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Landeseinzelmeisterschaften U12 in Heinsdorfergrund

25. März 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am vergangenen Samstag machten sich Lukas Gerber und Franka Feldmann auf zur Landeseinzelmeisterschaft der U12. Zwei Wochen zuvor hatten die beiden sich bei der BEM in Riesa qualifiziert. Lena Berndt hatte sich ebenfalls qualifiziert, fiel aber leider auf Grund von einer Verletzung aus. Gute Besserung! Die Halle war ähnlich wie unsere große Gerhard-Grafe- Turnhalle in Weixdorf.

Es gab oben eine kleine Tribüne, auf der heute alle 170 Kämpfer plus Eltern und Betreuer Platz nehmen sollten. Denn unten in den richtigen Teil der Halle, sollte man nur mit einer Trainer-Karte rein kommen, um seine Kämpfer zu betreuen. Schnell merkten aber die Veranstalter, dass der Platz oben auf der Tribüne viel zu klein war. Somit konnte man dann auch überall hin, egal mit oder ohne Trainer-Karte.

Nach dem der Platz geklärt war, Lukas und Franka sich erwärmt hatten und alle Sportler begrüßt wurden, konnte es schon los gehen.

Franka kämpfte -40kg und hatte hier 9 Gegner. Sie hatte ein Freilos. Ihrer ersten Gegnerin, Melissa Kowacs (Leipziger Sportlöwen), war Franka den Kampf überlegen – bis 17 Sekunden vor dem Schluss. Franka konnte immer gut eindrehen und sich fast im Boden verschiedene Festhalten ausarbeiten, bis der Tai-Otoshi von Melissa kam. Das war sehr ärgerlich, da Franka beim Hantei sicher gewonnen hätte. Ihre Gegnerin zog am Ende noch in das Finale ein, das ist also keine Schande, verloren zu haben.

Ihre zweite Gegnerin war Tina Gabriel. Tina drehte nur den Ippon-Seoi-Nage ein. Anfangs konnte sich Franka immer gut wehren, doch irgendwann kam sie durch und Franka fiel auf einen Ippon. Schade, aber Franka hat spitze mitgekämpft und konnte immer bis fast zum Schluß durchhalten, und das muss ja auch was heißen bei einer LEM!

Lukas kämpfte -28 kg und hatte hier auch 9 Gegner. Er hatte, wie Franka erst einmal ein Freilos. Sein erster Gegner war Nicolas Graßnick vom RBS Leipzig. Nicolas war viel größer als Lukas und konnte so besser zu greifen und Lukas kontrollieren. Lukas aber blieb hart und kämpfte sehr gut mit. In der letzten Sekunde kam Lukas sogar noch mit einer Fege durch und bekam einen Yuko. Spitze!

Im zweiten Kampf hatte Lukas noch so einen großen Gegner. Diesmal schaffte Lukas es nicht, seine Fußwürfe durchzusetzen und wurde mit Ippon-Seoi-Nage auf Ippon geworfen.

Sein letzter Kampf war schon Kampf um Platz 3. Der Kampf war sehr ausgeglichen und beide konnten Ansätze zeigen. Leider war sein Gegner einmal einen Tick schneller und bekam einen Yuko für eine Hüfttechnik. Diesen konnte Lukas nicht mehr ausgleichen und wurde somit ein spitzen-5. Platz!

Damit war der Kampftag für uns auch schon vorbei und wir konnten zufrieden nach Hause fahren. Lukas und Franka zeigten klasse Leistungen für eine Landeseinzelmeisterschaft!

Luisa

Alle Wettkampflisten und Ergebnisse findet ihr auch auf der Homepage des Judoverbandes Sachsen.

Zusammenfassung:

Name / Altersklasse / Gewichtsklasse / Kämpfe (ges.-gew.-verl.) / Platz

Franka Feldmann     U12     -40     10     2     0     2     –

Lukas Gerber     U12     -28     10     3     1     2     5.

LEM U20 in Rammenau — SACHENMEISTERIN aus Weixdorf —

30. Januar 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Dieses Jahr fanden die LEM U20 in Rammenau statt. Neuerung des Jahres war, dass man sich nicht mehr qualifizieren musste, sondern jeder konnte kommen und dennoch waren nur ca. 100 Kämpfer anwesend. Von uns mit dabei waren Julia Nossol, Tasmin Hirschfeld, Vivien und Jonas Haupt, Mario Conzendorf, Maximilian Lutoschka und Adrian Orzyszek.

In der Gewichtsklasse bis 57kg standen Vivien 3 Gegnerinnen gegenüber. Die hatten aber nix zu lachen, den Vivien hatte einen guten Tag und zeigte heute wunderschöne Uchi-matas. Das hatten sogar Zuschauer anderer Vereine bemerkt. Mit den Worten: „Die Alte ist krass!“ wurde sie gelobt.

Somit lässt sich nur sagen: Wir haben wieder eine SACHSENMEISTERIN.

Bei den Damen bis 70kg machten Tasmin und Julia (auf eigenen Wunsch) mit.

Julia begann gegen Faltin aus Schkeuditz. Sie konnte gut mithalten und auch selber starke Angriffe starten, doch es half nix. Ihre Gegnerin war eindeutig schwerer als Julia. Zum Schluss wurde aus einen missglückten Harai-goshi-ansatz noch ein Übergang vom Stand zum Boden mit Waki-gatame und die Karis haben es leider gesehen. Also musste laut Regelwerk Julia einen Hansoku-make bekommen und damit war sie schon aus dem Wettkampf raus.

Tassi bekam als Auftakt Magdalena Grüger von Hellerau. Tassi konnte starke Angriffe und Kombinationen zeigen und sogar einen Waza-ari für Osoto-gari erzielen.

Doch durch eine Unachtsamkeit im Boden geriet Tassi in eine Festhalte und kam leider nicht mehr raus. So hatte Tassi sich noch die Butter vom Brot klauen lassen. Doch somit stand Tassi direkt im Kampf um Platz 3. Und so stand Tassi Julia´s Gegnerin gegenüber. Der Kampf war spannend und keiner konnte eine Wertung machen aber trotzdem schenkten sie sich nix, bis Tassis Gegnerin einen Fehler machte und das war ein Riesenfehler. Sie fegte Tassi`s Standbein von innen weg und jeder weiß, dass man dafür Hansoku-make bekommt und Tassi hatte sich ihren verdienten 3. Platz bekommen. Damit ist Tassi auch mit zur MDEM qualifiziert.

Bei den Jungs war Adrian unser Fliegengewicht und kämpfte bei den 60er mit. Nach einem leichten Anfangsproblem gegen Knoth vom JCL konnte er bei seinen nächsten beiden Gegnern zeigen wo der Hammer hängt. Gegen Klaus vom Auer Judo Club konnte er mit Tani-otoshi und bei Zikeer aus Altenburg mit einer Festhalte punkten. Im kleinen Finale um Platz 3 stand er Freislben aus Rochlitz gegenüber. Die beiden waren gleich stark und schnell und kämpften sehr stark, doch leider war Adrians Gegner etwas abgekochter und konnte leider mit Koshi-guruma punkten. So war leider „nur“ Platz 5 für Adrian heute drin.

Maximilian kämpfte bei den -73 kg Herren mit und stand als erstes Freitag von Schlettau gegenüber. Der anscheint ordentlich Kraft hatte, da Max bei seinem O-goshi aussah als wäre er abgesprungen. Danach gab es für Max kein Halten mehr Föde vom JCL erwischte er 2mal auf Tani-otoshi

und Richard Hache hielt im kleinen Final nach einem starken Kampf einfach fest.





Damit hatte Max den 3. Platz und fährt mit zur MDEM.

Mario und Jonas machten die -81kg-Klasse unsicher.

