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2. Internationale Sachsen Masters 2019 am 16.03.2019 in Langenhessen

17. März 2019 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am Morgen des 16. März ging es für Jörg, Jörg und Torsten zu den offiziell 2. Internationalen Sachsen Masters 2019. Eigentlich sind es aber bereits die 16. Offenen Einzelmeisterschaften für Frauen und Männer Ü30 gewesen. Das wie immer gut besuchte Wettkampf-Highlight konnte diesmal mit zwei Rekorden starten: 136 Kämpfer aus 12 Ländern gingen an den Start! Dabei war der älteste Teilnehmer mit dem Jahrgang 1936 dabei und der weiteste Teilnehmer kam aus dem Iran. Als neues Land war diesmal auch die Ukraine mit dabei.

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LEM Frauen und Männer

2. Oktober 2018 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

In diesem Jahr fanden die Sächsischen Landeseinzelmeisterschaften der Männer und Frauen in Dresden im Sportcenter bei Motor Mickten statt und von uns waren Jörg Schreiber, Jörg Schröder und Benjamin Kurz mit dabei. Dominic Albrecht, dessen Einzelstartrecht ebenfalls bei uns liegt, kämpfte auch unter Weixdorfer Flagge. Also Coach stand Torsten mit am Mattenrand und im Laufe des Wettkampfes gesellten sich neben Jörgs Tochter und Freundin auch Lea mit ihrer Mama und Arndt als Zuschauer mit dazu.
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Verbandsliga 3. Kampftag 2018

26. Mai 2018 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Der 3. Kampftag und damit der diesjährige Heimkampftag ist vorbei!

Unsere Jungs haben sich tapfer geschlagen und ihr bestes gezeigt, doch für Punkte sollte es leider nicht reichen!

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4. KT Verbandsliga Männer 2017 Sachsen in Weixdorf – Weixdorf punktet!

13. Juni 2017 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am letzten Kampftag der Verbandsliga Männer 2017 Sachsen konnten wir als Gastgeber und auch auf der Matte punkten!
Zu Gast waren dabei der PSC Bautzen und die TSV 1864 Schlettau.

Im Kader standen:

-60kg: Richard Kleint
-66kg:

Jonas Hopke

Maximilian Lutoschka

-73kg:

Benjamin Kurz

Max Sieger

Fred Szabo

-81kg:

Oskar Feldmann

Roland Langer

Benjamin Schulz

-90kg: Torsten Keil
-100kg:

Mario Conzendorf

André Nossol

Martin Weiher

Coach:

Robert Junghans

Antje Pappermann

 

 

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17. Traditionsturnier für Männermannschaften in Crimmitschau

5. Februar 2017 in Wettkampfberichte

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Traditionell ist der erste Männer-Mannschaftskampf des Jahres in den letzten Jahren das „Traditionsturnier für Männermannschaften“ des JC Crimmitschau, welches diesmal bereits zum 17. Mal stattfand.
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Deutsche Pokalmeisterschaften der Landesverbände 2015

29. November 2015 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Wie berichtet und von Maks ja noch einmal angekündigt, fanden an diesem Wochenende die Deutschen Pokalmeisterschafften der Landesverbände im hessischen Künzell bei Fulda statt und Martin war wieder einmal qualifiziert. Natürlich musste Martin nicht alleine Reisen, sondern wurde von Maria (seelische und moralische Unterstützung), Beni (Fahrer und Uke) und Torsten (Coach) begleitet. Wir machten uns bereits am Freitag Nachmittag auf den Weg, denn Martin sollte am Wettkampftag ausgeruht an den Start gehen können.

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16. Traditionsturnier für Männermannschaften

7. Februar 2015 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Das inzwischen zum 16. mal stattfindende gut besuchte „Traditionsturnier für Männermannschaften“ des JC Crimmitschau wird überwiegend von Mannschaften der höheren Ligen zur Standortbestimmung vor Beginn der Ligasaison genutzt. Dafür legen die Mannschaften schon mal eine längere Anreise zurück und kommen auch aus Berlin, Schwerin oder Koblenz. Für uns als Verbandsliga-Mannschaft gilt es genauso als Saisonvorbereitung, allerdings mit weniger Anspruch an vordere Plätze.
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Tuzla Cup Frauen/Männer am 10.06.12 in Berlin

12. Juni 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Heute nun Tag zwei in Berlin. Mit dabei waren Tasmin, Maria und Vivien.

