Du durchsuchst das Archiv für Männer.

4. KT Verbandsliga Männer 2017 Sachsen in Weixdorf – Weixdorf punktet!

13. Juni 2017 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am letzten Kampftag der Verbandsliga Männer 2017 Sachsen konnten wir als Gastgeber und auch auf der Matte punkten!
Zu Gast waren dabei der PSC Bautzen und die TSV 1864 Schlettau.

Im Kader standen:

-60kg: Richard Kleint
-66kg:

Jonas Hopke

Maximilian Lutoschka

-73kg:

Benjamin Kurz

Max Sieger

Fred Szabo

-81kg:

Oskar Feldmann

Roland Langer

Benjamin Schulz

-90kg: Torsten Keil
-100kg:

Mario Conzendorf

André Nossol

Martin Weiher

Coach:

Robert Junghans

Antje Pappermann

 

 

Weiterlesen →

17. Traditionsturnier für Männermannschaften in Crimmitschau

5. Februar 2017 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Traditionell ist der erste Männer-Mannschaftskampf des Jahres in den letzten Jahren das „Traditionsturnier für Männermannschaften“ des JC Crimmitschau, welches diesmal bereits zum 17. Mal stattfand.
Weiterlesen →

Deutsche Pokalmeisterschaften der Landesverbände 2015

29. November 2015 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Wie berichtet und von Maks ja noch einmal angekündigt, fanden an diesem Wochenende die Deutschen Pokalmeisterschafften der Landesverbände im hessischen Künzell bei Fulda statt und Martin war wieder einmal qualifiziert. Natürlich musste Martin nicht alleine Reisen, sondern wurde von Maria (seelische und moralische Unterstützung), Beni (Fahrer und Uke) und Torsten (Coach) begleitet. Wir machten uns bereits am Freitag Nachmittag auf den Weg, denn Martin sollte am Wettkampftag ausgeruht an den Start gehen können.

Weiterlesen →

16. Traditionsturnier für Männermannschaften

7. Februar 2015 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Das inzwischen zum 16. mal stattfindende gut besuchte „Traditionsturnier für Männermannschaften“ des JC Crimmitschau wird überwiegend von Mannschaften der höheren Ligen zur Standortbestimmung vor Beginn der Ligasaison genutzt. Dafür legen die Mannschaften schon mal eine längere Anreise zurück und kommen auch aus Berlin, Schwerin oder Koblenz. Für uns als Verbandsliga-Mannschaft gilt es genauso als Saisonvorbereitung, allerdings mit weniger Anspruch an vordere Plätze.
Weiterlesen →

Tuzla Cup Frauen/Männer am 10.06.12 in Berlin

12. Juni 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Heute nun Tag zwei in Berlin. Mit dabei waren Tasmin, Maria und Vivien.

Diesmal ging es gleich frühmorgens um 7 Uhr los und die Hoffnung war groß, diesmal eher wieder die heimatlichen Gefilde zu sehen. Und die Wettkämpfe begannen auch zügig und ohne lästige Listenfehler wie am Vortag.

Weiterlesen →

Männermannschaftsturnier in Crimmitschau am 4.2.2012

5. Februar 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am gestrigen Samstag machte sich fast die gesamte Männermannschaft der SG Weixdorf auf den Weg nach Crimmitschau zum Männermannschaftstraditionsturnier!

Tradition weil wir seid Jahren dabei sind und auch seit Jahren besser werden.

In diesem Jahr gelangen uns ein Hauptrundenauftaktsieg gegen den Regionalligisten PSV Leipzig sowie eine denkbar knappe Niederlage gegen den VfL Sindelfingen (ebenfalls Regionalliga).

Im Team waren:

-60 kg: Dominic Albrecht

-66kg: Patrick Austen (JSV Auma)

-73kg: Maximilian Lutoschka

-81kg: Jörg Schreiber, Moritz Haupt, Roland Langer

-90kg: Robin Herold, Torsten Keil, Jörg Thalheim

-100kg: Martin Weiher

+100kg: Michael Apelt (SV Sachsenwerk)

Dazu kamen noch KaRi André Nossol, Fans und Geo-Cacher Moni Haupt, Julia Nossol und Maria Weidner und Betreuer Maks.

Eine lustige bunte Truppe, vor allem wenn man auch bedenkt dass Michael Apelt in der kommenden Verbandsliga-Saison für den JV Dresden und Patrick Austen für den JC Crimmitschau starten werden und wir dann „erbitterte Feinde“ sein werden. Nix für ungut Jungs 😉

Besonders erfreut waren natürlich über den äußerst kurzfristigen Zugang zum Stopfen des 66kg-Loches. Danke an den Gastgeber JC Crimmitschau dafür! So kamen alle Kämpfer auf ihre Kosten – eine sinnvolle Lösung!

In der illustren Runde von Regionalligisten wie Sindelfingen, PSV und RBS Leipzig, Rudow Berlin I und II, Verbandsliga-Teams wie Crimmitschau, Zwickau und Bautzen Bundesliga-Neuling Chemnitz, waren wir in der Doppel-KO-Liste von 12 Mannschaften ohne Freilos in Runde 1 gegen den PSV Leipzig in weiß am Start.

(Der belgische Vereine GBSV de Mattenklobbers reiste leider nicht an!)

PSV Leipzig vs. SG Weixdorf (3:4, 30:40)

Die Gewichtsklassen wurden von unten nach oben durchgekämpft, damit fing Superleichtgewicht Dominic an. Kampflos. Leider. Aber 1:0 für uns.

Damit lag es am „Spontan-Kauf“ Patrick Austen in der Klasse -66 kg. Er konnte mit einem wundervollen Uchi-Mata gegen den Sportstudenten Martin Schiller (2. Dan) gewinnen und die Führung ausbauen.

Maximilian musste bis sich 73kg Tom Wuttke mit einem großen Hüftwurf geschlagen geben.

Moritz musste gegen Tobias Hartmann (1. Dan) ran. Keine dankbare Aufgabe. Von vornherein war klar dass der ehemalige Sportschüler astreine De-Ashi-Barais und Uchi-Matas werfen kann, aber was will machen. Dem De-Ashi-Barai konnte er entgehen, aber der Uchi-Mata zog. Leipzig konnte also auf 2:2 ausgleichen.

Bis 90kg musste sich Robin im Griffkampf kurz unaufmerksam nach hinten laufend einem O-Uchi-Gari/Uchi-Mata von Jens Luther ergeben.

Leipzig ging in Führung. Nein!

