Nachtrag: DEM Männer & Frauen in Stuttgart

4. März 2019 in Allgemein

Am 26.01. (und 27.01) fanden in Stuttgart die deutschen Einzelmeisterschaften der Männer und Frauen statt.

Tasmin hatte sich mit dem Titel mitteldeutsche Meisterin im Vorjahr (November 2018) qualifiziert und so fuhren wir (Tasmin als Kämpferin und Lea und Maria als Fahrer, Fans, Betreuer) bereits am frühen Freitagnachmittag nach Stuttgart. Die Fahrt verlief gut und so konnten wir noch unser Quartier beziehen, bevor es hieß: ab auf die Waage. Das Gewicht passte locker und so ging es zurück ins Hostel, um noch ein bisschen zu häkeln, quatschen, Handball zu gucken und natürlich zu essen.

Samstag brachen wir früh genug zur Wettkampfhalle auf. Die Parkplatzsuche gestaltete sich einfacher als gedacht und dank eines glücklichen Zufalls kamen wir sogar alle preisgünstig in die Halle.

Tasmin kämpfte bis 78-kg mit insgesamt 23 Teilnehmerinnen in der u.a. auch die Olympiateilnehmerin Luise Malzahn antrat. Ihre Gegnerin war Ileana Böttcher vom Judoclub Bad Ems 71 e.V. (Rheinland). Tasmin hatte gegen die Schwarzgurtin Probleme den eigenen Griff konsequent durchzubekommen, konnte aber den Angriffen ihrer Gegnerin Paroli bieten und ließ auch im Boden keinen Angriff durch.  Aber zweimal kam ihre Gegnerin mit dem Nackengriff durch und warf sie auf  zwei gerollte Waza-aris für eine Art Soto-maki-komi. Jetzt hieß es warten, ob ihre Gegnerin das Halbfinale erreicht, damit Tasmin in der Trostrunde weiterkämpfen darf. Leider traf sie im nächsten Kampf auf Luise Mahlzahn und schied aus. Damit waren auch für Tasmin die Kämpfe beendet.

Die restlichen Kämpfe schauten wir natürlich auch noch an. Kurz vor den Finalkämpfen fand die offizielle Eröffnung statt. Hier zeigten ein paar jüngere Judoka synchron verschiedene Techniken in tänzerischer Form. Spektakulär wurde es aber im Anschluss, als ebenfalls diese Judoka alle mit einem Instrument auftauchten und die deutsche Nationalhymne spielten.

Die anschließenden Finalkämpfe waren das Warten auf jeden Fall wert.

Auf der anschließenden Rückfahrt durfte natürlich der obligatorische Halt bei McDonald nicht fehlen.

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