Diesmal ging es gleich frühmorgens um 7 Uhr los und die Hoffnung war groß, diesmal eher wieder die heimatlichen Gefilde zu sehen. Und die Wettkämpfe begannen auch zügig und ohne lästige Listenfehler wie am Vortag.

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Männermannschaftsturnier in Crimmitschau am 4.2.2012

5. Februar 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am gestrigen Samstag machte sich fast die gesamte Männermannschaft der SG Weixdorf auf den Weg nach Crimmitschau zum Männermannschaftstraditionsturnier!

Tradition weil wir seid Jahren dabei sind und auch seit Jahren besser werden.

In diesem Jahr gelangen uns ein Hauptrundenauftaktsieg gegen den Regionalligisten PSV Leipzig sowie eine denkbar knappe Niederlage gegen den VfL Sindelfingen (ebenfalls Regionalliga).

Im Team waren:

-60 kg: Dominic Albrecht

-66kg: Patrick Austen (JSV Auma)

-73kg: Maximilian Lutoschka

-81kg: Jörg Schreiber, Moritz Haupt, Roland Langer

-90kg: Robin Herold, Torsten Keil, Jörg Thalheim

-100kg: Martin Weiher

+100kg: Michael Apelt (SV Sachsenwerk)

Dazu kamen noch KaRi André Nossol, Fans und Geo-Cacher Moni Haupt, Julia Nossol und Maria Weidner und Betreuer Maks.

Eine lustige bunte Truppe, vor allem wenn man auch bedenkt dass Michael Apelt in der kommenden Verbandsliga-Saison für den JV Dresden und Patrick Austen für den JC Crimmitschau starten werden und wir dann „erbitterte Feinde“ sein werden. Nix für ungut Jungs 😉

Besonders erfreut waren natürlich über den äußerst kurzfristigen Zugang zum Stopfen des 66kg-Loches. Danke an den Gastgeber JC Crimmitschau dafür! So kamen alle Kämpfer auf ihre Kosten – eine sinnvolle Lösung!

In der illustren Runde von Regionalligisten wie Sindelfingen, PSV und RBS Leipzig, Rudow Berlin I und II, Verbandsliga-Teams wie Crimmitschau, Zwickau und Bautzen Bundesliga-Neuling Chemnitz, waren wir in der Doppel-KO-Liste von 12 Mannschaften ohne Freilos in Runde 1 gegen den PSV Leipzig in weiß am Start.

(Der belgische Vereine GBSV de Mattenklobbers reiste leider nicht an!)

PSV Leipzig vs. SG Weixdorf (3:4, 30:40)

Die Gewichtsklassen wurden von unten nach oben durchgekämpft, damit fing Superleichtgewicht Dominic an. Kampflos. Leider. Aber 1:0 für uns.

Damit lag es am „Spontan-Kauf“ Patrick Austen in der Klasse -66 kg. Er konnte mit einem wundervollen Uchi-Mata gegen den Sportstudenten Martin Schiller (2. Dan) gewinnen und die Führung ausbauen.

Maximilian musste bis sich 73kg Tom Wuttke mit einem großen Hüftwurf geschlagen geben.

Moritz musste gegen Tobias Hartmann (1. Dan) ran. Keine dankbare Aufgabe. Von vornherein war klar dass der ehemalige Sportschüler astreine De-Ashi-Barais und Uchi-Matas werfen kann, aber was will machen. Dem De-Ashi-Barai konnte er entgehen, aber der Uchi-Mata zog. Leipzig konnte also auf 2:2 ausgleichen.

Bis 90kg musste sich Robin im Griffkampf kurz unaufmerksam nach hinten laufend einem O-Uchi-Gari/Uchi-Mata von Jens Luther ergeben.

Leipzig ging in Führung. Nein!

Jetzt ging es schon um alles: Martin bis 100 kg gegen Christian Dubberstein. Einige knappe Situationen aber letztendlich war Martin mit Waza-Ari für Ko-Soto-Gari und am Ende Tate-Shio-Gatame (HALTEN! HALTEN! HALTEN!) erfolgreich!

3:3 – meine Nerven.

Im „Finale“ über 100 kg konnte Michael Apelt zum Glück einen Blitzsieg gegen den leichteren Gegner Sebastian Pilz holen und uns das 4:3 sichern!

