Du durchsuchst das Archiv für Sommercamp.

ELTERNABEND FÜR SOMMERCAMP-TEILNEHMER

12. Juni 2012 in aktuelle Nachrichten

aktuelle Nachrichten

Der Elternabend für die Sommercampteilnehmer findet am

17. Juni um 18:00 Uhr

im Schulungsraum des Sportheims statt.

Sommercamp 2012

13. Dezember 2011 in aktuelle Nachrichten

aktuelle Nachrichten

Liebe Judoka und liebe Eltern,

für eure Urlaubsplanung des nächsten Jahres:

Das Sommercamp 2012 ist für die 5. Ferienwoche, dass heißt 19.-26.8.2012 (Sonntag-Sonntag) geplant.

Weitere Infos folgen zu gegebener Zeit.

Sommercamp 2011

28. August 2011 in Freizeiten

Freizeiten

Dieses Jahr machten sich alle Sommercamp-Teilnehmer am 12.08.2011 auf den Weg Richtung Hohnstein in der Sächsischen Schweiz. Ziel war für dieses Mal die Entenfarm, auf der gegen 18 Uhr alle mit viel Gepäck ankamen und in die verschiedenen Bungalows für diese Woche einziehen konnten.

Mit dabei waren:

Oskar und Franka Feldmann, Tina Hohlefeld, Robert Junghans, Antje Keil, Benjamin Kurz, Maximilian Lutoschka, André und Julia Nossol, Steffen Pappermann, Luisa Schneider, Georg Seeger, Benjamin Schulz, Max Sieger, Konstantin von Jagow, Katharina Weiser, Tasmin Hirschfeld, Vivien, Jonas und Viola Haupt, Maria Weidner, Martin Weiher, Marc Merbitz, Daniela Thalheim, Konrad Thomas, Miriam Beyerle.

Dieses Jahr stand das Sommercamp unter dem Stern der Wikinger. Noch am ersten Abend bekam jeder einen echten Wikinger Namen zugeteilt. Jedoch wurde uns noch nicht verraten in welche Gruppen wir eingeteilt wurden, was dem ein oder anderen an diesem Abend noch viel nachdenken ließ.

Am Samstag ging es nach dem Frühstück zum Fußballplatz, wo dann endlich die Gruppen verraten wurden. Dieses Jahr wurden wir in 4 Gruppen aufgeteilt (grün, rot, gelb und blau). Nachdem das Geheimnis gelüftet war sollten die Mannschaftsdisziplinen Fußball und Volleyball losgehen. Jedoch machte uns dann erstmals der Regen einen Strich durch die Rechnung, sodass wir ins Camp zurückkehrten und anfingen unter dem Pavillon unsere Wikingerhelme zu basteln. Danach waren vorerst alle Wolken verschwunden und wir machten uns erneut auf den Weg zum Fußballplatz, und die Spiele konnten beginnen.

Da für den nächsten Tag sehr gutes Wetter angesagt war, passte es wie die Faust aufs Auge am Sonntag die große Rallye anzusetzen. Natürlich hat sich wie jedes Jahr wieder der ein oder andere mit seiner Gruppe etwas verlaufen – schlussendlich angekommen sind aber zum Glück alle! Die Rallye bestand wieder aus einigen Stationen, die diesmal aber nicht wie gewohnt nacheinander ganz normal abgelaufen werden sollten, sondern es gab auch einige Stationen auf der Karte die es aber eigentlich gar nicht gab und nur zur Verwirrung auf der Karte standen, was der ein oder anderen Gruppe einen etwas längeren Weg bescherte ;-).




Auch dieses Jahr gab es natürlich einmal die Pflicht zum Frühsport zu erscheinen, der natürlich regelmäßig stattfand. Wie immer wurde mit kleinen Spielen oder ein paar lockeren Runden joggen in den Tag gestartet. Anschließend standen heute einige Einzeldisziplinen am Start, in denen man wieder wertvolle Punkte für die Mannschaften erringen konnte! Jeder musste einen Frisbee-Parcours mit so wenigen Würfen wie möglich abwerfen und in dem Boccia-Turnier versuchen 5 Runden zu gewinnen. Am Ende stand dann der Boccia-König für dieses Jahr fest: im Finale gewann Maximilian gegen Konrad!






Am späteren Abend zog, als wäre er bestellt gewesen, Nebel auf – perfekt für die Nachtwanderung. Mit mehr oder weniger wasserdichten Schuhen, einer Taschenlampe und einem Trinkbecher im Rucksack ging es dann los.

Auch der Mond gab der Wanderung einen mystischen Schein, da ein total wolkenfreier Himmel und Vollmond war. Als kleine Überraschung gab es ein kleines Lagerfeuer mit Fleischspießen und dazu Getränke. Nachdem jeder gestärkt war ging es wieder zurück ins Camp, wo dann jeder ziemlich schnell müde ins Bett fiel.

Am Dienstag ging es dann weiter mit Sport, Spiel und Spaß. Nach weiteren Einzeldisziplinen wie Basketball, Tauziehen und einen Fußball zu jonglieren ging es mit Murmeln und Rugby als Mannschaftssport weiter.

Parallel dazu liefen noch Disziplinen wie Frisbee-Partner-Weitwurf und Kopfstand. Abschließen spielten wir noch ein Spiel von Maks, indem jede Gruppe heimlich einen König, Großjarl, Jarl, Herse, Karl und Spion ernennen musste. Man schwärmte dann aus und versuchte rauszukriegen wer welchen Status hat und wen man besiegen konnte. Denn das Ziel war es, dass der Spion den König antippt, und man so diesen aus dem Spiel kickt um am Ende die meisten Punkte zu erzielen. Außerdem konnten wir heute unsere Wickingerhelme, die endlich getrocknet waren, bemalen.

