatte zu 40-jährigen Jubiläum die U14 eingeladen.

Bei der geringen Teilnehmerzahl von nur 37 Kämpfern aus 11 Vereinen waren auch 6 Weixdorfer dabei: Marcel Brettscneider, Mario Conzendorf, Clifford Jung, Maximilian Lutoschka und die Geschwister Julia und Andre Nossol.

Julia war in ihrer Gewichtsklasse -40kg (insgesamt gab es nur 5 Starterinnen) die Einzige und gewann so kampflos den 1. Platz.

Anschließend bestritt sie noch zahlreiche Freundschaftskämpfe mit wechselndem Erfolg, da ihre Kontrahentinnen aus den anderen Gewichtsklassen meist deutlich schwerer waren.

Mario und Maximilian waren beide, in der mit 7 Teinehmern am stärksten besetzten, Gewichtsklasse -37kg. Es wurden ein 3er- und ein 4er-Pool gebildet.

Maximilian setzte sich im kleineren von beiden souverän durch: Seinen ersten Gegner Sappin aus Freital besiegte er schon nach kurzer Zeit durch einen Koshi-guruma, Schuster vom Gastgeber, der schon den grünen Gürtel hatte setzte er gekonnt mit gestreckte Armhebel außer Gefecht.

Im Halbfinale konnte Max seinen Gegner Knies mit einem Fußwurf zu Boden bringen und einen ganzen Punkt kassieren, der später als „schnellster Ippon“ ausgezeichnet werden sollte (nach 4,3 Sekunden!).

Leider wurde er dann im Finale, nach langem ausgeglichenem Kampf Oper des Fußwurfs von Serik aus Boxdorf. So kam er „nur“auf einen guten 2. Platz.

Mario hatte im 4er-Pool größere Probleme. Es begann gegen Knies, der ihn erst auf Waza-Ari warf und dann noch hebelte. Auch gegen Serik aus Boxdorf ging er durch einen Konter zu Boden. Vor allem mit der Grifftechnik seiner Gegner hatte Mario große Probleme und fand kein richtiges Konzept.

So verlor er traurigerweise auch noch seinen dritten und besten Kampf, indem sein Gegner Becher aus Pirna einen Yuko durch Tai-otoshi über die Zeit rettete. Aber Kopf hoch! Es kommt auch wieder besser.

Auch Andre und Marcel waren in der selben Gewichtsklasse: bis 55 Kg, in der vier Kämpfer waren.

Ihren ersten Kampf mussten sie auch noch gegeneinander bestreiten, den Marcel durch tiefen Seio-nage für sich entschied, obwohl Andre lange Zeit überlegen schien.

Weniger glücklich verlief für Marcel der zweite Kampf gegen den überlegenen Gelbgurt Ribsam aus Crimitzschau, der Marcel mit Uki-Goshi warf, der vom Kampfrichter mit Ippon bewertet wurde.

Doch in einem starken dritten Kampf über die volle Zeit konnte er einen Yuko gegen Haefner aus Freiberg retten. So war ihm der Zweite sicher.

Nach seiner Niederlage gegen Marcel drehte Andre auf. Verbissen wehrte er sich gegen den guten Ribsam und holte sogar einen Vorsprung von 7 Punkten heraus. Leider wurde er kurz darauf von dem Crimitzschauer Gelbgurt durch Ouchi-gari geworfen, was seine Niederlage bedeutete. Doch gegen den Freiberger Haefner konnte Andre einen Waza-ari, den er für eine Hüfttechnik bekommen hatte über die Zeit retten und hatte den Dritten Platz in der Tasche.

Clifford hatte in der -60kg ordentlich zu tun, obwohl es mit ihm nur drei Kämpfer gab.

Den Anfang machte Pech aus Pirna. Clifford manövriete ihn geschickt in die Festhalte und hielt ihn „einen Koka“(der heute laut Kari- und Betreuer-Beschluss heute existierte) lang.

Leider unter lag er dem Hochgewachsenen Kämpfer dann doch noch durch eine Fußtechnik. Bei seinem letzten Kampf hatte Clifford Glück. Nach ganzen 3 Minuten Kampfzeit stand es glücklicherweise erst 3:5 für seinen Gegner. Theoretisch hätte der jetzt gewonnen. Doch der Kampfrichter erkannte fälschlicherweise Gleichstand.

