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Deutscher Jugendpokal U18 – 2. Platz in der Teamolympiade

1. Dezember 2017 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am Samstag den 4. November um 16 Uhr traf sich die U18 Jungen-Mannschaft um nach Senftenberg zum Deutschen Jugendpokal zu fahren, für welchen sie sich zwei Wochen vorher mit einem dritten Platz beim Landesausscheid qualifizieren konnten. Die Mannschaft bestand aus Pascal Gaulke, Richard Kleint, Benjamin Kurz, Lukas Petzold und Tilman Riedel. Beni und ich begleiteten sie als Betreuer. Weiterlesen →

LEM U13 am 25.3.17 in Rodewisch

3. April 2017 in Allgemein

Am Sonntag den 25. März trafen wir uns schon 7:00 Uhr, um zur LEM U13 nach Rodewisch zufahren. Mit dabei waren Karla Eckert, Megan Hirschfeld, Clara Meyrhöfer, Emil Hache, Finn Hopke, Damian Liebig, Matteo Mey, Titus Pfefferkorn, Finn Wurlitzer und Linus Zentner.

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Trainerfahrt: Skispringen beim WSV Lauscha 29./30.10.2016

1. November 2016 in Allgemein

Die Trainer der SG Weixdorf Abteilung Judo stehen nicht nur während des Trainings, den Wettkämpfen und anderen Veranstaltungen als Team zusammen, sondern können sich auch neben der vielen gemeinsamen Zeit auf der Matte in ihrer Freizeit noch gut riechen.

Aus diesem Grund wurde beschlossen, eine Trainerfahrt zu machen. Und natürlich musste ein sportliches Event her, das nichts mit Judo zutun hat, um unseren sportlichen Horizont zu erweitern. Da fiel die Wahl kurzer Hand auf Skispringen. Also fuhren wir 29.10. bis 30.10.2016 nach Lauscha in Südthüringen zum WSV 08 Lauschau, um uns im Skispringen zu versuchen.

Mit von der Partie waren: Beni Kurz, Pascal , Oskar, Maximilian, Julia, Tasmin, Adrian, André, Robert, Martin, Maria, Torsten, Antje und Steffen.

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BEM U15 in Neustadt/Sachsen, 28.5.2016

2. Juni 2016 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Heute ging es ab 7:30 Uhr mit der U15 und einem Teil der U13, die doppelstartberechtigt war zur BEM U15 nach Neustadt in Sachsen.  Mit dabei waren heute Celina Lamm, Emma Sophie Wenk, Leonie Müller, Lea Fischer, Niclas Opitz, Linus Pfefferkorn, Paul Elfert, Pascal Gaulke und Karl Johann Hempel. Weiterlesen →

Mädchenpokal Werdau: 2. Platz für die SG Weixdorf

15. März 2015 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

 

Am Sonntag den 15.03. traf sich die Weixdorfer Mädchenriege 7 Uhr am Hillig um nach Langenhessen zum Mädchenpokal zu fahren. Als Kämpferinnen waren heute Laura Bargende, Karla Eckert, Rebecca Engel, Franka Feldmann, Lea Fischer, Anna Hickmann, Hanna Kleint, Clara Meyhöfer, Leonie Müller und Emma-Sophie Wenk mit dabei. Maria Weidner wollte ursprünglich auch aktiv am Wettkampf teilnehmen, hatte aber mit einer starken Erkältung zu kämpfen und unterstützte mich heute freundlicherweise bei der Betreuung, was sich später als unabdingbar herausstellen sollte. Als Kampfrichter begleitet uns heute Martin Weiher. Außerdem erhielten wir großzügige moralische Unterstützung durch Elternteile der anwesenden Kämpferinnen. Und meine Wenigkeit durfte als Betreuer fungieren.

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09.03.2013 – Riesaer Stahlpokal U13 weibl/ml

9. März 2013 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Heute ging es mit sieben Judokas in Riesa an den Start. Mit dabei waren; Franka Feldmann, Lucas Gerber, Richard Kleint, Josef Ritter, Pascal Gaulke und Konrad Strützel. Außerdem die seelische und moralische Unterstützung vertreten durch diverse Elternteile und mich, als Betreuer.
190 Judokas waren da und gekämpft wurde nach U11 Regeln, also Hebel- und Tani-otoshi-Verbot.

