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Verbandsliga Frauen – 1. Kampftag

11. April 2010 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am vergangenen Samstag standen Antje und Maria im Aufgebot des PSV Kamenz, um in der sächsischen Frauenliga in der Hinrunde gegen die Mannschaften aus Chemnitz und Leipzig zu kämpfen. Seit Jahren als Verstärkung der Lessingstädter genutzt, konnten Antje und Maria mal wieder als Lückenfüller -57 kg glänzen und holten in insgesamt 6 Kämpfen 2 Siege.

Die sächsischen Frauenmannschaften kämpfen an 2 Kampftagen jeweils „Jeder gegen Jeden“ und ermitteln so den Landesmeister.

Es treten 2010 (wie in jedem Jahr) an:

– Chemnitzer PSV

– Leipziger Löwen

– PSV Leipzig

– Delitzscher Sportfüchse

– Judoclub Leipzig

– PSV Kamenz

Der Judoclub Leipzig ging stark geschwächt durch ein Trainingslager mit nur 5 Sportlerinnen an den Start und konnte manches Duell nur knapp gewinnen.

Der PSV Kamenz liegt nach der Hinrunde auf Platz 4, die Verteilung lässt aber noch ordentliche Sprünge zu.

Antje kämpfte 3 mal -57 kg und konnte hier zwei Siege erringen und versuchte sich einmal +78 kg, musste sich hier aber nach kurzem, aber verbissenem Kampf mit viel Mut geschlagen geben.

Maria musste ihre beiden Duelle – 57 kg leider abgeben, hatte sich mit Juliane Minkwitz und Maria Zimmerman aber auch die schlimmsten Gegner rausgepickt und darf auf ihren Kampfgeist stolz sein.

Hier die Ligatabelle. (Stand 10.4.2010)

Und hier die Einzelkampfauflistungen.



Mannschaftsfoto der Frauen-Ligamannschaft des PSV Kamenz 2010:

v.l.n.r.

hinten: Julia Walther (PSV Freital), Maria Weidner, Darinka Schäfer (JV Görlitz), Christin Dietze (PSV Kamenz), Franziska Grüger (VfB Hellerau), Tina Hohlefeld (PSV Kamenz), Trainer Hardy Hohlefeld

vorne: Team-Chefin Anne Dörner (PSV Kamenz), Claudia Uhlmann (PSV Freital), Antje Keil, Julia Köhler (PSV Kamenz), Julia Richter (PSC Bautzen)

25.2.: Männerturnier Bautzen

5. März 2010 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Zu einem etwas ungewöhnlichen Wochentag für Wettkämpfe, einem Donnerstag trafen sich André, Jörg und Franz, um zur individuellen Ligavorbereitung zum Männerturnier nach Bautzen zu fahren.

Natürlich hatten die drei es wieder total schlau angestellt und wogen alle so viel, dass sie alle in die Gewichtsklasse 81 kg eingewogen wurden. Das hieß also von vornherein, dass wir früher oder später gegeneinander ran mussten.

Insgesamt waren beim Turnier ziemlich wenige Kämpfer angereist. Die meisten Teilnehmer stellte als Veranstalter Bautzen, hauptsächlich deshalb, weil die meisten Bautzner vor dem Turnier noch Training hatten und so gleich nebenan auf die Wettkampfmatte geschleift wurden. So kamen dann in der besagten 81kg 9 Kämpfer zusammen, die in zwei Pools (1x 4, 1x 5) aufgeteilt wurden.

André und Franz hatten den 4erPool erwischt und durften, ratet mal, natürlich, gleich erst einmal

gegeneinander kämpfen. Es gab einen ziemlich ausgeglichenen Kampf zu sehen. Franz wurden die neuen und für ihn noch unbekannten Regeln zum Verhängnis:

Für Beingreifen, AbgebeugtKämpfen und Stemmen erhielt er jeweils einen Shido, wodurch André einen Wazaari erhielt. So konnte André nach Wazaari für Tani-otoshi den Kampf nach 3:30 Minuten für sich entscheiden.

André musste nun gegen seinen Angstgegner Paul Reiter von Bautzen ran. Der Braungurt war bei den Landesmeisterschaften in Kamenz angeschlagen gewesen und André konnte den Kampf für sich entscheiden und für heute galt es damit diesen Erfolg zu wiederholen. Wie schon zu den Landesmeisterschaften hatte Andrés Gegner immense Schwierigkeiten, den starken Griff von André zu lösen und seinen eigenen durchzusetzen. Nach einer Verzweiflungstat konnte André seinen Gegner kontern, es gab einen Ippon, womit André seinen Erfolg wiederholen konnte.