Das bedeutete Golden Score. Hier könnte unser Glückspilz noch 3 Punkte ergattern und hatte gewonnen. Er war Zweiter!! Und wurde übrigens auch als ältester Kämpfer geehrt.

Pünktlicher Beginn – faire Kämpfe – 5 von 6 Kämpfern auf dem Treppchen – Auszeichnungen „ältester Kämpfer“ und „schnellster Ippon“ – Teinehmerurkunden für alle die nicht auf dem Treppchen gelandet sind – zeitiger Schluss

….eigentlich ein ganz angenehmer Wettkampf!!

Jonas

Name GK G K S N P*

————————————————–

Julia Nossol -40 0 1 1 0 1

Maximilian Lutoschka -37 6 5 4 1 2

Mario Conzendorf -37 6 3 0 3 –

Marcel Brettschneider -55 3 3 2 1 2

Andre Nossol -55 3 3 1 2 3

Clifford Jung -60 2 2 1 1 2

*

GK Gewichtsklasse

G Gegner

K Kämpfe

S Siege

N Niederlagen

P Platzierung

3. Blitzturnier des SV Sachsenwerk am 02.04.05

4. April 2005 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am 02.04.05 machten sich insgesamt 12 Starter der SG Weixdorf auf den Weg zum Sportcenter Mickten in dem das dritte Blitzturnier des SV Sachsenwerk abgehalten wurde.

Das ganze geschah gestaffelt: U13 und U17 trafen sich 8:15 Uhr um den Wettkampfbeginn um 9:00 Uhr wahrnehmen zu können, die U15 und U20 konnten ausschlafen; für sie war 11:15 Treff.

Mit dabei waren: Tasmin Hirschfeld, Julia und Andre Nossol, Maximilian Lutoschka, Norman Totzke, Clifford Jung, Marc Merbitz, Lisa Schiemann, Jonas Warmuth, Tobias Krauthakel (auch als Kari), Max Sieger und Martin Weiher.

Insgesamt war das Turnier nicht so stark besucht, wie die Veranstalter es erhofft hatten, aber es war dennoch eine Mädchen- und Frauenauswahl aus Württemberg angereist, welche auch ganz schön abräumte.

Im Übrigen bedeutet die Bezeichnung Blitzturnier dass für alle Altersklassen nur zwei Minuten Kampfzeit angesetzt waren; nicht gerade viel, man konnte das aber auch als Vorteil nutzen.

Begonnen wurde mit den Kämpfen der U13, also der Klasse von Julia, Tasmin und Maximilian.

Julia kämpfte in der Gewichtsklasse bis 40 kg und konnte sich dort erfolgreich durchsetzen: Sie konnte in ihrem ersten Kampf Michelle Gummich mit Koka besiegen und schlug auch ihre zweite Gegnerin mit zwei Waza-Ari. Dadurch wurde sie erste in ihrer Gewichtsklasse.

Tasmin war allein in der Gewichtsklasse bis 48 kg. Daher musste sie zwei Freundschaftskämpfe gegen die benachbarten Gewichtsklasse bestreiten. In ihrem ersten Kampf verletzte sich Tasmin und musste sich geschlagen geben. Danach musste Tasmin ziemlich lange warten. Fälschlicherweise von der Listenführung komplett ausgetragen, obwohl ihre Verletzung nicht schlimm war, konnte sie ihren zweiten Kampf erst nachdem der Irrtum bemerkt worden war bestreiten. Leider musste sie sich gegen ihre Gegnerin Leonie Schauer vom SV Sachsenwerk durch Festhalte geschlagen geben.

Dennoch belegte auch Tasmin einen ersten Platz.

Max zeigte uns wie man die neue Wettkampfregel „fixierter Hebel = Ippon“ für sich nutzen konnte. Er hatte in diesem Turnier die meisten Kämpfe zu bestreiten.

Da er in der Gewichtsklasse bis 35 kg nur einen Gegner hatte, durften er und sein Gegner auf Freundschaftskampf-Basis im zweiten Pool der bis 38 kg starten. Und denen zeigte Max dann auch wo es lang geht:

Den regulären Kampf seiner Gewichtsklasse beendete Max vorzeitig mit einem Hebel aus der Kesa-Gatame-Position. Damit war er schon erster Platz seiner Gewichtsklasse.

In seinem zweiten Kampf traf Max auf Paul Moder von Mickten, den er … ?! hebelte. Paul Seifert von Grün-Weiß 90 besiegte Max ausnahmsweise durch Ippon für O-Uchi-Gari.