Denkbar große Freude bei uns, denkbar große Enttäuschung bei den Leipzigern deren Trainer erstmal wutentbrannt die Halle verlassen musste. Aber die Jungs zeigten sich als gute Verlierer und nahmen mich nach dem Turnier trotzdem mit zu sich nach Hause. Ok sie wollten mich mehrmals auf dem Weg an Raststätten aussetzen, aber ich kann sie verstehen.

Damit ging es für uns in der Hauptrunde einen Schritt nach vorn. Nächster Gegner war der Ausrichter JC Crimmitschau.



SG Weixdorf vs. JC Crimmitschau (1:6, 10:55)

Tja, der Ausrichter ließ leider nichts anbrennen…

Der gute Start von Dominic -60 kg gegen Philipp Hillig durch einen Festhalte-Sieg blieb am Ende unser Trostpunkt.

Patrick musste sich im „internen Duell“ (in der VL wird er für den JC Crimmitschau starten, dass wir uns natürlich mit dem Ausrichter messen mussten, war denkbar großes Zufallspech) seinem Teamkollegen Mitscheristzki auf Seoi-Nage beugen, -73 kg gab Maximilian leider kurz vor Schluss eine 2:1-Yuko-Führung ab und zog sich eine deftige Prellung zu.

Jörg zeigte bis 81 kg starke Seoi-Nage-Ansätze,

konnte seinen Gegner damit aber nicht werfen und erlag im Boden einer Kata-Gatame.

Bis 90 kg fiel Torsten seinem hektisch agierenden Gegner Preuß auf Harai-Goshi und damit stand es leider schon 1:4.

Martin musste sich in der „Bis“ seiner eigenen Spezialtechnik beugen und auch Michael hatte gegen Teamchef und Turnierausrichter Manfred Stürz das knappe Nachsehen mit 1:2 Yuko.

Mit dieser Niederlage schickte uns der JCC in die Trostrunde zum Mitfavoriten VfL Sindelfingen, der in Runde 1 dem Bundesliga-Neueinsteiger Chemnitz mit 2:5 unterlegen gewesen war.

VfL Sindelfingen vs. SG Weixdorf (3:4, 30:40)

Das Duell im Superleichtgewicht versprach spannend zu werden. Der Kämpfer Behr mit dem Aufdruck „Veni Vidi Vici“ auf der Jacke hatte das Duell gegen Steve Franke (Chemnitz) denkbar knapp nach Ablauf der Kampfzeit abgegeben, Dominic hätte hier „mächtig Brot“!

Aber dazu kam es nicht. Ein Nachmessen der Jacke mit dem offiziellen Judojackenmessgerät Soku-Teiki ergab dass die Jacke nicht regelkonform war und der Kämpfer wurde disqualifiziert. Er tobte und beschwerte sich dass er bereits einen Kampf damit bestritten hatte. Tja mag sein, aber auf der anderen Matte. 1:0

Patrick machte einen starken Kampf gegen Mario Häckel war letztendlich aber in der Kami-Shio-Gatame unterlegen, bevor Maximilian durch Würge gegen Lukas Gaal wieder in 2:1-Führung gehen konnte.


Moritz fiel -81 kg gegen den offensichtlichen Routinier Thomas Wolf auf Hiza-Guruma (Knierad) und Jörg Thalheim zeigte klasse Reflexe – 90 kg, konnte aber vom Verteidigen kaum in den Angriff übergehen und fiel auf Seoi-Nage.

Zwar erst beim 10. Versuch des Gegners, aber manchmal macht sich Hartnäckigkeit doch bezahlt.

Robin startete eine Gewichtsklasse höher bis 100 kg und musste gegen den zweiten Gaal-Bruder ran.

Leider war er Mathias Gaal in der Kesa-Gatame unterlegen. 2:4, daran änderte auch Michi Sieg durch Aufgabe des untergewichtigen Gegners +100 kg nichts mehr.

Damit schieden wir aus dem Turnier aus, konnten aber mit der gezeigten Teamleistung zufrieden sein.

Kurzum: Ich bin sehr zufrieden mit euch Jungs! Das macht Mut für die Liga!

Am 31.3. beginnt die kommende Verbandsliga-Saison mit dem Auftakt-HEIMKAMPF in Weixdorf gegen den PSV Kamenz und den CPSV II. Alle Fans und Helfer gerne willkommen!!