Am Tag darauf ging es mit festem Schuhwerk, Badesachen, einem Lunchpaket und Sonnen- sowie Mückenschutz zum Klettern. Die Gruppen gelb und rot durften zuerst klettern, und die Gruppen blau und grün waren an der Reihe ein Judo-Quiz zu lösen, und kleine Spiele zu spielen. Unser Kletter-Guide Bernd kletterte nach einer kurzen Anweisung fix auf den zu besteigenden Berg hinauf und sicherte uns von dort aus. Von oben war ein toller Ausblick zu genießen, und am Ende waren alle zufrieden diese Herausforderung gemeistert zu haben, denn für den ein oder anderen war es eine ziemliche Überwindung! Gelohnt hat es sich aber auf jeden Fall!







Danach ging es dann ab ins Schwimmbad. Die Sonne schien an diesem Tag tatkräftig und so waren alle erleichtert endlich in das erfrischende Wasser springen zu können.









Am Donnerstag, dem letzten ganzen Tag wanderten wir zur Felsenbühne Rathen. Dort schauten wir uns das Stück „Mein Freund Wickie“ an, welches uns dann einen großen Ohrwurm mit dem Lied „Ohjeee“ setzte (das hatte bestimmt einen anderen Namen und mehrere Strophen, aber bei uns blieb eigentlich nur das Ohjeeee hängen ;-)).








Wieder im Camp angekommen gab es diesmal ein großes Lagerfeuer und dazu Grillfleisch, Würste und natürlich Knüppelkuchen. Nach einigen Liedern und ein paar Sterngeschichten von Maria über den Großen Wagen und andere Sternbilder ging es dann nach und nach für jeden ab ins Bett.

Am Freitag wurden nach dem Frühstück noch ein paar Spiele wie Rhythmus und Obstsalat gespielt. Bevor es zum Mittagessen ging (was übrigens die gesamte Woche über sehr lecker war!!!) wurde natürlich noch aufgeräumt und gepackt. Nach dem Mittagessen gab es dann die Auswertung: erster wurde Team rot, zweiter Team gelb, dritter Team grün und vierter Platz wurde Team blau. Außerdem ausgezeichnet wurden: Franka alias Magna mit den großen Schuhen, Oskar alias Gunvald der Seilartist den man zweimal rufen muss, Konrad alias Ragnvald mit dem letzen Wort, Asta als Kletter-Katharina und Maximilian alias Folke als Boccia-Winner.

Bevor es daran ging den Pavillon abzubauen sangen wir noch das „Ohjee“-Lied und ein paar andere Lieder. Kurz nachdem wir den Pavillon abgebaut hatten kam auch schon der Regen – pünktlich zum Abschied. Und dann wurde auch schon so mancher abgeholt. Ein schönes Sommercamp, das leider wieder viel zu schnell vorbei war!

Also dann… bis nächstes Jahr!

(sind ja nur noch 363 – nein, halt noch 364 Tage! 2012 ist ja ein Schlatjahr…der Countdown läuft. Haltet durch!)

Vivien

Aktuelle Information zum Sommercamp 2011

5. August 2011 in aktuelle Nachrichten

aktuelle Nachrichten

Liebe Sommercampteilnehmer,

bitte beachtet dass wir in der Entenfarm in Bungalows wohnen und Schlafsack + Bettlaken (ggf. Kissen), aber keine Isomatten benötigen!

Eine aktualisierte Elterninformation findet ihr im Downloadbereich.

Wir bitten euch in der nächsten Woche IMMER aufzuessen, damit endlich Sommer wird!

Vom 12.-19.8. findet aufgrund des Sommercamps KEIN Training statt.

Sommercamp 09

10. Juli 2009 in Freizeiten

Freizeiten

Es ist leider wieder vorbei – das Sommercamp `09 in Sohland/Spree ist Geschichte. Traurig für alle Teilnehmer, aber man kann ja immer noch in Erinnerungen schwelgen: Wir starteten am 11.7. bei wirklich gutem Wetter (im Vergleich zur letzten Zeit…) und durften den ganzen Tag ohne Regen Raddeln!

Gefahren wurde in 5er-Teams und alle hatten schicke leuchtgrüne T-Shirts an, sodass wir von weitem gesehen wurden und für viel Furore sorgten.

Unser erster Rallye-Tag beinhaltete 6 Stationen:

R egeln: Ein Quiz zu Verkehrszeichen

A usspucken – Kirschkernweitspucken, das Steffen mit grandiosen 10,50 Metern (unglaublich!) gewann

L et`s travel around the world: Teil 2 des Verkehrsregelquiz` – Aber diesmal gings um Verkehrsregeln anderer Länder: z.B. muss manchen Ländern Hunde im Auto anschnallen und in England darf man an sein eigenes Auto pinkeln, solange man die rechte Hand auf dem Dach hat!!! Bitte mal ausprobieren…

L eckerli: Mittagessen

Y eti-Sports: Ballweitwurf um ein Fussballfeld

E ndsport: Obstsorten erraten

Bei allen Stationen konnten einzelne Buchstaben in Briefumschlägen errungen werden, die leider kaum Sinn ergaben.

Nach rund 40 km kamen wir alle fröhlich in Polenz an, wo uns das Wetter sogar noch einen Sprung ins Wasser des Waldbades gestattete.

Nachdem wir aus den Kauderwelsch-Buchstaben Länder, die wir mit unseren Gruppen die restliche Woche vertreten werden, gelegt hatten, gingen wir müde ins Bett.