Jonas begann gegen seinen Finalgegner von der BEM Karl Reiter von Bautzen. Nach einen starken Kampf legt Jonas sich zum Sumi-gaeshi rein und Karl tauchte mit er Stirn voll in die Matte ein, er wirkte sehr benebelt und trotzdem kämpfte er weiter. Jonas erhielt einen Waza-ari für Tani-otoshi und war danach nicht aufmerksam und geriet in einen Hebel und verlor. Karl konnte nachdem Kampf trotzdem leider nicht weiter kämpfen. Gute Besserung! In seinen nächsten Kampf traf Jonas auf Süß von Schlettau und hier geriet er leider in eine Festhalte aus der es kein Entkommen gab. Damit war Jonas leider raus.

Mario hatte heute nicht gerade seinen stärksten Tag. So kam es, dass er in 2 Kämpfen mit Tani-otoshi gekontert wurde und somit ausschied.

Zum Abschluss gab es natürlich noch Urkunden und Medaillen und für die Sachsenmeister. Als ob es noch nicht genug wäre, dass Vivien Sachsenmeisterin wurde, nein sie muss auch noch die beste Technikerin werden.

GLÜCKWUNSCH an euch drei zur Qualifikation und der Rest muss sich keineswegs schämen oder ähnliches. IHR SEID ALLE TOP!!!

Name /AK / GK / TN / ges / gew / verl / Platz

Vivien Haupt U20 -57 4 3 3 0 1.

Tasmin Hirschfeld U20 -70 6 2 1 1 3.

Julia Nossol U20 -70 6 1 0 1 –

Mario Conzendorf U20 -81 11 2 0 2 –

Jonas Haupt U20 -81 11 2 0 2 –

Maximilian Lutoschka U20 -73 11 3 2 1 3.

Adrian Orzyszek U20 -60 10 4 2 2 5.

Landeseinzelmeisterschaften U17 in Rammenau – Landesmeistertitel für Viola Haupt

29. Januar 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am gestrigen Samstag machten sich vier Mädchen der SG Weixdorf auf den kurzen Weg nach Rammenau um sich den Titel „Sachsenmeisterin“ zu schnappen.

Bei den Bezirkseinzelmeisterschaften am vergangenen Wochenende hatten sich Lea Kraus, Viola Haupt, Daniela Thalheim und Miriam Beyerle mit einem Podestplatz für die Landeseinzelmeisterschaften qualifiziert.

Die Meisterschaften fanden in Rammenau statt, ausgerichtet vom JSV Rammenau, der einiges springen ließ und tatsächlich eine komplette Tischbesetzung mit Kampfrichtern umsetzte. (Eigentlich Pflicht bei Meisterschaften, aber leider trotzdem fast ein Ding der Unmöglichkeit. Ging wahrscheinlich nur weil ein neues PC-System der Listenführung getestet wurde.)

Nach Ankunft, Vorwiegen, Schreck, Rennen, Entspannung und Erwärmung ging das Turnier auch schon los.

Insgesamt waren knappe 170 Sportler in den 8 männlichen und 8 weiblichen Gewichtsklassen anwesend.

12 davon tummelten sich bei Daniela, die -52 kg startete.

Der Auftaktkampf gegen Isabell Fricke verließ blutig. Starkes Nasenbluten ihrer Gegnerin wurde vom Sani mit Nasenpropfen gestillt, aber jede Menge Lebenssaft blieb an Danielas Anzug kleben. Naja – besser als der eigene. Anschließend entkam Daniela nach 13 Sekunden – knapp unterhalb vom Yuko – einer Festhalte, musste sich aber dem anschließenden Hebel ergeben.

Den zweiten Kampf gegen Jessica Michael (JSV Eilenburg, grün) gewann Daniela selbst im Boden mit einer Würgetechnik.

Leider war danach gegen Susann Schlüter (MoGoNo [Motor Gohlis Nord]) wiederum im Boden Schluss. Obwohl sie im Stand stärker war, geriet sie in Ne-Waza in die verhängnisvolle Schlüsseltechnik und dann war Schluss. Aber Daniela schied immerhin als 7. aus und hatte sich wacker geschlagen.

Danach folgte Miriam, die in der -70kg-Klasse auf 7 Gegnerinnen traf.

Gleich im ersten Kampf ging es gegen die spätere Landesmeisterin Kristin Faltin (Judokan Schkeuditz, braun), gegen die sie eine Minute gut bestehen konnte, sich dem Griff und den Attacken ihrer Gegnerin widersetzte. Danach fiel sie leider auf Ippon und fand sich in der Trostrunde wieder, wo es gegen Lisa Unger (Auer Judoclub) ging. Miriam ging mit Waza-Ari in Vorsprung und hätte den Kampf sicher auch gewinnen können, geriet im Boden aber leider unvorsichtig in eine Festhalte die ihr gleichzeitig die Luft nahm, musste aufgeben und machte uns gehörig Angst als sie schwerstatmend liegen blieb und der Sanitäter gerufen werden musste, der sofort zum Sauerstoffzelt griff. Miriam wurde von der Matte bugsiert und erholte sich am Rand nur langsam unter O2-Einfluss und ständiger Kontrolle der Sanis und gutem Zureden von Moni. Zum Schluss stand sie zum Glück von selbst wieder auf und musste nicht schon wieder ein Krankenhaus als Patient besuchen. Sie bekam vom Sani sogar ein Gremlin-Kuscheltier mit Namen Felix geschenkt. Komische Sachen gibt’s…

Lea folgte in der -44kg-Klasse (11 Teilnehmer). Gegen die starke Blaugurtin Eva Profth (Leipzig Stahmeln) zeigte sie einen tollen Kampfstil, gab sich bissig und attackierte selbst, unterlag dennoch in einem Hebel.

In der Trostrunde war sie Gina Schwendler (TSG Markleeberg) in der Kesa-gatame unterlegen und schied aus.

Dennoch waren wir mit Leas Kampfeinstellung und –stil mehr als zufrieden und wenn der Trend in die richtige Richtung anhält, werden bald die anderen unten liegen! Weiter so!

Damit blieb noch Viola (-48 kg, 8 Teilnehmer). Mit Erzrivalin Laura Ackermann eine Gewichtsklasse höher (-52kg-Landesmeisterin und beste Technikerin) freute sich Viola über ein günstiges Los und packte die Gelegenheit beim Schopf:

Gegen Lane Undeutsch (VfB Schönebeck) bestimmte sie den Kampf und setzte im Boden Hebel und Festhalten an, war dann aber im Stand mit Harai-Goshi links erfolgreich.

Mit selbiger Technik gewann sie gegen Lisa-Marie Rost (PSV Freital) und war danach von sich selbst verblüfft und irgendwie auch entsetzt: „Ich kann das doch gar nicht!“ – Das glaubst aber auch nur du selber…!

Damit stand Viola im Finale gegen die Sportschülerin Anne Georgi (JC Leipzig), die nach einjähriger Verletzungspause wieder ins Geschehen einsteigen wollte und der man keinen Trainingsrückstand anmerken konnte. Auch ihre Gegnerin war souverän ins Finale eingezogen dass spannend zu werden versprach.

Beide kennen sich auch schon längere Zeit von gemeinsamen Trainingslagern.

Nach Ablauf der regulären Kampfzeit hatten beide Kämpferinnen noch keine Wertung auf dem Konto und es ging in die Verlängerung. Jetzt war jede kleine Wertung schon kampfentscheidend. Und die Wertung kam! Anne Georgi setzte Uchi-Mata an – und Viola drehte gegen. Waza-Ari! Ende! Gold!

Damit wurde Viola strahlende Landesmeisterin.

Nachdem die Mädels noch die weiteren Kämpfe ihrer Freundinnen (Judo in Sachsen scheint echt eine einzige große Gemeinschaft zu sein. Ich hab keine Ahnung wie viele Vereine sich ums Weixdorfer Lager postierten.) beobachtet hatten, ging die Finalrunde gegen 16:30 zu Ende (natürlich ging der allerletzte Kampf noch bis ins Hantei (Kampfrichterentscheid)) und nach der Siegerehrung machten wir uns auf den Heimweg.