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2. + 3. März 2013: Neujahrspokalturnier in Freital für U12, U14, U17, U20, Mä/Fr

4. März 2013 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am 2. und 3. März fand das alljährliche Neujahrsturnier für alle Altersklassen statt.

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23. Internationales Horst-Wolf-Turnier U17 in Rodewisch am 1. Juli 2012

1. Juli 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Am heutigen Sonntag machten sich unsere U17erinnen Viola Haupt und Lea Krause auf den langen Weg nach Rodewisch um beim Freie-Presse-Göltzschtalpokal / Horst-Wolf-Turnier um Podestplätze zu ringen. Viola konnte sich im Starterfeld von 11 Teilnehmerinnen in der Gewichtsklasse -52 kg durchsetzen und belegte den ersten Platz!

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6.5.2012: Bezirkseinzelmeisterschaft U14 SB Dresden (Bautzen)

9. Mai 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Wir trafen uns heute 7:30 Uhr zu dreizehnt am Hillig, um zu einem der wohl wichtigsten Wettkämpfe des Jahres zu fahren. Mit dabei waren Isabell Kernchen, (leider) als unser einziges Mädchen des heutigen Tages, Nils Beyer, Richard Kleint, Hauke Estel, Oskar Feldmann, Konstantin von Jagow, Eric Fischer und Konrad Strützel. André begleitete uns als Kampfrichter. Konrads und Nils Vater und Erics Eltern stellten die Chauffeure, während die gesamte Familie Kleint direkt anreiste.

Pünktlich in Bautzen angekommen, turnten unsere heutigen Kämpfer nach dem Wiegen sofort enthusiastisch auf der Matte herum und das, obwohl noch mehr als eine Stunde Zeit war! Nach einer einstündigen und wahrscheinlich auch sehr effektiven Erwärmung (wenn ich das mal in höheren Altersklassen zu Gesicht bekommen würde!), wurde uns von den Nachwuchs-Bautznern noch einmal demonstriert, wie man die Matte betritt, sich begrüßt, verabschiedet und natürlich auch, wie man die Matte ordnungsgemäß wieder verlässt. Um 10 Uhr begann dann der Wettkampf.

Isabell, startete heute gemeinsam mit 4 anderen Teilnehmern in der -48. Das bedeutete Pool-System und vier Kämpfe. Vielleicht war auch das der Grund, des kurz vor den Kämpfen auftretenden Unwohlseins.

Ihren ersten Kampf bestritt sie gegen Gundula Kühne vom PSV Freital, welche den VI. Kyu besaß und auch gleich zur Sache ging. Mit ihrem ruppigen Kampfstil konnte Isabell noch sehr gut mithalten. Als es dann jedoch in den Boden ging, verpasste es Isabell beide Arme an den Körper zu nehmen (was im ersten Jahr in der U14 durchaus entschuldbar ist), sodass es ihrer Gegnerin gelang einen Schlüssel auf dem Rücken anzusetzen, welchen Isabell dann abklopfte.

In ihrem zweiten Kampf gegen die gelb-orange-Gurtin Isabel Miunske vom PSC Bautzen , wurde sie leider erst auf Yuko geworfen und anschließend in die Mune-gatame genommen, aus welcher sie sich nicht mehr befreien konnte.

Ihre nächste Gegnerin, die orange-grün-Gurtin Aileen Uschner vom JV Großenhain spielte ihre Erfahrung aus und konnte den Kampf nach einem O-soto-gari recht schnell für sich entscheiden.

Der letzte Kampf gegen die gelb-orange Gurtin Saskia Marsehner von Motor-Mickten, entschied sich dann wieder im Boden, als sie Isabell in eine Yoko-shio-gatame nehmen konnte, aus welcher es für Isabell keinen Ausweg gab.

Damit belegte Isabell den 5. Platz.

Richard und Nils kämpften beide in der Gewichtsklasse -34. Sie waren insgesamt 13 Teilnehmer, so dass im Doppel-KO-System gekämpft wurde.

Richard bestritt seinen ersten Kampf, gegen den Judoka Damia Looß vom JV Coswig, welcher den gelben Gürtel hatte.