Jetzt ging es schon um alles: Martin bis 100 kg gegen Christian Dubberstein. Einige knappe Situationen aber letztendlich war Martin mit Waza-Ari für Ko-Soto-Gari und am Ende Tate-Shio-Gatame (HALTEN! HALTEN! HALTEN!) erfolgreich!

3:3 – meine Nerven.

Im „Finale“ über 100 kg konnte Michael Apelt zum Glück einen Blitzsieg gegen den leichteren Gegner Sebastian Pilz holen und uns das 4:3 sichern!

Denkbar große Freude bei uns, denkbar große Enttäuschung bei den Leipzigern deren Trainer erstmal wutentbrannt die Halle verlassen musste. Aber die Jungs zeigten sich als gute Verlierer und nahmen mich nach dem Turnier trotzdem mit zu sich nach Hause. Ok sie wollten mich mehrmals auf dem Weg an Raststätten aussetzen, aber ich kann sie verstehen.

Damit ging es für uns in der Hauptrunde einen Schritt nach vorn. Nächster Gegner war der Ausrichter JC Crimmitschau.



SG Weixdorf vs. JC Crimmitschau (1:6, 10:55)

Tja, der Ausrichter ließ leider nichts anbrennen…

Der gute Start von Dominic -60 kg gegen Philipp Hillig durch einen Festhalte-Sieg blieb am Ende unser Trostpunkt.

Patrick musste sich im „internen Duell“ (in der VL wird er für den JC Crimmitschau starten, dass wir uns natürlich mit dem Ausrichter messen mussten, war denkbar großes Zufallspech) seinem Teamkollegen Mitscheristzki auf Seoi-Nage beugen, -73 kg gab Maximilian leider kurz vor Schluss eine 2:1-Yuko-Führung ab und zog sich eine deftige Prellung zu.

Jörg zeigte bis 81 kg starke Seoi-Nage-Ansätze,

konnte seinen Gegner damit aber nicht werfen und erlag im Boden einer Kata-Gatame.

Bis 90 kg fiel Torsten seinem hektisch agierenden Gegner Preuß auf Harai-Goshi und damit stand es leider schon 1:4.

Martin musste sich in der „Bis“ seiner eigenen Spezialtechnik beugen und auch Michael hatte gegen Teamchef und Turnierausrichter Manfred Stürz das knappe Nachsehen mit 1:2 Yuko.

Mit dieser Niederlage schickte uns der JCC in die Trostrunde zum Mitfavoriten VfL Sindelfingen, der in Runde 1 dem Bundesliga-Neueinsteiger Chemnitz mit 2:5 unterlegen gewesen war.

VfL Sindelfingen vs. SG Weixdorf (3:4, 30:40)

Das Duell im Superleichtgewicht versprach spannend zu werden. Der Kämpfer Behr mit dem Aufdruck „Veni Vidi Vici“ auf der Jacke hatte das Duell gegen Steve Franke (Chemnitz) denkbar knapp nach Ablauf der Kampfzeit abgegeben, Dominic hätte hier „mächtig Brot“!

Aber dazu kam es nicht. Ein Nachmessen der Jacke mit dem offiziellen Judojackenmessgerät Soku-Teiki ergab dass die Jacke nicht regelkonform war und der Kämpfer wurde disqualifiziert. Er tobte und beschwerte sich dass er bereits einen Kampf damit bestritten hatte. Tja mag sein, aber auf der anderen Matte. 1:0

Patrick machte einen starken Kampf gegen Mario Häckel war letztendlich aber in der Kami-Shio-Gatame unterlegen, bevor Maximilian durch Würge gegen Lukas Gaal wieder in 2:1-Führung gehen konnte.


Moritz fiel -81 kg gegen den offensichtlichen Routinier Thomas Wolf auf Hiza-Guruma (Knierad) und Jörg Thalheim zeigte klasse Reflexe – 90 kg, konnte aber vom Verteidigen kaum in den Angriff übergehen und fiel auf Seoi-Nage.

Zwar erst beim 10. Versuch des Gegners, aber manchmal macht sich Hartnäckigkeit doch bezahlt.

Robin startete eine Gewichtsklasse höher bis 100 kg und musste gegen den zweiten Gaal-Bruder ran.

Leider war er Mathias Gaal in der Kesa-Gatame unterlegen. 2:4, daran änderte auch Michi Sieg durch Aufgabe des untergewichtigen Gegners +100 kg nichts mehr.

Damit schieden wir aus dem Turnier aus, konnten aber mit der gezeigten Teamleistung zufrieden sein.

Kurzum: Ich bin sehr zufrieden mit euch Jungs! Das macht Mut für die Liga!

Am 31.3. beginnt die kommende Verbandsliga-Saison mit dem Auftakt-HEIMKAMPF in Weixdorf gegen den PSV Kamenz und den CPSV II. Alle Fans und Helfer gerne willkommen!!

Und am 21.4. begrüßen wir ebenfalls zu Hause (!!) den PSC Bautzen und den JV Dresden.

Die Auswärtskämpfe werden am 5.5. in Zwickau und am 16.6. in Leipzig stattfinden!



Ich zähle auf das gesamte Verbandsliga-Team, in der Vorbereitung beim Training und auch an den 4 wichtigen Tagen!

Noch zur Vollständigkeit:

Turniersieger wurde Chemnitz vor Ausrichter Crimmitschau, die dritten Plätze gingen an Rudow Berlin und den VfL Sindelfinden. (5. RBS Leipzig, Lok Zwickau)



Es fehlt Michael Apelt.

Zusammenfassung:

Name      / Gewichtsklasse / ges – gew – verl

Dominic Albrecht     – 60     3     3     0

Patrick Austen (SV Auma)     – 66     3     1     2

Maximilian Lutoschka     – 73     3     2     1

Jörg Schreiber     – 81     1     0     1

Moritz Haupt     – 81     2     0     2

Roland Langer     – 81     0     –     –

Jörg Thalheim     – 90     1     0     1

Robin Herold     – 90     2     0     2

Torsten Keil     – 90     1     0     1

Martin Weiher     – 100     2     1     1

Michael Apelt (JV Dresden)     + 100     3     2     1

PSV Leipzig vs SG Weixdorf: 3:4 (30:40)

SG Weixdorf vs. JC Crimmitschau 1:6 (10:55)

VfL Sindelfingen vs. SG Weixdorf 4:3 (40:30)

Maks

Deutsche Pokalmeisterschaften der Männer und Frauen am 15./16. Oktober in Frankfurt/Oder

16. Oktober 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am Samstag früh um 5 Uhr war es endlich so weit – wir machten uns auf den Weg nach Frankfurt/Oder zu den Deutschen Pokalmeisterschaften, für die sich Marc und Vivien mit ihren tollen Leistungen bei der Landesmeisterschaft (Vivien 1. Platz, Marc 2. Platz) 3 Wochen zuvor qualifiziert hatten. Mit dabei waren Moni, Moritz und Antje (Marcs Mum) sowie Maks und Antje (ich) als Betreuer – der Sharan war also voll. Marcs Gewichtsklasse war am Samstag am Start, Vivien erst am Sonntag. Nachdem wir die halbe Woche vorher gezittert hatten, ob Marcs Rückenaufnäher noch rechtzeitig eintreffen – was sie zu unserer Erleichterung taten – konnte es nun also losgehen. Die Autobahn war frei und wir trafen pünktlich 15 min vor Wiegebeginn in der Halle ein.