Im dritten Kampf musste André dann noch gegen den Blaugurt Mitzschke von Bautzen ran. Dieser hatte heute Schwierigkeiten durch eine Erkältung, kämpfte aber trotzdem sehr stark. André konnte allerdings den Bautzner auf dem falschen Fuß erwischen und sich mit O-uchi-barai durchsetzen.

Damit war André 1. in seinem Pool und war im Halbfinale.

Franz musste in seinem zweiten Kampf gegen eben denselben Mitzschke ran. Der Bautzner konnte gegen Franz seinen Griff fast immer optimal durchbringen, konnte ihn immer wieder in eine abgebeugte Haltung zwingen, wodurch es für Franz schwer wurde, selber Wurfansätze zu bringen. In einer Bodensituation konnte Franz seinen Gegner aber in eine Festhalte nehmen, in der dieser wegen Atemproblemen durch seine Erkältung aufgeben musste. So konnte Franz diesen Kampf für sich entscheiden.

Im dritten Kampf für Franz galt es nun den Bautzner Reiter zu bezwingen. Dieser konnte aber seinen Griff immer wieder durchbringen, sodass es Franz wiederum schwer hatte, seine Techniken durchzubringen. In einem unglücklichen Augenblick konnte der Bautzner dann seine Spezialtechnik Uchi-Mata

ansetzen und nach ein paar Hüpfern auch durchbringen. Damit war Franz 3. im Pool und damit trotz starker Kämpfe leider ausgeschieden.

Jörg hatte im 5-er-Pool ein schweres Los gezogen. Als erstes durfte er gleich gegen seinen Trainingspartner aus dem Oldietraining, Grüger von Hellerau, ran. Man merkte den beiden deutlich an, dass sie die Techniken des jeweils anderen sehr gut kennen, aber Jörg konnte seinen Gegner trotz allem sehr gut kontrollieren und einige schöne Wurfansätze zeigen bis der Hellerauer mit einem Ko-soto-gari den Sieg erringen konnte.

Im zweiten Kampf musste Jörg dann gegen den altbekannten Tommy Bergmann von Radeberg ran.

Normalerweise stresst der Maks immer in der 73 kg, heute hatte er aber 1kg drüber, sodass sich die 81kg sich heute mit ihm beschäftigten durfte. Und machen wir keinen Hehl daraus: Es war Jörgs erster Wettkampf und gegen einen Tommy Bergmann kämpft es sich nicht so leicht. Nach 10 Sekunden war der Kampf nach einem Bilderbuch-Uchi-Mata vorbei.

Im dritten Kampf musste Jörg gegen den Bautzner Jung ran. Jörg konnte gegen den sehr griffstarken Kämpfer sehr gut mithalten, zeigte schöne Wurfansätze bis ihn sein Gegner, wie schon sein letzter, auf Uchi-Mata warf.

Der vierte Kampf von Jörg gegen den Bautzner Schampera war eigentlich eine Prachtleistung von Jörg. Er konnte viele sehr gute Wurfansätze bringen, bekam sogar 2x Yuko und hatte seinen Gegner fast abgewürgt (da fehlte vielleicht noch ein Zentimeter). Irgendwie konnte sein Gegner dann aber doch seine Spezialtechnik Harai-maki-komi durchbringen, auf die Jörg auch noch unglücklich draufgelaufen war. So musste er leider diesen sehr schön gekämpften Kampf abgeben und wurde so trotz guter Kampfleistungen unverdient letzter im Pool.

So blieb nur noch André im Halbfinale. Hier musste er gegen den Zweiten des 5erPools, Jung, ran. In einem spannenden Kampf konnte der Bautzner Andrés Griff immer wieder für Ausheber nutzen.

Dadurch war André etwas verunsichert, weshalb er dann ziemlich vorsichtig kämpfte und unglücklich in einen O-goshi rein lief.

So blieb für ihn aber trotzdem der verdiente 3. Platz in der 81kg.

Insgesamt war es aber doch eine gute Vorbereitung für die anstehende Ligasaison und angesichts der tollen Kämpfe können wir wirklich guter Dinge sein.