Auf dem Konto bereits eine Landesmeisterin die damit für die Mitteldeutschen Meisterschaften am 11.2. in Rudolstadt (Thüringen) qualifiziert ist.

Heute kämpfen unsere 7 StarterInnen der U20 an selber Stelle um Treppchenplätze und weitere Tickets zu den MDEM und wir drücken alle Daumen, großen Zehen und Hühneraugen! Viel Glück!

Zusammenfassung:

Name / AK / GK / TN / ges / gew / verl / Platz

Lea Krause     U17     44     11     2     –     2     –

Viola Haupt     U17     48     8     3     3     0     1.

Daniela Thalheim     U17     52     12     3     1     2     (7.)

Miriam Beyerle     U17     70     8     2     –     2     –

Maks

25.9.2011: Landeseinzelmeisterschaften Männer/Frauen in Adorf

25. September 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Mit einer Rekordstarterzahl von 6 Männern und 5 Frauen konnte sich die SG Weixdorf bei den heutigen LEM in Adorf (Vogtland) in Szene setzen.

Der Titelgewinn durch Vivien Haupt, der Vizetitel durch Marc Merbitz, sowie dritte Plätze durch Julia Nossol und Tasmin Hirschfeld waren dabei die „edelmetallenen Momente“ des Tages!

Los ging es bereits um 6:30, da der Weg bis ins Vogtland sich doch ganz schön zog.

Mit waren Adrian Orzyszek, Mark Merbitz, Maks Sieger, Moritz Haupt, Robin Herold, Jörg Thalheim, Martin Weiher, Vivien Haupt, Julia Nossol, Maria Weidner, Luisa Schneider, Tasmin Hirschfeld und Coach Robert Junghans.

Nach einigen Problemen beim Wiegen konnten dann auch fast alle Starter in ihrer Gewichtsklasse antreten.

Adrian leider nicht, er hatte seinen Judopass vergessen. Eine Lehre fürs Leben! Somit konnten wir bei den Männer die unterste und oberste Gewichtsklasse nicht besetzen, hatten aber sonst überall Starter im Feld. Die Mädchen machten sich ebenfalls in drei Gewichtsklassen breit.

Nach der Eröffnung des Wettkampfes durch den Adorfer Bürgermeister, der mit vielen Worten die Größe und Schönheit der neuen Halle umriss, konnte es endlich losgehen.

Bei den Frauen starteten Vivien und Luisa beide -57 kg.

Beide in der unteren Listenhälfte gesetzt (warum eigentlich?), startete Vivien im blauen Anzug gegen Anika Kracht vom JC RBS Leipzig. Schon oft mit dieser Gegnerin konfrontiert ließ sich Vivien routiniert nicht die Butter vom Brot nehmen und siegte mit Ippon, was uns den Einzug ins Finale als Begegnung Haupt-Schneider bescherte.

Wiederum konnte sich Vivien gegen Luisa mit Ippon durchsetzen und löste damit schon mal die Fahrkarte zu den deutschen Meisterschaften, denn laut neuem Wettkampfsystem sind nach einem Länderschlüssel die Finalisten jeder Gewichtsklasse bei den DEMdLV (Deutsche Einzelmeisterschaften der Landesverbände) startberechtigt.

Für Luisa war nach der Niederlage gegen Vivien also noch der dritte Platz greifbar, den sie aber leider an Manja Herbert vom JV Dresden abgeben musste.

Vivien konnte jetzt lange Pause machen, da die Finalkämpfe zum Schluss durchgeführt wurden.

Bis 63 kg starteten Maria und Julia gemeinsam und waren zumindestens auseinandergepoolt.

Bei 8 Teilnehmerinnen gab es keine Freilose, Julia startete im zweiten Gewichtsklassenkampf gegen Jessica Sorgatz vom VfL Riesa und konnte mit ihrer Spezialtechnik Harai-Goshi punkten!

Im Einzug ins Finale ging es gegen die Dauerrivalin Christin Dietze. Hatte Julia vor einer Woche beim IT Bautzen noch die Oberhand gehabt, gewann diesmal Christin und wurde später auch Sachsenmeisterin.

Maria musste eine Auftaktniederlage gegen Claudia Müller vom JSV Eilenburg hinnehmen, konnte aber in der Trostrunde gegen Jana Hochmuth (PSV Glauchau) mit Ko-Soto-Gake punkten.

Der Nachteil: Julia aus dem Halbfinale kommende wechselte nun natürlich in Marias Trostrundenast und man traf sich im Kampf um Platz 3…

Das Duell beendete Julia nach hartem Kampf mit Harai-Goshi für sich und sicherte sich damit Bronze und eventuell einen Nachrückerplatz zu den DEM (diese Info wird noch aktualisiert).

Tasmin hatte bis 70 kg einiges an hartem Brot zu kauen. Im Pool mit drei weiteren Frauen fand sie sich in illustrer Gesellschaft von Bundesliga-Starterin Anja Puschmann (CPSV) und Nationalkaderathletin Melanie Gerber (JCL).

Diesen beiden Konkurrentinnen war sie letztendlich unterlegen, zeigte aber in beiden Kämpfen weder Schwäche noch Angst und kam selbst auch zum Angriff! Dies allein stellt schon eine Leistung dar!

Die vierte im Bunde, Sabrina Rebscher (SV Auerbach 05) verletzte sich in einem Kampf mit einer der beiden „Brocken“ und konnte nicht mehr antreten.

Damit belegte Tasmin ebenfalls einen dritten Podestplatz!

Bei den Männern waren die Podestplätze ebenfalls hart umkämpft!

Strahlender Held des Tages war ohne Zweifel Marc!

Bis 66 kg startend hatte er den einzigen Vorrundenkampf gegen Philipp Skarupski vom BSC Motor Rochlitz gezogen und setzte sich hier siegreich durch.

Bei seinem tiefen Morote-Seoi-Nage gegen Tobias Kolleßer (SRZ Leipzig) gingen uns Augen und Herzen auf, als er anschließend das Halbfinale gegen Alexander Geschner (CPSC) gewann, brüllten wir am Rand.

Sein Gegner haute mit seinem De-Ashi-Barai an Marc Beinen vorbei, rief im selben Moment noch laut „NEIN“ und Marc hatte selbst schon mit De-Ashi-Barai seinerseits zum Konter angesetzt. Auf den Punkt motiviert, hellwach und mit vollem Biss war er heute dabei!

Marc freute sich riesig über den Sieg, wir noch mehr! Als er dann geschnallt hatte, dass er mit der Finalteilnahme zu den Deutschen durfte – seinen ersten (bis jetzt…) – und das es gar keine Mitteldeutschen Meisterschaften mehr gibt – kam er den Rest des Tages aus dem Strahlen nicht mehr raus.

Nichts desto trotz blieb das Finale noch aus, auf das er fixiert und konzentriert blieb – ein echter Kämpfer!

Maks hatte -73 kg (11 Teilnehmer) wenig zu lachen. Eine Niederlage gegen Tom Uhlig (CPSV) schickte ihn in die Trostrunde. Das sein Gegner ins Halbfinale einzog, brachte ihm zwar noch einen weiteren Kampf, den er gegen Lucas Kluge (JCL) aber auch schnell abgeben musste.

Moritz ging bis 81 kg (12 TN) an den Start und unterlag hier dem Crimmitschauer Pabst im ersten Kampf. Dieser siegte im folgenden Kampf gegen Hofmann von JV Grimma, was Moritz den Start in der Trostrunde ermöglichte und zwar exakt gegen jenen Hofmann. Hier konnte Moritz mit tiefem Seoi-Nage blitzschnell Waza-Ari erringen und der Gegner fiel auch immer wieder. Einen Yuko und noch einen Waza-Ari später hatte Moritz gewonnen.