Marc konnte Vorwiegen – alles war im Lot und so ging auch das offizielle Wiegen ohne Probleme über die Bühne. Und nun war erstmal Warten angesagt, denn die Gewichtsklasse -66kg stand erst 14:30 Uhr auf dem Plan. Marc war dafür, dass es seine ersten Deutschen waren recht entspannt (im Gegensatz zu seiner Mum), obwohl es ihn auch beeindruckte, dass zur Eröffnung die Nationalhymne gespielt wurde. Wir schauten uns die schweren Gewichtsklassen (-78, +78, -100, +100) an und fieberten mit den sächsischen und auch anderen uns bekannten Startern mit. Die Liste von Marc lag uns schon vor: 35 Starter und ein uns zumindest nicht allzu bekannter Gegner. Das klang ja erstmal nicht schlecht…

Gegen halb 2 gings dann endlich los, die Matten waren für die Erwärmung der leichten Gewichtsklassen frei gegeben und Marc machte sich gemeinsam mit Maks warm.

Eine Stunde später starteten die Wettkämpfe und zwar auf allen 4 Matten mit der Gewichtsklasse -66kg und so hatte Marc auch schon den 3. Kampf auf Matte 4:

Gegen den Berliner Florian Liepe (braun, KSC Obi) fand Marc gut in den Kampf, machte im Griffkampf gut mit und war immer in Bewegung. Hellwach entkam er gleich zu Beginn problemlos einer Würge. Einen Seoi-nage Angriff seines Gegners konterte er ebenfalls mit einem tiefen Seoi-Nage, doch dies blieb für beide ohne Wertung. Außerdem zeigte Marc noch einen starken Sumi-gaeshi-Angriff. Ein Angriff mit Ko-soto-gake in den er viel reinlegte wurde von seinem Gegner leider mit Yoko-Sumi-gaeshi gekontert. Der Gegner erhielt Waza-Ari und konnte Marc in die Festhalte nehmen, aus der es leider kein Entrinnen gab. Somit feierte Marc mit einem immerhin 3min langen Einsatz ein durchaus zufriedenstellendes Debüt bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften. Und nun begann das Warten. Sein Gegner musste noch 2 Kämpfe gewinnen, damit Marc in der Trostrunde weiterkämpfen könnte. Das passierte leider nicht, denn das Teilnehmerfeld war wirklich sehr stark. Klar waren wir ein bißchen traurig, aber Grund zum Trübsal blasen gab es nicht. Marc hatte einen guten Kampf gezeigt und schon das Erreichen der Deutschen Pokalmeisterschaften war ja wirklich eine Glanzleistung!

Wir machten noch die obligatorsichen Fotos und guckten uns noch die weiteren Kämpfe an. Ich musste den Tross jetzt leider verlassen. Die restlichen 6 verbrachten hoffentlich noch einen schönen Abend, um am nächsten Tag mit frischen Kräften zu Viviens Kämpfen anzutreten…


– Erzählerwechsel –

Nachdem Antje mit dem Bautzner Tross die Halle verlassen hatte, blieben uns noch die Kämpfe um Platz 3 und die Finalkämpfe, wo wirklich klasse Judo gezeigt wurde.

Der Judoverband Sachsen stand am Ende des ersten Tages auch ziemlich gut da:

Zwei 3. und zwei 2. Plätze standen zu Buche, zumindestens hatte es in jeder Gewichtsklasse außer dem Superleichtgewicht ein Sachse/Sächsin weit nach vorn geschafft.

Hervorzuheben war für uns Weixdorfer sicher der 3. Platz der Hellerauerin Franziska Grüger. Glückwunsch Franziska!

Danach machten auch wir uns vorerst aus dem Staub!

Gemeinsam mit dem PSV Kamenz hatten wir in „Sonderierungsgesprächen“ schon festgelegt gemeinsam in eine Pizzeria zu gehen. Ortsjundige Judoka überzeugten uns dann die Pizzeria am Kaufland zu wählen, es wäre „die einzig vernünftige Pizzeria in ganz Frankfurt/Oder“.

Und so wurde es dann auch.

Christin Dietze und Vivien mussten zwar noch ein wenig auf ihr Gewicht aufpassen, aber die Waage in der Halle hatte Ihnen jegliche Zweifel für den Sonntag bereits genommen.

Nach dem Mahl suchten wir dann unsere Pension „Zum goldenen Hahn“ auf, was trotz Navi einige Schwierigkeiten bereitete. Dort angekommen bezogen wir nur kurz Zimmer, bevor Vivien ins Bett musste, Marc, Moni und ich aber noch schnell nach Polen fuhren. Nicht zum Tanken, zum Geo-Cachen natürlich.

Der Cache „dihydroxymonoxid“ wurde schnell gefunden, der nano-Cache 300 Meter weiter schien verschwunden. Danach fielen auch wir ins Bett.

Der Sonntag begann dann früh und ziemlich kalt.

Die Pension hatte uns Kaffee mitgegeben – der Morgen war schon mal gerettet – wir fanden die Halle trotz polnischen Navi, Viviens Gewicht stimmte, bisher lief es.

Vivien ging sich mit Christin warmmachen und wir warteten auf die Listen.

Pünktlich 9:30 wurde eröffnet, wieder gab es einen Einmarsch der Schilderträger ohne dass sich die Athleten dahinter postierten. Schade!

An diesem Kampftag waren DJB-Präsident Peter Fresse (der sogar leidenschaftlich einen Athleten seines Landesverbandes coachte!) und Olympionikin Yvonne Böhnisch anwesend.

Vivien startete als eine von drei Sächsinnen in der -57 kg, insgesamt waren 30 Judoka am Start.