Nach einem sehr ausgeglichenem Standkampf, in dem Richards Gegner mit einem Yuko in Führung gehen konnte, den er durch einen Koshi-guruma erhielt, wurde Richard in eine Tate-shio-gatame genommen, aus der er sich aber nach 17 Sekunden befreite, so dass sein Gegner wieder nur einen Yuko erhielt. Leider schaffte es Richard nicht auszugleichen und so endete der sehr aktive Kampf nach drei Minuten voller Kampfzeit.

Seinen zweiten Kampf trug Richard gegen den gelb-Gurt Ort vom JSV Rammenau aus. Richard geriet in eine Yoko-shio-gatame, aus der er sich nach 14 Sekunden bilderbuchhaft befreien konnte. Leider wurde er dann durch einen Uki-goshi auf Ippon geworfen.

Damit war Richard leider ausgeschieden.

Nils, der in der gleichen Gewichtsklasse wie Richard kämpfte, traf zuerst auf Wilke vom JV Coswig, welcher den gelben Gürtel trug. Nils legte die Hand oft in den Nacken ohne zuzugreifen, was ihm zwei Shidos und seinem Gegner einen Yuko einbrachte. Nils konnte seinen Gegner allerdings auf Yuko werfen und damit aufholen. Leider war die Gewohnheit stärker und so griff Nils ein weiteres Mal in den Nacken, so dass sein Gegner nun mit einem Waza-ari in Führung ging. Leider reichte die Kampfzeit für Nils nicht mehr aus, um aufzuholen.

Sein zweiter Gegner war uns bereits bekannt. Dabei handelte es sich um Richards ersten Gegner, den gelb-Gurt Damia Looß vom JV Coswig. Dieser hatte schon bei seinem vorherigen Kampf gezeigt, dass mit ihm nicht zu spaßen war. Das bekam auch Nils zu spüren, als er auf einen starken Uki-Goshi geworfen wurde, für den sein Gegner einen Ippon erhielt.

Damit war auch Nils leider ausgeschieden.

Hauke kämpfte in einem 5-er Pool in der Gewichtsklasse -37 kg. Sein erster Gegner, Luca Kloß aus Zittau, besaß bereits den orange-grünen Gürtel. Leider war Hauke einen kleinen Moment unachtsam und geriet in einen Armhebel und musste abklopfen.

Der gelb-orange-Gurt Peter Lindenberg vom VfB Hellerau-Klotzsche war sein nächster Gegner. Durch einen Ko-soto-gari konnte dieser mit einem Yuko in Führung gehen. Später gelang es ihm noch Hauke in eine Yoko-shio-gatame zu nehmen und diese über die gesamten 25 Sekunden zu halten.

Seinen nächsten Kampf gegen den gelb-Gurt Eric Creutz vom JV Coswig verlor er leider wieder im Boden, als sein Gegner ihn in eine Kesa-gatame nahm, aus der sich Hauke nicht mehr befreien konnte.

Patrick Lietze von Blau Gelb Neustadt, besaß den V. Kyu und war Haukes letzter Gegner. Dieser legte erst mit einem Yuko vor, den er für einen O-soto-gari erhielt und setzte im Boden anschließend einen Armhebel an, für den er einen Ippon erhielt.

So wurde Hauke 5. Platz.

Oskar kämpfte in der -50, zusammen mit fünf anderen Teilnehmern, so dass er nach dem Doppel-Pool-System kämpfte. Er war im unteren Pool.

Dort kämpfte er zuerst gegen den orange-Gurt Rocco Reichelt vom Turbine Zittau, der bestimmt einen ganzen Kopf größer als Oskar war. Wahrscheinlich verleitete seinen Gegner die eigene Größe zum Nackengriff, für den er auch prompt einen Shido bekam. Oskar setzte im Laufe des Kampfes eine sehr schöne Hüfttechnik an, für die es in der U17 zweifellos mindestens einen Waza-ari gegeben hätte. Da sich Oskar hier aber auch des Nackengriffes bediente, gab es nicht nur keine Wertung, sondern auch noch einen Shido gegen ihn. Sehr schade. Dies machte er im Boden aber wieder wett und konnte seinen Gegner dort 25 Sekunden in der Festhalte halten, indem er ihn erst in der Tade-shio-gatame hielt und anschließend in eine Kesa-gatame wechselte.