Die Länder der Sommercampwoche waren:



Abchasien (Georgien)



Barbados



Guyana



Seychellen



Mikronesien



Mauretanien

Am zweiten Tag ging die Rallye weiter und führte uns über tschechisches Gebiet und steile Berge nach Sohland.

Auf dem Weg wurde um die Wette getrunken und mit dem Fahrrad auf Zeit LANGSAM gefahren – das ist weitaus schwieriger als schnell!

In Sohland angekommen, bezogen wir unser Haus, spielten, assen und ließen den Abend mit einer lustigen Spielrunde und weiteren Länderaufgaben (Nationalhymnen erraten) ausklingen.

Nachdem am Montag Postkarten geschrieben und die Landesflaggen bemalt wurden, war der Dienstag sportlich. Beim Rugby und englisch-Fussball konnte Guyana gefolgt von den Seychellen sich weiter absetzen.

Am Nachmittag wurde in einem nahen Wäldchen Capture The Flag – auf gut-deutsch: Flaggenklauen – gespielt.

Traf man einen „Feind“ wurde dieser mit Stein-Schere-Papier ausser Gefecht gesetzt und der Weg zur gegnerischen Flagge war frei.

Die Nacht bot die größte Überaschung: Nachtwanderung. Die schon lange schlafenden Kleineren guckten reichlich verpeilt aus der Wäsche und begriffen erst nicht so richtig, was los war.

In Gänsemarsch an einem Seil durch den dunklen Wald begaben wir uns zu einer Lichtung, wo das Märchen von einem der auszog das Gruseln zu lernen vorgelesen und nach einem Schlaflief gings ins Bett.

Am Mittwoch konnten die Länder bei einem Tagesausflug weitere Punkte sammeln. Nacheinander fuhren erst die größeren und dann die kleineren auf einem Teich Tretbootrennen gegeneinander, die von einigen Rentner behindert wurden.

Am Abend versammelten wir uns dann zum Grillen und ließen den Abend im Clubraum mit lustigen Spielen ausklingen.

Am Donnerstag Vormittag wurde ein chinesisches Tischtennisturnier abgehalten. Außerdem wurde die Genauigkeit am Frisbee wiederum erprobt. Die heißen Temperaturen zwangen uns am Nachmittag geradezu ins Freibad, wo nach Rutschen und Springen auch ein Volleyball-Turnier im Sand stattfand.

Reichlich spät kamen wir dann zum Abendbrot, um kurz darauf wieder in den Wald aufzubrechen und wiederum Flaggenklauen zu spielen: 4 mal Länderweise und dann nochmal als „Großmannschaft-Mixed“-Duell. Keine Begegnung ging über die volle Zeit, immer wurde gepunktet. Es hat höllisch viel Spaß gemacht! Danke nochmal!

Danach sangen wir am Lagerfeuer und man verabschiedete sich früher oder später ins Bett.

Am Freitag gings wiederum um Rekorde: Basketballkorbwürfe, Seilspringen (3 gleichzeitig!), Schildkrötenzielwerfen (ein Kuscheltier! Während des Sommercamps wurden natürlich keine Tiere verletzt!) und Footbag.

Am Nachmittag ging es auch um Rekorde: Nasse Rekorde! Es wurde um die Wette getaucht (Wer schaffts am Längsten), gespuckt (wer macht den Becher am schnellsten voll) und gesprattelt (mit selbstgebastelten Bretterschuhen mit einem Becher vorne dran einen Eimer füllen), und geworfen (Wasserbomben so werfen, dass sie nicht zerplatzten).

Am beeindruckensten die Mauretanier, die die 100 bei den Wasserbomben knackten und danach vom Unparteiischen zum Abbruch gezwungen wurden.

Danach folgte der größte Spaß: Wasserbombenwerfen auf Menschen. Alle Länder mussten eine menschliche Pyramide bilden und wurden von den anderen beworfen. Das ganze erreichte seinen Gipfel als alle Kinder die „Trainer-Pyramide“ bewarfen und diesmal viel genauer zielten! Nach etlichen „Racheaktionen“ die im Pool endeten, räumten wir den Garten, und kurz darauf brach auch ein Gewitter los. Das störte uns im Essenraum beim Spielen aber herzlich wenig.

Nachdem wir am letzten Samstag unsere Taschen gepackt und alle Klamotten wieder auseinandersortiert hatten, gingen wir in einer Gaststätte im Ort Mittagessen und nach einer letzten Bergfahrt gings zur Auswertung: Wer hatte gewonnen ???

Insgesamt wurden im ganzen Camp 32 Wertungsdisziplinen abgehalten – schon das an sich ist ein Rekord!

Am Ende gewannen die Seychellen knapp vor Guyana, die sich mächtig ärgerten und ihren Kampfschrei ausstießen (Steffen hatte der Seychellen-Nation schon ein Grab errichtet gehabt).

Auf dem dritten Platz stand Mikronesien gefolgt von zwei 4ten: Abchasien und Mauretanien. Das Schlusslicht war Barbados.

Desweiteren wurden in den „Sonderdisziplinen“ gekürt:

Marcel, der schnellste Taschengeldausgeber

Georg, der mit den Chips kuschelt

Beni Kurz, der beste Bergfahrer

Luisa, mit den meisten Worten auf einer Postkarte

und Marc, der einzig-wahre Guitar Hero.

Es hat wieder viel Spaß gemacht und sicher gibts bald wieder eine Sammlung mit Erinnerungsfotos auf die ihr euch alle freuen könnt.