Das allgemeine Favoritensterben hatte in der 81kg-Klasse auch den Kaderathleten Robert Conrad (JCL) ereilt, welcher nun auf Moritz traf. Moritz lieferte einen starken Kampf, musste sich aber einer Tate-Shio-Gatame beugen. Damit schied er als 7. Platz aus.

Die Gewichtsklasse -90 kg wurde am längsten aufgehoben.

Sowohl Robin als auch Jörg starteten im sieben Sportler starken Feld.

Robin musste sich als erstes dem späteren Drittplatzierten Markus Heye (ESV Lok Zwickau) beugen, Jörg Christopher Denkmann (JSV 61 Zwickau).

Robin traf in der Trostrunde auf Daniel Haefner (BSC Freiberg) und musste hier verletzt aufgeben, Jörg rutschte automatisch in der Trostrunde in den Kampf um Platz 3 weiter und unterlag hier Robins erstem Gegner Heyde auf dessen tiefen Seoi-Nage. Damit belegte er den 5. Platz.

Martin startete -100 kg und hatte hier den ersten Gewichtsklassenkampf gegen Felix Schultz (CPSV Budo) zu bestreiten, den er mit zwei Waza-Aris abgeben musste. Da sein Gegner den nächsten Kampf verlor und nicht ins Halbfinale einzog, schied Martin nach dem ersten Kampf leider schon aus. (Blödes System bei nur 10 Sportlern!)

Damit war die Vorrunde inklusiver der kleinen Finals beendet und es setzte eine 10minütige Pause ein.

Marc machte sich mit Martin, Vivien noch mal mit Maria warm und dann gings los!

Vivien bestritt ihr Finale gegen Isabell Gräbner vom SV Auerbach 05. Erst stärker, dann leicht abbauend im Stand war sie ihrer Gegnerin zumindestens im Boden über und wäre fast mit Sankaku zum Erfolg gekommen, verlor aber leider einen kurzen Moment den Mattenkontakt. Nach langem Kampf konte sie aber mit einer Vor-Zurück-Kombination aus großer Eindrehtechnik und Fussfasser mit vollem Punkt gewinnen und wir hatten unsere Goldmedaille!

Marc startete im darauffolgenden Kampf auf der anderen Matte gegen Karl Hache aus Bautzen.

Schon oft auf Fusstechniken des Bautzners gefallen, gelang es Marc diesmal allen Attacken auszuweichen und selbst anzusetzen. Eine Uchi-Mata-Attacke wurde jedoch gnadenlos gekontert und Marc belegte den zweiten Platz.

Über sein Feuerzeug und die einzigartige Urkunde, sowie das Ticket zu den Deutschen konnte er sich dennoch riesig freuen!

Vivien und Marc haben sich damit direkt für die deutschen Pokalmeisterschaften am 15./16.10.2011 in Frankfurt (Oder) qualifiziert!

Wir wünschen euch eine gute verletzungsfreie Vorbereitung und maximale Erfolge!

Marc wird am 15.10. kämpfen, Vivien am 16.10.

Einige Wettkampfimpressionen:

Weil Dominic zur Familie gehört!

Come on Baby, light my fire!

Zusammenfassung:

Name / AK / GK / TN / Kämpfe (ges.-gew.-verl.) / Platz

Marc Merbitz     Mä     66     9     4     3     1     2.     Qualifikation DEM d. LV

Max Sieger     Mä     73     11     2     0     2

Moritz Haupt     Mä     81     12     3     1     2     7.

Robin Herold     Mä     90     7     2     0     2

Jörg Thalheim     Mä     90     7     2     0     2     5.

Martin Weiher     Mä     100     10     1     0     1

Vivien Haupt     Fr     57     7     3     3     0     1.     Qualifikation DEM d. LV

Luisa Schneider     Fr     57     7     2     0     2     5.

Julia Nossol     Fr     63     8     3     2     1     3.

Maria Weidner     Fr     63     8     3     1     2     5.

MITTELDEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN schalalala!!!

3. Oktober 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Einen Tag vor der großen Gürtelprüfung ging es für Viola Haupt, Annika Weber und Christin Wendisch nach Rodewisch zu den Landesmeisterschaften der Altersklasse U14. Viola kämpfte in der Gewichtsklasse -40kg, die mit 11 Kämpferinnen sehr stark besetzt war. Ihre erste Gegnerin, Naemi Gläß aus Rodewisch, konnte sie binnen 30s durch Tani-otoshi mit anschließender Festhalte bezwingen. Im nächsten Kampf musste sie dann gegen Anna-Sophia Müller von den Leipziger Löwen ran. In diesem Kampf geriet sie erst unglücklich durch einen gekonterten Tani-otoshi mit Waza-ari in Rückstand, welchen sie dann aber mit zwei Waza-ari für einen Tani-otoshi und einen Ko-uchi-maki-komi wieder wettmachen konnte. Damit stand Viola im Halbfinale, in dem sie gegen ihre Angstgegnerin Laura Ackermann ran musste. Hier konnte sich Viola über die Zeit behaupten, sodass es am Ende der normalen Kampfzeit keine Wertungen für beide Kämpferinnen gab. Gegen Ende der normalen Kampfzeit gab es eine etwas unglückliche Situation für Viola: Ihre Gegnerin zog einen Hebel, Viola konnte über den Mattenrand fliehen, allerdings hatte ihre Gegnerin anscheinend das Matte des Kampfrichters überhört und den Hebel durchgezogen, wodurch Viola dann für den restlichen Wettkampf etwas gehandicapt war. Im Kampf gegen Laura Ackermann zog sie das Golden Score aber durch und am Ende hatten beide Kämpferinnen wieder keine Wertungen. Da ihre Gegnerin aber mehr Wurfansätze vorweisen konnte und damit Hantei bekam, musste Viola den Kampf doch abgeben. Damit stand Viola im kleinen Finale, wieder gegen ihre erste Gegnerin Naemi Gläß aus Rodewisch. Diesmal musste sie über die volle Kampfzeit gehen, zeigte aber schöne Wurfansätze und konnte den Kampf durch einen Waza-ari durch Tani-otoshi für sich entscheiden.

Damit errung Viola den 3. Platz und qualifizierte sich damit zu den Mitteldeutschen Meisterschaften. Herzlichen Glückwunsch!

Annika kämpfte in der sehr dünn besetzten Gewichtklasse -52kg, in der gerade mal 5 Kämpferinnen waren, wodurch dies die einzige Gewichtsklasse war, die nach Poolsystem gekämpft wurde. Im ersten Kampf musste sie gegen die spätere Erste Michelle Jonas aus Markleeberg ran. Hier konnte sie leider kaum mitarbeiten und geriet in eine Festhalte ihrer Gegnerin, aus der sie sich nicht mehr befreien konnte. Damit musste sie diesen Kampf leider abgeben. Im zweiten Kampf gegen Isabell Büchele konnte Annika sehr gut mitarbeiten, beide Kämpferinnen waren in etwa gleich stark, aber am Ende entschied ein Yuko gegen Annika den Kampf am Ende der Zeit. Die Kamenzerin Julia Druschke konnte sie dann im dritten Kampf sehr schnell zu Boden zwingen, wo sie durch eine Festhalte den Kampf für sich entscheiden konnte. Im folgenden Kampf gegen Sarah Mäder aus Eilenburg sollte sich diese Taktik wieder als gewinnbringend zeigen: Wieder zwang Annika ihre Gegnerin in den Boden und wieder nahm Annika ihre Gegnerin in eine Festhalte, durch die sie den Kampf gewann.

Damit errung Annika den 3. Platz und qualifizierte sich damit für die Mitteldeutschen Meisterschaften. Herzlichen Glückwunsch!

