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jahresabschlusstraining 2011

27. Dezember 2011 in aktuelle Nachrichten

aktuelle Nachrichten

Kurz vor Weihnachten war es wieder so weit: Mit einem besonderen Training wollten wir das Judo-Jahr 2011 beschließen, dass schon so viele tolle Ereignisse wie all die vielen Jubiläumsaktionen, Sommercamp, Herbstfreizeit, Gürtelprüfungen undundund bereit gehalten hatte – nur noch schwer zu toppen!

Nach dem „Werfen für Filmsekunden“ und Schneetraining im letzten Jahr hatten wir dieses Jahr einen besonderen Gasttrainer: René Ließebach-Pohlink, Trainer beim VfL Riesa, Nachwuchstrainer im JVS und Jugendleiter im Sportbezirk Dresden, hatte sich angekündigt.

Im Juni hatte er als Ehrengast der Jubiläumsgala als Wetteinsatz ein Training „der besonderen Art“ mit ihm in Aussicht gestellt, seine Wette dann aber leider (aus unserer Sicht) gewonnen.

Obwohl er also nicht verpflichtet war, diese Stunde zu geben, sah er die vielen traurigen Gesichter und versprach trotzdem zu kommen.

Und am Donnerstag dem 22.12.2011 löste er das Versprechen ein!

40 kleine und große Weixdorfer (und drei Gäste) warteten auf den sympathischen A-Trainer und Träger des 5. Dans.



Landestrainer René Ließebach-Pohlink

Nach kurzer Begrüßung in der René klarstellte dass wir heute da wären um

a)     Spaß zu haben

b)     Etwas voneinander zu lernen

und c) ordentlich zu schwitzen – uff –

gings auch direkt los. Mit Abklatschspielen (Tipp dem anderen auf den Kopf, den Rücken, den Fuß), einer Runde „Schwarz-Weiß“ und einem Kreisspiel bei dem es eigentlich nur galt auf dem Bauch kriechend die andere Seite zu erreichen – was in einem wüsten Knäuel auf Judoka endete 🙂

– wurden 2er-Gruppen aus je einem jungen und einem etwas älteren Judoka gebildet, die sich dann gegenseitig Techniken beibrachten, über die Matte transportierten und miteinander (! Nicht gegeneinander !) kämpften.

Großes Gelächter brachte die Boden-Denkaufgabe „Der Kleine nimmt den Großen in die Festhalte und der Große hat die Aufgabe sich nicht zu befreien! Mal sehen wer diese Aufgabe nicht erfüllt!“ (Ich grüble immer noch was richtig gewesen wäre…)

Unterbrochen wurden die einzelnen kleinen Teile von teilweise kniffligen Judo-Sach-Fragen, die erstaunlicherweise sogar von den Kleinsten alle korrekt beantwortet wurden – sehr zur Freude der Trainer und von René! Sogar die dunklen Gürtelfarben staunten nicht schlecht, dass Judo exakt 129 Jahre alt ist (1882: Gründung des Kodokan, der „Judo-Universität“ durch Jigoro Kano). Okay, erste Schätzungen von 1000 Jahren ließen wir unter den Tisch fallen.

Nach dem Boden ging‘s in den Stand und des unglaubliche, härteste, ultimativste, neuartigste Weixdorfer Stundenrandori stand an!

René: „Es dauert 2 Tage und der Schweiß fließt in Strömen.“

Na gut, es dauerte nur fast 2 Tage. Wir hatten ja auch noch was vor. Die nächsten 20 Minuten waren also kampflastig. Judo-Anfänger wuchsen über sich hinaus und knallten die alten Hasen auf die Bretter.

Zum Schluss war dann noch Zeit für Dehnübung der anderen Art. Beim Bildhauerspiel bearbeitete ein blinder Künstler (Judoka 1) einen Haufen taubes Gestein (Judoka 2) zu einer perfekten Kopie eines Kunstwerkes (Judoka 3).

Danach verabschiedeten wir uns mit großem Applaus von René und wünschten ihm ein frohes Fest!

Für uns war der Abend aber noch nicht beendet: Nach dem gemeinsamen Abendbrot, machten wir es uns auf der Tatami (Was war das doch gleich nochmal?) gemütlich und schauten zusammen „Bolt“, die Geschichte eines Schauspielerhundes mit dem Publikumsliebling Hamster Dino, und „Charlie und die Schokoladenfabrik“. Danach kuschelten sich alle in ihre Schlafsäcke und holten sich etwas Schlaf.


Am nächsten Morgen hieß es pünktlich 8:30 Uhr „Aufstehen!“. Wir frühstückten noch alle gemeinsam, bevor dann nach und nach alle von ihren Eltern abgeholt wurden und in die Weihnachtszeit starteten.

OK, so richtig beendet hatten wir das Judojahr nicht – Am 28.12. ging es für die U17 und U20 zur Vorbereitung auf die kommenden Meisterschaften nach Bautzen zum Ostsachsenrandori. Nach Matte folgt meist gleich wieder Hajime



André & Maks


Geburtstagskind Maria

Kyuprüfung am 20. Dezember 2011

23. Dezember 2011 in aktuelle Nachrichten

aktuelle Nachrichten

Am 20. Dezember war es endlich so weit – kurz vor Weihnachten hatte nun auch für die Trainingsgruppe der Oldies die Stunde der Wahrheit geschlagen: die Kyuprüfung stand auf dem Programm… Auch die Oldies hatten sich seit den Sommerferien auf den nächst höheren Gürtel vorbereitet und unmittelbar vor der Prüfung noch in zusätzlichen Trainingseinheiten den letzten Feinschliff angelegt. Hinzukammen noch 3 Prüflinge, der anderen Trainingsgruppen, die zur Kyu-Prüfung Anfang Nobember krank waren.

Prüfer war natürlich wieder Andreas Jenke aus Boxdorf und als es pünktlich 18 Uhr los ging, war die Aufregung bei allen sehr deutlich zu spüren.

Doch nach ca. 1 Stunde gab es die erleichternde Entwarnung: es hatten natürlich alle bestanden. Der Prüfer war mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden, auch wenn er hier und da noch kleine Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge machte.

Und so haben sich die folgenden Judoka selbst schon das erste Weihnachtsgeschenk selbst gemacht und haben nun das Recht und die Pflicht folgenden Gürtel zu tragen:



GELB-ORANGE: Nils Beyer

ORANGE: Rico Weihmann

GRÜN: Monika Haupt und Jan Weiser

BLAU: Luisa Schneider, Maria Weidner und Norbert Totzke

Ein großes Dankeschön geht natürlich wie immer an unseren Prüfer und – ich denke auch im Namen aller Prüflinge – an ihre Ukes!

Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all – zur Judo-Weihnachtsfeier 2011

19. Dezember 2011 in aktuelle Nachrichten

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Auch in diesem Jahr hieß es wieder

#O du fröh-hö-li-che, o du see-e-li-ge, gnaaaaaaden-bringen-de Weih-nachts-zeit! #

im Pastor-Roller-Haus zu Weixdorf. Am vergangenen Samstag feierten wir gemeinsam in „kleiner“ Runde unsere alljährliche beschauliche Weihnachtsfeier. Und diese kleine Runde umfasste schon rund 50 kleine und große Judokas.

Wie gewohnt ging es 1500 Uhr mit dem beschaulichen Plätzchen- und Fleischklopsessen mit Weihnachtsmusik und Kerzen los und nachdem wir alle satt waren, gingen wir zum Sitzkreis und dem neuen Spiel „7-up“ über.



Knusper-Knusper-Jule

Anschließend wurden wie in jedem Jahr die erfolgreichsten und fleißigsten Judokas geehrt. In diesem Jahr war der Doppel-Weihnachtsmann wahrscheinlich krank oder beschäftigt, dafür schickte er seine Rentiere Rudolph und Zoey!

Fabian Bräkow siegte als „Neueinsteiger“ in der Kategorie Trainingshäufigster.

Oskar Feldmann bestach durch Trainingsleistung und Wettkampfergebnisse und wurde als „Judoka 2011“ geehrt.

Marc Merbitz, Viola Haupt und Mareike Weber waren im vergangenen Jahr 2011 zum ersten Mal als Teilnehmer bei deutschen Meisterschaften und wurden dafür mit einem Judoanzug geehrt.

(Bitte nicht falsch verstehen: Diese drei waren das erste Mal bei DEM! Es gab weitere Judokas die in diesem Jahr bei Deutschen waren, nur nicht mehr zum ersten Mal – dennoch klasse, wie z.B. der 5. Platz von Vivien bei den DPMdLV mit Marc).

Jonas und Vivien Haupt und Adrian Orzyszek wurden als neue Trainer mit einem entsprechenden T-Shirt bedacht und André Nossol und Luisa Schneider erhielten ein SGW Judo Handtuch für ihr besonderes Engagement als Trainer und darüber hinaus und ihre Aufopferung für das Jubiläumsjahr.

Nach all diesen Ehrungen war eine weitere liebgewonnene Tradition an der Reihe: das persönliche Judo-Erlebnis 2011.

Jeder Judoka trug sein liebstes, schönstes, bestes Erlebnis mit dem Verein vor, sei es Sommercamp, eine Jubiläumsaktion, Männermannschaft, Gürtelprüfung oder Turniersieg. (Leider hatte nicht jeder an ein gemaltes Bild oder Foto gedacht.)

Aus den Erinnerungen wurde dann wieder eine Fotoleinwand gebastelt die ab nächstem Jahr im Dojo zu bestaunen ist.

Als Abschluss folgte eine weitere Episode des Judo-Quiz als Brettspiel und so mancher kam bei Fragen wie „Nenne zwei Koshi-Waza!“ oder „Wo fanden die ersten Judo-Europameisterschaften statt?“ ins Schwitzen.

Danach war gegen 1800 der offizielle Teil vorbei und für alle älteren Judoka gab es dann noch geselliges Beisammensein, Quatschen, Pizza, Pizzaturmsprung und ganz beliebt: Tischkicker!

Damit bleibt nur noch eins zu sagen:

FROHE WEIHNACHTEN!

Nikolausturnier U10/U12 Freiberg (10.12.2011)

10. Dezember 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am heutigen Samstag trafen sich 10 Judokas der SG Weixdorf um dem Nikolaus ein paar Süßigkeiten abzunehmen.

Mit der U10 und U12 gings zum Nikolausturnier nach Freiberg.

Mit dabei waren Nils Beyer, Hauke Estel, Eric und Lea Fischer, Pascal Kalauch, Pascal Gaulke, Richard Kleint, Benjamin Kurz, Franka Feldmann, Lea Höhnel, Kampfrichter Martin Weiher, sowie eine Handvoll Eltern, Großeltern und Geschwister, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollten.

Am Turnier konnten auch Weißgurte teilnehmen, die ein Randori mit Wettkampfcharakter machten, das betraf uns aber nicht.

In der U10 gingen die beiden Pascals, Franka und Lea Fischer an den Start:

Pascal Kalauch startete -35 kg und hatte hier mit vier Gegnern die Chance auf viele Kämpfe. In allen Kämpfen zeigte er sich variabel und probierte Hüft- und Fusswürfe aus, kam aber leider nie zum Erfolg, da am Ende immer der Zug fehlte und er entweder zusammenbrach oder gekontert wurde, weshalb er alle Kämpfe letztendlich abgab und 5. wurde. Schade!

Pascal Gaulke war in der Gewichtsklasse -46 kg und hatte hier zwei Gegnerinnen (in der U10 ist das Zusammenlegen von Mädchen und Jungen erlaubt und war hier gewichtsmäßig sinnvoll).

Den ersten Kampf gegen Lina Lehmann vom CPSC Bude konnte er mit Waza-Ari gewinnen, den zweiten Kampf gegen Maya Wolf vom ausrichtenden BSC Freiberg gab er auf O-Goshi ab.

Damit belegte er einen zweiten Platz!

Franka hatte lange zu warten bis sie endlich an der Reihe war, was ihr sichtlich (und auch hörbar 😉 ) zu schaffen machte. In ihrem 3er-Pool -42 kg legte sie aber sofort richtig los und besiegte Moritz Gentsch (TSV Reichenberg-Boxdorf) und Tom Schäfer (DS Pirna) jeweils mit Ippon und sicherte sich damit den ersten Platz!

Lea hatte in ihrer Gewichtsklasse +42 kg nur einen Gegner, Eric Löhnig vom CPSC, den sie mit Waza-Ari-Awasete-Ippon (zwei Waza-Ari sind ein Ippon) besiegen konnte und sich ebenfalls Gold sicherte!

In der U12 bis -35kg traten Hauke und Nils gegen drei weitere Gegner an. Die beiden Unzertrennlichen konnten sich auch beim Wettkampf keine verschiedenen Gewichtsklassen suchen und damit war der erste Kampf Nils versus Hauke vorprogrammiert. Man schenkte sich nichts und nach Ablauf der drei Minuten stand es 0:0 mit einem Shido auf Nils Seite, weshalb er Hauke zum Sieger erklärte.