Bis zum nächsten Jahr!

Termin fürs Sommercamp 09

12. Januar 2009 in aktuelle Nachrichten

aktuelle Nachrichten

Für alle begierigen Urlaubsplaner steht nun der Termin fürs Sommercamp 09. 11.-18.7.09



Ort wird noch bekanntgegeben.

Judo-Sommercamp `06 – Dreilützow

19. Januar 2007 in Freizeiten

Freizeiten

Vor einem halben Jahr fand das Sommercamp `06 in Dreilützow bei Schwerin statt.

Lange lange hats gedauert, aber besser spät als nie: Hier kommt nun doch noch der Artikel zur Freizeit, geschrieben von Vivien und Viola Haupt:

Am 23. Juli versammelten wir uns alle vor dem Lidl in Weixdorf.

Dabei waren: Steffen Pappermann, Anne Liepke, Lisa Schiemann, Maria Esche, Marc Merbitz, Benjamin Schulz, Max Sieger, Martin Weiher, Emanuel Albrecht, Kevin Bartsch, Gina Engelhorn, Paula Feldmann, Maria Weidner, Luisa Schneider, Adrian Orsyszek, Tamina Popp, Viola und Vivien Haupt, Maximilian Lutoschka, Lisa Rosenhahn, Martin Lang und Robert Junghans.

Es ging los mit der Busfahrt. Wir packten unser Gepäck ein und los ging die lange Fahrt nach Dreilützow. Als wir endlich ankaman gab es einen großen Gepäcksalat. Jeder schnappte sich ein oder zwei Gepäckstücke und schleppte sie auf eine große Wiese. Nun fingen wir an Zelte aufzubauen, Alle halfen kräftig mit große und kleine Zelte aufzubauen.

Als die Zelte aufgebaut waren, ging es an die Verteilung.

Die Grüppchen fanden sich, doch einige schliefen doch lieber draußen.

Wir spielten ein paar Spiele. Robert zauberte für jeden von uns ein Namensschild auf japanisch.

Durch verschiedene Spiele mussten wir dann erraten, welches der verschiedenen Namensschilder uns gehörte.

Am nächsten Tag spielten wir Fussballfrisbee. Dabei versuchten sich immer zwei Mannschaften mit dem Frisbee über die Torlinie des Gegners zu erfen. Wie jeden Abend spielten wir dann natürlich noch Rhythmus und andere Spiele.

An einem der Tage besiedelten Flugameisen eines unserer Zelte von oben bis unten.

An einem anderen schönen sonnigen heißen Tag gingen wir wandern. Wir „durften“ gute 20 km wandern.

Doch als wir im Schwimmbad ankamen, waren alle voll und ganz zufrieden. Bis auf den Rückweg …!

Am nächsten Tag gingen wir nochmals baden. Dabei trat Max in eine Glasscherbe. Er durfte also ins Krankenhaus fahren und wurde dort genäht.

Wir haben auch einmal unser eigenes Brot gebacken.

Außerdem hat jeder eine Gesichtsmaske angefertigt.

Die Auswertung der Woche fand am vorletzten Tag statt. Nicht zu vergessen: Es gab auch eine Wasserschlacht.

Am Tag der Abreise wurden alle Zelte abgebaut und noch etwas Tennis gespielt.

Als das ganze Gepäck verstaut war, ging die Busfahrt nach Hause los. Wie die Hinfahrt war sie sehr lang.

Doch auf der Hälfte der Fahrt hielten wir bei einer Tankstelle an, und jeder konnte sich dort ein Eis oder eine Zeitschrift kaufen.

Als wir später ankamen, freuten sich alle ihre Familien wieder zu sehen.

Vivien und Viola Haupt

Sommerfreizeit 2004 ? Trainingscamp in Linow/Mark (01.08.-07.08)

14. August 2004 in Freizeiten

Freizeiten

Das diesjährige Sommercamp der ?Großen? fand im brandenburgischen Sport- und Bildungszentrum Lindow am Gudelack-See statt. Mit waren Lisa (L.), Annett, Robert, Martin und Max.

Am Sonntag ging es gegen 10:30 Uhr los und mit drei Stunden Fahrt plus Pause waren wir fast die ersten in Lindow. Also konnten wir vor dem Begrüßungstraining noch eine Runde Baden gehen.

Das erste Training fand gleich am Sonntagabend nach dem Abendbrot statt. Geleitet wurde es von den Schweden Pernilla und Marcello Ribairo-Novais (fragt nicht wie dieser Name zustande kommt ? ich glaube er war aus Portugal und sie aus Schweden), beide Träger des dritten Dans und mehrfache schwedische und skandinavische Meister, WM- und EM-Teilnahme etc. Jedenfalls ist es schon lustig zu trainieren wenn die Sprache in der die Übungen erklärt werden Englisch ist und den meisten Leuten die Vokabeln fehlen. Geübt wurden Bodentechniken. Weiterhin spielten wir das uns bekannte Schildkrötenfangspiel (alle müssen auf allen vieren kriechen, der Fänger muss alle auf den Rücken drehen) in der Form das einige böse Bulldoggen kleine Chiwuahas jagten.

Am Ende eines jeden Trainings standen dann noch mehrere (drei bis fünf) Randoris aus. Nach drei Runden durfte man aber in einen anderen Raum Spielen gehen.