Der zweite Gegner aus seinem Pool war Tommy Phan vom JV Coswig, welcher den VII. Kyu besaß. Dort hatte Oskar anscheinend leichtes Spiel, wie er mit einem spektakulärem Ushiro-goshi (Ausheber) zeigte, auf den er auch einen Waza-ari erhielt. Er vollendete den Kampf mit einer Festhalte, wo er wieder einmal einen Wechsel von Kami-shio-gatame in die Kesa-gatame vollführte und so die benötigten 20 Sekunden halten konnte.

Damit kämpfte Oskar als Erster seines Pools, gegen den Zweiten des anderen Pools, bei dem es sich um den gelb-Gurt Vincent Lamping vom KSV Pulsnitz handelte. Hier ging Oskar wieder nach kürzere Kampfzeit mit einem Waza-ari, den er durch einen O-soto-gari erhielt in Führung. Den Kampf schloss er (wer hätte das gedacht?) mit einer Kesa-gatame im Boden ab, wo es ihm wieder gelang seinen Gegner über 20 Sekunden zu halten.

Damit stand Oskar im Finale gegen Anton Scheibner aus Reichenberg/Boxdorf. Der orange-Gurt erwies sich als sehr passiver Kämpfer und trotz vieler guter Ansätze Oskars gelang es ihm nicht eine Wertung zu erzielen. Leider war sein Gegner so passiv, dass sich ihm auch keinerlei Kontermöglichkeiten boten. Ich wunderte mich schon, dass sein Gegner keinen Shido wegen Passivität erhielt. So hatte kurz vor Ende der regulären Kampfzeit immer noch keiner der beiden eine Wertung erreichen können und wahrscheinlich wäre es im Golden Score weiter gegangen, hätte sein Gegner Oskar nicht noch in letzter Sekunde in die Kesa-gatame genommen, aus der sich Oskar leider nicht mehr rechtzeitig befreien konnte und so belegte Oskar den 2. Platz.

Konstantin, der in der -55 startete, hatte noch 3 weitere Leute in seiner Gewichtsklasse. Das bedeutete also Pool-System.

Sein erster Gegner war Benny Bruck aus Lichtenberg. Dieser hatte den orangenen Gürtel und erwies sich als ein kräftiger Gegner mit einer ruppigen Kampfweise, bei der Konstantin zwar mithalten konnte, aber lange Zeit auf keinen grünen Zweigkam. Bis er die Rückwärtsbewegung seines Gegners für einen bilderbuchreifen O-soto-gari ausnutzen konnte, für den er dann auch seinen verdienten Ippon erhielt.

Der Kampf gegen seinen nächsten Gegner, Anton Jarecka vom PSV Freital verlief leider sehr schnell. Dort unterlag Konstantin im Boden, als sein Gegner einen Armhebel ansetzte.

Seinen letzten Kampf bestritt Konstantin gegen den gelb-orange-Gurt Piet Mewes vom PSV Freital. Dort konnte Konstantin mit einem Yuko in Führung gehen, den sein Gegner aber bald darauf auch wieder ausgleichen konnte. Dann drehte sein Gegner einen tiefen Seoi-nage ein, auf den er bestimmt einen Waza-ari bekommen hätte, wenn er dafür nicht auf beide Knie gegangen wäre. Was sein Pech war, war Konstantins Glück. Leider konnte sein Gegner dann noch einen Yuko erzielen. Nun wurde Konstantin unvorsichtig und setzte einen gewagten O-uchi-gari an, der schon im Ansatz mit einem Ko-soto-gari gekontert wurde. Wofür auch ein Ippon fiel.

Damit war Konstantin 3. Platz.

Eric und Konrad starteten beide in der +60, gemeinsam mit 6 anderen Startern. Somit waren sie zu acht, was Doppel-KO-system bedeutete.

Eric kämpfte als erstes gegen den orange-Gurt Rüdiger vom Motor Mickten Dresden. Erics Gegner ging zuerst mit einem Waza-ari in Führung und konnte Eric in eine Kesa-gatame nehmen, aus der es für ihn kein Entrinnen mehr gab.

Seinen nächsten Kampf bestritt er gegen Konrads ersten Gegner Liebert vom PSC Bautzen. Wieder ein orange-Gurt. Hier legte allerdings Eric mit einem Yuko vor. Leider wurde er dann noch mit einem Tani-otoshi gekontert und verlor so den Kampf.

Damit war Eric ausgeschieden, belegte aber den 7. Platz.