Leider waren sich Hauke und Nils auch im Rest sehr ähnlich und verloren beide gegen ihre weiteren Gegner, was Hauke am Ende den dritten Platz bescherte, Nils wurde Fünfter.

Die guten Ansätze waren auch hier da (Tai-otoshi!), leider fehlte am Ende die Konsequenz und das Quentchen zum Sieg.

Richard hatte als einziger Weixdorfer ein Doppel-KO-System erwischt. Bei sieben Startern in der -32 kg, gab es große Verwirrung als Kleint vom BC Motor-Rochlitz aufgerufen wurde und nicht antrat und der Gegner gewann. Ein Check der Liste ergab dass Richard natürlich dem falschen Verein zugeordnet worden war und der Kampf wurde wiederholt. Dennoch blieb das Ergebnis bestehen, Richard verlor mit Ippon auf O-Goshi.

Glück im Unglück rutschte er von dieser Position direkt in den Kampf um Platz 3 den er gegen Ludwig von Dresden-Mitte mit O-Soto-Otoshi gewann und sich riesig über den Bronzeplatz freute.

Auch einen Freundschaftskampf gegen einen weiteren 32er bestritt Richard noch und ging auch hier siegreich hervor.

Benni durfte sich auch über viele Kämpfe freuen: -38 kg waren fünf Starter anwesend.

Knapp im Kampfrichterentscheid unterlegen war dem Heidenauer Schneider, die Enttäuschung dementsprechend groß. Deutlicher verlor er leider seinen zweiten Kampf in der Kesa-gatame, bevor der dritte Kampf im Hantei zu seinen Gunsten entschieden wurde. Mit der Niederlage gegen den Orangegurt Moritz Jeschke (PSV Freital), konnte sich Benni am Ende noch über einen dritten Platz freuen.

Damit blieb noch Eric, der über 60 kg leider kampflos blieb, aber noch zwei Freundschaftskämpfe gegen die beiden Starter der -55kg-Klasse absolvierte. Dem Chemnitzer Teuchert, der weitaus flinker als Eric agierte, war er unterlegen, den Freitaler Renert konnte er mit Yuko schlagen. Damit blieb auch für Eric ein erster Platz.

Zur Siegerehrung erschien dann der Nikolaus persönlich mit einem Sack voller Süßigkeiten, und es gab wirklich schöne Medaillen in Kimono-Form, sowie Urkunden und besondere Urkunden (mit falschem Datum 😉 ). Nach der Siegerehrung wurde noch der Nikolaus mit den Worten „So Kinder, der Nikolaus hat noch ein paar Süßigkeiten im Sack die ihr euch holen könnt“ umgerannt und noch einiges Zahnschädliches für den dritten Advent erbeutet. Wenn ihr auch mit dem Weihnachtsmann so umgeht, na dann gute Nacht Geschenke im nächsten Jahr…

Zusammenfassung:

Name / Altersklasse / Gewichtsklasse / Teilnehmer / Kämpfe (ges-gew-verl / Platz

Nils Beyer     U12     – 35     5     4     0     4     5.

Hauke Estel     U12     – 35     5     4     1     3     3.

Eric Fischer     U12     + 60     1     (+2)     (+1)     (+1)     1.

Pascal Gaulke     U10     – 46     3     2     1     1     2.

Pascal Kalauch     U10     – 38     5     4     0     4     5.

Richard Kleint     U12     – 32     7     2(+1)     1(+1)     1     3.

Benjamin Kurz     U12     – 38     5     4     1     3     3.

Franka Feldmann     U10     – 42     3     2     2     0     1.

Lea Fischer     U10     + 42     2     1     1     0     1.

Lea Höhnel     U12     – 52     1     (+2)     0     (+2)     1.

Einen schönen, besinnlichen 3. Advent!

Maks

Weihnachtsturnier beim USV TU Dresden 8.12.2012

9. Dezember 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Alle Jahre wieder… fängt dieser Artikel so an!

Und so machten sich dieses Jahr mit Marc, Maks, Maximilian, Mario, Jürgen, Martin, Vivien und Julia 8 Weixdorfer auf zum Traditionsturnier. Mit Moni, Antje (Marcs Mum) und Steffen hatten wir dann sogar noch 3 Fans. Das Starterfeld war bei ca. 50 Teilnehmern (und sogar 10 Frauen) wie immer bunt gemischt. Die Waage zeigte sich jedoch nicht unbedingt von ihrer besten Seite und entschied wohl mehr nach dem Charakter dessen der drauf stand…

Marc ging -66kg (6 Teilnehmer) an den Start und hatte einen echt starken 3er Pool erwischt. Zuerst ging es gegen den erfahrenen Braungurt Lange, den Marc mit seinem Griff so stark dominierte, dass der 2 Shidos aufgebrummt bekam , was Marc einen Waza-Ari-Vorsprung einbrachte. Außerdem holte Marc noch einen Yuko für einen spektakulären Ura-Nage. Der 2. Poolkampf ging gegen Karl Hache (braun, Bautzen), der einen Konter von Marc wiederum mit Uchi-mata konterte. Auch im Halbfinale traf Marc mit Nguyen Ngoc (braun, Fair Sport) auf einen alten Bekannten und bekam gleich zu Beginn einen Ippon für einen Konter, der leider auf Waza-Ari korrigiert wurde – schade, denn es wäre eine erstklassige Festhalte möglich gewesen. Also ging es weiter und Marc fiel ebenfalls auf Waza-Ari und auch noch auf Yuko. Bei 3 min Kampfzeit wurde uns langsam mulmig. Doch Marc glich mit Yuko für einen O-soto-gari-Überraschungsangriff aus. Die Zeit reichte dann sogar noch für einen weiteren Konter und so gewann Marc mit Ippon. Im Finale ging es erneut gegen den Bautzner Hache, der diesmal mit Ko-uchi-maki-komi punktete. Somit ein toller 2. Platz für Marc.

Maximilian startete -73kg (10 Teilnehmer) und machte einen Wahnsinnskampf gegen den erfahrenen Döbelner Becker (schwarz). Mit starken Griff ging er mit Yuko in Führung und fiel leider nur wenige Sekunden vor Kampfende auf Waza-Ari. Leider blieb keine Zeit mehr für eine Aufhohljagd. In der Trostrunde machte er mit dem orange-grüb-Gurt Rosenbach kurzen Prozess und gewann mit Ippon für einen Konter. Auch gegen den Braungurt Scheffler bestimmte Maximilian den Kampfverlauf, wagte mit einem Uchi-Mata jedoch zu viel und wurde gekontert. Der 7. Platz spiegelt damit nicht wirklich Maximilians Leistung wieder.