Gegen Philipp Michael lag Max kurzzeitig mit Yuko zurück, aber auch diesen Gegner konnte Max zu Boden zwingen und dort hebeln.

Damit stand Max schon im Halbfinale der Gewichtsklasse über ihm: Da Hebeln auf die Dauer so einseitig wirkt, warf Max seinen Gegner auf Waza-Ari und setzte einen Schlüssel an. Ergebnis: Ippon.

Und so gings gleich weiter ins Finale, das Max durch Ippon für O-Soto-Gari gewann. Damit war Max Erster seiner Gewichtsklasse und inoffizieller Erster der bis 38 kg, auch wenn er dafür keine Urkunde bekam. Klasse Leistung.

Die U13 hatte vorgelegt, jetzt sollte eigentlich die U17 starten. Da aber viel zu wenig weibliche Starter in dieser Altersklasse angereist waren, mussten diese auf die U20 warten, um dann mit dieser zusammengelegt zu werden.

Daher ging es nach reichlich drei Stunden U13 mit der U15 weiter.

Die U15 wurde durch Norman, Andre, Marc und Clifford vertreten.

Norman startete in der Gewichtsklasse bis 42 kg, in der bei fünf Startern nach Pool-System gekämpft wurde.

Seinen ersten Gegner konnte Norman durch einen Konter vorzeitig schlagen. Seinen zweiten Kampf gegen Stephan Schicht von Dresden Mitte musste Normann leider abgeben.

In seinem dritten Kampf verletzte sich Norman schwer und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Hoffen wir, dass er schnell wieder auf die Beine kommt.

Trotz seines Ausscheidens konnte Norman durch seinen Sieg im ersten Kampf noch einen dritten Platz belegen.

Andre hatte in der Gewichtsklasse bis 50 kg sieben Gegner, von denen er drei in seinem Pool treffen musste.

Andre musste beide Kämpfe gegen seine höher-graduierteren Gegner abgeben, sein dritter Kampf wurde aus unbekannten Gründen nicht durchgeführt. Damit schied er leider aus.

Marc startete in der Gewichtsklasse bis 55 kg und hatte insgesamt fünf Gegner, zwei davon in seinem Pool.

Seinen ersten Gegner Martin Opitz vom SV Sachsenwerk konnte er durch Yoko-Otoshi mit anschliessender Festhalte besiegen. Gegen seinen zweiten Gegner musste sich Marc durch einen Hebel seines Gegners geschlagen geben. Da dieser Marcs ersten Gegner ebenfalls schlug, wurde Marc zweiter seines Pools und zog ins Halbfinale ein.

Hier übernahm Marcs Gegner einen Beinfasser zum Sumi-Gaeshi, zumindestens sahen es die Kampfrichter so.

Damit belegte Marc einen dritten Platz.

Clifford hatte in der Gewichtsklasse bis 60 kg erstaunlich viel Konkurrenz:

Seinem ersten Gegner lief er auf Seoi-Nage drauf, dafür konnte er seinen zweiten Gegner aus der Kesa-Gatame hebeln. Seinen dritten Gegner konnte Clifford über 25 Sekunden in der Festhalte halten.

Damit wurde Clifford zweiter seiner Gewichtsklasse.

Nachdem die U20 eingetroffen war, durfte jetzt auch die weibliche U17 starten:

In der Gewichtsklasse bis 70 kg hatte Lisa nur eine Konkurrentin, daher musste sie noch drei weitere Freundschaftskämpfe gegen angrenzende Gewichtsklassen bestreiten.

Gegen ihre reguläre Gegnerin konnte Lisa mit zwei Yukos über die Zeit einen Sieg verbuchen.

Damit war sie erste ihrer Gewichtsklasse.

In ihrem ersten Freundschaftskampf musste sie sich gegen eine Blaugurtin, von der sie unglücklicherweise gekontert wurde, geschlagen geben. Ihre dritte Gegnerin konnte Lisa mit Ko-Soto-Gari vorzeitig matt setzen. Leider musste Lisa ihren letzten Kampf gegen die Braungurtin Lisa Schulz durch eine Festhalte abgeben.

Nun mussten noch Jonas, Tobi, Max und Martin ran.