Konrads erster Kampf war gegen Ai Liebert vom PSC Bautzen (Erics späterer zweiter Gegner), der den V. Kyu besaß. Hier nutzte er seinen Tani-otoshi, mit dem er später auch Eric zu Fall bringen konnte als Angriffstechnik und erhielt auch hier wieder schon einen Ippon dafür.

Seinen zweiten Kampf trug Konrad gegen einen gelb-orange-Gurt Schumann vom Vfl Riesa aus. Zumindest sollte er das. Dies stellte sich aber nach kurzer Zeit als Listenfehler heraus.

Seinen eigentlichen zweiten Kampf hatte Konrad gegen den ebenfalls gelb-orange-Gurt Schumann, ebenfalls vom Vfl Riesa. Dort wurde Konrad aber zweimal mit einem Ko-soto-gari gekontert. Allerdings lernte Konrad schnell aus seinen Fehlern, denn während sein Gegner beim ersten Mal noch einen Waza-ari erhielt, war es beim zweiten Mal nur noch einen Yuko. Dies rettet Konrad aber nicht vor der Yoko-shio-gatame und schied damit aus.

Damit belegte auch Konrad den 7. Platz.

Zusammenfassung:

Die offizielle Ergebnisliste inklusive aller Siegerehrungsbilder findet ihr hier (Achtung: 12,7 MB)

Name / Altersklasse / Gewichtsklasse / Teilnehmer / Kämpfe (ges-gew-verl) / Platz

Isabell Kernchen     U14     48     5     4     0     4     5.

Richard Kleint     U14     34     13     2     0     2     –

Nils Beyer     U14     34     13     2     0     2     –

Hauke Estel     U14     37     5     4     0     4     5.

Oskar Feldmann     U14     50     6     4     3     1     2.

Konstantin von Jagow     U14     55     4     3     1     2     3.

Eric Fischer     U14     +60     8     2     0     2     5.

Konrad Strützel     U14     +60     8     2     0     2     7.



Alle Platzierten der BEM U14 am 6.5.12 in Bautzen

(Oskar und Konstantin beide in der zweiten Reihe von hinten, 4. und 9. von links

8. Werdauer Mädchen-Pokal 18.03.2012

20. März 2012 in Wettkampfberichte

Wettkampfberichte

Wir trafen uns heute 7:00 Uhr am Hillig. Wir, das waren Lea Krause, Viola Haupt, Daniela Thalheim, Julia Nossol, Tasmin Hirschfeld, André als Kampfrichter und ich als Betreuer.

Vivien Haupt konnte auf Grund einer Verletzung, die sie sich am Freitag beim Training zugezogen hatte, leider nicht mitkommen. Thalheims und Monika Haupt fungierten als Chauffeure. Unterwegs gabelten wir noch Franziska Grüger vom VfL Hellerau-Klotzsche auf. Sie startete heute für Weixdorf, so dass sich unsere Chancen bei der Mannschaftswertung erhöhten.

Franziska sparte damit aber auch 25 € Reuegeld. Das nenne ich mal Symbiose.

In Langenhessen angekommen ging es dann auch gleich zum Wiegen und Julia stellte fest, dass sie heute mal keine Lust hatte -70 kg zu kämpfen und beschloss als logischen Umkehrschluss noch 600 g (Netto!!!) Gewicht zu machen. Aber sie hatte ja noch genügend Zeit. Pünktlich um 10 Uhr begann der Wettkampf. Am Start waren 127 Kämpferinnen und 25 Vereine.

Lea startete in der U17 -44 kg. Sie waren zu sechst, so dass sie nach Doppelpool-System kämpften.

Ihren ersten Kampf bestritt Lea gegen Mandy Schlauch vom JFV Wintersdorf. Lea war wahrscheinlich ein ganzes Stück leichter als ihre Gegnerin, denn trotz ihrer guten Ansätze, schaffte sie es nie ihre Widersacherin auf eine Wertung zu werfen. Andersherum sah es schon etwas anders aus.Anfangs schaffte es Lea immer wieder sich gekonnt auf den Bauch zu drehen oder rechtzeitig überzusteigen. Dann wurde sie allerdings auf Koshi-guruma geworfen, wofür es einen Yuko gegen sie gab. Später fiel sie dann noch auf einen Kosoto-gari und wurde anschließend in die Mune-gatame genommen, aus der sie sich leider nicht mehr befreien konnte.