André

Zusammenfassung

Name / GK / TN / K / S / N / Platz

André Nossol / 81kg / 9 / 4 / 3 / 1 / 3

Jörg Schreiber / 81kg / 9 / 4 / 0 / 4 / –

Franz Ogorsolka / 81kg / 9 / 3 / 1 / 2 / –

BEM U10/U12 in Mickten

28. November 2009 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte
So, mit etwas Verspätung möchte ich jetzt natürlich allen noch von den Bezirksmeisterschaften der Altersklassen U10 und U12 berichten.

Am Samstag, dem 21.11.2009, trafen wir uns nach einigem Chaos bei der Organisation des

Transports an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 7 und fuhren mit den dann vorhandenen

Autos nach Mickten. An dieser Stelle möchte ich noch einmal alle Eltern und Kämpfer an folgende Tatsache erinnern: Laut Beschluss der Abteilungsleitung (siehe Infobrief Nr. 3 diesen Jahres) fallen Wettkämpfe, für die sich nicht genügend Fahrer eingetragen haben, aus. Es war also wirklich eine absolute Ausnahme, dass wir gefahren sind. Bitte tragt euch deshalb in Zukunft bitte rechtzeitig ein. Und an alle Kämpfer: Fragt bitte eure Eltern auch, ob sie fahren können. Wenn sie nichts vom Wettkampf wissen, wie sollen sie euch dann zum Wettkampf fahren?

Auf jeden Fall kamen wir mehr oder weniger vereinzelt in der Sporthalle des SV Motor Mickten an. Es wurden Wiegekarten ausgefüllt und es ging auf die Waage. Und bevor ich es vergesse: Mit dabei waren: Marlene Trepte, Larissa Seidel, Konrad Thomas, Johannes Höhne, Jonas Hopke, Vincent Beuchel, Konstantin von Jagow, Georg Seeger, Oskar Feldmann und Louis Zschieschang.

Der SV Sachsenwerk, der den Wettkampf organisierte, hatte einige Wochen zuvor bei uns angefragt, ob wir einige Helfer für die Tischbesetzung stellen könnten. Dafür schickten wir Julia Nossol, Luisa Schneider und Adrian Orzyszek nach Mickten. Und es sollte gleich eine Überraschung geben: Julia und Luisa wurden an den Sprechertisch „verdammt“. So mussten die beiden die Listen für die Matten 3 und 4 führen und die Kämpfer aufrufen. Damit wurden sie ins eiskalte Wasser geschmissen: Sie hatten so etwas noch nie gemacht. Aber mit der tatkräftigen Unterstützung von Robert Junghans, der kurzfristig mit in die Organisation einstieg, und unserer beiden Kampfrichter Max Sieger und Martin Weiher meisterten die beiden ihre Aufgabe mit Erfolg.

Zu Beginn des Wettkampfes gab es gleich noch einmal Chaos: Ich wurde auf einmal gefragt, ob ich eine Tischbesetzung übernehmen könnte, weil Sachsenwerk nicht mehr genug Leute hatte. Da Robert aber, wie schon gesagt, in die Organisation des Wettkampfes eingestiegen war und ich damit alleiniger Betreuer unserer Mannschaft war, war das leider nicht möglich. Aber irgendwie hat man dann wohl doch noch jemanden gefunden. Als es dann darum ging den Wettkampf zu eröffnen, gab es gleich noch einmal Chaos: Die Mikrofone funktionierten nicht. Man verstand absolut nichts von dem, was die Sprecher sagten. So spielte Robert einfach mal den Herold und brüllte die Namen der Kämpfer quer durch die Halle. Zum Glück musste dieses System nicht allzu lange betrieben werden, da man die Mikrofone dann zum Glück irgendwann alle repariert hatte. Und so ging es dann an die Kämpfe. Als Anmerkung sollte man hier noch hinzufügen, dass die Bezirksmeisterschaften regelrecht überrannt wurden: Statt der 100 gemeldeten Sportler kamen sage und schreibe 280 Teilnehmer (was man besonders an der langen Schlange zur Waage feststellte).