Und am 21.4. begrüßen wir ebenfalls zu Hause (!!) den PSC Bautzen und den JV Dresden.

Die Auswärtskämpfe werden am 5.5. in Zwickau und am 16.6. in Leipzig stattfinden!



Ich zähle auf das gesamte Verbandsliga-Team, in der Vorbereitung beim Training und auch an den 4 wichtigen Tagen!

Noch zur Vollständigkeit:

Turniersieger wurde Chemnitz vor Ausrichter Crimmitschau, die dritten Plätze gingen an Rudow Berlin und den VfL Sindelfinden. (5. RBS Leipzig, Lok Zwickau)



Es fehlt Michael Apelt.

Zusammenfassung:

Name      / Gewichtsklasse / ges – gew – verl

Dominic Albrecht     – 60     3     3     0

Patrick Austen (SV Auma)     – 66     3     1     2

Maximilian Lutoschka     – 73     3     2     1

Jörg Schreiber     – 81     1     0     1

Moritz Haupt     – 81     2     0     2

Roland Langer     – 81     0     –     –

Jörg Thalheim     – 90     1     0     1

Robin Herold     – 90     2     0     2

Torsten Keil     – 90     1     0     1

Martin Weiher     – 100     2     1     1

Michael Apelt (JV Dresden)     + 100     3     2     1

PSV Leipzig vs SG Weixdorf: 3:4 (30:40)

SG Weixdorf vs. JC Crimmitschau 1:6 (10:55)

VfL Sindelfingen vs. SG Weixdorf 4:3 (40:30)

Maks

Deutsche Pokalmeisterschaften der Männer und Frauen am 15./16. Oktober in Frankfurt/Oder

16. Oktober 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am Samstag früh um 5 Uhr war es endlich so weit – wir machten uns auf den Weg nach Frankfurt/Oder zu den Deutschen Pokalmeisterschaften, für die sich Marc und Vivien mit ihren tollen Leistungen bei der Landesmeisterschaft (Vivien 1. Platz, Marc 2. Platz) 3 Wochen zuvor qualifiziert hatten. Mit dabei waren Moni, Moritz und Antje (Marcs Mum) sowie Maks und Antje (ich) als Betreuer – der Sharan war also voll. Marcs Gewichtsklasse war am Samstag am Start, Vivien erst am Sonntag. Nachdem wir die halbe Woche vorher gezittert hatten, ob Marcs Rückenaufnäher noch rechtzeitig eintreffen – was sie zu unserer Erleichterung taten – konnte es nun also losgehen. Die Autobahn war frei und wir trafen pünktlich 15 min vor Wiegebeginn in der Halle ein.

Marc konnte Vorwiegen – alles war im Lot und so ging auch das offizielle Wiegen ohne Probleme über die Bühne. Und nun war erstmal Warten angesagt, denn die Gewichtsklasse -66kg stand erst 14:30 Uhr auf dem Plan. Marc war dafür, dass es seine ersten Deutschen waren recht entspannt (im Gegensatz zu seiner Mum), obwohl es ihn auch beeindruckte, dass zur Eröffnung die Nationalhymne gespielt wurde. Wir schauten uns die schweren Gewichtsklassen (-78, +78, -100, +100) an und fieberten mit den sächsischen und auch anderen uns bekannten Startern mit. Die Liste von Marc lag uns schon vor: 35 Starter und ein uns zumindest nicht allzu bekannter Gegner. Das klang ja erstmal nicht schlecht…

Gegen halb 2 gings dann endlich los, die Matten waren für die Erwärmung der leichten Gewichtsklassen frei gegeben und Marc machte sich gemeinsam mit Maks warm.