Und was uns am meisten erstaunte ? man durfte während des Trainings trinken. Es wurden immer mehrere Trinkpausen eingelegt, weil dies besser für den Körper sei. Also nicht wundern, wenn Robert das in Zukunft beibehält. Und was Robert vermutlich auch beibehalten wird: vor und nach jedem Training bestand die Möglichkeit, je Einhundert Liegestütze, Rumpfanheben, Kniebeuge und Rumpfanheben auf dem Bauch zu absolvieren. Das ganze jeweils in Zehner-Serien. Und man mag es nicht glauben, aber das ganze lässt sich sogar aushalten. (Das komische: Vor jedem Training war die Matte mit Mutigen voll, nach jedem Training waren es höchstens Fünf, die noch Lust hatten.)

Montag war 8:00 Uhr Frühstück angesetzt. 9:15 ging dann das Training wieder los. Ab Montag morgen wurde dann in drei Gruppen trainiert: dürr, schlank und dick, wobei diese Kategorien nichts über die Korpulenz der Betroffenen zu sagen hatte. Es ging dabei mehr um eine Gliederung in Können, Größe und Gewicht. Zum Randori kamen dann alle Gruppen wieder zusammen, weshalb es dann meistens sehr eng auf der Matte wurde.

Da ich den Dicken zugeordnet wurde, weiß ich ab hier nicht was die anderen geübt haben ? ich wäre also erfreut über Anmerkungen der Mädels.

Jedenfalls trainierten die Dicken eine Art von Sumi-Gaeshi und eine Umdrehtechnik im Boden. Und dann folgten noch fünf Randoris.

Das Training ging bis 11:15 Uhr, danach war sozusagen Mittagspause. Es konnte Beach-Volleyball oder Fussball gespielt werden, man konnte Baden gehen, und die Vormittags-Simulanten konnten sich schon mal die nächste Ausrede einfallen lassen.

15:45 ging dann die nächste Trainingseinheit los. Die beiden Schweden zeigten uns ihren Judo-Tanz ? den müssen wir unbedingt mal üben. So einfach wie er bei den Schweden aussah, war er zwar dann doch nicht, aber wenn man es kann, macht es sicher eine Menge Spass. Der Tanz ist eine Verkettung von Fusswürfen (Ko-Uchi-Gari, Ko-Soto-Gari, O-Soto-Gari und Sasae-Tsuri-Kumi-Ashi) mit Salsa-Zwischenschritten.

Und auch wenn nicht alle alles begriffen hatten, war die Stimmung danach zumindestens aufgelockert.

Danach wurde nur noch ?etwas? gekämpft und dann war auch schon wieder Schluss.

Als Abendprogramm konnte man nun Saunieren, Ausspannen, oder weiter Sport treiben: Während der ganzen Woche, konnte man Abends Rekorde in verschiedenen Disziplinen aufstellen, z.B. Vorwärts-Rollen (Rekord: über 800 !!!), Handstandlauf (Rekord: über 40 m !!!), auf einem Bein hüpfen (Rekord: 30 Minuten), 15 mal um die eigene Achse im Kreis drehen und vieles mehr. Ausserdem fand ein Hallenfussball-Turnier statt, von dem wir irgendwie nichts mitbekommen hatten.

Die Nachtruhe war offiziell mit 22:30 Uhr angesetzt, aber war nicht auch Einstein der Meinung dass Zeit relativ ist … ?

Der Dienstag begann genau wie der Montag und der Rest der Woche.

Zum Vormittag-Training wurden Ko-Ouchi-Gari und Sumi-Gaeshi geübt. Am Nachmittag wurde dann ein weiterer Angriff am Boden trainiert. Schwer zu erklären wie genau der Umdreher jetzt funktioniert, aber man lag am Ende so ekelhaft in einer Festhalte, aus der auch gleich noch gewürgt werden konnte, dass wir es garantiert demnächst trainieren.

Nach den üblichen Randoris wurde dann Stadt-Fluss-Land gespielt. Eine Mattenseite war Stadt, eine Land, die Mitte war Fluss. Der Spielleiter stand am Rand und rief immer Stadt-, Land- oder Flussnamen.Wer zu langsam auf der richtigen Seite war oder gar falsch stand flog raus und musste mit 100 Hampelmännern ?büssen?.

(Also Kinder, passt alle schön in Geografie auf, dann seid ihr bald schlauer als ich, und wisst dass Rejkjavik kein Land ist …)

Mittwoch wurden dann mit den Schweden sogenannte ?Quick-Attacks? trainiert, also schnelle Attacken, meist ohne Hände.

Mittwoch nachmittag war als Erwärmung Aerobic mit Musik angesagt ? wer behauptet, dass Aerobic einfach und für Weicheier sei lügt! Hab` selten so geschwitzt. Also danach waren jedenfalls alle warm.

Für dieses Training war eigentlich Überraschungsbesuch angesagt, will heißen ein bekannter Judoka-Profi sollte das Training halten. Da sich die aktiven Profis aber für Olympia vorbereiten mussten oder schon auf dem Weg waren, war Überraschungsbesuch aus Portugal da. Leider sprach Marcelinho nur portugiesisch und das sprach nun wirklich keiner.

[Eine kleine Denkaufgabe: Wer erinnert sich noch was ich über MARCELLO (!!!) Ribairo-Novais erzählt habe. An dieser Stelle bitte zwei und zwei zusammenzählen …]

Jedenfalls dauerte es immer eine Weile bis alle begriffen hatten, was genau er von einem wollte. Als erstes sollten sich alle im Kreis um ihn sammeln und eine La-Ola-Welle machen. Ein Hoch auf die Zeichensprache!

Das Training enthielt dann so lustige Übungen, wie ein Rad auf einer Hand, Rad auf den Unterarmen, aus der Bodenwelle in die Kopfbrücke und gleich aufstehen (kann ich nicht demonstrieren, war zu schwer) …

Desweiteren wurde diese Trainingseinheit fast ohne Kimono trainiert ? es wurde mehr gerungen (hinter Uke gelangen, Uke die Arme an den Oberkörper drücken, Uke anheben …).