Maks ging ebenfalls -73kg (10 Teilnehmer) auf die Matte und besiegte den Freitaler Andris (schwarz) in der Festhalte. Gegen den riesiggroßen Grüngurt Behrmann (USZ) ging es über die volle Zeit und auch wenn Maks einen tollen Kampf machte, blieb eine Wertung lange Zeit aus. Mit Yuko konnte er dann dennoch gewinnen und stand im Finale. Hier traf er auf Maximilians ersten Gegner Becker (schwarz, Döbeln). Vor dessen gefährlichen Tai-otoshi war er gewarnt und entkam auch sonst allen Fußwurfangriffen. Mit einem Maks-O-soto-gari brachte der den Döbelner dann zu Fall – jedoch wäre es nur ein Koka gewesen – blitzschnell nutze Maks die Situation im Boden und gewann mit Festhalte und belegte somit verdient den 1. Platz.

Mario hatte -81kg (13 Teilnehmer) gewaltig Untergewicht und somit schon rein körperlich Nachteile. Das Losglück meinte es auch nicht wirklich gut. Gegen den späteren Sieger Schmidt (braun, Grün-Weiß DD) verlor er in der Festhalte. In der Trostrunde zeigte er gegen einen Schwarzgurt gute Ansätze musste sich aber der körperlichen Überlegenheit seines Gegners letztlich in einem Konter beugen. Als jüngster U20-Jahrgang dennoch 2 Kämpfe zum Erfahrungen sammeln.

Auch Jürgen ging -81kg (13 Teilnehmer) an den Start. Gegen den gelb-orange-Gurt Germer (USZ) verlor er durch Konter. In der Trostrunde zeigte er gegen den Grüngurt Steglich (Arashi DD) gute Ansätze und einen tollen Uchi-Mata, der aufgrund des fehlenden Zugarms leider gekontert wurde. Bei Jürgen merkte man an diesem Tage deutlich, dass er wieder mehr Wettkampfpraxis braucht.

Martin musste es diesmal -100kg (2 Teilnehmer)/+100kg (1 Teilnehmer) mit 2 hochgewachsenen Gegnern aufnehmen. Gegen den spanischen Schwarzgurt Puebla (USZ) geriet er mit Yuko in Rückstand, versuchte sein Glück mit einer Würge, verlor aber letztlich in der Festhalte. Gegen Apelt (schwarz, JV DD) machte Martin diesmal leider keinen überzeugenden Griffkampf und verlor mit Uchi-mata auf Ippon. Somit ein 2. Platz -100kg für Martin.

Vivien trat -57kg (3 Teilnehmer) an und versuchte heute so wenig wie möglich zu schwitzen. Schweigler (Arashi DD, orange-grün) besiegte sie beim ersten Angriff mit Ippon für einen tiefen Seoi-Nage. Auch die Braungurtin Peters (braun) durfte nicht viel länger auf der Matte bleiben und wurde mit Waza-Ari für Uchi-mata und anschließender Festhalte besiegt. Somit der 1. Platz für Vivien.

Julia startete -63kg (4 Teilnehmer) gegen die Blaugurtin Georgi (JV DD). Aus ihrem eigentlich überlegenen Griff konnte Julia nicht so richtig Kapital schlagen und musste deshalb über die volle Zeit gehen, gewann jedoch mit 2 Yuko. Gegen die Braungurtin Kracht (USZ) geriet sie mit Yuko in Rückstand konterte jedoch mit Waza-Ari und rettete diesen Vorsprung über die Zeit. Gegen die Grüngurtin Bayer wurde Julias Griffkampf endlich dominanter und sie punktete mit Hüftwurf und O-uchi-gari und sicherte sich den 1. Platz.

Vermutlich hat Maximilian recht und wir hätten mit diesem Ergebnis die Mannschaftswertung gewonnen. Aber so eine Wertung gabs ja beim Weihnachtsturnier noch nie. Dafür wieder für jeden Platzierten einen Weihnachtsmann, schöne Urkunden und für alle 1. Platzierten einen Glasquader mit gelasertem Judoka. Damit ließ sich der USV TU Dresden bei 2 Euro Startgeld mal wieder nicht lumpen! (Und wer behauptet immer, dass man mit 8 Euro Startgeld keine BEM ausrichten kann???). Vivien räumte als beste Technikerin noch einen Bierhumpen und noch einen 2. Weihnachtsmann ab.

Ich glaube, dass alle Teilnehmer dieses schöne Abendturnier mit seinem besonderen Flair wieder genießen und Kampfpraxis mitnehmen konnten. Halb 10 war alles vorbei und wir kehrten sogar noch bei McDonalds ein und trafen dort natürlich … ja klar, die Bautzner…

Zusammenfassung:

Name / AK / GK / TN / Kämpfe (ges-ges-verl) / Platz

Vivien Haupt     Fr     – 57     3     2     2     0     1.

Julia Nossol     Fr     – 63     4     3     3     0     1.

Marc Merbitz     Mä     – 66     6     4     2     2     2.

Maximilian Lutoschka     Mä     – 73     10     3     1     2     

Maks Sieger     Mä     – 73     10     3     3     0     1.

Mario Conzendorf     Mä     – 81     13     2     0     2     

Jörg Schreiber     Mä     – 81     13     2     0     2     

Martin Weiher     Mä     – 100     2     1(+1)     0     1(+1)     2.

Mitteldeutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaften U17 in Merseburg

28. November 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am gestrigen Sonntag machte sich die Weixdorf U17-Mädchenmannschaft auf den Weg nach Merseburg zu den Mitteldeutschen Meisterschaften der Vereinsmannschaften.

Nachdem sie sich in Döbeln als Landesdritte für die Gruppenebene qualifiziert hatten, gingen die Mädchen in gleicher Besetzung wieder an den Start.

–     48 kg: Viola Haupt

–     52 kg: Daniela Thalheim, Paula Sonnerborn (TSV Reichenberg-Boxdorf)

–     70 kg: Miriam Beyerle, Magdalena Grüger (VfB Hellerau-Klotzsche), Leonore Caspary (VfB Hellerau-Klotzsche)

Der kurzfristige Ausfall von Lea Krause und das Freilassen der -63 kg-Klasse brachten uns schon am Anfang in arge Schwierigkeiten.

Drei Gaststarter pro Mannschaft waren erlaubt und auf die konnten wir auch nicht verzichten.

Außerdem war noch Wanda Schöne mit, die aufgrund einer Blinddarm-OP noch nicht wieder einsatzbereit war.