Ihren zweiten Kampf hatte Lea gegen die grün-Gurtin Gina Schwendler von der TSG Markkleeberg. Diese konnte recht schnell mit einem Yuko in Führung gehen.Und wieder war Leas Gegnerin eine recht aggressive Kämpferin. Lea zeigte immer wieder gute Ansätze wurde dann aber auf Harai-goshi geworfen. Und der Kampfrichter entschied sich erst für einen Waza-ari, doch der Hauptkampfrichter, der als Seitenkampfrichter agierte, war für Ippon, und so wurde Lea 5. Platz.

Viola und Daniela starteten beide in der U17 -52 kg. Sie waren zu neunt und hatten beide ein Freilos. Und in der Liste standen sie soweit auseinander, dass sie in der Hauptrunde frühestens im Finale aufeinander treffen würden.

Viola trug ihren ersten Kampf gegen die grün-Gurtin Anna Matveeva vom TUS Jena aus. Nach einem sehr ausgeglichenen Kampf zeigte sich, dass die andere recht aktiv im Boden agierte. So geriet Viola in einen Armhebel, aus dem sie nicht mehr herauskam. Sie klopfte zwar ab, aber der Kampfrichter schien das nicht mitbekommen zu haben und so zog Violas Gegnerin weiter durch und überstreckte Violas Arm.

Viola fuhr mit den Sanitätern und Moni ins Krankenhaus. Schied damit aus und belegte den 7. Platz.

Daniela erging es da ein ganzes Stück besser. Ihre erste gegenerin war die orange-gurtin Jennifer Perkala aus Schwarzenberg. Daniela kam, griff, und warf, einen Koshi-guruma mit Nackengriff, für den es einen Waza-ari gab. Den Griff im Nacken behielt sie gleich bei und nahm ihre Gegnerin in eine Kesa-gatame, um sie anschließend zu hebeln. insgesamt dauerte dies alles nicht länger als 10 Sekunden.

Ihr zweiter Kampf gegen die grün-Gurtin Karolin Förster vom TUS Jena, verlief nicht so schnell. Nach einer kurzen Phase im Stand, ging es sofort im Boden weiter und Daniela geriet in eine Festhalte, aus der sie sich erst nach 22 Sekunden befreien konnte. doch die Jenaerin lies nicht locker und setzte eine Festhalte nach der anderen an, aus denen sich Daniela zwar immer wieder befreien konnte, selber aber nicht zum Zug kam.Nach einer Minute intensivsten Bodenkampfes, setzte Danielas Gegnerin eine Sankaku-osae-gatame vom Kopf anzusetzen, so dass Daniela den Kampf frühzeitig beendete.

Vor dem Kampf um den Dritten Platz, in dem sie wahrscheinlich gegen Viola hätte antreten müssen, wenn diese sich nicht verletzt hätte, sodass dieser nun gegen die orange-Gurtin Sina Lammers von den delitzscher Sportfüchsen stattfand, sagte Daniela noch: „Den mache ich so, wie meinen ersten Kampf.“. Nicht ganz. Es ging schneller. Sie warf einfach einen Ushi-mata. erst war sich der Kampfrichter nicht ganz sicher, ob der Wurf noch in der Matte angesetzt wurde, aber die Seitenkampfrichter (und ich übrigens auch) waren sich ziemlich sicher, dass der Wurf gültig war. Somit dauerte dieser Kampf nur 5 Sekunden und Daniela war 3. Platz.

Julia hatte es tatsächlich noch geschafft, wenn auch mit ein bisschen mogeln, ihre 600g abzuschwitzen, sodass sie bei den Frauen -63 kg startete und nicht fürchten musste gegen Tasmin kämpfen zu müssen, was mir persönlich nur recht sein konnte. Sie waren zu viert und hatten also nach Poolsystem zu kämpfen.

Ihren ersten Kampf gegen die braun-Gurtin Jana Hochmuth vom PSV Glauchau sah Julia recht gelassen aus. Und warf ihre Gegnerin nach einer Weile Kosoto-gari/-gake auf Ippon.