Ausserdem schien Marcello Marcelinho das Ketten-Spiel bei dem man versucht den Nebenmann durch Fusswürfe auf den Boden zu bringen, bekannt zu sein.

Als Abschluss wurden nach den Randoris noch die Teilnehmerurkunden fürs Camp ausgegeben.

Donnerstag: Als Aufwärmübung war diesmal Tandoku-Renshu angesagt. Immer wieder wurden De-Ashi-Barai, Uchi-Mata, Ko-/O-Uchi-Gari und Seoi-Nage in relativ schnellem Tempo geübt ? Der Schweiß lief in Strömen!

Dann wurden die Übungen der letzten Tage wiederholt und anschließend war Zeit um seine Spezialtechnik auszuprobieren. Nach Ende des Trainings mussten sich dann alle Judoka zu Buchstaben legen um eine Grußkarte für einen Verletzten der im Krankenhaus lag zu formen (er hatte sich bei einem der Trainings vorher den Fuss gebrochen).

Das letzte Training wurde nicht mehr in der Art eines Trainings abgehalten. Man hatte sich im Vorfeld zwischen dem Ablegen des Judo-Sport-Abzeichens (JuSpA) und einem Japanischen Turnier entscheiden können. (Man konnte auch beides machen.)

Das Sportabzeichen bestand aus mehreren Teilen: einem Kraft-Ausdauer-Teil, einem Geschicklichkeitsteil, einem Kreativen Teil und einem für die Judospezifische Ausdauer.

Das interessanteste am Sportabzeichen war dabei der kreative Teil, in dem eine eigene Kurz-Kata verlangt wurde. Dazu wurde am Mittwoch-Abend die Nage-No-Kata vorgeführt, und dann mussten sich die Teilnehmer eine eigene Kata zu einem bestimmten Judo-Thema ausdenken. Die Katas wurden dann am Donnerstag-Abend abgenommen.

Das Japanische Turnier verlief folgendermassen: Alle Teilnehmer wurden nach Größe, Gürtel und Gewicht in eine Reihe eingeordnet. Diese Reihe wurde dann durchgekämpft. Die beiden Kleinsten begannen, der Gewinner blieb stehen und kämpfte gegen den Nächsten. Um das ganze nicht gar zu hart zu gestalten, gab es für alle die gleich in der ersten Runde rausgeflogen waren, eine Trostrunde, dass jeder mindestens zwei Kämpfe hatte.

Gewonnen hat letztendlich Stefan Oldenburg, ein Tier, den die Organisatoren ans Ende der Schlange gestellt hatten, und der sich paralell zu den Kleinen von hinten durchkämpfte und alle besiegte (bei den von vornherein entschiedenen Kämpfen wurde dann abgebrochen ? da hatte er aber schon 12 Siege in Folge !!!).

Nach dem Turnier wurden zwei der drei Matten abgebaut und nach der Abnahme des JuSpA war mit Judo Schluss.

Aber nicht mit Sport im Allgemeinen: Freitag waren noch zahlreiche andere sportliche Aktivitäten zur Auswahl.

Das Fussball-Turnier am Vormittag war Pflicht. Egal ob als Zuschauer oder Spieler.

Insgesamt traten 12 Mannschaften an. Der Zufall steckte Martin und mich auch gleich noch in dieselbe Mannschaft ? Die Gewinner-Mannschaft ! Fast alle Spiele gewonnen … auch wenn es nicht so sehr an uns lag.

Am Nachmittag konnte man dann zwischen Frisbee-Golf (Golf mit Frisbees ?!), Sumo-Ringen, Kanu-Regatta (Robert gewann mit 1:31 min !) und Abenteuer im Wald entscheiden.

Davor, dazwischen und danach waren wir noch etwas baden und dann war die Woche auch schon wieder rum.

Samstag fuhren wir dann nach dem Frühstück los und waren gegen Mittag wieder da.

Bleibt nur noch zu sagen dass es auf jeden Fall interessant und auch lustig war und für das nächste mal alle zu ermutigen mitzufahren. So schlimm ist Trainingslager nun auch nicht!

Ach ja, und noch ein kleiner Verweis auf die Bildergalerie, wo hoffentlich bald das Bild von Martin zu finden ist, wie er auf dem See läuft (keine Foto-Montage !) … (Jesus unter uns ? ? damit wurde er Bild des Tages)!