Auf mitteldeutscher Ebene trafen sich deutlich wenig mehr Mannschaften: 6 bei den Jungen, 5 bei den Mädchen.

Und auch die Klasse der Kämpferinnen und Kämpfer nahm deutlich zu. Jede Menge Sportschüler gab es zu sehen.

So kam es dass unsere Mannschaft gegen den JCL, TuS Jena, FSV Magdeburg und den JV Ippon Rodewisch antreten musste. Und nur die ersten beiden jeder Gruppenmeisterschaft durften sich über die Tickets zu den DVMM freuen, die am 10.12. in Bayern ausgetragen werden.

Nach einigen Querelen mit Gewichtsklassen, Judopässen und Fingernägeln hatten die Mädels sich dann auch gefangen und nach einer von zwei kurzen Tanzeinlagen unterbrochenen Erwärmung konnte es losgehen.

(Die tanzten als UNO-Karten und in Ritterkostümen – war mal was anderes!)

JCL vs. SG Weixdorf                    


GK     JCL          SGW     

– 44     Bergk     10     –     0

– 48     Ackermann     10     Viola Haupt     0

– 52     Wappler     10     Paula Sonnerborn     0

– 57     Steinhof     10     Daniela Thalheim     0

– 63     Holonics     10     –     0

– 70     Faltin     10     Miriam Beyerle     0

+ 70     Selle     10     Leonore Caspary     0

Kampfpunkte          70          0

Siege          7          0

Wie zu erwarten ging es hier nicht wirklich um den Sieg, dazu waren die Favoriten aus der Sportschule viel zu stark aufgestellt.

Mit zwei unbesetzten Gewichtsklassen wars natürlich umso schwieriger.

Die von uns unbesetzte -44kg-Klasse konnte von jeder anderen Mannschaft gefüllt werden, so auch vom JCL mit Jennifer Bergk und somit war der erste wirkliche Kampf Violas: gegen die alte Bekannte Laura Ackermann hielt sie sich tapfer, war aber ihrem Druck-Gegendruck-Seoi-Nage letztlich unterlegen.

Paula wurde von Cassandra Wappler ausgekontert, Daniela erlag in der Festhalte, ebenso Miriam und auch Leonore wurde mit Uchi-Mata gekontert, womit wir erstmal ein deftiges 7:0 (70:0) kassierten. Kein guter Start.

TuS Jena vs. SG Weixdorf                    

GK     JCL          SGW     

– 44     Baatzsch     10     –     0

– 48     Seifert     7     Viola Haupt     0

– 52     Grönning     10     Daniela Thalheim     0

– 57     Schwope     10     Paula Sonnerborn     0

– 63     Jahn     10     –     0

– 70     Hoffmann     10     Magdalena Grüger     0

+ 70     Bechtelsheimer     10     Leonore Caspary     0

Kampfpunkte          67          0

Siege          7          0

Und unschön gings weiter: Auch die Thüringer Sportschüler machten uns keine echte Freude. Einziger Lichtblick war der Kampf Violas über die volle Zeit gegen Seifert. Viola konnte einen Waza-Ari-Vorsprung durch Seoi-Nage nicht mehr aufholen, hatte aber immerhin die vollen 4 Minuten gestanden.

Daniela konnte sich aus der Kesa-gatame ihrer Gegnerin Gröning befreien, fiel aber auf Sumi-gaeshi, Paula zeigte starke Hüftwurfansätze, aber als der Zug fehlte wurde sie gnadenlos mit Tani-otoshi gekontert.

Magdalena fiel auf Ko-Soto-Gari und Leonore auf O-Uchi-Gari und damit stand es letztendlich 7:0 (67:0).

JV Ippon Rodewisch vs. SG Weixdorf                    

GK     JCL          SGW     

– 44     Guse     10     –     0

– 48     Harte     0     Viola Haupt     10

– 52     Kunz     10     Paula Sonnerborn     0

– 57     Glaeß     0     Daniela Thalheim     10

– 63     Went     10     –     0

– 70     Brückner     10     Miriam Beyerle     0

+ 70     Schönfelder     0     Magdalena Grüger     10

Kampfpunkte          40          30

Siege          4          3

Gegen die vogtländische Mannschaft hatten wir deutlich bessere Chancen. Erste Siege wurden errungen:

Nach der obligatorischen Niederlage bis 44 kg, konnte Viola ihre Gegnerin Harte mit O-Soto-Gari/Harai-Goshi flach legen und zum 1:1 ausgleichen.

Paulas Niederlage gegen Kunz mit zwei Waza-Ari wurde von Daniela gegen Glaeß durch eine klasse-Würgetechnik (schon halbstehend und kurz vorm Matte) wieder wettgemacht und der Ausgang blieb offen.

Leider brachen uns die leere -63kg und Miriams Niederlage gegen Brückner auf Soto-Maki-Komi das Genick.

Und zu allem Überfluss verletzte sich Miriam dabei auch noch so schwer dass sie mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus musste, wo sie zwei Tage zur Beobachtung innerer Organverletzungen bleiben musste!!

Der Sieg von Magdalena durch Yoko-Shio-Gatame verkürzte damit zu einem knappen 4:3 (40:30).

Schade!!

FSV Magdeburg vs. SG Weixdorf                    

GK     JCL          SGW     

– 44     Hippeli     10     –     0

– 48     Plischke          Viola Haupt     10

– 52     Papazissi     10     Daniela Thalheim     0

– 57     Lockmann     10     Paula Sonnerborn     0

– 63     Muhlack     10     –     0

– 70     –          Magdalena Grüger     10

+ 70     Zeidler     10     Leonore Caspary     0

Kampfpunkte          50          20

Siege          5          2

Im letzten Mannschaftsduell ging es dann gegen die einzige Mannschaft aus Sachsen-Anhalt.

Der Kampf ging unglaublich schnell, aber leider nicht zu unseren Gunsten aus.

Nachdem Viola in 8 Sekunden mit Harai-Goshi gegen Plischke gewonnen hatte, verlor Daniela in 10 Sekunden, ebenso Paula die 14 Sekunden stand. Der kampflose Sieg von Magdalena und die 6-Sekunden-Niederlage von Leonore machten den gesamten Mannschaftskampf zu einem 38-Sekunden-Erlebnis der unschönen 2:5 (2ß:50)-Art.





Damit belegten wir den 5. Platz, aber die Konkurrenz war auf dieser Ebene auch nicht zu verachten!

Kopf hoch Mädels – ihr ward dabei und habt euer Bestes gegeben! Und nur anzutreten wenn man sicher gewinnt ist kaum die Einstellung eines echten Judokas! Es war eine Herausforderung und hoffentlich auch eine Erfahrung wert.