Christin musste in der +63kg-Gewichtsklasse mit 6 Teilnehmerinnen fragwürdigerweise in einem Doppel-KO-System kämpfen. Im ersten Kampf musste sie gegen die spätere Erste Marianne Posrzeba aus Leipzig-Stahmeln ran. In diesem Kampf konnte sie gut mitarbeiten und machte es ihrer Gegnerin richtig schwer. Leider geriet sie dann in eine Festhalte und musste den Kampf abgeben. Im zweiten Kampf (Kampf um Platz 3!) musste sie gegen Melanie Schönfeld aus Rodewisch ran. Die Orange-Grün-Gurtin machte mit Christin kurzen Prozess und wurf sie nach 3 Sekunden per Koshi-guruma auf Ippon.

Damit erreichte Christin den 5. Platz und konnte so viele Erfahrungen für die nächsten Wettkämpfe sammeln. Herzlichen Glückwunsch!

Damit fahren wir in 3 Wochen mit Annika und Viola nach Thüringen zu den Mitteldeutschen Meisterschaften. Wir wünschen euch ganz, ganz viel Glück!

Name GK TN Kämpfe Siege Niederlagen Platz
Viola Haupt -40kg 11 4 3 1 3.
Annika Weber -52kg 5 4 2 2 3.
Christin Wendisch +63kg 6 2 0 2 5.
André

DEUTSCHE MEISTERSCHAFT schalalala!

20. September 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

20.09.09: Landeseinzelmeisterschaften der Männer und Frauen in Leipzig

Am heutigen Sonntag machten sich die Qualifizierten der Bezirksmeisterschaften des Bezirks Dresden auf in die Nordanlage des Judoclub Leipzig, um sich mit den anderen Qualifizierten der Bezirke Chemnitz und Leipzig um die begehrten Tickets für die Deutschen Meisterschaften zu schlagen.

Am Start waren Antje Keil, Maria Weidner, Max Sieger, Benjamin Schulz und Martin Weiher.

Nach dem neuen Wettkampfmodus im DJB qualifizieren sich nach einem Länderschlüssel die jeweils ersten beiden Platzierten jeder Gewichtsklasse der sächsischen LEM für die Deutschen Pokalmeisterschaften der Landesverbände.

Außerdem dürfen noch 3 Sportler gesetzt werden.

Alle Treppchen-Judoka dieser „Deutschen“ dürfen im Folgejahr an den im Januar stattfindenden „echten“ Deutschen Meisterschaften teilnehmen, an denen Bundeskader, EM- und WM- sowie Olympia-Starter teilnehmen. Klingt komisch, ist aber so…

(Für die Junioren gibt es weiterhin Mitteldeutsche Meisterschaften zwischen den Länder- und dem Bundesfinale.)

Vor zwei Wochen hatten sich Maks, Beni und Martin als Nachrücker qualifiziert. Für Antje und Maria war die Meisterschaft qualifikationsfrei.

Durchgeführt wurden die Wettkämpfe vom JCL, die die Veranstaltung anfangs gut, später ganz schön in die Länge gezogen durchführten.

Antje und Maria starteten beide bis 57 kg.

Maria war erstaunlich früh mit ihren Kämpfen dran.

Nachdem sie von der Braungurtin Kracht (RBS Leipzig) ausgekontert worden war, wurde ihre Trostrunde noch vor Antjes Kämpfen angefangen. Hier musste sie sich leider einer Koshi-Jime (Würge) der Rochlitzerin Skarupski beugen. Damit schied sie aus.

Antje stand nach einem Freilos direkt im Halbfinale gegen die PSV Leipzig-Starterin Tina Kiesewetter. Die starke Blaugurtin versuchte Tomoe-Nage zu werfen, Antje konnte ausweichen und im nachfolgenden Bodenkampf eine Tate-Shio-Gatame erarbeiten, womit ihre Gegnerin nicht gerechnet hatte. Erst verblüfft, reichte dieser die Zeit nicht, sich zu befreien und Antje gewann. Für die ambitionierte Sportlerin war der DM-Traum damit schon geplatzt.

Und Antje war schon qualifiziert.

Im Finalkampf, der erst Stunden später durchgeführt wurde, konnte Antje leider nur schlecht mitmischen. Ihre Gegnerin Maria Zimmermann vom JCL setzte sie mit ihrem unbrechbaren Griff zu sehr unter Druck und Antje konnte sich einfach nicht wehren. Logischerweise folgten zwei Shidos wegen Inaktivität und ein weiterer für ein Abwehren des Gegnergriffs durch Halten des Reverse. Außerdem konnte die Gegnerin noch einen Yuko werfen. Aber Antje war ungemütlich genug um sich keinen Ippon abnehmen zu lassen.

Somit konnte sie sich nach 5 Minuten über den 2. Platz und ein Ticket für die Deutschen Meisterschaften am 17./18.10.09 in Wuppertal freuen!!!

Glückwunsch!!!

Die Jungs konnten sich nicht so ins Rampenlicht setzen:

Maks traf bis 73 kg auf den zweiten des Bezirkes Dresden Schöneich und fiel nach einem taktisch gut geführten Kampf auf Ippon. Die Wurfansätze des Görlitzers waren einfach zu perfekt.

Bei 10 Startern stand sein Gegner damit im Halbfinale und Maks durfte sich noch in der Trostrunde versuchen. Hier konnte er den ersten Gegner seines Kontrahenten, Alexander Voitel, mit einem tollen O-soto-gari auf Ippon werfen.

Im nachfolgenden Trostrundenkampf gegen Jankowicz vom JCL konnten beide Kämpfer in der regulären Kampfzeit einen Yuko erringen und Maks konnte den Griffkampf über weite Teile bestimmen und seinen Gegner immer wieder unter Druck setzen. Nun gings ins Golden Score und Maks konnte mit hohem Tempo den Kampf weiterbestimmen und wir hofften dass er seine Chance finden würde. Leider konnte der Gegner einen Seoi-Nage ansetzen, dem Maks zwar auswich, aber dennoch auf Yuko geschleudert wurde. Undd so schied Maks leider ein bißchen unverdient aus.

Beni musste –81 kg als erstes gegen den späteren Zweitplatzierten Fabian Fell ran. Der machte mit einem Fussfasser kurzen Prozess. Glücklicherweise kam sein Gegner in seinem Pool weit und Beni durfte ebenfalls in die Trostrunde.

Hier traf er auf den Bautzner Reiter, gegen den er mit Yuko in Führung gehen konnte.

Im weiteren Kampf wurde er bei einer Eindrehtechnik so gegengedreht, dass er sich voll auf den Kopf stellte und sich auch stark am Nacken verletzte. Die Kampfrichter holten den Sani, der aber nichts feststellte, und die Kampfrichter sahen aus unerfindlichen Gründen die Kriterien für Diving („Tauchen in die Matte“, eine Disqualifikationswürdige Handlung im Judo) nicht gegeben und ließen weiterkämpfen.

In der nächsten unübersichtlichen Situation griff Benis Gegner mit Te-Guruma an, was Beni mit Uchi-Mata kontern wollte, wobei er wiederum selbst gekontert wurde. Sein Gegner bekam dafür einen Ippon zugesprochen, aber auch der Bautzner Betreuer war sich nicht sicher dass Beni mit dem Rücken die Matte berührt hatte.

Sei es wie es wolle, Beni bilanzierte selbst dass er mit seiner Verletzung auch nach einem Sieg nicht weiter am Turnier hätte teilnehmen können und verbrachte den Rest des Tages mit einem sehr steifen und stark schmerzendem Nacken. Gute Besserung!

Martin startete –90 kg und trat als erstes gegen einen Freiberger an, bei dem wir nicht herausfinden konnten, ob sein Gürtel orange oder braun war. Er ging über die volle Kampfzeit von 5 Minuten, musste am Ende aber eine Niederlage einstecken.