Ihre nächste Gegenerin war keine Unbekannte, sondern die blau-Gurtin Franziska Ludewig vom JV Limbach. Julia konnte den Kampf für sich entscheiden, indem sie einen Kosoto-gari ihrer Gegenerin ins Leere laufen lies und übernahm, wofür sie einen Waza-ari erhielt. Im Boden entschied sich Julia für eine Mun-gatame, welche sie über die Zeit halten konnte. Damit war auch dieser Kampf für Julia entschieden.

Zum Schluss kämpfte Julia gegen die braun-Gurtin Isabell Gräbner vom Chemnitzer PSV. Julias Gegnerin versuchte immer wieder eine Soto-Variante von Koshi-guruma oder Harai-goshi durchzubringen, Julia blieb allerdings standhaft. Dann gelang es ihr doch einmal Julia zu Fall zu bringen. Julia landete auf der (Bauch-) Seite , explizit auf der rechten Schulter, und in Verbindung mit dem Soto-griff, ergab sich daraus zwar keine Wertung, aber eine sehr schmerzhafte Situation, sodass Julia erst einmal liegen blieb und später noch vor Viola und Moni, ins nahe gelegene Krankenhaus eingeliefert wurde. Dort holte ich alle drei nach den Kämpfen ab, so dass Julia rechtzeitig zur Siegerehrung wieder da war und ihren 2. Platz gebührend in Empfang nehmen konnte.

Tasmin kämpfte mit sechs anderen Frauen in der Gewichtsklasse -70 kg.

Ihre erste Gegenerin, die braun-Gurtin Sabrina Rebscher vom Chemnitzer PSV, war keine von den einfachen Gegnerinnen. Sie konnte recht schnell mit einem Koshi-guruma, für den sie einen Waza-ari bekam, in Führung gehen. Tasmin hatte viele gute Ansätze, konnte aber leider nie eine Wertung erreichen. Ihre Gegnerin warf sie dann mit einem Harai-goshi auf Yuko und Tasmin wurde in eine Kesa-gatame genommen. Da kam sie leider nicht mehr heraus und rutschte somit in die Trostrunde.

Dort traf sie auf die blau-Gurtin Isabell Parthum vom PSV Wolmirstedt. Nach drei Minuten und vierzig Sekunden ausgeglichenem Kampf, konnte immer noch keine von beiden eine Wertung erzielen. Erst zwanzig Sekunden vor Schluss gelang es Tasmins Gegnerin sie auf die Seite zu werfen, wofür es einen Yuko gab. Den konnte Tasmin leider nicht mehr ausgleichen oder aufholen, und verlor so über die Zeit. Sehr Schade, nicht nur, weil es sich, wie wir hinterher feststellten um den Kampf um den dritten Platz handelte. So belegte Tasmin den 5. Platz.

Franziska, die bei den Frauen in der +78 startete, hatte nur eine Gegnerin. Und damit auch nur einen Kampf gegn die blau-Grutin Monika Pfund aus Schwarzenberg. Den konnte sie mit einem O-ushi-gari schnell für sich entscheiden. Franziska belegte den 1. Platz.

In der Mannschaftswertung belegten wir allerdings keinen Treppchenplatz. Aber bei so einer hohen Ausfallquote ist das auch nicht groß verwunderlich. Die Sanitäter waren heute hoffnungslos überfordert. Denn es gab noch sehr viel mehr Verletzte (noch drei oder vier glaube ich – und das waren nur die, wegen denen der Krankenwagen kam) und die Sanitäter waren noch sehr jung. Es musste sogar der Rettungshubschrauber kommen.

Violas Bänder wurde durch den Hebel überstreckt und vielleicht kann sie nächstes Wochenende mit nach Tschechien mitkommen. Julias Schlüsselbein ist noch ganz und auch die Bänder sind nicht gerissen. Allerdings kann das noch eine Weile dauern, bis auch sie wieder auf der Matte steht.

Gute Besserung Mädels!!!

Name Altersklasse Gewichtsklasse Teilnehmer Kämpfe gewonnen verloren Platz
Lea Krause U 17 -44 kg 6 2 0 2 5.
Viola Haupt U 17 -52 kg 9 1 0 1 7.
Daniela Thalheim U 17 -52 kg 9 3 2 1 3.
Julia Nossol Frauen -63 kg 4 3 2 1 2.
Tasmin Hirschfeld Frauen -70 kg 7 2 0 2 5.
Franziska Grüger Frauen +78 kg 2 1 1 0 1.

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