Am Ende siegte der JCL im weiblichen Bereich und es gab es noch den knappen Finaleinzug der Leipziger Jungs mit einem 4:3 (37:22) gegen Halberstadt und einen furiosen Finalsieg des JCL auch bei den Männern zu sehen, bevor wir uns auf den Weg ins örtliche Krankenhaus zu Miriam machten.

Die war schon mehrfach durchgecheckt worden und es folgten noch weitere Untersuchungen, bevor feststand dass vermutlich nichts Schlimmes passiert war, Miriam aber dennoch zur Beobachtung in Merseburg bleiben musste. Zwei Tage! Wir brachten Miriam noch Lesestoff und verabschiedeten uns dann ein wenig traurig sie einfach zurücklassen zu müssen von ihr.

Der Rückweg wurde dann noch mal spannend als wir Zivilcourage bewiesen und einen brennenden Mülleimer nicht einfach ignorierten, sondern die Feuerwehr riefen. Übermotivierte jugendliche (Spinner…) hatten diesen angezündet, dann aber selbst Angst bekommen, weil die Flammen höher als erwartet schlugen… der erste Advent – da erlebt man was.

So kamen wir dann reichlich spät wieder zu Hause an und entzündeten selbst noch ein paar Kerzen.

Freude, Freude im Advent 😉

maks

Zusammenfassung:

Name / Kämpfe / Siege / Niederlagen

Viola Haupt     4     2     2

Daniela Thalheim     4     1     3

Miriam Beyerle     2     0     2

Magdalena Grüger     3     2     1

Leonore Caspary     3     0     3

Paula Sonnerborn     4     0     4

Die Wettkampflisten sind ab sofort unter Sachsenjudo.de abrufbar.

Pokalturnier in Lauchhammer – 26.11.2011

28. November 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Mit dabei waren: Oskar, Eric, Richard, zwei mal Pascal, Lucas, Franka, Lena und Lea. Außerdem André als Kampfrichter und ich als Betreuer.

In Schwarzheide/Lauchhammer angekommen, waren wir fast die ersten und haben uns einen schönen Platz in der großen Halle gesucht. Nach dem Wiegen gingen auch schnell die Wettkämpfe los.

Oskar kämpfte in der U-14 bis 50kg. Er hatte 4 Gegner und damit auch 4 Kämpfe. Den ersten Kampf hatte er gegen Herold aus Boxdorf. Er kämpfte hart und verbissen gegen den Orange-grün-gurt und konnte ihn mit gefährlichen Hüftwurfansätzen ins Wackeln bringen. Allerdings verlor er mit einem Yuko Rückstand nach Ablauf der Zeit.

Den zweiten Kampf gegen Simon aus Großräschen, ebenfalls ein Orange-grün-gurt, konnte er mit einem Schlüssel für sich entscheiden.

Im dritten Kampf stand er Findeis aus Sonnewalde, wieder ein Orange-grün-gurt, gegenüber. Hier gewann er mit einem Waza-ari für einen Seoi-nage nach Ablauf der Zeit.

Den letzten Kampf gegen Müller aus Sonnewalde verlor er nach einer kleinen Unachtsamkeit.

Somit belegte er den dritten Platz.

Eric kämpfte ebenfalls in der U-14 plus 60kg. Die Gewichtsklasse mit 6 Startern wurde in 2 Pools aufgeteilt. Eric stand im ersten Kampf dem Orange-gelb-gurt Widuwit aus Lauchhammer gegenüber. Hier verlor er schnell gegen den deutlich erfahreneren Gegner, der ihn nach einem Griffkampf, bei dem Eric allerdings deutlich mitmischen konnte, mit O-uchi-gari warf.

Den zweiten Kampf hatte Eric gegen Noack, einen Gelb-gurt aus Senftenberg. Hier kämpfte er deutlich sicherer als im ersten Kampf. Leider wurde er schließlich nach hinten gekontert und verlor.

Eric belegte somit den fünften Platz.

Richard kämpfte in der U-11 bis 32kg. Auch hier gab es zwei Pools. Den ersten Kampf hatte er gegen Schaaf auf Werdau. Richard, der heute wie ausgewechselt war, konnte schnell mitkämpfen und sich sogar aus einer Festhalte befreien. Später gelang ihm das leider nicht mehr und er verlor.

Im zweiten Kampf stand er Michael aus Boxdorf gegenüber. Gegen den Gelb-gurt konnte er ebenfalls deutich sicherer als sonst kämpfen. Nach Ablauf der Zeit verlor er leider beim Hatei-entscheid.

Auch den dritten Kampf gegen Scholz aus Großräschen verlor er leider in einem Moment der Unachtsamkeit.

In einen Freundschaftskampf stand er dann noch Eppinger aus Boxdorf gegenüber. Auch diesen Kampf konnte er leider nicht für sich entscheiden. Aber Richard konnte heute eine deutliche Steigerung zeigen und zum Sieg fehlt nur noch ein kleines bisschen Glück!

Richard belegte ebenfalls den fünften Platz.

Pascal G. kämpfte in der U-11 bis 40kg. Für ihn war es heute der erste Wettkampf und er war leider der einzige in seiner Gewichtsklasse. Aber er htte zwei Freundschaftskämpfe. Den ersten gegen eine Gelb-gurtin, die ebenflls gegen Lea einen Freundschaftskampf hatte. Hier stolperte er leider über seine eigenen Füße. Im zweiten gegen einen Gelbgurt fiel er auf einen wunderschönen linken Hüftwurf.

Er wurde kampflos erster Platz.

Pascal K. kämpfte ebenfalls in der U-11 bis 38kg. Auch er hatte heute seinen ersten Wettkampf. Auch seine Gewichtsklasse war in zwei Pools aufgeteilt. Seinen ersten Kampf hatte Pascal gegen Jahnke, einen Orange-gurt. Leider fiel er zweimal auf Waza-ari. Im zweiten Kampf gegen Killmann aus Werdau verlor er leider fiel zu schnell, da er offensichtich, noch nicht ganz wach war.

Er belegte den fünften Platz.

Lucas kämpfte auch in der U-11 bis 29kg. Er hatte drei Gegner. Im ersten Kampf, der außerdem auch sein erster Wettkampf überhaupt war, stand er einem Orange-gelb-gurt gegenüber. Hier konnte er super mitkämpfen, fiel aber leider schließlich doch.