Die Landesfinalgegnerin Isabell Gräbner (SV Auerbach 05) kam nicht über den ersten Kampf hinaus, Setzlistenstarterin Maria Zimmermann (JCL) konnte zwei Kämpfe gewinnen, schied danach aber ebenfalls aus.

Vivien war im B-Pool als erste platziert und durfte somit ziemlich lange des blauen Judogi anbehalten.

Den Auftaktkampf gegen Svenja von Seelen (HB/TV Eiche Horn) bestimmte sie deutlich. Ihre Gegnerin kassierte zwei Shidos für Inaktivität und dann kam Vivien noch mit einer Festhalte zum Waza-Ari, welcher ihr nach Ablauf der Kampfzeit den Sieg einbrachte.

Als nächste Gegnerin rechneten wir uns Esther Drotler aus, welche überraschenderweise aber durch einen direkten Hansoku-Make für eine unerlaubte Beingreiftechnik gegen Sarah Radzikowski (JC 90 FFO) verlor.

Damit stand die Starterin mit Heimvorteil als nächste Gegnerin fest.

Vivien erwärmte sich routiniert mit kurzen Uchi-Komis und ging ans Werk.

Obwohl ihre Gegnerin größer war und längere Arme hatte, kam sie mit Viviens konzentriertem Griffkampf nicht klar. Vivien legte hohes Tempo vor und nutzte die kurze Unachtsamkeit ihrer Gegnerin konsequent aus und warf tiefen Seoi-Nage auf Waza-Ari.

Nach einer weiteren Standaktion ohne Wertung bekam sie ihre Gegnerin am Boden zu fassen und beendete den Kampf nach 20 Sekunden mit Tate-Shio-Gatame. Wir tobten.

Damit stand Vivien im Poolfinale.

Dieses ging gegen Kathrin Loskamp (JC 71 Düsseldorf). Die Braungurtin war ebenfalls nicht gegen Viviens konsequente Attacken gefeit und fiel auf Waza-Ari. Da Vivien die komplette Kampfzeit aktiv war und sich nichts zu Schaden kommen ließ, zog sie mit diesem Sieg ins Halbfinale ein! Unglaublich!

Dem Ende zu wurde natürlich auch die Konkurrenz immer härter.

Denkbar ungünstig ging das Halbfinale schon los. Nachdem Vivien noch mal schnell weg musste, gingen die drei Kämpfe vor ihr Schlag für Schlag mit Ippon respektive Hansoku-Make aus und Vivien musste ohne kurze gedankliche Verschnaufpause auf die Matte.

Swantje Kaier vom JC Bushido Köln-Süd ließ nicht mit sich spaßen. Sie war deutlich ruppiger als die Gegnerinnen zuvor und bekam Vivien im Boden mehrfach in die Würge. Zweimal entging Vivien der Niederlage, die dritte Würge saß und Vivien musste aufgeben.

Als Halbfinalistin rutschte Vivien damit direkt in den Bronze-Kampf, welcher erst nach der Hauptrunde durchgeführt wurde. Nach abschließender Erwärmung mit Marc und Taktikbesprechung mit Moritz ging sie ans Werk, musste sich aber viel zu schnell einer weiteren Würge beugen. Dabei sah es von außen so aus, als ob beide Kämpferinnen die Kampffläche im Bodenkampf verlassen hätten! Die KaRis waren anderer Meinung.

Da half kein Toben, wir mussten es hinnehmen.

Natürlich waren wir kurzzeitig alle geknickt – so knapp am Podest vorbei.

Aber während der Finalkämpfe lichtete sich doch die Stimmung.

5. Platz bei einer deutschen Meisterschaft!

Ein Ergebnis das sich sehen lassen konnte!

So machten wir uns am Ende doch zufrieden auf den Heimweg, kehrten noch auf ein Eis ein und kamen geschafft im Dunkeln wieder in Weixdorf an, ein ereignisreiches und schönes Wochenende hinter uns.

Nochmals Glückwunsch an Marc und Vivien zu ihrer Teilnahme an den Pokalmeisterschaften! Klasse gemacht!

Und der 5. Platz war wirklich eine Leistung!

Hier die Wettkampflisten:

– 57 kg weiblich

– 66 kg männlich

oder german-judo

Zusammenfassung:

Name / Gewichtsklasse / TN / Kämpfe (ges-gew-verl) / Platz

Marc Merbitz / – 66 kg / 35 / 1-0-1 / –

Vivien Haupt / – 57 kg / 30 / 5-3-2 / 5.

Moritz startet mit Wildcard? (Auflösung: Nein, Marcel)

25.9.2011: Landeseinzelmeisterschaften Männer/Frauen in Adorf

25. September 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Mit einer Rekordstarterzahl von 6 Männern und 5 Frauen konnte sich die SG Weixdorf bei den heutigen LEM in Adorf (Vogtland) in Szene setzen.

Der Titelgewinn durch Vivien Haupt, der Vizetitel durch Marc Merbitz, sowie dritte Plätze durch Julia Nossol und Tasmin Hirschfeld waren dabei die „edelmetallenen Momente“ des Tages!

Los ging es bereits um 6:30, da der Weg bis ins Vogtland sich doch ganz schön zog.

Mit waren Adrian Orzyszek, Mark Merbitz, Maks Sieger, Moritz Haupt, Robin Herold, Jörg Thalheim, Martin Weiher, Vivien Haupt, Julia Nossol, Maria Weidner, Luisa Schneider, Tasmin Hirschfeld und Coach Robert Junghans.

Nach einigen Problemen beim Wiegen konnten dann auch fast alle Starter in ihrer Gewichtsklasse antreten.

Adrian leider nicht, er hatte seinen Judopass vergessen. Eine Lehre fürs Leben! Somit konnten wir bei den Männer die unterste und oberste Gewichtsklasse nicht besetzen, hatten aber sonst überall Starter im Feld. Die Mädchen machten sich ebenfalls in drei Gewichtsklassen breit.

Nach der Eröffnung des Wettkampfes durch den Adorfer Bürgermeister, der mit vielen Worten die Größe und Schönheit der neuen Halle umriss, konnte es endlich losgehen.

Bei den Frauen starteten Vivien und Luisa beide -57 kg.

Beide in der unteren Listenhälfte gesetzt (warum eigentlich?), startete Vivien im blauen Anzug gegen Anika Kracht vom JC RBS Leipzig. Schon oft mit dieser Gegnerin konfrontiert ließ sich Vivien routiniert nicht die Butter vom Brot nehmen und siegte mit Ippon, was uns den Einzug ins Finale als Begegnung Haupt-Schneider bescherte.