Jonas startete in der Gewichtsklasse bis 66 kg und verwies verbissen die weit höher-graduierten Gegner in die Schranken. In seinem ersten Kampf konnte er den Braungurt Sven Gärtner von Grün-Weiß 90 auf Ippon kontern, seinen zweiten Kampf musste er durch Ko-Soto-Gake an Franz Ogorsolka aus Boxdorf abgeben.

Aber in seinem letzten Kampf konnte er wiederum auftrumpfen, indem er den zweiten Braungurt durch O-Soto-Gari auf die Matte legte. Da Ogorsolka die Braungurte ebenfalls besiegte, mussten diese auf dem Treppchen unten stehen, und Jonas hatte sich den zweiten Platz gesichert.

Tobias und Max starteten beide in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm, in der insgesamt zehn Starter waren. Beide bekamen jeweils einen Gewinnen der beiden Vorrundenkämpfe.

Tobias konnte sich gegen Sebastian Prautzsch mit O-Uchi-Gari und anschliessender Festhalte durchsetzen, und zog durch seinen Sieg über Tim Binder durch Seoi-Nage ins Finale ein.

Max hatte Glück und rückte kampflos ins Halbfinale ein, da sich der Sieger des Vorrundenkampfes anscheinend verletzt hatte. Durch einen Sieg im Halbfinalkampf stand er ebenfalls im Finale.

Im Finale standen sich also Weixdorf gegen Weixdorf gegenüber. (Erst wurde kurz diskutiert wie lohnenswert es wäre einfach nichts zu tun und nach Ablauf der Zeit die Kampfrichter entscheiden zu lassen, aber dass war dann doch zu feige.)

Nach kurzem Gerangel lief Max Tobi auf einen tiefen Seoi-Nage für den Ippon gegeben wurde; Tobias` ungläubiger Kommentar dazu: „Was? Das war Waza-Ari!“

Damit belegte Tobias den ersten Platz und Max den zweiten.

Damit war nur noch Martin übrig; er startete in der Gewichtsklasse bis 81 kg und hatte dort drei Gegner.

Marcel Wagner vom PSV Freital konnte Martin durch Festhalte besiegen, gegen Alexander Paul und Rico Freudenberg musste er sich geschlagen geben, damit belegte er einen dritten Platz.

Vor der Siegerehrung wollte die Landes-Auswahl der Mädchen aus Württemberg noch etwas kämpfen, damit sich der lange Weg wenigstens lohnte, und so konnten sich an den Matten jeweils Freiwillige des selben Gewichts und Alters oder zumindestens in der Nähe einfinden. Die Chance wurde von Tobias genutzt und der Kampf war auf jeden Fall ein Spass für die Zuschauer, da man es mit den Wertungen nicht ganz genau nahm.

Nach der Siegerehrung der restlichen Altersklassen, war das Blitzturnier dann auch blitzartig nach sechs Stunden beendet; unsere Bilanz:

Drei dritte Plätze, drei zweite Plätze und fünf erste Plätze bei 12 Startern, ein Ergebnis das sich sehen lassen kann. Weiter so!

Zusammenfassung:

Name / Gewichtsklasse / Starter in der Gewichtsklasse / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platzierung

U13                              

Julia Nossol     – 40 kg     3     2     2     –     1.

Tasmin Hirschfeld     – 48 kg     1     2     –     2     1.

Maximilian Lutoschka     – 35 kg     2     6     6     –     1.

                              

U15                              

Norman Totzke     – 42 kg     5     3     1     2     3.

Andre Nossol     – 50 kg     8     2     –     2     –

Marc Merbitz     – 55 kg     6     3     1     2     3.

Jung Clifford     – 60 kg     4     3     2     1     2.

                              

U17                              

Lisa Schiemann     – 70 kg     2     4     2     2     1.

                              

U20                              

Jonas Warmuth     – 66 kg     4     3     2     1     2.

Tobias Krauthakel     – 73 kg     10     3     3     –     1.

Max Sieger     – 73 kg     10     2     1     1     2.

Martin Weiher     – 81 kg     4     3     1     2     3.

max

10. Kinderturnier des SV Dresden Mitte ? U 9 / U 11 (19.06.04)

20. Juni 2004 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

offiziell: 10. Turnier der Jugend D weiblich / männlich, Jugend E weiblich / männlich des SV Dresden Mitte 1950 e.V. (aber wenn interessiert so ein langer Titel schon ?)