max

Sommercamp 2002 – Der Bericht

4. Juli 2002 in Freizeiten

Freizeiten

Jedes Jahr veranstaltet die Abteilung Judo mehrere Freizeiten, unter anderem auch im Sommer – das „Judo-Sommercamp“. Dieses Jahr ging es in den Spreewald zelten. Montag den 24.06.02 war Treff am „Heiteren Blick“ in Weixdorf. Eifrig wurden Laster und Autos beladen und dann konnte es auch schon mit der beim Judo obligatorischen Stunde Verspätung losgehen. Nach ca. 1½ Stunden Fahrtzeit kamen wir dann auch schon an unserer Jugendherberge, dem „Recycling-Hof“ an. Nach der Ankunft des Lasters wurde dann das gesamte Gepäck wieder entladen und wir begannen auf der Zeltwiese hinter der Jugendherberge unsere Zelte aufzubauen. Das Aufbauen stellte sich als gar nicht so einfach heraus, da wir eine Durchfahrt für die Jugendherbergszulieferer lassen mussten und die anderen Leute auf dem Zeltplatz nicht belästigen sollten. Nach mehreren Versuchen hatten wir es dann doch geschafft und machten erst mal Mittagspause. Am Montagnachmittag unternahmen wir dann noch eine kleine Wanderung nach und durch den nicht weit entfernten Ort Lübben und ganz besonders den dortigen Schlossgarten. Im „Schlossgarten“ widmeten wir unser Interesse dem Irrgarten, dem „Garten der Geräusche“ (einem Garten mit vielen einfachen Instrumenten wie Triangel und Holzxylophon), dem „Garten der Sinnestäuschungen“ (einem Garten mit Drehscheiben zur optischen Täuschung), und vor allem dem Wasserspielplatz. Der Wasserspielplatz bestand aus einem flachen Teich mit Flössen, einem Wasserfall, mehreren Baggern, vielen Stauelementen um das Wasser zu stauen, und einer Archimedischen Schraube. Als garantiert alle nass waren (denn wer nicht von allein nass werden wollte, wurde dazu gezwungen), gingen wir zurück zur Jugendherberge. Am Abend machten wir dann noch ein paar Kreisspiele und dabei entdeckten wir, dass wir einen Sonderpreis für die meisten Doppelnamen verdient hätten:

Wir hatten zwei Roberts, zwei Philipps, zwei Max, zwei Martins und eine Martin-a und zu guter letzt sogar drei Marcs ( = 1,53 Euro ).

Am nächsten Tag stand T-Shirts bemalen und eine kleine Paddeltour auf dem Programm. Dies musste aber jeweils in Gruppen geschehen, da wir nicht genug Boote für alle gleichzeitig hatten, und deshalb paddelte die eine Gruppe am Vormittag während die andere Gruppe

T-Shirts bemalte und am Nachmittag wurde gewechselt. Am Dienstag probierten wir auch zum ersten Mal den Volleyballplatz, die Tischtennisplatten und den Fussball- bzw. Basketballkäfig aus. (Das Großfeldschachfeld blieb aus unerfindlichen Gründen unberührt.) Wir spielten dann auch noch häufiger gegen einige Berliner, die sich dieselbe Jugendherberge als Klassenfahrtsziel ausgesucht hatten und gleich mit drei Klassen angereist waren. Am Dienstag wurde aber nicht nur Fußball gespielt, sondern auch im Fernsehen angesehen. Gemeinsam mit den Berlinern sahen wir uns das Spiel Deutschland gegen Südkorea an.

Am Abend machten wir dann auch unser erstes Lagerfeuer der Freizeit. Die Holzsuche gestaltete sich zwar etwas schwierig, da wir das Holz der Jugendherberge nicht nehmen durften und im näheren Umkreis nichts finden konnten, aber wir schafften es trotzdem – wir fuhren mit einer Axt in einen nahegelegenen Wald.

Am Mittwoch stand die „Spreewaldralley“ auf dem Plan. Die „Spreewaldralley“ war ein Wettrennen in Gruppen, wobei mit dem Fahrrad neun Stationen quer durch den Spreewald passiert werden mussten (fast ausschließlich den Gurkenradweg entlang). An den neun einzelnen Stationen wurden die einzelnen Teams immer wieder vor verschiedene Aufgaben gestellt. Es mussten sowohl Wissensfragen beantwortet (wobei man manchmal auch raten musste) als auch praktische Aufgaben bewältigt werden:

  • Gurkenwettessen (Mannschaftsrekord: Ein kleines Fass Gurken in 45 Sekunden)
  • Postkarten kaufen
  • „Was heißt Lübben auf Sorbisch?“ (Antwort: Lubin)
  • „Wann wurde Lübben das erste Mal urkundlich erwähnt?“ (Antwort: 1150)
  • „Zähle möglichst viele Bremsarten am Fahrrad auf!“ (Antworten: Stempelbremse, Felgenbremse, Scheibenbremse, Rücktritt u.a.)
  • möglichst lange auf dem Fahrrad still am Ort stehen ohne Umzukippen
    (Rekord: Philipp Schulz ? 11 Sekunden)
  • „Erkläre die Funktionsweise einer Schleuse!“
  • „Wozu werden Schleusen gebraucht?“ (Antwort: Um Höhenunterschiede zu überwinden.)
  • „Wie viele Zelte stehen an der Jugendherberge auf dem Zeltplatz?“ (Antwort: 14)
  • mit verbundenen Augen sechs Gegenstände ertasten
  • „Wie lang ist der Gurkenradweg?“ (Antwort: ca. 250 Kilometer)
  • Hauptaufgabe: Heil wieder am Zeltplatz ankommen!!! (Aufgabe bis auf kleinere Schürfwunden von allen gelöst.) u.v.m.

Am späten Nachmittag kamen alle gesund und mehr oder weniger munter wieder an und bis auf einige Schürfwunden war nichts Schlimmes passiert. Am selben Abend wurde die Ralley dann noch ausgewertet und nach einer weiteren Kreisspielrunde gingen alle erschöpft ins Bett. (Ganz nebenbei: Sieger der Spreewaldralley war das Team von Martin Weiher und Jonas Warmuth. Ihr Team erhielt ein Fass Spreewaldgurken als Preis.)

Am Donnerstag war wieder etwas für den Spreewald Typisches dran ? Paddeln. Dies geschah wie schon am Dienstag in Gruppen: Eine Gruppe paddelte bis zu einem bestimmten Treffpunkt, die andere Gruppe wanderte bis dorthin. Bei diesem Treffpunkt wurden dann die Rollen getauscht und die jeweils andere Gruppe konnte nun paddeln bzw. wandern. Das Paddeln machte trotz einigen Schwierigkeiten (hauptsächlich Steuerschwierigkeiten) allen Spaß und das Wandern auch, da man direkt am Fluss entlang wanderte, wo sich ja die jeweils andere Gruppe gerade darum bemühte halbwegs geradeaus zu paddeln.