Wiederum konnte sich Vivien gegen Luisa mit Ippon durchsetzen und löste damit schon mal die Fahrkarte zu den deutschen Meisterschaften, denn laut neuem Wettkampfsystem sind nach einem Länderschlüssel die Finalisten jeder Gewichtsklasse bei den DEMdLV (Deutsche Einzelmeisterschaften der Landesverbände) startberechtigt.

Für Luisa war nach der Niederlage gegen Vivien also noch der dritte Platz greifbar, den sie aber leider an Manja Herbert vom JV Dresden abgeben musste.

Vivien konnte jetzt lange Pause machen, da die Finalkämpfe zum Schluss durchgeführt wurden.

Bis 63 kg starteten Maria und Julia gemeinsam und waren zumindestens auseinandergepoolt.

Bei 8 Teilnehmerinnen gab es keine Freilose, Julia startete im zweiten Gewichtsklassenkampf gegen Jessica Sorgatz vom VfL Riesa und konnte mit ihrer Spezialtechnik Harai-Goshi punkten!

Im Einzug ins Finale ging es gegen die Dauerrivalin Christin Dietze. Hatte Julia vor einer Woche beim IT Bautzen noch die Oberhand gehabt, gewann diesmal Christin und wurde später auch Sachsenmeisterin.

Maria musste eine Auftaktniederlage gegen Claudia Müller vom JSV Eilenburg hinnehmen, konnte aber in der Trostrunde gegen Jana Hochmuth (PSV Glauchau) mit Ko-Soto-Gake punkten.

Der Nachteil: Julia aus dem Halbfinale kommende wechselte nun natürlich in Marias Trostrundenast und man traf sich im Kampf um Platz 3…

Das Duell beendete Julia nach hartem Kampf mit Harai-Goshi für sich und sicherte sich damit Bronze und eventuell einen Nachrückerplatz zu den DEM (diese Info wird noch aktualisiert).

Tasmin hatte bis 70 kg einiges an hartem Brot zu kauen. Im Pool mit drei weiteren Frauen fand sie sich in illustrer Gesellschaft von Bundesliga-Starterin Anja Puschmann (CPSV) und Nationalkaderathletin Melanie Gerber (JCL).

Diesen beiden Konkurrentinnen war sie letztendlich unterlegen, zeigte aber in beiden Kämpfen weder Schwäche noch Angst und kam selbst auch zum Angriff! Dies allein stellt schon eine Leistung dar!

Die vierte im Bunde, Sabrina Rebscher (SV Auerbach 05) verletzte sich in einem Kampf mit einer der beiden „Brocken“ und konnte nicht mehr antreten.

Damit belegte Tasmin ebenfalls einen dritten Podestplatz!

Bei den Männern waren die Podestplätze ebenfalls hart umkämpft!

Strahlender Held des Tages war ohne Zweifel Marc!

Bis 66 kg startend hatte er den einzigen Vorrundenkampf gegen Philipp Skarupski vom BSC Motor Rochlitz gezogen und setzte sich hier siegreich durch.

Bei seinem tiefen Morote-Seoi-Nage gegen Tobias Kolleßer (SRZ Leipzig) gingen uns Augen und Herzen auf, als er anschließend das Halbfinale gegen Alexander Geschner (CPSC) gewann, brüllten wir am Rand.

Sein Gegner haute mit seinem De-Ashi-Barai an Marc Beinen vorbei, rief im selben Moment noch laut „NEIN“ und Marc hatte selbst schon mit De-Ashi-Barai seinerseits zum Konter angesetzt. Auf den Punkt motiviert, hellwach und mit vollem Biss war er heute dabei!

Marc freute sich riesig über den Sieg, wir noch mehr! Als er dann geschnallt hatte, dass er mit der Finalteilnahme zu den Deutschen durfte – seinen ersten (bis jetzt…) – und das es gar keine Mitteldeutschen Meisterschaften mehr gibt – kam er den Rest des Tages aus dem Strahlen nicht mehr raus.

Nichts desto trotz blieb das Finale noch aus, auf das er fixiert und konzentriert blieb – ein echter Kämpfer!

Maks hatte -73 kg (11 Teilnehmer) wenig zu lachen. Eine Niederlage gegen Tom Uhlig (CPSV) schickte ihn in die Trostrunde. Das sein Gegner ins Halbfinale einzog, brachte ihm zwar noch einen weiteren Kampf, den er gegen Lucas Kluge (JCL) aber auch schnell abgeben musste.

Moritz ging bis 81 kg (12 TN) an den Start und unterlag hier dem Crimmitschauer Pabst im ersten Kampf. Dieser siegte im folgenden Kampf gegen Hofmann von JV Grimma, was Moritz den Start in der Trostrunde ermöglichte und zwar exakt gegen jenen Hofmann. Hier konnte Moritz mit tiefem Seoi-Nage blitzschnell Waza-Ari erringen und der Gegner fiel auch immer wieder. Einen Yuko und noch einen Waza-Ari später hatte Moritz gewonnen.

Das allgemeine Favoritensterben hatte in der 81kg-Klasse auch den Kaderathleten Robert Conrad (JCL) ereilt, welcher nun auf Moritz traf. Moritz lieferte einen starken Kampf, musste sich aber einer Tate-Shio-Gatame beugen. Damit schied er als 7. Platz aus.

Die Gewichtsklasse -90 kg wurde am längsten aufgehoben.

Sowohl Robin als auch Jörg starteten im sieben Sportler starken Feld.

Robin musste sich als erstes dem späteren Drittplatzierten Markus Heye (ESV Lok Zwickau) beugen, Jörg Christopher Denkmann (JSV 61 Zwickau).

Robin traf in der Trostrunde auf Daniel Haefner (BSC Freiberg) und musste hier verletzt aufgeben, Jörg rutschte automatisch in der Trostrunde in den Kampf um Platz 3 weiter und unterlag hier Robins erstem Gegner Heyde auf dessen tiefen Seoi-Nage. Damit belegte er den 5. Platz.

Martin startete -100 kg und hatte hier den ersten Gewichtsklassenkampf gegen Felix Schultz (CPSV Budo) zu bestreiten, den er mit zwei Waza-Aris abgeben musste. Da sein Gegner den nächsten Kampf verlor und nicht ins Halbfinale einzog, schied Martin nach dem ersten Kampf leider schon aus. (Blödes System bei nur 10 Sportlern!)

Damit war die Vorrunde inklusiver der kleinen Finals beendet und es setzte eine 10minütige Pause ein.

Marc machte sich mit Martin, Vivien noch mal mit Maria warm und dann gings los!