Als erste mussten Marlene und Larissa in der Gewichtsklasse -37kg (5 Teilnehmer) ran, in der sie auch gleich gegeneinander kämpfen durften. Dieser Kampf ging über die volle Zeit, beide Kämpferinnen waren relativ gleichwertig. Marlene gewann am Ende nur durch eine hauchdünne Yuko-Führung. Im nächsten Kampf musste Marlene gegen die Micktener Weiß-Gelb-Gurtin ran, die sie mit zwei blitzsauberen O-soto-garis warf, für die es jeweils einen Waza-ari gab, womit Marlene diesen Kampf für sich entschied. Larissa musste in ihrem als zweites gegen Weiß-Gelb-Gurtin Krüger kämpfen. Der Kampf ging ziemlich lange, letztenendes legte Larissa ihre Gegnerin mit dem Lieblingswurf unserer Mädels, dem altbekannten O-soto-gari, Ippon-würdig auf die Matte. Dann war wieder Marlene an der Reihe, die jetzt gegen Larissas letzte Gegnerin antreten musste. Wieder erwies sich der O-soto-gari als Fast-Allheil-Mittel und Marlene konnte den Kampf wieder für sich entscheiden. Im nächsten und Kampf musste Marlene gegen Broscheit vom SV Fair Sport ran. Dieser Kampf war für alle Außenstehenden äußert aufreibend: Statt sich auf den Kampf zu konzentrieren, machte sich Marlene immer wieder die Haare (und das während dem Kampf und unter Lösung des Griffes!!!). Dadurch ging der Kampf über die volle Zeit und die Kampfrichter mussten per Hantei-Entscheid den Sieger festlegen, weil keine Wertungen erzielt worden. Hauchdünn gewann Marlene diesen Kampf und belegte mit viel Glück den 1. Platz. Nun musste Larissa gegen Swamboda kämpfen. In einem sehr ausgeglichenen Kampf konnte Larissa mit O-soto-gari einen Yuko holen und gewann so über die Zeit. Im letzten Kampf hätte Larissa dann eigentlich gegen Marlenes letzte Gegnerin kämpfen sollen, diese trat aber nicht an. Nach Auskunft des Kampfrichters vom SV Fair Sport ist sie wohl schon nach Hause gefahren. Damit gewann Larissa kampflos und holte so den 2. Platz.

Georg kämpfte in der Gewichtsklasse -31kg mit 10 Kämpfern. Er hatte es heute sehr schwer. Im ersten Kampf musste er gleich gegen den Orange-Gurt Witt aus Freital ran, gegen den er schon mehrmals verloren hatte. Der Gedanke, wieder zu verlieren, spielte dann beim Kampf

wahrscheinlich eine zu große Rolle: Binnen 20 Sekunden wurde Georg von seinem Gegner in eine unrauskommbare (ja, wirklich!) Tate-shio-gatame genommen. Damit musste Georg diesen Kampf leider abgeben. Im zweiten Kampf ging Georg mit deutlich mehr Mut an die Sache, wurde allerdings in einer unglücklichen Situation von seinem Gegner geworfen und musste damit auch seinen zweiten Kampf abgeben. Damit war Georg leider ausgeschieden.

Louis kämpfte in der Gewichtsklasse -38kg (15 Teilnehmer). Im ersten Kampf musste er gegen den Orange-Gelb-Gurt Kroschwald aus Schmölln antreten. Wie so oft an diesem Tag, war auch dieser ein äußerst ausgeglichener Kampf, kein Kämpfer konnte eine Wertung erzielen. Damit ging es an die Hantei-Entscheidung, die Louis glücklicherweise 3:0 gewann. Der zweite Kampf war aber nicht mehr so ausgeglichen: Sein Gegner legte ihn mit einem Bilderbuch-Seoi-otoshi auf die Matte, wofür er verdientermaßen einen Ippon kassierte. In der Trostrunde musste Louis gegen einen Gelbgurt von Riesa ran. Dieser konnte gegen Louis einen Waza-ari per O-soto-otoshi erzielen, den er über die Zeit rettete. Damit war Louis leider ausgeschieden.

Oskar hatte mit der Gewichtsklasse -38kg wieder einmal mit 24 Teilnehmern die vollste erwischt. So musste er im ersten Kampf gegen den Freitaler Weinhold ran. Leider wurde sein Ko-soto-gari-Ansatz gekontert, wodurch Oskar diesen Kampf verlor. Im zweiten Kampf lief es dann besser: Oskar konnte gegen seinen Micktener Gegner Kamer eine Festhalte ausarbeiten, die er über die 25 Sekunden halten konnte und damit einen Ippon erhielt. Im dritten Kampf gegen den Dippoldiswalder Kämpfer Weseley wurde sein Ko-soto-gari-Ansatz wieder gekontert und wieder fiel Oskar auf Ippon. Damit war auch Oskar leider ausgeschieden.