Am Donnerstag fand auch noch ein anderes Sommercamp-Highlight statt. Für Donnerstagabend war nämlich Disko angesagt. Von uns Judoka tanzten aber nur sehr wenige, viele beteiligten sich auch gar nicht erst. Die Tanzfläche war trotzdem voll, und zwar von den Berlinern auf Klassenfahrt. Aufgrund der Disko durften die Jüngeren zwar etwas länger aufbleiben, aber nachdem die Disko mit dem Sandmännchenlied geendet hatte, gingen doch alle erschöpft ins Bett.

Am Freitagmorgen ging es dann gleich wieder heiß her. Schon beim Frühstück wurden wir wieder (wie schon an den Tagen zuvor) von den Lehrern und Betreuern der fünften Klasse dumm angemacht, da diese meinten, dass wir ihren Tisch besetzen würden. Das stimmte zwar, es war uns aber egal, da noch überall im Essenraum genug Platz war. Wir gingen schließlich als eine der Lehrerinnen begann handgreiflich zu werden und nach einem letzten Missverständnis verabschiedete uns die Lehrerin mit den Worten „Sachsenpi* – [Vokabular der Straße]“. Wir ließen uns aber nicht die Laune vermiesen, die Berliner fuhren ab und wir machten uns auf unseren Fahrrädern auf den Weg zu CargoLifter. Dort angekommen liefen natürlich erst einmal alle auf der Miniaturweltkarte im Außenbereich von CargoLifter herum und jeder präsentierte stolz wo er gerade stand (z.B. Deutschland, Brasilien, Yokohama, Süd- und Nordpol, Australien u.a.).

Wir machten dann auch eine Führung durch das CargoLifter-Gelände und erfuhren, dass das Gelände ein ehemaliges Militärgebiet gewesen war, mit schalldichten Hallen und allem was dazugehört. Wir sahen dort den mit 61 Metern Durchmesser größten Heliumballon der Welt, der 75 Tonnen heben kann, den CargoLifter-Versuchsballon „Joey“, „Charly“, den Ausbildungszeppelin für die Zeppelinpiloten, und natürlich auch die größte freitragende (ohne Stützen und Pfeiler) Halle der Welt, in welche neun Fußballfelder passen würden. Die Halle ist 360 Meter lang, 210 Meter breit und 107 Meter hoch. Man erzählte uns auch dass man 48 Elektromotoren brauchen würde, um die riesigen Rundtore der Halle zu öffnen, und auch dass, würde man die Energie zum Öffnen der Tore aus dem Stromnetz nehmen, in zwei Kilometern Umkreis in allen Häusern das Licht ausgehen würde. Nach all diesen Beispielen und Veranschaulichungen mussten wir uns dann erst einmal im Bistro ausruhen. Danach fuhren wir zurück, die Jüngeren konnten, wenn sie wollten, mit dem Zug zurückfahren, die Älteren mussten mit dem Fahrrad. Am Abend machten wir dann noch eine „Mondscheinkahnfahrt“, d.h. wir ließen uns alle noch etwas durch den Spreewald staksen. Auch dass es dabei etwas kühl wurde und zu regnen anfing, störte keinen richtig.

Am Sonnabend ließen wir es dann erst einmal etwas ruhiger angehen, es war mal wieder Freizeit angesagt. Man konnte noch mal T-Shirts bemalen oder Fußball spielen (gegen den eben angereisten Chor) oder man konnte sich Türkei gegen Südkorea [3:2] im Fernsehen ansehen. Man konnte sich auch mal wieder einfach nur ausruhen, was ziemlich wenige taten. Am Abend mussten wir nochmals Holz holen und dann konnten wir unser zweites und zugleich letztes Lagerfeuer machen das zweifellos wieder zu einem Höhepunkt des Sommercamps wurde. Wir hatten uns nämlich in der Zwischenzeit mit einem anderen Zeltplatzbewohner und seinem Sohn angefreundet, und dieser Mann konnte sehr gut Gitarre spielen. Diesen luden wir dann zu uns ans Lagerfeuer ein. Nach ein paar Spielen am Lagerfeuer packte der Mann seine Gitarre aus und wir sangen den restlichen Abend. Der Gitarrenmann brachte uns auch das jetzt gern gesungene „Lätta-Lied“ bei („Lätta, hey, hey Lätta, Lätta ist ein herrliches Fett manamanamanamanamanamana, Lätta schmeckt am besten Nachts – im Bett … „).

Der letzte Tag der Freizeit, der 30.06.02, war zugleich auch der Tag des Endspiels der Fußball-WM zwischen Deutschland und Brasilien. Deshalb wurde bestimmt doch noch etwas länger zu bleiben und erst nach dem Finale abzureisen. Gesagt, getan: Wir packten am Vormittag unsere Sachen und Zelte und verfolgten am Nachmittag gespannt das Finalspiel. Ein schönes Spiel, aber verloren bleibt verloren. Und so fuhren wir dann nach Hause und kamen am späten Nachmittag wieder in Weixdorf an.

Es war wieder Tag für Tag eine tolle Freizeit und es hat sicher mal wieder allen viel Spaß gemacht. Wir freuen uns alle schon auf das nächste Sommercamp.

by Maks

03.07.02

Zur Werkzeugleiste springen