Leider zog Martin in der Trostrunde, die auch er glücklicherweise besuchen durfte – keine Selbstverständlichkeit beim KO-System mit doppelter Trostrunde, wo nur die Gegner der Halbfinalisten überhaupt zweimal starten – einen weiteren starken Gegner: Paul Starke aus Riesa (entschuldigt den Wortwitz).

Gegen den Schwarzgurt konnte er im Griffkampf mitmachen, den langen Armen und Beinen seines Gegners musste er sich dennoch auf Ippon geschlagen geben. Damit schied auch Martin aus.

Nachdem die Siegermannschaften der Landesklasse, Landesliga und Verbandsliga in diesem Rahmen geehrt worden waren und die Kämpfe um Platz 3 und die Finals abwechselnd mit Siegerehrungen abgehalten waren, fand die Veranstaltung gegen 16:00 ihr Ende.

Damit Antjes zweitem Platz dürfen wir uns wieder über eine Starterin bei den Nationalen Titelkämpfen freuen!

Wünschen wir viel Glück und ein gutes Los am 18.10.!

Auf geht’s Weixdorf auf geht’s !

Zusammenfassung:



Kämpfer/In / Gewichtsklasse / Starter / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platzierung

Antje Keil     – 57 kg     7     2     1     1     2.

Maria Weidner     – 57 kg     7     2     –     2     –

Max Sieger     – 73 kg     10     3     1     2     –

Benjamin Schulz     – 81 kg     ?     2     –     2     –

Martin Weiher     – 90 kg     ?     2     –     2     –

maks (&antje)

Landeseinzelmeisterschaften Männer/Frauen am 28.9.08 in Rodewisch

29. September 2008 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am heutigen Sonntag machte sich der einzige direkt Qualifizierte Starter der Weixdorfer Judokas – Martin Weiher – auf zu den Sachsenmeisterschaften der Männer und Frauen in Rodewisch.

Ohne Probleme an der Waage, ging es nach kurzer Erwärmung mit dem mitgereisten Boxdorfer Philipp Busch, auch schon los.

Martins Gewichtsklasse – 90 kg beinhaltete 10 Starter und Martin hatte ein Freilos.

Im ersten Kampf gegen Marco Hubrig vom ESV Lok Chemnitz konnte Martin einen guten Griffkampf zeigen, aber keine eigenene Wertungen erzielen. Nach zwei Minuten Kampfzeit erwischte ihn sein Gegner eiskalt auf einen Fussfasser und Martin fiel auf Ippon.

Glücklicherweise war Martins Gegner damit schon Halbfinalist und Martin im KO-System mit doppelter Trostrunde

(auch „brasilianisches System“: Nur die Direktgegner aller Halbfinalisten starten in der Hoffnungsrunde)

in selbiger.



zweiter Kampf:
Hier ging es gegen den Schwarzgurt Denkmann (ebenfalls Chemnitz) der Martin ebenfalls mit einem Fussfasser (Morote-Gari) von den Füßen holte. Damit war der Wettkampf leider fiel zu schnell vorbei, und dem langsam komplett übermüdeten Kämpfer (seit 25 Stunden wach dank Nachtschicht) wurde endlich Ruhe gegönnt.

Eine Gewichtsklasse höher war leider auch für Philipp Busch (TSV Reichenberg-Boxdorf) die LEM nach einem Kampf vorbei, da sein Gegner das Halbfinale nicht erreichte.

Natürlich gab es weitere tolle und spannende Kämpfe zu sehen und man kann den sächsischen Judoka nur viel Erfolg bei den MDEM am 18.10. in Witten wünschen.

Die kompletten Ergebnisse und Siegerfotos gibts hier: Ergebnisliste bei Sachsenjudo.de als PDF

maks

LEM U14 in Riesa, 30.09.07

1. Oktober 2007 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Mareike wird Landesmeisterin bis 36 kg!

Luisa belegt Platz 3 bis 57 kg!

Beide qualifizieren sich damit für die MDEM!

Heute fuhren die fünf Qualifizierten der Bezirksmeisterschaften vom letzten Wochenende nach Riesa um dort um den begehrten Sachsenmeistertitel zu kämpfen.

Mit dabei waren Mareike Weber, Luisa Schneider, Mario Conzendorf, Jonas Haupt und Adrian Orzyszek. Julia hatte sich leider im Vorfeld verletzt.

Nachdem die Wettkämpfe mit leichter Verspätung angefangen hatten, wurden die Gewichtsklassen größtenteils Stück für Stück durchgearbeitet, was einen Großteil der Kämpfer sehr lange Wartezeiten bis zu ihren ersten Kämpfen einbrachte.

Mareike kämpfte in der Gewichtsklasse – 36 kg, die mit 12 Starterinnen besetzt war. Ihre erste Gegnerin war die Orangegurtin Sofia Reinhold vom PSV Leipzig, die sie mit einem langen Armhebel im Bodenkampf bezwang.

Im zweiten Kampf stand sie Elisa Meske von den Delitzscher Sportfüchsen gegenüber, die auf Mareikes O-Goshi fiel. Mareikes dritter Kampf entwickelte sich zu einem wahren Kraftakt. Es ging gegen Anne Georgi aus Schwarzenberg, die schnell einen Waza-Ari für O-Goshi erringen konnten. Doch Mareike gab sich nicht auf und arbeitete im Bodenkampf auf Hebel hin, was leider nicht so richtig klappen wollte. Im Stand konnte sie aber selbst für einen O-Goshi Waza-Ari erringen. Ein Koka und ein Yuko für O-Uchi-Gari folgten. Damit lag sie wieder vorn. Doch die Wertungstafel sollte voll gemacht werden und im Boden kam der Ippon für einen langen Armhebel aus der Kesa-Gatame. Finale!

Hier hieß die Gegnerin Nele Köckritz, eine alte Bekannte, die inzwischen beim JCL trainiert. Aber auch der JCL ist nicht unschlagbar. Mareike konnte mit Yuko in Führung gehen und dank guter Kondition diesen über die gesamte Kampfzeit halten. Die Freude war groß: Sachsenmeisterin!

Luisa startete bis 57 kg; hier waren insgesamt 14 Kämpferinnen angetreten.

Ohne Freilos startete sie stark gegen Stefanie Walter vom Vfl Riesa. Der Kampf war ausgeglichen. Beide Kontrahentinnen schenkten sich nichts und es fielen keine Wertungen. Gleich der erste Kampf ging ins Golden-Score! Aber auch hier ließ die Kondition nicht nach und die ersehnte Wertung fiel erst nach 5:02 Minuten Gesamtkampfzeit. Luisa gewann mit einem Yuko für Harai-Goshi.

Die zweite Gegnerin hatte zwar ein Freilos gehabt, aber das sollte ihr auch nicht viel nützen. Luisa war jetzt schon voll im Stoff. Die gelb-orange-Gurtin Vanessa Aermes vom PSV Leipzig musste schnell einen Waza-Ari für Harai-Goshi einstecken, konnte sich aber aus der anschließenden Festhalte befreien. Doch Harai-Goshi zog auch ein zweites Mal und diesmal gab es Ippon.

Damit stand Luisa im Einzug ins Finale. Hier war ihre Gegnerin Darlene Richter vom VfL Riesa, eine starke Orange-Grün-Gurtin, die Luisa mit Tani-otoshi warf und in die Tate-Shio-Gatame, aus der kein Entkommen war.

Da die Verlierer aus den Einzügen ins Finale direkt um den dritten Platz kämpfen, hatte Luisa noch eine Chance. Und diese nutzte sie: Wieder ging es gegen den VfL, diesmal gegen Luisa Kretzschmar. Wiederum gab es eine Wertung für Harai-Goshi, diesmal einen Yuko. Luisa nahm ihre Gegnerin sofort in die Festhalte. Die brach noch in der Festhalte in Tränen aus, und ließ die Zeit ohne sich zu wehren verstreichen. Sieg und damit ein Super dritter Platz für Luisa!