Konrad kämpfte in der Gewichtsklasse +43kg in einem 3er-Pool. Im ersten Kampf konnte Konrad gut mithalten und sogar den ein oder anderen guten Ansatz präsentieren. Letztendes konnte aber keiner der Kämpfer eine Wertung erzielen und die anschließende Hantei-Entscheidung fiel leider zu Gunsten seines Gegners aus. Im zweiten Kampf konnte Konrad anfangs auch wieder gut mitarbeiten, wurde aber leider unglücklich auf Waza-ari geworfen. Diesen Rückstand konnte Konrad über die Zeit leider nicht mehr ausgleichen. Damit erreichte Konrad aber trotzdem noch einen guten 3. Platz.

Vincent kämpfte in der Gewichtsklasse -28kg (8 Teilnehmer). Im ersten Kampf musste er gegen den sehr starken Sachsenwerker Zenker ran. Dieser konnte sich gegen Vincent zweimal mit Tai-otoshi auf Waza-ari durchsetzen. In der Trostrunde musste Vincent nun gegen einen Hagenwerder Weiß-Gelb-Gurt ran. Durch die ziemliche Ungeduld des Kampfrichters erhielt sein Gegner gleich dreimal Shido wegen Stemmens über die Kampfzeit. Damit konnte Vincent diesen Kampf für sich entscheiden. Im nächsten Kampf konnte Vincent mit ein paar sehr guten Festhalten-Befreiungen punkten, leider hatte sein Gegner aber irgendwann den Bogen raus und Vincent konnte sich nicht mehr befreien. Damit schied Vincent leider aus.

Johannes kämpfte in der Gewichtklasse bis 27kg. Im ersten Kampf fiel er leider unglücklich auf einen O-goshi seines Gegners, womit er diesen Kampf abgeben musste. Im zweiten Kampf gegen den Pulsnitzer Pester konnte er erst punkten, wurde dann allerdings zweimal mit O-soto-gari auf die Matte gelegt, wofür sein Gegner jeweils einen Waza-ari erhielt. Damit schied Johannes leider aus.

Jonas kämpfte in der Gewichtsklasse bis 29kg (9 Teilnehmer). Jonas kämpfte sehr konzentriert und konnte einige gute Ansätze machen. In seinen beiden Kämpfen konnte allerdings immer keiner der Kämpfer punkten und die Hantei-Entscheidungen fielen immer gegen ihn aus. Damit schied auch Jonas leider aus.

Konstantin musste an diesem Tag als letzter unserer Mannschaft ran. Trotz der langen Wartezeit war Konstantin hellwach und konnte in seiner Gewichtsklasse -43kg (5 Teilnehmer) gut punkten. Als Konstantins Meisterstücke erwiesen sich der Übergang-Stand-Boden und die nachfolgende Kesa-gatame. Mit dieser Technik gewann Konstantin seine ersten drei Kämpfe gegen Hofmann (Riesa), Mucha (Spree-Neiße) und Wierich (JV Dresden). Im vierten und letzten Kampf trat Konstantin gegen den Rammenauer Feller an. Dieser wusste sich sehr gut gegen Konstantins Ansätze zu wehren und konnte selber mit einem Yuko punkten, den er über die Zeit rettete. Damit musste Konstantin diesen Kampf leider abgeben. Den 1. Platz erreichte er aber trotzdem, weil sein letzter Gegner zuvor bereits zweimal verloren hatte und er damit doch noch die höchste Punktzahl im Pool hielt.

Damit ging ein sehr langer Wettkampf so langsam aber sicher dem Ende zu. Ein riesiges Lob an alle Kämpfer, dass ihr so lange durchgehalten habt. Und noch ein riesiges Lob für euren enormen Kampfeinsatz. Auch wenn ihr keine Medaille geholt habt, habt ihr wirklich richtig super gekämpft!!!

Ein Gruppenfoto gibt es diesmal leider nicht, weil einige unserer Kämpfer leider schon vorzeitig

wieder abreisen mussten.

André
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