Vivien bestritt ihr Finale gegen Isabell Gräbner vom SV Auerbach 05. Erst stärker, dann leicht abbauend im Stand war sie ihrer Gegnerin zumindestens im Boden über und wäre fast mit Sankaku zum Erfolg gekommen, verlor aber leider einen kurzen Moment den Mattenkontakt. Nach langem Kampf konte sie aber mit einer Vor-Zurück-Kombination aus großer Eindrehtechnik und Fussfasser mit vollem Punkt gewinnen und wir hatten unsere Goldmedaille!

Marc startete im darauffolgenden Kampf auf der anderen Matte gegen Karl Hache aus Bautzen.

Schon oft auf Fusstechniken des Bautzners gefallen, gelang es Marc diesmal allen Attacken auszuweichen und selbst anzusetzen. Eine Uchi-Mata-Attacke wurde jedoch gnadenlos gekontert und Marc belegte den zweiten Platz.

Über sein Feuerzeug und die einzigartige Urkunde, sowie das Ticket zu den Deutschen konnte er sich dennoch riesig freuen!

Vivien und Marc haben sich damit direkt für die deutschen Pokalmeisterschaften am 15./16.10.2011 in Frankfurt (Oder) qualifiziert!

Wir wünschen euch eine gute verletzungsfreie Vorbereitung und maximale Erfolge!

Marc wird am 15.10. kämpfen, Vivien am 16.10.

Einige Wettkampfimpressionen:

Weil Dominic zur Familie gehört!

Come on Baby, light my fire!

Zusammenfassung:

Name / AK / GK / TN / Kämpfe (ges.-gew.-verl.) / Platz

Marc Merbitz     Mä     66     9     4     3     1     2.     Qualifikation DEM d. LV

Max Sieger     Mä     73     11     2     0     2

Moritz Haupt     Mä     81     12     3     1     2     7.

Robin Herold     Mä     90     7     2     0     2

Jörg Thalheim     Mä     90     7     2     0     2     5.

Martin Weiher     Mä     100     10     1     0     1

Vivien Haupt     Fr     57     7     3     3     0     1.     Qualifikation DEM d. LV

Luisa Schneider     Fr     57     7     2     0     2     5.

Julia Nossol     Fr     63     8     3     2     1     3.

Maria Weidner     Fr     63     8     3     1     2     5.

11.9.2011: BEM Männer/Frauen in Dresden

11. September 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am heutigen Samstag trafen sich 12 Weixdorfer Judoka, um bei den Bezirksmeisterschaften um die Tickets zu den Landesmeisterschaften zu kämpfen. Mit dabei waren: Adrian Orzyszek, Marc Merbitz, Mario Conzendorf, Maximilian Lutoschka, Maks Sieger, Jörg Schreiber, Moritz Haupt, Robin Herold, Martin Weiher, Vivien Haupt, Julia Nossol und Maria Weidner. Jörg Thalheim stieß dann in der Halle zu uns. Nachdem wir schon im Auto voller Schreck festgestellt haben, dass wir wahrscheinlich blaue Anzüge brauchen, fuhr André gleich nach Ankunft zurück und holte sie. Zum Glück war der Wettkampf „nur“ in Mickten… In Bautzen hätten wir ein bei 13 Startern ein echtes Problem gehabt…

Zum Glück haben sich unsere 13 Starter gut auf die Gewichtsklassen verteilt und so konnten wir bis auf 2 Gewichtsklassen alles besetzen…

Adrian startete -60kg (4 Teilnehmer) und hatte es mit einer erlesenen Auswahl zu tun. Im ersten Kampf musste er gegen den Zittauer Schäfer (braun) auf die Matte. Im Griffkampf war er leider nicht konsequent genug und verlor so nach 2 Kontertechniken. Gegen den Favoriten Schostek (Riesa, braun) machte er seine Sache im Griffkampf bedeutend besser, verlor aber dann doch nach Ko-uchi-maki-komi. Zum Schluss ging es gegen Dominik Albrecht von Sachsenwerk, der ihn mit Koshi-guruma überraschte. Somit belegte er einen 3. Platz und qualifizierte sich für die LEM in 2 Wochen und konnte zudem gegen die erfahrenen Männer jede Menge Erfahrung sammeln.

Marc trat im 1. Kampf -66kg (8 Teilnehmer) gegen Nguyen Ngoc (Fair Sport, braun) an und verlor nach Ko-uchi-maki-komi. Seinen Trostrundenkampf musste er nicht bestreiten, da sein Gegner sich streichen lies. Im Kampf um Platz 3 lies Marc nichts anbrennen und besiegte Kaumann (orange-grün)mit einem tollen tiefen Seoi-Nage. Somit also der 3. Platz und ebenfalls das Ticket für die LEM.

Mario, Maximilian und Maks gingen in der mit 14-Teilnehmern stark besetzten Gewichtsklasse -73kg an den Start. Mario startete in der oberen Hälfte der Liste gegen den Grüngurt Schaal (Pulsnitz) mit einer tollen Eindrehtechnik, bei der er leider zu schnell nachlies und gekontert wurde. Im Trostrundenkampf gegen Schimmang (Hagenwerder, schwarz) setzte er wieder super an und wurde von dem körperlichen überlegenen Gegner im hohen Bogen zum Te-guruma ausgehoben. Schade! Maximilian startete gegen Meinung (Großenhain, grün) mit einem Ko-soto-gake und musste dann gegen den Riesaer Sorgatz (braun) auf die Matte, den er glücklich auf O-uchi-gari werfen konnte, während dieser zur Opfertechnik ansetzte. Im Halbfinale traf er nun zur Freude aller auf Maks und verlor in einer Würge. Im Kampf um Platz 3 gings gegen Schäffler (braun). Maximilian machte ordentlich Betrieb und setzte zum O-uchi-gari an, wechselte zum Uchi-mata und wir sahen den gegner schon fallen und brüllten alle „Zieh“. Doch der Gegner hatte mehr Kraft und konterte. So blieb Maximilian trotz starker Kämpfe leider der undankbare 5. Platz. Maks startete gegen den Hellerauer Meißner (braun) und konnte ihn in der Würge fast zur Aufgabe zwingen. Mit Yuko und Waza-Ari für O-uchi-gari machte er den Sack dann dennoch zu. Im nächsten Kampf gings gegen den Bautzner Hache (braun), den er mit Gegendrehtechnik besiegte. Im besagten Kampf gegen Max gewann er mit Würge und im Finale gegen den Riesaer Eick (schwarz) machte er einen Superkampf und war wachsam im Griff. Zum Schluss erwischte ihn der Bundesligakämpfer dann doch. Somit ein Klasse 2. Platz und die Quali für die LEM.