Eine Stunde später starteten die Wettkämpfe und zwar auf allen 4 Matten mit der Gewichtsklasse -66kg und so hatte Marc auch schon den 3. Kampf auf Matte 4:

Gegen den Berliner Florian Liepe (braun, KSC Obi) fand Marc gut in den Kampf, machte im Griffkampf gut mit und war immer in Bewegung. Hellwach entkam er gleich zu Beginn problemlos einer Würge. Einen Seoi-nage Angriff seines Gegners konterte er ebenfalls mit einem tiefen Seoi-Nage, doch dies blieb für beide ohne Wertung. Außerdem zeigte Marc noch einen starken Sumi-gaeshi-Angriff. Ein Angriff mit Ko-soto-gake in den er viel reinlegte wurde von seinem Gegner leider mit Yoko-Sumi-gaeshi gekontert. Der Gegner erhielt Waza-Ari und konnte Marc in die Festhalte nehmen, aus der es leider kein Entrinnen gab. Somit feierte Marc mit einem immerhin 3min langen Einsatz ein durchaus zufriedenstellendes Debüt bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften. Und nun begann das Warten. Sein Gegner musste noch 2 Kämpfe gewinnen, damit Marc in der Trostrunde weiterkämpfen könnte. Das passierte leider nicht, denn das Teilnehmerfeld war wirklich sehr stark. Klar waren wir ein bißchen traurig, aber Grund zum Trübsal blasen gab es nicht. Marc hatte einen guten Kampf gezeigt und schon das Erreichen der Deutschen Pokalmeisterschaften war ja wirklich eine Glanzleistung!

Wir machten noch die obligatorsichen Fotos und guckten uns noch die weiteren Kämpfe an. Ich musste den Tross jetzt leider verlassen. Die restlichen 6 verbrachten hoffentlich noch einen schönen Abend, um am nächsten Tag mit frischen Kräften zu Viviens Kämpfen anzutreten…


– Erzählerwechsel –

Nachdem Antje mit dem Bautzner Tross die Halle verlassen hatte, blieben uns noch die Kämpfe um Platz 3 und die Finalkämpfe, wo wirklich klasse Judo gezeigt wurde.

Der Judoverband Sachsen stand am Ende des ersten Tages auch ziemlich gut da:

Zwei 3. und zwei 2. Plätze standen zu Buche, zumindestens hatte es in jeder Gewichtsklasse außer dem Superleichtgewicht ein Sachse/Sächsin weit nach vorn geschafft.

Hervorzuheben war für uns Weixdorfer sicher der 3. Platz der Hellerauerin Franziska Grüger. Glückwunsch Franziska!

Danach machten auch wir uns vorerst aus dem Staub!

Gemeinsam mit dem PSV Kamenz hatten wir in „Sonderierungsgesprächen“ schon festgelegt gemeinsam in eine Pizzeria zu gehen. Ortsjundige Judoka überzeugten uns dann die Pizzeria am Kaufland zu wählen, es wäre „die einzig vernünftige Pizzeria in ganz Frankfurt/Oder“.

Und so wurde es dann auch.

Christin Dietze und Vivien mussten zwar noch ein wenig auf ihr Gewicht aufpassen, aber die Waage in der Halle hatte Ihnen jegliche Zweifel für den Sonntag bereits genommen.

Nach dem Mahl suchten wir dann unsere Pension „Zum goldenen Hahn“ auf, was trotz Navi einige Schwierigkeiten bereitete. Dort angekommen bezogen wir nur kurz Zimmer, bevor Vivien ins Bett musste, Marc, Moni und ich aber noch schnell nach Polen fuhren. Nicht zum Tanken, zum Geo-Cachen natürlich.

Der Cache „dihydroxymonoxid“ wurde schnell gefunden, der nano-Cache 300 Meter weiter schien verschwunden. Danach fielen auch wir ins Bett.

Der Sonntag begann dann früh und ziemlich kalt.

Die Pension hatte uns Kaffee mitgegeben – der Morgen war schon mal gerettet – wir fanden die Halle trotz polnischen Navi, Viviens Gewicht stimmte, bisher lief es.

Vivien ging sich mit Christin warmmachen und wir warteten auf die Listen.

Pünktlich 9:30 wurde eröffnet, wieder gab es einen Einmarsch der Schilderträger ohne dass sich die Athleten dahinter postierten. Schade!

An diesem Kampftag waren DJB-Präsident Peter Fresse (der sogar leidenschaftlich einen Athleten seines Landesverbandes coachte!) und Olympionikin Yvonne Böhnisch anwesend.

Vivien startete als eine von drei Sächsinnen in der -57 kg, insgesamt waren 30 Judoka am Start.

Die Landesfinalgegnerin Isabell Gräbner (SV Auerbach 05) kam nicht über den ersten Kampf hinaus, Setzlistenstarterin Maria Zimmermann (JCL) konnte zwei Kämpfe gewinnen, schied danach aber ebenfalls aus.