Im zweiten Kampf gegen einen Weiß-gelb-gurt kämpfte er ebenfalls super mit, aber leider fehlte ihm immer noch der letzte Ruck, um zu werfen. Nach Ablauf der Zeit entschied der Kampfrichter per Hantei leider gegen ihn.

Im letzten Kampf gegen einen Orange-gelb-gurt wich er den Angriffen super aus und konnte sich sogar aus einer Festhalte befreien. Am Schluss fiel er leider doch.

Trotzdem belegte er den dritten Platz.

Franka kämpfte auch in der U-11 bis 38kg. Sie hatte leider nur eine Gegnerin. Diese besiegte sie in einer Festhalte und somit wurde sie erster Platz.

Lena hatte heute auch ihren ersten Wettkampf. In der U-11 bis 35kg hatte sie ebenfalls nur eine Gegnerin. Leider fiel sie schnell auf einen Wurf der Orange-gelb-gurtin. In einem Freundschaftskampf gegen Eppinger aus Boxdorf verlor sie in einem Freundschaftskampf leider in einer Festhalte, nachdem sie sich richtiggehend geprügelt hatte (Kommentar ihrer Mutti: „Das hat Spaß gemacht, hmm?“). Somit wurde sie zweiter Platz.

Lea kämpfte als Einzige in der U-9. In ihrer Gewichtsklasse plus 42kg hatte sie, wie alle Weixdorfer Mädels nur eine Gegnerin. Gegen die Weiß-gurtin verlor sie leider. In zwei Freundschaftskämpfen konnte sie noch mal wunderbar mitkämpfen, musste aber beide Siege abgeben.

Lea belegte den zweiten Platz.

Bei der Siegerehrung gab es eine (zumindest für sächsische Gewohnheiten) Besonderheit: Die Plätze 1 bis 3 bekamen Medaille und Urkund. Und die 5. Plätze erhielten ebenfalls eine Urkunde. Somit ging bei den Weixdorfern heute niemand leer aus, sondern jeder konnte seinen Eltern stolz eine Urkunde präsentieren. Da es auch für viele der erste Wettkampf war, hatte das ntürlich durchaus etwas. Ich finde diese Idee vor allem bei den „Kleinen“ sehr schön. Wer weiß…vielleicht setzt es sich ja auch in Sachsen durch.

Und am Ende des Tages hatte Weixdorf noch einmal richtig Glück: in der Mannschaftswertung gab es für die Plätze 1 bis 6 einen Pokal. Weixdorf belegte den 6.Platz mit gleicher Punktzahl, wie der 7.Platz, aber einem ersten Platz mehr. Haarscharf ein Pokal also. Aber nur durch einen Listenfehler. Oskar wurde nämlich als zweiter Platz aufgerufen und der Boxdorfer, der eigentlich zweiter war, wurde zum dritten Platz gemacht. Dies wurde zwar im Nachhinein geändert, aber in der Rechnung für die Mannschaftswertung fiel es unter den Tisch. Wir fragten auch gar nicht weiter nach, sondern waren glücklich, mit 9 Startern der sechst-beste von 17 Vereinen zu sein!

Für alle, die traurig waren über verlorene Kämpfe, hier eine Aufmunterung: Für viele war es der erste oder einer der ersten Wettkämpfe und beim Judo ist es, wie bei vielen anderen Dingen, denn ÜBUNG MACHT DEN MEISTER!! Also, seid alle immer fleißig beim Training und dann klappt das mit dem Gewinnen bald von ganz allein!

Zusammenfassung:

Name/Altersklasse/Gewichtsklasse/Teilnehmer/Kämpfe/gewonnen/verloren/Platz

Oskar / U14 / -50 / 5 / 4 / 2 / 2 / 3.Platz

Eric / U14 / +60 / 6 / 2 / 0 / 2 / 5.Platz

Richard / U11 / -32 / 7 / 3(+1) / 0 / 3(+1) / 5.Platz

Pascal G. / U11 / -40 / 1 / (2) / (0) / (2) / 1.Platz

Pascal K. / U11 / -38 / 6 / 2 / 0 / 2 / 5.Platz

Lucas / U11 / -29 / 4 / 3 / 0 / 3 / 3.Platz

Franka / U11 / -38 / 2 / 1 / 1 / 0 / 1.Platz

Lena / U11 / -35 / 2 / 1 / 0 / 1 / 2.Platz

Lea / U9 / +42 / 2 / 1 / 0 / 1 / 2.Platz

SG Weixdorf/25/schwer in Ordnung/etwa 80/unzählige/nahezu alle/nicht erwähnenswert/Sieger der Herzen

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände am 19.11.2011

22. November 2011 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Aufgrund ihrer guten Leistungen bei den Deutschen Pokalmeisterschaften wurde Vivien vom Landestrainer in die Landesauswahl für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände U17/U20 berufen, welche am vergangenen Samstag in Schwetzingen (Baden) stattfanden. Bereits am Freitag ging es los und auch am Freitagabend war bereits das Wiegen. Vivien teilte sich die Gewichtsklasse -57kg in der U20 mit einer weiteren Sportlerin vom Stützpunkt in Leipzig.

Am Samstag starteten dann die Kämpfe mit keiner guten Auslosung. In der ersten Begegnung stand der starke Landesverband und spätere Vizemeister Württemberg auf dem Plan. Vivien bekam leider keinen Einsatz. Die Sachsen verloren und wechselten in die Trostrunde. Hier stand ihnen der Landesverband Hamburg gegenüber und auch Vivien stand mit auf der Matte.

Die Sachsen gewannen und auch Vivien konnte einen Punkt beisteuern – den sie aber leider kampflos erhielt.

Unfassbar die Gewichtsklasse -57kg war bei den Hamburgern nicht besetzt. Leider blieb dies auch Viviens letzter Einsatz, da die nächste Begegnung gegen den Landesverband Baden, bei dem wiederum die Leipzigerin eingesetzt wurde, verloren ging und der Landesverband Sachsen so aus dem Wettkampf ausschied.

Wirklich schade, dass Vivien somit zu keinem echten Kampft kam. Aber für die Leipzigerin war es das letzte Jahr in der U20, Vivien hat nächstes Jahr wenn alles gut läuft nocheinmal gute Chancen in die Verbandsmannschaft berufen zu werden.

Gürtelprüfung 2011 – Klappe die zweite

15. November 2011 in aktuelle Nachrichten

aktuelle Nachrichten

Nachdem am Dienstag bereits viele ihre Gürtelprüfung abgelegt hatten, durften am Donnerstag alle anderen ihr Können und Wissen unter Beweis stellen. In fast 3 Stunden zeigten alle ihre Prüfungen vor unserem Prüfer Andreas Jenke.