Beim diesjährigen Kinderturnier des SV Dresden Mitte kämpften für die SG Weixdorf mit:

Annika und Mareike Weber, Julia Nossol, Tasmin Hirschfeld und Amir und Babak Ali Akbari.

Insgesamt waren 65 Teilnehmer aus 10 verschiedenen Vereinen anwesend und es wurde auf insgesamt drei Wettkampfmatten gekämpft.

Der Wettkampf begann nach einer gemeinsamen Erwärmung gegen 9:00 Uhr.

Annika und Babak starteten in der U 9: Für diese Altersklasse wurde dass Regelwerk etwas abgeändert: Um den Kleinen frühzeitig zu vermitteln, dass Judo vorallem Kopfarbeit und u.a. auch Achtung vor dem Gegner bedeutet, wurden die Kinder nach ihrem Verhalten bewertet. Dass hiess, dass ein Sieg nur einen Punkt in einem Zehn-Punkte-System ausmachte, welches zum Beispiel das Verhalten nach einem gewonnen/verlorenen Kampf beinhaltete. Es ging also auch darum sich ordnungsgemäss voreinander zu verbeugen, sich nach dem Kampf die Hand zu geben und ein guter Gewinner/Verlierer zu sein. Ziel dieser Regelung sollte es sein ?Menschen, und keine Kampfmaschinen zu formen?!

Babak hatte in seiner Gewichtsklasse ? 26 kg vier Kämpfe zu auszufechten. Seinen ersten Kampf konnte er mit einem sehr guten Seoi-Nage für sich entscheiden, den zweiten verlor er leider über die Zeit nach Punkten, den dritten durch einen Wurf und den vierten durch eine Festhalte.

Durch sein gutes Verhalten auf der Matte wurde er dennoch für einen zweiten Platz prämiert.

Annika hatte leider sehr lange auf ihre Kämpfe zu warten. Sie und ihre zwei Gegnerinnen, hatten alle Kämpfe gleich hintereinander als allerletzte Kämpfe des Wettkampfes.

Leider verlor Annika beide Kämpfe.

Aber aufgrund ihres guten Verhaltens wurde sie dennoch für einen dritten Platz prämiert.

Mareike, Julia, Tasmin und Amir starteten in der U 11. Für diese Altersklasse galt die normale Wettkampfregelung.

Mareike startete in der Gewichtsklasse ? 28 kg. Sie besiegte ihre einzige Gegnerin mit Ippon durch eine Festhalte und belegte damit den ersten Platz.

Julia startete in der Gewichtsklasse ? 36 und hatte dort zwei Gegnerinnen. Sie siegte in beiden Kämpfen durch Festhalte und belegte ebenfalls den ersten Platz.

Tasmin startete in der Gewichtsklasse ? 44 kg. Als einzige Starterin belegte sie dort den ersten Platz.

Ihre beiden Freundschaftskämpfe konnte sie leider nicht für sich entscheiden.

Amir hatte am meisten zu kämpfen. In der Gewichtsklasse ? 29 kg waren 6 Kinder angetreten.

Amir konnte sich den Angriffen seiner Gegner zwar meist lange Zeit erwehren, und sich aus vielen Festhalten befreien, musste letztendlich aber seine ersten vier Kämpfe abgeben. Seinen letzten Gegner konnte er aber noch mit einer Festhalte besiegen. Damit belegte er leider nur einen fünften Platz.

Anschließend an die Wettkämpfe wurde aus Matten ein Podest errichtet und die Siegerehrung abgehalten. Alle Gewinner wurden mit Pokalen, Urkunden und Sachpreisen geehrt und durften dem Judo-Maskottchen August dem Mattenfeger(ein grünes Känguru), der auch anwesend war, die Hand schütteln. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto von allen Kindern mit August, wurde der Wettkampf dann beendet und die Kinder fuhren mit ihren Preisen nach Hause.

Zusammenfassung:

Kämpfer/in / Altersklasse / Gewichtsklasse / Starter / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platzierung

                                   

Annika Weber     U 9     – 24 kg     3     2     –     2     3.

Babak Ali Akbari     U 9     – 26 kg     5     4     1     3     2.

                                   

Mareike Weber     U 11     – 28 kg     2     1     1     –     1.

Julia Nossol     U 11     – 36 kg     3     2     2     –     1.

Tasmin Hirschfeld     U 11     – 44 kg     1     2     –     2     1.

Amir Ali Akbari     U 11     – 29 kg     6     5     1     4     5.

max

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