Jörg und Moritz starteten -81 kg (ebenfalls 14 Teilnehmer). Jörg startete gegen Bieh-Speraczek (Coswig, braun) und verlor leider mit einer Kontertechnik. In der Trostrunde machte er gegen Pönitz (braun) eine richtig gute Figur, fiel aber einen Moment unaufmerksam auf einen tiefen Seoi-Nage und schied aus. Moritz hatte heute ein echtes Mamutprogramm vor sich. Gegen Reiter (Bautzen, braun) verlor er mit Uchi-mata. Danach besiegte er Höfgen (Mickten, orange) mit Ippon und Bieh-Speraczek (Coswig, braun) nach voller Kampfzeit. Auch Sowdniok (Görlitz, braun) zermürbte er über die volle Zeit und gewann mit Yuko für 2 Shidos seines Gegners. Im Kampf um Platz 3 ging es nun gegen den starken Bautzner Jung (braun), gegen den er leider im tiefen Seoi-Nage verlor. Somit ein 5. Platz für Moritz, der trotzdem als Nachrücker zur LEM fahren darf.

Bis 90kg gingen für Weixdorf Robin und Jörg auf die Matte (8 Teilnehmer). Jörg gewann seinen 1. Kampf gegen Verberg (Görlitz, grün) mit einem schönen Tani-otoshi. Gegen den Schwarzgurt Völker hatte er im Griff einfach zu wenig gegenzusetzen und verlor somit das Halbfinale. Im Kampf um Platz 3 gegen den Kamenzer Käppler (braun) nutzte er seine Chance im Boden zur Würge und sicherte sich so nicht nur den 3. Platz sonder auch das Ticket für die LEM. Robin startete gegen Ambrus (grün, Freital) und gewann im Golden Score in der Festhalte. Gegen Starke (Riesa, schwarz) verlor er auf Tai-otoshi bevor er im Kampf um Platz 3 ebenfalls gegen einen Riesaer (Ruiz) ran musste und leider ebenfalls verlor. Somit ein 5. Platz, aber auch Robin darf als Nachrücker mit zur LEM.

Martin ging –100kg auf die Matte (4 Teilnehmer). Gegen den Bundesligakämpfer Prill (JV Dresden, schwarz) machte er einen tollen Kampf verlor aber letztlich nach 2 Yuko und Ippon. Seine 2 restlichen Gegner Klemmt (Großenhain, schwarz) und Tandor (Hellerau, braun) besiegte er souverän im Boden und belegte so einen tollen 2. Platz und sicherte sich natürlich auch das Ticket für die LEM.

Die Mädchen brauchten sich zwar nicht zu qualifizieren, traten aber dennoch an:

Vivien war -57kg leider alleine und somit automatisch Erste. Ihre beiden Freundschaftskämpfe gegen Walter (Freital, braun, -63kg) und Gerber (Motor Mickten, gelb-orange, -70kg) gewann sie souverän mit Festhalte bzw. Yoko-sumi-gaeshi.

Julia ging -63kg (5 Teilnehmer) auf die Matte. In einer Reihe besiegte sie Walter (Freital, braun) mit einem Sankagu-Hebel, Stiller (Görlitz, orange) mit einer O-uchi-gari / O-soto-gari Kombination und Langer (Coswig, gelb) mit O-uchi-gari und Festhalte. Sprenger vom JV Dresden gab Verletzungsbedingt auf. Somit der 1. Platz für Julia.

Maria machte heute die -70kg (2 Teilnehmer) und besiegte Gerber (Mickten, gelb-orange) mit einer schönen Hüfttechnik-O-uchi-gari-Kombination. So wurde alsu auch die 3. Weixdorferin Bezirksmeisterin. Ihren Freundschaftskampf gegen Walter (Freital, braun) musste sie nach einen nur knapp gescheiterten Hebel in der Würge aufgeben.

Damit fahren 5 Frauen (Tasmin udn Luisa stoßen bei der LEM noch dazu) und 7 Männer für Weixdorf zur Landesmeisterschaft. Ein tolles Ergebnis! Herzlichen Glückwunsch!

Zusammenfassung:

Name / GK / TN / Kämpfe (ges.-gew.-verl.) / Platz


Adrian Orzyszek / -60kg / 4 / (3-0-3) / 3.Platz

Marc Merbitz / -66kg / 8 / (2-1-1) / 3.Platz

Mario Conzendorf / -73kg / 14 / (2-0-2) / –

Maximilian Lutoschka / -73kg / 14 / (4-2-2) / 5.Platz

Maks Sieger / -73kg / 14 / (4-3-1) / 2.Platz

Jörg Schreiber / -81kg / 14 / (2-0-2) / –

Moritz Haupt / -81kg / 14 / (5-3-2) / 5.Platz

Jörg Thalheim / -90kg / 8 / (3-2-1) / 3.Platz

Robin Herold / -90kg / 8 / (3-1-2) / 5.Platz

Martin Weiher / -100kg / 4 / (3-2-1) / 2.Platz

Vivien Haupt / -57kg / 1 / (0(+2)-0(+2)-0) / 1.Platz

Julia Nossol / -63kg / 5 / (4-4-0) / 1.Platz

Maria Weidner / -70kg / 2 / (1(+1)-1-0(+1))/ 1.Platz



nur 56 männliche und 10 weibliche Teilnehmer



Siegerehrung bis 57 kg



Siegerehrung bis 63 kg



Siegerehrung bis 70 kg



Siegerehrung bis 60 kg



Siegerehrung bis 66 kg



Siegerehrung bis 73 kg



Siegerehrung bis 90 kg



Siegerehrung bis 100 kg



Gruppenfoto



Jubelfoto



Marc rollt nach Hause

Zusammenfassung:

Name/ GK / Platz / Bemerkung

Vivien Haupt     – 57     1.     ohne Quali

Julia Nossol     – 63     1.     ohne Quali

Maria Weidner     – 70     1.     ohne Quali

Adrian „Grutschow“ Orzyszek     – 60     3.     qualifiziert

Marc Merbitz     – 66     3.     qualifiziert

Mario Conzendorf     – 73     –     

Maximilian Lutoschka     – 73     5.     

Max Sieger     – 73     2.     qualifiziert

Moritz „Maik“ Haupt     – 81     5.     als Nachrücker qualifiziert

Jörg Schreiber     – 81     –     

Robin Herold     – 90     5.     als Nachrücker qualifiziert

Jörg Thalheim     – 90     3.     qualifiziert

Martin Weiher     – 100     2.     qualifiziert

25.2.: Männerturnier Bautzen

5. März 2010 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Zu einem etwas ungewöhnlichen Wochentag für Wettkämpfe, einem Donnerstag trafen sich André, Jörg und Franz, um zur individuellen Ligavorbereitung zum Männerturnier nach Bautzen zu fahren.