An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an Andreas, der sage und schreibe fast 6 Stunden lang Prüfungen für uns abnahm. Danke! Die Auswertung fiel heute sehr positiv aus: Auch heute hatten alle bestanden. Außerdem wurde das hohe Niveau der neuen Blaugurte, besonders Jörg Schreiber, gelobt. Auch die neuen Weiß-Gelb-Gurte bekamen ein großes Lob vom Prüfer, Lucas Gerber wurde als bester Prüfling ausgezeichnet.

Neue Weiß-Gelb-Gurte
Pascal Kalauch Pascal Gaulke Lucas Klotzsche
Lucas Gerber Lena Berndt Lea Fischer
Jonas Klotzsche Jan Zickar Andrej Zickar

Neue Gelb-Orange-Gurte
Franka Feldmann Hauke Estel Niklas Kronstedt
Konrad Strützel

Neue Grün-Gurte
Martin Weih Lea Krause

Neue Blau-Gurte
Viola Haupt Daniela Thalheim Jonas Haupt
Jörg Schreiber

Gruppenbild
Impressionen

Yoko-Otoshi von Jonas Haupt


Okuri-ashi-barai von Jonas Haupt


O-goshi von Lucas Gerber


Randori von Viola Haupt


Okuri-ashi-barai von Viola Haupt


O-goshi von Lena Berndt


Ashi-uchi-mata von Jörg Schreiber


Utsuri-goshi von Jörg Schreiber


Okuri-eri-jime von Jörg Schreiber


Okuri-ashi-barai von Jörg Schreiber


Okuri-eri-jime von Daniela Thalheim


Koshi-guruma von Lea Krause


Begeisterte Zuschauer

Wir gratulieren allen Prüflingen zur bestandenen Prüfung und wünschen euch viel Erfolg mit dem neuen Gürtel.

André

Herbstfreizeit 2011 Grillenburg/Tharandter Wald

14. November 2011 in Freizeiten

Freizeiten

Nach den ”Entbehrungen” der letzten Wochen und Monate und den Kyu-Prüfungen der letzten Woche war es am Freitag soweit. Wir fuhren zur alljährlichen Herbstfreizeit und damit keine Langeweile aufkommt, wählten wir ein neues Ziel. Dieses Jahr ging es in den Tharandter Wald, in den Jugendfreizeithof Grillenburg.

Es handelte sich um ein großes, verwinkeltes, aber nettes Haus mit großen Zimmern und jeder Menge Spielmöglichkeiten – perfekt für uns!

Mit dabei waren Lena Berndt, Miriam Beyerle, Robert Brodersen, Mario Conzendorf, Oskar und Franka Feldmann, Lea und Eric Fischer, Conny Fritzsche, Torsten, Leonie, Felix und Antje Keil, Pascal Gaulke, Lucas Gerber, Vivien, Viola und Jonas Haupt, Tasmin Hirschfeld, Robert Junghans, Richard Kleint, Benjamin Kurz, Marc Merbitz, André und Julia Nossol, Jasmin Quandt, Luisa Schneider, Benjamin Schulz, Georg Seeger, Maks Sieger, Daniela Thalheim, Konrad Strützel, Maria Weidner, Martin Weiher, Katharina Weiser und überdies noch einige Judokas aus Limbach um Roland Langer, sodass wir am Ende das Haus mit 47 Teilnehmern (!!!) komplett belegten. Geradeso passten wir hinein.

Nachdem wir uns auf dem Sportplatz getroffen hatten und unsere Eltern uns nach Grillenburg transportiert hatten, wurden Tischdienste eingeteilt, ein paar Regeln aufgestellt, der Tischkicker ausprobiert, sich mit den verschiedenen Wegen im Haus vertraut gemacht („Wo wohnst du?“ – „216“ – „Wo ist das?“ – „Ähm, keine Ahnung, hab mich verlaufen!“) und dann gemeinsam Abendbrot gegessen.

Wir waren so viele Leute dass wir gar nicht alle in einen Raum passten und uns auf zwei Essräume aufteilen mussten.

Den ersten Abend verbrachten wir dann mit einigen alten („Stell dir vor du bist in der Wüste und die Temperatur steigt…“) und einigen neuen (1-2-3-4-5-6-7-UP!) Spielen, bevor es dann gestaffelt ins Bett ging.

Denn für den Samstag musste man mehr oder weniger ausgeruht sein. Nach dem Frühstück gingen wir den Fussballplatz suchen, den wir hinter dem ausgetrockneten See auch fanden. Die Schuhe waren durch den Reif auf der Wiese schnell durch, aber das hielt uns nicht von spannenden Frisbee– und Fussball-Matches ab. (Nochmal die Frage: Wie konnten eigentlich alle Langers in derselben Mannschaft sein … ?)

Danach mussten wir uns erstmal wärmen und bei Nudeln stärken, aber nach der Mittagspause gings dann doch noch mal in den Wald. Eine kleine Wanderung wurde mit einem Geländespiel verknüpft, sodass wir erst in der Dämmerung wieder heimkamen und dankbar für warmen Tee waren.

Auch den zweiten Abend verbrachten wir mit gemeinsamen Spielen. Weil die meisten sich die neuen Namen immer noch nicht gemerkt hatten, mussten wir natürlich ein Spiel mit Namen spielen. Der Spieler in der Mitte drehte einen Frisbee, nannte einen Namen und der Genannte musste den Frisbee berühren bevor dieser ruhig auf dem Boden lag. Das Einzige Problem waren der linke und rechte Nachbar, die einen daran hindern mussten.

Außerdem durfte natürlich auch Rhythmus nicht fehlen.

Danach gingen wir noch auf einen gedanklichen Ausritt und sprangen über Hürden und grüßen nette Männer zur Linken und hübsche Frauen zur Rechten, bevor wir noch Gedankensport machten und Menschen-Memory spielten. Danach löste sich die Runde mehr und mehr auf.

Den Sonntag ließen die meisten dann ruhig ausklingen, genossen die Sonne, flätzten auf der Couch, oder spielten Tischkicker, Tischtennis oder ähnliches, bevor es dann die Mittagspizza gab und es danach „Packen und Aufräumen“ hieß. Gegen 14:00 kamen die Eltern dann wieder zum Abholen und die kleine Herbstfreizeit nahm ihr Ende.

Mal sehen wo es uns nächstes Jahr hin verschlägt, es gab schon wieder jede Menge neue Ideen!

Freut euch schon mal auf den nächsten Herbst!

Es fehlt: Benjamin Kurz


Zum 11.11.11 hatten sich einige natürlich auch verkleidet:

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