Mario musste mit Abstand am längsten auf seine Kämpfe warten. In der Gewichtsklasse bis 46 kg (11 Starter) hatte er ein Freilos.

In seinem Auftaktkampf traf er auf den Deltizscher Blaugurt Maximilian Vesser. Dessem Seoi-Nage konnte er ausweichen, aber im Bodenkampf geriet er in eine Mune-gatame, die sein Gegner 25 Sekunden halten konnte.

In der Trostrunde traf er auf den orange-grün-Gurt Florian Röchow von Einheit Chemnitz Süd. Mario konnte mit einem Yuko für einen Tani-otoshi-Konter in Führung gehen und nutzte diesmal selbst seine Chance im Boden und siegte mit Festhalte.

Im Einzug in den Kampf um Platz 3, traf er auf Robert Baak vom JV Görlitz. Dieser errang leider einen Waza-Ari, den Mario leider nicht aufholen konnte. Obwohl er sich vorallem im Boden klasse bemühte, konnte er leider keinen Hebel durchbringen und sein Gegner machte natürlich komplett dicht. Damit musste sich Mario nach Ablauf der Kampfzeit leider geschlagen geben.

Damit belegte er einen 7. Platz.

Jonas und Adrian starteten beide wieder bis 55 kg (13 Starter).

Jonas startete gegen den orange-grün-Gurt vom PSV Bautzen und wurde hier leider auf Ippon gekontert. (Pinter belegte später den 3. Platz)

In der Trostrunde traf er auf den ebenfalls aus Bautzen stammenden orange-grün-Gurt Reiter. Nach 2:30 Minuten konnte er einen Waza-Ari erringen. Leider musste er diesen Vorsprung 4 Sekunden vor Schluss wieder abgeben, als sein Gegner ihn mit Uchi-Mata auf Ippon warf. Damit schied Jonas aus.

Adrian startete gegen den Stollberger Taiwo Böttcher, den er sich perfekt für Uchi-Mata stellte und mit ebendiesem auf den Rücken warf. Ippon.

Auch sein zweiter Kampf war sehenswert. Den Delitzscher Hans Foede erwischte er auf Okuri-Ashi-Barai. Ippon. Damit stand Adrian im Einzug ins Finale.

Sein Gegner war der Crimmitschauer Mitzscheritzki. Der Kampf gegen den kleineren orange-grün-Gurt wurde hart geführt. Leider lief Adrian seinem Gegner nach zwei Minuten auf einen Sode-Tsuri-Komi-Goshi und fiel voll auf den Rücken.

Aber noch war nicht aller Tage Abend. Auch Adrian rückte direkt in den Kampf um Platz 3. Hier traf er auf den orange-Gurt Machke vom ASV Oelsnitz. Dieser kam leider mit einer Uchi-Mata/O-Uchi-Gari-Kombination zum Erfolg. Damit belegte Adrian den 5. Platz!

Mareike und Luisa qualifizieren sich damit für die Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften U14 am 3.11. in Schönebeck bei Magdeburg. GLÜCKWUNSCH!

Wir haben wir eine amtierende Sachsenmeisterin im Verein!

Und wir fahren zu den Mitteldeutschen!!! Juchu!!!

Zusammenfassung:



Kämpfer/in Gewichtsklasse Starter Kämpfe Siege Niederlagen Platzierung

Mareike Weber     – 36 kg     12     4     4     –     1.

Luisa Schneider     – 57 kg     14     4     3     1     3.

Mario Conzendorf     – 46 kg     11     3     1     2     7.

Jonas Haupt     – 55 kg     13     2     –     2     –

Adrian Orsyszek     – 55 kg     13     4     2     2     5.

Hier noch die Bilder von der Siegerehrung, vorgenommen von Maxi Hüllebrand, Mitglied der Jugendleitung, und dem JVS-Maskottchen „August dem Mattenfeger“:

Mareike bis 36 kg

Luisa bis 57 kg

Gruppenfoto LEM U14 30.9.07

maks

Landeseinzelmeisterschaften Männer/Frauen am 16.09.07 in Döbeln

17. September 2007 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am gestrigen Sonntag fanden die Landeseinzelmeisterschaften der Männer und Frauen in der Döbelner Stadtsporthalle statt.

Von den Männern hatte sich die Woche vorher nur Martin Weiher für einen Start qualifiziert, für die Frauen war die LEM quali-frei, und Antje Keil und Maria Weidner waren am Start.

Insgesamt waren 129 Teilnehmer aus den drei sächsischen Sportbezirken anwesend, um den Titel Sachsenmeister/in zu erringen. Nach der Siegerehrung der Gewinnermannschaften der drei sächsischen Ligen, die in diesem würdigen Rahmen durchgeführt wurden, begannen die Wettkämpfe.

Gekämpft wurde auf drei Matten, leider war die Kampfreihenfolge mangelhaft organisiert, so dass das Turnier länger dauerte, als nötig.

Antje und Maria starteten beide in der Gewichtsklasse – 57 kg.

Insgesamt waren hier acht Starterinnen anwesend.

Maria startete stark gegen die Braungurtin Anne Pluntke vom PSV Leipzig, musste aber dennoch in der ersten Kampfminute einen Waza-Ari für Uchi-Mata gegen sich einstecken.

Sie konnte sich den weiteren Versuchen ihrer Gegnerin gut widersetzen, fiel nach einer weiteren Minute auf O-Soto-Gari und musste den Kampf abgeben.

In der Trostrunde traf sie auf Manja Herbert, eine Schwarzgurtin vom SV Dresden Mitte. Maria konnte den Fussfassern ihrer Gegnerin immer wieder entwischen und im Boden ihre Stärken ausspielen.

Ihre Gegnerin konnte mit einem O-Uchi-Gari einen Yuko erringen, Maria konnte aber mit einem Konter ausgleichen. Leider fiel sie letztendlich unglücklich auf einen Tani-otoshi und schied aus.

Damit belegte sie einen guten 7. Platz.

Antje startete gegen ihre Bundesligakameradin Annika Kracht vom RBS Leipzig und konnte hier binnen 50 Sekunden mit Soto-Maki-Komi punkten.

In ihrem zweiten Kampf musste sie gegen Franziska Lang vom Chemnitzer PSC ran und konnte erfolgreich ihren Fussfasseransätzen entgehen. Der späteren Erstplatzierten gelang es aber Antje auf Laaz zu kriegen und somit musste auch Antje in die Trostrunde.

Hier musste sie im Kampf um Platz 3 gegen Marias zweite Gegnerin ran und kam hier schnell mit O-Soto-Gari zum Erfolg (eigentlich ging es so schnell, dass Antje nur mal schnell von ihrem Coach-Stuhl am Rand von Martins Matte aufstand, zwei Matten weiterging, zurückkam und weiter Martin anfeuerte).

Damit belegte Antje Platz 3 und qualifizierte sich Antje für die Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften in zwei Wochen in Riesa.

Martin startete in der Gewichtsklasse – 90 kg und hatte hier insgesamt 10 Gegner.

Wie immer war Martin das große Losglück zuteil, im ersten Kampfauf den späteren Sachsenmeister zu treffen.

Dennoch konnte Martin dem Schwarzgurt Florian Bob vom PSV Leipzig das Leben schwer machen.

Er musste zwar zwie Yuko für Tani-otoshi und O-Uchi-Gari gegen sich einstecken, konnte im Boden aber immer aus den Fetshalten seines Gegners entkommen.

Seine Spezialtechnik Soto-Maki-Komi wurde leider mit Te-Guruma ausgekontert und sein Gegner erhielt dafür auch noch Waza-Ari. Aus der anschließenden Mune-Gatame konnte Martin sich nun doch nicht mehr befreien und musste in die Trostrunde.

Auch sein zweiter Gegner war vom PSV Leipzig. Den Grüngurt Michael Remmler hatte Martin Anfangs gut im Griff (im Wortsinn). Der Gegner kam kaum zu Ansätzen und musste einen Passiv-Shido hinnehmen. Leider lief Martin voll auf einen überraschenden O-Uchi-Gari und fiel auf Ippon. Damit schied er leider aus.