Natürlich hatten die drei es wieder total schlau angestellt und wogen alle so viel, dass sie alle in die Gewichtsklasse 81 kg eingewogen wurden. Das hieß also von vornherein, dass wir früher oder später gegeneinander ran mussten.

Insgesamt waren beim Turnier ziemlich wenige Kämpfer angereist. Die meisten Teilnehmer stellte als Veranstalter Bautzen, hauptsächlich deshalb, weil die meisten Bautzner vor dem Turnier noch Training hatten und so gleich nebenan auf die Wettkampfmatte geschleift wurden. So kamen dann in der besagten 81kg 9 Kämpfer zusammen, die in zwei Pools (1x 4, 1x 5) aufgeteilt wurden.

André und Franz hatten den 4erPool erwischt und durften, ratet mal, natürlich, gleich erst einmal

gegeneinander kämpfen. Es gab einen ziemlich ausgeglichenen Kampf zu sehen. Franz wurden die neuen und für ihn noch unbekannten Regeln zum Verhängnis:

Für Beingreifen, AbgebeugtKämpfen und Stemmen erhielt er jeweils einen Shido, wodurch André einen Wazaari erhielt. So konnte André nach Wazaari für Tani-otoshi den Kampf nach 3:30 Minuten für sich entscheiden.

André musste nun gegen seinen Angstgegner Paul Reiter von Bautzen ran. Der Braungurt war bei den Landesmeisterschaften in Kamenz angeschlagen gewesen und André konnte den Kampf für sich entscheiden und für heute galt es damit diesen Erfolg zu wiederholen. Wie schon zu den Landesmeisterschaften hatte Andrés Gegner immense Schwierigkeiten, den starken Griff von André zu lösen und seinen eigenen durchzusetzen. Nach einer Verzweiflungstat konnte André seinen Gegner kontern, es gab einen Ippon, womit André seinen Erfolg wiederholen konnte.

Im dritten Kampf musste André dann noch gegen den Blaugurt Mitzschke von Bautzen ran. Dieser hatte heute Schwierigkeiten durch eine Erkältung, kämpfte aber trotzdem sehr stark. André konnte allerdings den Bautzner auf dem falschen Fuß erwischen und sich mit O-uchi-barai durchsetzen.

Damit war André 1. in seinem Pool und war im Halbfinale.

Franz musste in seinem zweiten Kampf gegen eben denselben Mitzschke ran. Der Bautzner konnte gegen Franz seinen Griff fast immer optimal durchbringen, konnte ihn immer wieder in eine abgebeugte Haltung zwingen, wodurch es für Franz schwer wurde, selber Wurfansätze zu bringen. In einer Bodensituation konnte Franz seinen Gegner aber in eine Festhalte nehmen, in der dieser wegen Atemproblemen durch seine Erkältung aufgeben musste. So konnte Franz diesen Kampf für sich entscheiden.

Im dritten Kampf für Franz galt es nun den Bautzner Reiter zu bezwingen. Dieser konnte aber seinen Griff immer wieder durchbringen, sodass es Franz wiederum schwer hatte, seine Techniken durchzubringen. In einem unglücklichen Augenblick konnte der Bautzner dann seine Spezialtechnik Uchi-Mata

ansetzen und nach ein paar Hüpfern auch durchbringen. Damit war Franz 3. im Pool und damit trotz starker Kämpfe leider ausgeschieden.

Jörg hatte im 5-er-Pool ein schweres Los gezogen. Als erstes durfte er gleich gegen seinen Trainingspartner aus dem Oldietraining, Grüger von Hellerau, ran. Man merkte den beiden deutlich an, dass sie die Techniken des jeweils anderen sehr gut kennen, aber Jörg konnte seinen Gegner trotz allem sehr gut kontrollieren und einige schöne Wurfansätze zeigen bis der Hellerauer mit einem Ko-soto-gari den Sieg erringen konnte.

Im zweiten Kampf musste Jörg dann gegen den altbekannten Tommy Bergmann von Radeberg ran.

Normalerweise stresst der Maks immer in der 73 kg, heute hatte er aber 1kg drüber, sodass sich die 81kg sich heute mit ihm beschäftigten durfte. Und machen wir keinen Hehl daraus: Es war Jörgs erster Wettkampf und gegen einen Tommy Bergmann kämpft es sich nicht so leicht. Nach 10 Sekunden war der Kampf nach einem Bilderbuch-Uchi-Mata vorbei.

Im dritten Kampf musste Jörg gegen den Bautzner Jung ran. Jörg konnte gegen den sehr griffstarken Kämpfer sehr gut mithalten, zeigte schöne Wurfansätze bis ihn sein Gegner, wie schon sein letzter, auf Uchi-Mata warf.

Der vierte Kampf von Jörg gegen den Bautzner Schampera war eigentlich eine Prachtleistung von Jörg. Er konnte viele sehr gute Wurfansätze bringen, bekam sogar 2x Yuko und hatte seinen Gegner fast abgewürgt (da fehlte vielleicht noch ein Zentimeter). Irgendwie konnte sein Gegner dann aber doch seine Spezialtechnik Harai-maki-komi durchbringen, auf die Jörg auch noch unglücklich draufgelaufen war. So musste er leider diesen sehr schön gekämpften Kampf abgeben und wurde so trotz guter Kampfleistungen unverdient letzter im Pool.

So blieb nur noch André im Halbfinale. Hier musste er gegen den Zweiten des 5erPools, Jung, ran. In einem spannenden Kampf konnte der Bautzner Andrés Griff immer wieder für Ausheber nutzen.

Dadurch war André etwas verunsichert, weshalb er dann ziemlich vorsichtig kämpfte und unglücklich in einen O-goshi rein lief.

So blieb für ihn aber trotzdem der verdiente 3. Platz in der 81kg.

Insgesamt war es aber doch eine gute Vorbereitung für die anstehende Ligasaison und angesichts der tollen Kämpfe können wir wirklich guter Dinge sein.

André

Zusammenfassung

Name / GK / TN / K / S / N / Platz

André Nossol / 81kg / 9 / 4 / 3 / 1 / 3

Jörg Schreiber / 81kg / 9 / 4 / 0 / 4 / –

Franz Ogorsolka / 81kg / 9 / 3 / 1 / 2 / –

Zur Werkzeugleiste springen