Vivien war im B-Pool als erste platziert und durfte somit ziemlich lange des blauen Judogi anbehalten.

Den Auftaktkampf gegen Svenja von Seelen (HB/TV Eiche Horn) bestimmte sie deutlich. Ihre Gegnerin kassierte zwei Shidos für Inaktivität und dann kam Vivien noch mit einer Festhalte zum Waza-Ari, welcher ihr nach Ablauf der Kampfzeit den Sieg einbrachte.

Als nächste Gegnerin rechneten wir uns Esther Drotler aus, welche überraschenderweise aber durch einen direkten Hansoku-Make für eine unerlaubte Beingreiftechnik gegen Sarah Radzikowski (JC 90 FFO) verlor.

Damit stand die Starterin mit Heimvorteil als nächste Gegnerin fest.

Vivien erwärmte sich routiniert mit kurzen Uchi-Komis und ging ans Werk.

Obwohl ihre Gegnerin größer war und längere Arme hatte, kam sie mit Viviens konzentriertem Griffkampf nicht klar. Vivien legte hohes Tempo vor und nutzte die kurze Unachtsamkeit ihrer Gegnerin konsequent aus und warf tiefen Seoi-Nage auf Waza-Ari.

Nach einer weiteren Standaktion ohne Wertung bekam sie ihre Gegnerin am Boden zu fassen und beendete den Kampf nach 20 Sekunden mit Tate-Shio-Gatame. Wir tobten.

Damit stand Vivien im Poolfinale.

Dieses ging gegen Kathrin Loskamp (JC 71 Düsseldorf). Die Braungurtin war ebenfalls nicht gegen Viviens konsequente Attacken gefeit und fiel auf Waza-Ari. Da Vivien die komplette Kampfzeit aktiv war und sich nichts zu Schaden kommen ließ, zog sie mit diesem Sieg ins Halbfinale ein! Unglaublich!

Dem Ende zu wurde natürlich auch die Konkurrenz immer härter.

Denkbar ungünstig ging das Halbfinale schon los. Nachdem Vivien noch mal schnell weg musste, gingen die drei Kämpfe vor ihr Schlag für Schlag mit Ippon respektive Hansoku-Make aus und Vivien musste ohne kurze gedankliche Verschnaufpause auf die Matte.

Swantje Kaier vom JC Bushido Köln-Süd ließ nicht mit sich spaßen. Sie war deutlich ruppiger als die Gegnerinnen zuvor und bekam Vivien im Boden mehrfach in die Würge. Zweimal entging Vivien der Niederlage, die dritte Würge saß und Vivien musste aufgeben.

Als Halbfinalistin rutschte Vivien damit direkt in den Bronze-Kampf, welcher erst nach der Hauptrunde durchgeführt wurde. Nach abschließender Erwärmung mit Marc und Taktikbesprechung mit Moritz ging sie ans Werk, musste sich aber viel zu schnell einer weiteren Würge beugen. Dabei sah es von außen so aus, als ob beide Kämpferinnen die Kampffläche im Bodenkampf verlassen hätten! Die KaRis waren anderer Meinung.

Da half kein Toben, wir mussten es hinnehmen.

Natürlich waren wir kurzzeitig alle geknickt – so knapp am Podest vorbei.

Aber während der Finalkämpfe lichtete sich doch die Stimmung.

5. Platz bei einer deutschen Meisterschaft!

Ein Ergebnis das sich sehen lassen konnte!

So machten wir uns am Ende doch zufrieden auf den Heimweg, kehrten noch auf ein Eis ein und kamen geschafft im Dunkeln wieder in Weixdorf an, ein ereignisreiches und schönes Wochenende hinter uns.

Nochmals Glückwunsch an Marc und Vivien zu ihrer Teilnahme an den Pokalmeisterschaften! Klasse gemacht!

Und der 5. Platz war wirklich eine Leistung!

Hier die Wettkampflisten:

– 57 kg weiblich

– 66 kg männlich

oder german-judo

Zusammenfassung:

Name / Gewichtsklasse / TN / Kämpfe (ges-gew-verl) / Platz

Marc Merbitz / – 66 kg / 35 / 1-0-1 / –

Vivien Haupt / – 57 kg / 30 / 5-3-2 / 5.

Moritz startet mit Wildcard? (Auflösung: Nein, Marcel)

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