Damit qualifizierte sich also Antje für die MDEM in Riesa in zwei Wochen und uns bleibt nur noch ihr viel Glück zu wünschen!

Auf zu den Deutschen Antje!

Zusammenfassung

Kämpfer/in / Gewichtsklasse / Starter / Kämpfe / Siege / Niederlagen / Platzierung

Antje Keil     – 57 kg     8     3     2     1     3.

Maria Weidner     – 57 kg     8     2     –     2     7.

Martin Weiher     – 90 kg     11     2     –     2     –

LEM U13 in Riesa am 07.11.04

8. November 2004 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Oder: Von einem Glückspilz und vielen Pechvögeln

Zur diesjährigen Landeseinzelmeisterschaft in der Altersklasse U13 (zum letzten Mal U13, ab nächstem Jahr dann U14) hatten sich drei Judoka der SG Weixdorf qualifiziert: Tobias Lißner, Finn Armin Schley und Clifford Jung. Ausserdem hatte Maximilian Lutoschka vor einem Monat bei den Regionalmeisterschaften den zweiten dritten Platz belegt, und fuhr als Ersatzmann mit.

Diese vier Judoka fuhren nun am Sonntag, dem 07.11.04, zum VfL Riesa.

Der Wettkampf begann gegen 10:00 Uhr und war auf jeden Fall gut besucht.

Maximilian hatte Glück. Wahrscheinlich war ein anderer qualifizierter der REM nicht gekommen, jedenfalls wurde Max in die Liste aufgenommen und konnte in der Gewichtsklasse – 35 kg (14 Starter) starten.

Und er zeigte auch gleich dass er das verdient hatte:

In seinem ersten Kampf besiegte er den Orange-Gurt Rocco Hartmann vom BSSV nach einem kurzen Gerangel am Boden durch Kesa-Gatame.

In seinem zweiten Kampf war es kurz gefährlich für Max: Sein Gegner Justin Volte aus Radeberg konnte mit Waza-Ari in Führung gehen. Aber Max lies sich dadurch nicht irritieren. Fünf Sekunden später lag sein Gegner auch schon durch Ko-Soto-Gari lang. Ippon für Max.

Auch sein dritter Kampf war ähnlich spannend. Leider gewann hier letztendlich sein Gegner, Thomas Seymert vom AC Taucha, die Oberhand: Nachdem Max einen Yuko seines Gegners mit einem eigenen ausgeglichen hatte, rutschte er kurz vor Schluss für 16 Sekunden in die Festhalte. Er konnte sich zwar befreien, aber musste sich 0:5 geschlagen geben.

Max` vierter Kampf setze der Spannung dann die Krone auf: Er konnte sich gegen seinen Gegner, Henrik Schuster vom BSC Freiberg, gut zur Wehr setzen, aber nach drei Minuten hatten beide keine Wertung verbuchen können. Das bedeutete Hantei. Aus mir unerklärlichen Gründen entschieden sich zwei Kampfrichter für den passiveren Schuster.

Damit schlitterte Max knapp am dritten Platz vorbei. Er belegte aber dennoch als „Ersatzmann“ einen fünften Platz.

Tobias hatte – getreu dem Motto: Geteiltes Leid ist manchmal nicht halbes Leid“ – natürlich auch Pech:

Er startete in der Gewichtsklasse – 38 kg (16 Starter) .

Tobias musste gleich seinen ersten Kampf an Richard Hacke vom PSC Bautzen (orange-grün) abgeben. Auch Tobias kämpfte nicht schlecht, aber ein kurzer unaufmerksamer Moment bescherte ihm einen Koka Rückstand, den er nicht wieder aufholen konnte.

Seinem zweiten Kampf gegen Tom Peter vom TSV Reichenberg konnte er mit Harai-Goshi ein schnelles Ende machen.

Aber da war ja noch die dunkle Wolke die heute irgendwie über Weixdorf schwebte:

In seinem dritten Kampf gegen Georg Polte, TSV Reichenbach, wurde er von seinem Gegner so unglücklich geworfen, dass er sich die Schulter auskugelte. Anscheinend sprang das Gelenk gleich in seine natürliche Position zurück, aber mit seinem schmerzenden Ellenbogen konnte er sich nicht mehr aus der Yoko-Shio-Gatame des Gegner befreien. Damit schied Tobias aus.

Finn hatte heute ein ähnlich schweres Los zu ertragen. Er startete in der Gewichtsklasse – 46 kg, die auch voll besetzt war.

Er musste seinen ersten Kampf gleich gegen Felix Schwarze vom Döbelner SC, einen orange-grün-Gurt, abgeben.

Als nächstes verwechselte er einen ähnlich klingenden Namen mit seinem Namen und kämpfte einen schönen Kampf, den er letztendlich auch gewann – es war bloss leider nicht der richtige Gegner!!! Nach einigem diskutieren mit dem Listenführer wurde das schöne 10:0 revidiert und Finn kämpfte noch einmal. Jetzt legte er richtig los. Nur unwesentlich aus der Puste warf er seinen Gegner auf Yuko und ging gleich in die Festhalte über, die er 25 Sekunden hielt.

Seinen vierten/dritten Kampf bestritt er gegen Dennis Seibert vom SV DD Mitte. Durch zwei Waza-Ari konnte er diesen Kampf vorzeitig beenden.

Der entscheidende Kampf um Platz drei gestaltete sich ähnlich dem von Max: Finn konnte sich seines starken Gegners gut erwehren, er befreite sich aus einer Festhalte und konnte auch eigene Würfe ansetzen. Leider ging er seinem Gegner auf einen O-Soto-Gari auf den Leim. Dieser war knapp am Mattenrand begonnen, aber die beiden Aussenkampfrichter waren der Meinung der Wurf müsse gelten. Damit schlitterte Finn ebenfalls knapp am dritten Platz vorbei, belegte aber einen sehr guten fünften Platz und kann auf einen „Zusatzkampf“ stolz sein.

Clifford konnte als einziger Starter eine Platzierung erreichen. Er startete in der Gewichtsklasse –60 kg (8 Starter) .

Seinen ersten Kampf gegen Chris Wettstein (orange), vom JSV Zittau, konnte mit Yuko über die Zeit für sich entscheiden.

Seinen zweiten Kampf musste er leider gegen Päske aus Schildau durch einen Koshi-Guruma seines Gegners abgeben.

In seinem letzten Kampf, dem Kampf um Platz drei, legte sich Clifford nochmal richtig ins Zeug und konnte seinen Gegner Riebsam aus Crimmitschau mit O-Uchi-Gari nach ganzen acht Sekunden buchstäblich umhauen.

Damit belegte Clifford einen dritten Platz.

Zusammenfassung:

Name / Gewichtsklasse / Starter / Anzahl der Kämpfe (gesamt/gewonnen/verloren) / Platz

Maximilian Lutoschka     – 35 kg     14     4     2     2     (5.)

Tobias Lißner     – 38 kg     16     3     1     2     –

Finn Armin Schley     – 46 kg     16     4(/5)     2(/3)     2     (5.)

Clifford Jung     – 60 kg     8     3     2     1     3.

Abschließend möchte ich noch einmal klarstellen, dass das Ergebnis mit einem dritten Platz zwar nicht „so“ berauschend klingt, die Leistungen die an den Tag gelegt wurden, aber für sich sprechen können. Keiner muss sich schämen irgendeinen Kampf verloren zu haben, da immer der Wille und der Kampfgeist da waren. Ausserdem waren die meisten Niederlagen nur knapp und die meisten Siege gut erkämpft. Und nicht zu vergessen, dass sich eure Gegner auch für die LEM qualifizieren mussten.

Weiter so!

Mir hat es richtig Spass gemacht mitzufahren.

max

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